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Unvollständige Entleerung

ü!psilo2n hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich bin neu in diesem Forum.

Ich habe bereits eine Menge Darm-Seiten im Internet durchgeforstet, aber zu meinem Problem noch nie etwas gefunden.

Ich schildere das mal in chronologischer Reihenfolge.

Ich hatte so ab Mitte 30 einige Jahre lang gewaltige Probleme mit Blähungen. Hämorrhoiden habe ich auch seit Ende 20 (Geburten). Ab und zu hatte ich (wegen der Hämorrhoiden) leichte Schmerzen im Analbereich, die ich mit Anusolbehandlungen immer schnell wieder wegbekam.

Dann begann das eigentliche Problem: ich bemerkte, dass beim Stuhlgang immer Reste im Enddarm zurück blieben. Das führte zu Blähungen und war unangenehm. Als ich einmal auf der Toilette das Gefühl hatte, dass jede Menge Stuhl steckenblieb, habe ich mit Einweghandschuh, Finger und Toilettenpapier nachgeholfen und die (wirklich sehr umfangreichen Restbestände) ausgeräumt.

Das ging und brachte Erleichterung. Und das wurde dann immer öfter notwendig. Seit einigen Jahren mache ich das immer so, und seitdem habe ich keinen Ärger mehr mit Hämorrhoiden und Blähungen mehr.

Normal ist das ja aber nicht. Ich habe den Eindruck, dass mein Enddarm irgendwie sackartig ausgewölbt sein muss oder so etwas in der Richtung. Als ich Anfang 40 war (vor 11 Jahren) wurde bei mir eine Akromegalie erfolgreich operiert. Ob das etwas damit zu tun haben könnte?

Bei alten Leuten soll sowas ja vorkommen (hört man von Mitarbeitern aus Altenheimen), und da hab ich Angst: darauf irgendwann mal angewiesen zu sein, dass das andere machen müssen.

Weiß jemand von Euch, woran das liegen kann und vor allen Dingen, was ich dagegen tun kann?

Grüße

üpsilon

Antworten
SNAnnA2P00x0


Re: Unvollst. Entleerung

Hallo @all!

Ich bin Ende 20 und helfe auch seit Jahren manuell nach - begann früher wegen meiner Verstopfungen.

Leider habe ich mich auch schon dabei verletzt... Es hatte sich dann Narbengewebe gebildet, daß auch immer wieder gerissen ist und ich mußte schließlich eine (kleine ambulante) OP machen lassen - da es fast jeden Tag geblutet hat.

Wenn man aber den Ärzten seine Sorgen erzählt, heißt es nur: "Lassen Sie die "Finger" davon!" DAS hilft einem echt ungemein weiter! :-(

Ich jedenfalls habe festgestellt, daß ich besser zurecht komme, wenn ich weichen Stuhl habe... Also tue ich (fast) alles, damit es dazu kommt: viel Ballaststoffe (vorallem Obst, Gemüse), viel Wasser (ohne K.säure), Pflaumensaft, Bewegung etc.

Leider hält mein Darm sich nicht immer dran... Aber mehr ist irgendwie auch nicht drin, oder?!

Hoffe, mein Beitrag bringt was...

Jedenfalls bist Du NICHT allein!!

Grüße und gute Besserung.

ü2ps1iloxn


Unvollständige Entleerung

Hallo SAnnA2000,

tut schon mal gut zu wissen, dass noch andere dieses Problem haben! Danke für deine Antwort.

Bei mir hängt es überhaupt nicht von der Beschaffenheit des Stuhls ab. Diese ist bei mir sowieso recht unterschiedlich, je nachdem, was ich gegessen und getrunken habe. Ich finde die ganze Prozedur bei sehr weichem Stuhl eher noch ekliger.

Herzliche Grüße

-~phoheb{e-


yep..

in der Altenpflege nennt man das "Ausräumen" und man muss es schon recht häufig machen.

Zu den Ausstülpungen hab ich euch mal einen interessanten link beigefügt.

[[http://www2.lifeline.de/yavivo/Erkrankungen/GG10obstipation/25ursachen.html]]

ü3psilxon


Ausstülpungen?

Hallo phoebe,

dein Link führt zu Verstopfungen, nicht zu Ausstülpungen. Verstopfung habe ich aber nicht, gebrauche auch nie Abführmittel. Ich habe fast jeden Morgen Stuhldrang und entleere auch das meiste ganz normal. Trotzdem muss ich meist mehr oder weniger Reste "ausräumen".

Ich weiß, dass das in der Altenpflege gang und gäbe ist, und ich frage ja gerade, ob und wie man das in jüngeren Jahren in den Griff kriegen kann.

Und, was mich besonders betroffen macht: obwohl es - zumindest in der Altenpflege - üblich zu sein scheint, findet man im Internet nichts, gar nichts darüber. Auf keiner Seite wird dies Problem erwähnt.

Herzliche Grüße

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