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Darmknurren bei Nervosität

T|akFa z hat die Diskussion gestartet


Hey,

seid nun knapp zwei Jahren schlage ich mich mit diesem Problem durch (Bislang hatte ich mich immer hier versucht über ähnliche Themen zu informieren, aber nun beschlossen mein Anliegen selbst zu schildern). Dabei geht es um Knurren im Darm, was bei Nervosität auftritt, besonders vor Prüfungen und während dieser. Das Knurren an sich ist unüberhörbar und es lässt mich nicht mehr auf die Arbeit konzentrieren, weswegen ich oft schlechte Noten hatte dann. (Mir sind die Geräusche auch sehr peinlich, weil jeder darüber anfängt zu lachen und es teilweise schon die Ruhe im Raum komplett stört).

In der Schule half mir ein Attest vom Psychologen, dass ich Klausuren alleine schreiben durfte, weswegen die Nervosität sogar verschwand und ich ohne Probleme die Klausuren schreiben konnte, weshalb mein Leistungsspiegel auch extrem anstieg wieder, sodass ich Abitur noch schaffte.

Nun bin ich in der Ausbildung und wieder vor Klausuren und das Problem ist noch immer. Die Ärzte wussten bislang kaum Rat, weshalb sie mich damals eben zum Psychologen schickten.

Zu den Symptomen:

Wie ich bereits sagte, geschieht das immer, wenn ich nervös werde. Nach einiger Zeit hab ich dann ein Blähgefühl mit leichten Krämpfen und dem Knurren, was unüberhörbar ist, was mich noch nervöser macht, weshalb es dadurch noch schlimmer wird. Zusätzlich dann Schmerzen in der Darmgegend.

Im Moment bin ich recht ratlos, weil von ärztlicher Seite mir bislang kaum geholfen werden konnte und es mich sehr behindert, gerade in Prüfungen, wo ich dadurch nichts mehr zustande bekomme. Weiß jemand vielleicht etwas dazu, oder hat entsprechende Tipps :-(

Antworten
U?ltNimuxs


Hallo Takaz,

das ist ein klassischer Reizdarm, eine Übererregbarkeit des vegetativen Nervensystems im Magendarmbereich. Dem ist in der Regel schwer beizukommen. Da er bei dir offensichtlich psychogen zu erklären ist, wäre eine Vorsprache bei einem Arzt für Psychosomatik empfehlenswert.

Sonst kann ich nur eine Symptombekämpfung mit z.B. Melissentee und Carminativas (Apotheke) vorschlagen.

Gruß

Ultimus

MCaurMic)eBLxN


Wenn dich das sehr belastet, dann kann dir eine Therapie eher helfen, als irgendwelche Medikamente. Denn es scheint ja mehr zu sein, als nur "normale" Prüfungsangst. Und Ängste kann man immer reduzieren, wenn man dran arbeitet. Und das geht nur mit professioneller Anleitung und Hilfe.

TYaeka+z


Hey,

danke schonmal für die Antworten.

Hatte leider bislang auch nur schlechte Erfahrungen gehabt bei der suche nach einer Lösung. Mein ehemaliger Arzt hatte wie bereits erwähnt kaum Ahnung und der Psychologe, bei dem ich zur Beratung war, sagte mir, ich soll das "Knurren" (was mich sehr belastet) eher als Begleiter sehen. Als eine Art Beweis, dass ich konzentriert versuche eine Klausur zu schreiben. Und ich die Symptome einfach ignorieren sollte und das hat mir mein Vertrauen in den Psychologen gebrochen, weil ich das Gefühl hatte, dass er es teilweise überhaupt nicht ernst nimmt...

Im Falle, dass ich einen anderen Arzt für Psychosomatik finde, inwiefern muss man die Kosten der Therapie dann selbst tragen? (Denn bezweifle, dass bei Diagnose Reizdarm es sonderlich viel Beihilfe gibt – denn dann wäre ich schon wieder an einem Wendepunkt, da ich zur Zeit in einer Ausbildung noch bin)...

MRauriPceB9LxN


Bei Angststörungen zahlt eine Therapie die Krankenkasse. Wie es klingt hattest du keine richtige Therapie, sondern nur ein Gespräch? Das hilft natürlich nicht. Lass dir von deinem Hausarzt einen Ü-Schein geben für eine Psychotherapie und hör dich um, ob es einen guten gibt in deiner Nähe oder such einfach selber. Bevor es richtig los geht hat man eh 3 Probestunden um zu sehen, wie man miteinander klar kommt.

Wegen einer schlechten Erfahrung wirst du doch sicher nicht gleich alle Therapeuten oder Ärzte über einen Kamm scheren. ;-)

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