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Magenspiegelung ohne Spritze?

S{unflsower<_73


Ich habe es bislang nur mit Propofol bzw. Dormicum machen lassen. War vom Dormicum deutlich besser weg, aber hinterher auch wieder schneller fit. Bin sehr empfindlich, was Würgen & Würgereiz angeht, so dass ich es lieber nicht mitbekommen möchte. Denn wenn man sich verkrampft, kommt der Doc mit dem Endoskop vielleicht gar nicht ans Ziel.

Mit Propofol war bei mir im Krankenhaus; da habe ich den Rest des Tages viel geschlafen (allerdings ging es mir insgesamt nicht gut). Mit Dormicum war in der Arztpraxis und ich war wirklich schnell fit (wenn auch mit kurzem Filmriss). Man darf halt nicht am Straßenverkehr teilnehmen, aber ich habe mich zu Hause noch ein bisschen ausgeruht und war mittags schon wieder so fit, dass ich damals meine Hausaufgaben gemacht habe (war zu Oberstufen-Zeiten).

Ich habe dieses Jahr auch schon 2x Dormicum direkt VOR einer Vollnarkose bekommen und war dann nach der OP so fit, dass ich bis abends nicht geschlafen habe.

Mein Vater macht Spiegelungen immer ohne Beruhigung, aber ihn stört die Würgerei halt gar nicht und er bleibt da total locker. Ich kann es nicht ertragen, daher lasse ich mich lieber vorübergehend einschläfern. Ist wirklich angenehmer.

Hyomo$AnjimalExst


Ich habe nur einfach, wie Juley, extreme Angst vor diesem Kontrollverlust.

Es gibt Schlimmeres: Ich habe nicht nur Angst vor Kontrollverlust, sondern bin auch von Emetophobie betroffen.

Der Verzicht auf Medikamente war aber wahrscheinlich nicht das kleinere Übel, denn die Übelkeit durch die in den Magen gepumpte Luft war so unerträglich, dass ich eine Sedierung bei der nächsten Magenspiegelung nicht mehr ausschließe.

Mzartin{Rhceinlanxd


Hallo Sabi,

ich habe bereits vier Magenspiegelungen bei mir machen lassen, davon drei mit Sedierung und die letzte ohne Sedierung. Alle vier empfand ich nicht als schlimm. Meine Eindrücke waren:

1. Mal (mit Spritze): Ich fühlte mich wie bei vollem Bewusstsein, musste noch selbst schlucken, spürte für ca. 2 Sekunden ein leicht unangenehmes Würgegefühl, welches jedoch durch konsequentes Schlucken und Atmen sofort wieder weg ging, so dass es mich nicht stürte.

2. Mal (mit Spritze, nach einer Darmspiegelung): Ich bekam nur wie im Traum ganz leicht etwas mit und hatte keine unangenehmen Empfindungen, auch nachher nicht.

3. Mal (mit Sedierungsspritze): Ich weiß nicht, was mit mir passierte, und wurde erst im Aufwachraum wieder wach. Nach einer Viertelstunde ging ich alleine zu Fuß nach Hause.

4. Mal (ohne Sedierungsspritze): Ich bekam nur ein lokales Betäubungsmittel in den Mund gesprüht, um den Würgereiz abzumildern. Mir wurde erklärt, dass es normal sei, wenn ich etwas würgen oder rülpsen müsse. Man teilte mir mit, ich dürfte nur schlucken, wenn ich ausdrücklich dazu aufgefordert werde, sonst sollte ich alles schön aus dem Munde rauslaufen lassen.

Obwohl ich anschließend bei der Spiegelung alles mitbekam, spürte ich aber gar nichts unangenehmes. Auch die Entnahme der Gewebeprobe, während der zwei verschiedene Zangen und eine Schlinge in den Magen eingeführt wurden, war gar nicht schlimm.

Fazit: Am liebsten habe ich eine Magenspiegelung ohne Sedierungsspritze. Ich habe allerdings das Gefühl, dass die meisten Ärzte viel lieber eine Spiegelung mit Sedierung durchführen und versuchen, einem eine Spiegelung ohne Sedierung auszureden. Schlimm fand ich beides nicht.

XayG?ianxna


Hallo,

ich hatte Anfang des Jahres meine 1. Magenspiegelung. Da ich ein absoluter Angsthase bin was Medizinische Untersuchungen betrifft, habe ich schon bei der Terminabsprache gesagt, dass ich ne Spritze möchte.

Ich bekam dann Propofol - und würde es immer wieder so machen. Nicht nur, dass ich von der Untersuchung rein gar nix mitbekommen hatte; ich hatte zudem auch noch klasse "Träume": während der Untersuchung "sah" ich plötzlich meinen Partner und seinen Hund bei mir am Tisch stehen ;-D

Nachdem ich dann wieder zuhause war, hatte ich ein regelrechtes Hochgefühl, auch wenn ich noch ein bißchen müde bzw. kaputt war. Also, ich fands toll :-) und würde niemals ohne Spritze nen Schlauch schlucken können.

F*ldamex79


Ich habe allerdings das Gefühl, dass die meisten Ärzte viel lieber eine Spiegelung mit Sedierung durchführen und versuchen, einem eine Spiegelung ohne Sedierung auszureden. Schlimm fand ich beides nicht.

der Arzt der meine Spiegelung machte, wollte mich überreden, es ohne Sedierung machen zu lassen. Er meinte, es gäbe bekanntlich weniger Probleme mit den Patienten.

Ich hatte aber solche Angst, dass ich es gar nicht erst probieren wollte.

MEaer,ad


Bei meiner ersten Spiegelung musste ich zehn Minuten mit ihm diskutieren, dass ich sediert werden wollte. Er meinte, dass Patienten, die sich sediren lassen wollen Feiglinge ohne Mumm in den Knochen seien. Das aht er allerdings leider erst hinterher gesagt (ich hatte mich geweigert ohne Sedierung mitzumachen, also musste er mir eine geben). Hätte er es vorher gesagt, wäre ich weg gewesen. >:(

F]lame7x9


das wäre mir shit egal gewesen...ich wäre auch abgehauen, wenn ich keine bekommen hätte.

MQaurriceBxLN


Na das ist ja ein sensibler Arzt. Da wäre ich auch sofort aus der Praxis gerannt.

Ich würde eine Spiegelung immer mit Sedierung machen. Vor allem, wenn man eher ängstlich ist. Propofol mit Dormicum ist zum Glück keine todsichere Sache, aber man schläft trotzdem sehr gut. ;-)

S(abix25


Ich habe mich jetzt doch getraut es ohne betäubung zu machen, bin ganz stolz. Dachte am Ende doch, dass ich wegen 5 Minuten nicht den ganzen Tag benebelt sein wollte. Die Ärztin bei der ich war macht es wohl auch lieber ohne Betäubung.

Es ist zu ertragen, aber schön war es nicht gerade. Ich musste ziemlich oft und stark würgen und der Schlauch tat mir schon weh. Weiß nicht ob es normal ist dass man so stark würgen muss oder ob ich da empfindlich bin. Aber trotzdem konnte sie die UNtersuchung normal durchführen. Während der Schlauch drinnen war, fand ich es schon schlimm, aber nicht so dass man es überhaupt nicht aushalten könnte. Weil ich danach keine Einschränkungen hatte, war es für mich richtig es ohne Betäubung zu machen.

Habe jetzt nur Halsschmerzen, als wäre der Schlauch noch in der Speseiröhre, hoffe das geht bald wieder weg.

M'aerxad


Ja, die Halsschmerzen sind leider normal, das geht in ein bis zwei tagen wieder weg. Hut ab vor deiner Entscheidung. Ich bleibe Memme. ;-D

Srabi>2x5


Ach, ich war ja auch eine Memme. Hatte Schiss vor diesem Betäubungsmittel und es deswegen ohne gemacht. Naja, hauptsache ich habe es jetzt hinter mir.

N5ikeX68


Hallo,

bei mir wurde vor 2 Tagen eine Magenspiegelung gemacht und ich hatte echt Angst davor. :-o

Ich war mir unsicher, ob ich mir eine Spritze geben lassen soll oder nicht.

Die Spiegelung wurde in einem Krankenhaus vorgenommen. Die Schwestern und auch der Arzt waren so lieb und nett, das ich auf Anraten von denen die Untersuchung ohne Spritze habe machen lassen.

Und ich muß sagen es ist GAR NICHT SO SCHLIMM. Man bekommt einen Schluck zu trinken, der die Magensäure bindet und danach wird einem der Rachen mit einem Spray betäubt. Dann bekommt mein ein Gummiteil zwischen die Zähne, damit man nicht zubeißt und schon geht der Schlauch rein. Natürlich bekommt man einen Würgereiz, auch zwischendurch, aber es ist absolut auszuhalten, man muß sich nur auf die Atmung konzentrieren.

Die ganze Prozedur dauert höchstens 2-3 Minuten. Danach hat man nur ein leichtes Kratzen im Hals, kann aber wie normal weiter den Tag begehen.

Bei einere Narkose ist das anders. Ich habe die Patienten gesehen, die auf der Liege rausgeschoben wurden und voll neben der Rolle waren und noch mindestens 1 Std. im Aufwachraum liegen bleiben mussten, ganz davon abgesehen, dass der ganze Tag hin ist.

Also mein Fazit:

Wer also kann, der sollte es ohne Narkose versuchen. Es ist echt nicht schlimm.

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