» »

Meine Erfahrung mit stationärer Darmspiegelung

c|at78 hat die Diskussion gestartet


Also ich möchte hier mal meine Erfahrung schildern für alle die sich nicht sicher sind ob sie eine Endoskopie ambulant oder stationär machen sollen!Und ich habe 2 Jahre überlegt und mich nicht getraut!

Also ich bin Sonntags ins Krankenhaus und habe dann noch schön frühstücken können zum Mittag gab es dann eine Brühe. Und dann ab 16 Uhr ging es los der erste Liter kam. Naja es war gar nicht so schrecklich und ließ sich gut trinken dann kam der 2te Liter der war vom Geschmack her noch besser. Und nach diesem Liter ging es dann auch los. Die Toilette war meine. Aber zwischendurch hatte ich auch Zeit um runter zu gehen und zu rauchen ]:D

Na 4 Litern meinte die Schwester sie guckt sich das mal an! Okay sie sagte mir dann das ich noch einen Liter trinken soll! Okay hab ich auch gemacht. Und dann hatte ich die Nacht Ruhe bis dann um 6 uhr der Pfleger kam und mir noch 2 Liter brachte. Die hatte ich dann auch so um 7 Uhr weg und dann war der Darm auch blitzblank! Gegen halb 9 fuhr mich dann der Pfleger runter zur Endoskopie, da habe ich dann 10 Minuten gewartet und dann holten mich die Schwestern rein. Okay ich hatte nun doch Angst und die Tränchen liefen. Aber der Arzt und die Schwestern waren echt lieb haben mich beruhigt und aufgeklärt, dann kam die Sedierung! Er fragte mich noch was ich gerne esse! Ich sagte Schnitzel und ab da weiß ich absolut nichts mehr! Ich bin dann zum Ende der Siegelung wach geworden und konnte die letzten 5 Minuten zu gucken aber es war nicht schmerzhaft oder so! Eher intressant. Hatte noch den ganzen Tag ein Lächeln im Gesicht! Die Schwestern und der Arzt haben auch irgendwie mich mit meinem Vornamen und "Du" angesprochen und gelächelt! Ich will mal wissen was ich denen erzählt habe! Also ich würde mich immer wieder für die stationäre Spiegelung entscheiden es war wirklich sehr angenehm! Es wurde eine Entzündung im Darm festgestellt die ich dann auch gleich behandelt bekommen habe. Also keine Angst vorm Stationsalltag!!!!

Liebe Grüße

die Cat *:)

Antworten
j2aijjai123


Vielen Dank für deinen Beitrag Cat :)

War heute im EDZ Mannheim wegen meinen Hämorrhoiden. Als ich denen aber erklärt hatte

das ich ab und zu größere Mengen Blut ausscheide die auch noch dunkel seien haben die mir

zu einer Koloskopie geraten und mich gefragt ob da jemand mitkommen könnte der mich danach

heim begleitet. Nein sagte ich. Da bekam ich ein Schreiben in dem Stand.

Wiedervorstellung bzw. Kontrolluntersuchung in 6-8 Wochen,

Sklerosierungsbehandlung, Bzgl. der rezid. Blutungen : unbedingt Koloskopie

empfohlen(Restkolon??) , aber unter stat. Bedingungen , da Pat. Allein zuhause.

Er müsse zum Zwecke einer Koloskopie stationär eingewiesen werden.

Wen das mit der Koloskopie so aufwendig ist dann finde ich den Aufenthalt in der

Klinik OK ;-)

PS

Kliniken kenne ich ja seit letztem Jahr zur genüge. Hatte Anfang Juli 2013 einen doppelten Beckenpfannenbruch. Klinik, Rehaklinik und danach ambulante Reha. $ Monate später

dann Noch einen Narbenbruch.

Da kann mich nichts mehr schocken ;-) :[]

w0hoxop3i 63


Wen das mit der Koloskopie so aufwendig ist dann finde ich den Aufenthalt in der Klinik OK

Eine Koloskopie ist nicht aufwendig,

die Abführphase geht ganz locker auch zuhaus.

Aber wenn du niemanden hast, der dich abholt und die Klinik dir die stationäre Behandlung anbietet, dann nimm's mit.

j.aiajai6123


Ja werde ich machen. Den die Ärztin gestern meinte auch.

Sie dürfte mich ohne Begleitung nicht heim schicken. Noch

nicht mal wen ich allein mit einem Taxi fahren würde.

Nach meinen Magenspiegelungen bin ich sogar mit meinem

Rad heimgefahren. Aber bitte nich weitersagen ;-)

w5hBoop8i 63


Dies gilt aber nur in Verbindung mit ner Betäubung.

Wenn du keine bekommst, kannste wieder "allein" nach hause gehen.

j(aiQjaix123


Bin heute von meiner Darmspiegelung heim gekommen. Das mit dem abführen

war wirklich der schlimmste teil. Zuerst bekam ich eine Prepacol Kombipackung

4 Tabletten+30 ml Lösung. Danach 3 Liter Oralav. 2 Liter nachmittags/Abends.

Den 3ten Morgens. Nur leider hatte ich die Untersuchung erst so gegen 14 Uhr.

Mann hatte mir 4 Darmpolypen entfernt. 2 Polypenknospen im Rektum mit der Schlinge

und 2 bei ungefähr bei 45 Zentimetern wurden mir 2 Darmpolypen abgetragen zirka

8mm

Auf die Sedierung wollte ich nicht verzichten da ich momentan in einem echt miesem

Zustand bin mein Hund mein ein und alles ist vor zirka 9 Wochen gestorben :(

Und 3 Tage ohne Essen is auch nich gerade der Hit :(v

d-kesxt


Noch

nicht mal wen ich allein mit einem Taxi fahren würde.

Aber auch das ist Quatsch. Wenn du Propofol bekommst bleibst du ja eh noch einige Zeit danach bis dein Blutdruck wieder normal ist und du aufm Damm bist.

Wieso sollte man danach nicht mit dem Taxi heimfahren können??

Überhaupt sehe ich keinen Grund ne Darmspiegelung stationär zu machen.......

GYold[en_Oldixe


Ich habe auch niemanden der mich holen konnte. Bin nach der Spiegelung noch 15 Minuten in der Praxis geblieben bis alles ok war, dann ins Taxi und zum nächsten Metzger und ein Schnitzelbrötchen geholt. Ich würde nie für eine Darmspiegelung stationär ins KH gehen, meiner Meinung nach völlig übertrieben. Und dann vielleicht noch ein Mehrbettzimmer wo dann jeder schön die Schei* mitbekommt. Nein danke!!

noeldla2x6


GoldenOldie

Ganz deiner Meinung, das mach ich auch lieber zuhause.

Ich finde auch das ein Klinikaufenthalt nicht notwendig ist, außer bei einem Notfall.

Es ist harmlos, das schlimmste ist das Abführen.

tOhe-cjavxer


Es ist auch gar nicht die Frage, was einem lieber wäre, die Rechtslage ist (zumindest bei gesetzlich Versicherten) eindeutig: Die Koloskopie ist im Regelfall ambulant durchzuführen. Nur wenn besondere Umstände vorliegen, die eine stationäre Durchführung notwendig machen (sogenannte G-AEP-Kriterien), dürfen eigentlich ambulant zu erbringende Leistungen auch stationär durchgeführt werden. Das könte bei eine Kolo z.B. sein, wenn das Trinken der Abführlösung nicht gelingt und deswegen eine Magensonde benötigt wird, wenn irgendwelche Risiken eine stationäre Nachbeobachtung erfordern u.s.w.

jGaijUaJi1213


Ok dann schreibe ich es mal so.

Auszug aus dem vorläufigen Entlassungsbrief.

Aufgrund fehlendem sozialem Umfeld,schlechten häuslichen Bedingungen zur

Vorbereitung auf die Untersuchung und Angstzuständen und starker Nervosität des

Patienten erfolgt die Coloskopie unter stationäre Bedingungen. Vorerkrankungen sind

keine bekannt. Seit dem Tod seines Hundes vor zirka 9 Wochen trinkt Herr XXXXXXX

mindestens 2-3 Flachen Bier pro Tag und fühle sich ständig unruhig und nervös.

Da ich schon immer unter leichten Depressionen gelitten hatte war es für mich leichter die

Coloskopie unter stationären Bedienungen durchführen zu lassen. Daheim hätte ich es

wahrscheinlich schleifen gelassen :-X

t(he-c)aver


Genau, das sind ja mögliche G-AEP-Kriterien. Muss der Arzt halt entsprechend dokumentieren, und da der Prüfer des MDK als erstes mal den Entlassungsbrief liest, schreibt man da halt gleich rein, was er zu sehen kriegen soll.

jvauija(i12x3


Hey the-caver

Habe das mal kurz da nachgelesen

[[http://www.dkgev.de/pdf/1384.pdf]]

Danke dir :)

Und noch ein schönes Wochenende.

Habe jetzt endlich 2 Wochen Zeit

mich von allen Dingen zu befreien die mich an meinen Hund erinnern :)-

Habe 2 Wochen Urlaub zum entsorgen.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Magen und Darm oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Ernährung · Übergewicht · Unter­gewicht · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH