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24 Stunden pH-Metrie

S:arua3h-Wx. hat die Diskussion gestartet


Hallo,

es wäre schön, wenn sich jemand meldet, der die oben genannte Messung durchführen lassen hat und warum. Ist hier jemand, der diese Messung mit einer Kapsel gemacht hat? Also ohne einen Schlauch durch die Nase? Erfahrungsberichte wären toll – danke!

Antworten
sIabsex66


Ich habe vor knapp 2 Wochen eine 24 h ph-Metrie Messung bekommen, Verdacht auf Reflux. Am gleichen Tag hatte ich zuerst eine Magenspiegelung, danach Mamometrie und dann eben die 24h ph-Metrie. War dann nicht mehr schlimm, denn ich war eh´schon ziemlich am Ende mit meinen Nerven und mit meiner Kraft %:| . Den kleinen Schlauch runter zu bekommen war echt nicht schlimm, nur funktionierte bei mir nicht gleich die Messung auf den Gerät, welches man eben die ganze Zeit mit sich rumträgt. Es zeigte die Säure nicht an, deshalb wurde der Schlauch immer wieder rein und raus geschoben, war unangenehm, aber verkraftbar.

Was ich als einzigstes beim Tragen dann nicht so toll fand, war das der Schlauch beim Sprechen ein wenig in der Nase gekitzelt hat :-X und man oft dachte man hätte noch ein Stück vom Essen im Hals. Ansonsten ging´s aber echt gut :)z

Die Kapselmessung führe die an der Klinik in der ich war nicht mehr durch, anscheinend wären die Messung nicht so genau und oft mußte die Prozedur nochmals gemacht werden.

Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiter helfen :-)

Fpix uynd Fo~xixe


Ich hatte die PH-Metrie vor ca. 7 Jahren. Also, ich muss sagen, ich hatte am Anfang Schwierigkeiten mit dem Schlauch – vor allen Dingen beim Reinschieben, da es mich da schon sehr gewürgt hat u. ich den Drang hatte, dauernd zu schlucken... :=o (ich sollte aber eigentl. erst schlucken, wenn die es mir sagen, aber das ging irgendwie nicht...) Zwischendurch hatte ich auch immer mal ein Würgegefühl, aber es hielt sich in Grenzen. Bei mir hat sich dadurch nur hinterher die Nase durch das Pflaster entzündet. Ansonsten war es nicht schlimm, etwas unangenehm, aber es ging. Allerdings konnte ich die ganze Nacht nicht schlafen, weil ich außerdem noch vom Schlaflabor so ein Gerät umhängen hatte, um zu sehen, ob ich schnarche. %-|

Von der Kapsel habe ich noch nie was gehört u. ich bezweifle, ob so was richtig aussagekräftig ist... ":/

LG! @:)

S}arahx-W.


Hm, also so eine Schlauchuntersuchung, nein danke. Allein die Vorstellung ist schrecklich. Falls ich das dieses Jahr noch machen muß, dann suche ich erstmal nach so einer Kapseluntersuchung.

Fmix Uun`d Foxixe


Hm, also so eine Schlauchuntersuchung, nein danke.

Also, als Schlauchuntersuchung kann man das nicht bezeichnen! Das ist eine ganz dünne Sonde, vll. 2 – 3 mm dick. Das ist ganz normal, wenn man da ein bisschen empfindlich ist, dass man da am Anfang ein bisschen würgt. Aber das gibt sich mit der Zeit.

Ich persönlich halte so eine Kapseluntersuchung für unzuverlässig, denn man hat ja nicht immer regelmäßig Sodbrennen. Ich z. B. habe das nur nach dem Essen. Kann mir nicht vorstellen, dass eine Kapsel die Säure zuverlässig messen kann... :|N

LG! @:)

SJarahQ-W.


Ok, danke für Deine Antwort. Es scheint ja auch überwiegend diese Sondenmessung zu geben, vielleicht ist sie aussagekräftiger.

T(xa`ntoxs


Muss man zu einer ph-Metrie und Manometrie eig. nüchtern sein?

Ich hab vergessen das beim Aufklärungsgespräch zu fragen und im KH erreicht man die Leute nur schlecht per Telefon.

LKie4bl<ingsnmenxsch


Hallo ihr lieben Mitleidenden!

Nachdem ich die Prozedur gestern hinter mich gebracht habe und zuvor mit total flattrigen Nerven im Internet nach Erfahrungsberichten gesucht habe, allerdings keine fand die mich beruhigten, möchte ich nun allen, denen es vielleicht so geht wie mir, ein bisschen Mut zusprechen.

(und ich hab mir geschworen sollte ich das alles gut überstehen, poste ich hier was rein..)

Meine Krankengeschichte (kurz zusammengefasst):

Ich (20 Jahre, weiblich) kämpfe eigentlich schon seit meiner Kindheit mit latenter Übelkeit. Mit 10 Jahren wurde bei mir ein Blinddarmdurchbruch und eine Laktoseintoleranz (mit der ich heute dank Lactrase-Kapseln fast problemlos leben kann) festgestellt. Durch die ständige Übelkeit hat sich über die Jahre allerdings so etwas wie eine Emetophobie bei mir entwickelt (mit mal mehr oder weniger Panikattacken usw..) weshalb ich gestern natürlich umso nervöser und frustrierter der Gastroskopie und Ph-Metrie gegenüberstand. Seit Ostern dieses Jahres habe ich akut mit Sodbrennen zu kämpfen, welches mit linkslastigen Magenschmerzen einhergeht, allerdings unabhängig von den Mahlzeiten ist, im Liegen in der Nacht meistens stärker wird und in einer grausigen Morgenübelkeit gipfelt. Darum hat mein Hausarzt (Internist) beschlossen mich stationär in der Klinik aufnehmen zu lassen und die zwei Untersuchungen dort durchführen zu lassen, nachdem es mit der Behandlung mit 3mal täglich Ulcogant und bei Bedarf Pantoloc 40mg nicht wesentlich besser wurde.

Untersuchung:

Ich wurde um 7 Uhr morgens nüchtern in die Klinik und dort zu einem Aufnahmegespräch gebeten, in dem meine Symptome und Beschwerden erfragt wurden. Schon dort gab ich an unter einem großen Würgreflex zu leiden und meine Bedenken zwecks der Emetophobie zu schildern. Ich wurde von allen Seiten beruhigt und fühlte mich trotz Zittern und Angst irgendwie in guten Händen. Zuerst wurde eine Manometrie (Druckmessung der Speiseröhre) durchgeführt. Dazu wurde ein kleiner Schlauch durch die Nase und den Rachen in den Magen geschoben und langsam wieder herausgezogen indem ich dazwischen immer wieder etwas Wasser trinken musste, schluckweise. Hört sich schlimmer an als es eigentlich ist. Weil ich so gezittert habe, hat die Assistenzärztin meine Hand genommen und gestreichelt und mir gut zugeredet als ich einmal kurz würgen musste. Das letzte Rausziehen über die empfindlichste und für mich "gefährlichste" Rachenstellte war allerdings so schnell und professionell, dass es sich fast nur wie ein harmloses Niesen anfühlte. Das wichtigste bei dieser Untersuchung ist, lasst euch das gesagt sein, das komplett ruhige Atmen. Und das man das Gefühl hat, seine Empfindungen aus der Hand zu geben und einfach geschehen zu lassen. Sobald ich nicht mehr verkrampft war, ging alles viel leichter! Und ich hatte das Glück mich relativ gut mit geschlossenen Augen gedanklich wegbegeben zu können.

Von der eigentlichen Gastroskopie, eine halbe Stunde später, habe ich nichts, gar nichts, mitbekommen. Ich bin mit Propofol narkotisiert worden und erst als alles vorbei war wieder aufgewacht. Danach bekam ich einen richtigen Lachkrampf vor lauter Erleichterung es geschafft zu haben! Ein echter Spaziergang war das!

Wenig später wurde mir dann erneut (diesmal ein kürzer und dünnerer) Schlauch durch die Nase eingeführt – was diesmal etwas unangenehm war, weil er sich unten aufgerollt hat und noch mal des Öfteren auf und ab bewegt werden musste. Auch diesmal würgte es mich kurz, aber da ich sowieso nüchtern war und keinen Mageninhalt hatte, ließ ich es zu. Als der Schlauch richtig positioniert war, wurde er im Gesicht festgeklebt und ich bekam ein Gerät umgehängt welches meine Werte am Mageneingang gemessen hat. Hin und wieder kitzelte der Schlauch ziemlich heftig und beim Essen war er auch nicht hilfreich, kann ich Euch sagen –und ungeschönt: Sehr anstrengend nicht zu würgen – aber es waren mit über den Tag verteilt 3 Freunde mich besuchen und so konnte ich, wenn auch ein wenig fadisiert, durch den Tag kommen.

Tipps:

_Kauft euch Schundhefte (Bunte, InTouch…) oder nehmt ein dickes Buch mit!

_Sagt dem Pflegepersonal wenn ihr Angst habt – Sie helfen euch!

_Lasst euch von Freunden besuchen die euch gerne bemitleiden und euch versichern wie stark ihr seid!

_Lasst es einfach über euch ergehen und denkt nicht drüber nach, dass da grad was in euch drin steckt und es euch im Rachen kratzt und sich auf und ab schiebt bei jedem Schlucken! Und wenn ihr "fest" schlucken müsst, haltet das obere Schlauchteil mit zwei spitzen Fingern fest, dann reibt es nicht so bzw. rutscht nicht ungut auf und ab!

_Wenn es arg kitzelt einen Schluck Wasser mit Hilfe eines Strohalmes trinken wirkt wunder!

In der Nacht ließ ich mir ein halbes Halcion geben, damit ich besser schlafen konnte und heute früh wurde der Schlauch auch schon wieder gezogen, von der Schwester die mir gestern so lieb die Hand gehalten hat. Das war auch so schnell passiert, dass ich es überhaupt gar nicht gespürt habe.

Die Untersuchungswerte von der PH-Metrie bekomme ich nächste Woche, bis dahin soll ich bei Bedarf auf Nexium 40mg umstellen. Außerdem wurde eine Magenprobe an die Histologie geschickt, zwecks eines Nachweises auf Heliobacter. Die Gastro ergab eine kleine <3cm, axiale Hiatushernie –sprich ein Loch im Zwerchfell – Wahrscheinlich der Auslöser für meinen Reflux..

Retrospektiv bin ich so froh, das durchgezogen zu haben und fühle mich gestärkt in allem. Es war sehr befreiend das alles überstanden zu haben und wie gesagt für uns Laien hört sich das alles so schrecklich an – aber das sind wirklich Routineuntersuchungen und die Leute in der Klinik verstehen ihr Handwerk schon! Wir sind in guten Händen! Ich wünsche euch alles Gute und drück euch die Daumen für eure Untersuchungen!

mBarieqche2ntimsxcho


Hallo,

zum Thema ph- Metrie habe ich auch so meine Erfahrung gesammelt.

Nachdem vor einigen Jahren ein kleiner Zwerchfellbruch bei einer Magenspiegelung diagnostiziert wurde, begann der Leidensweg.

Öfters mal Sodbrennen, ständige Kehlkopfentzündung, Heiserkeit etc. das volle Progarm eben.

Nun habe ich mich endlich zu einer ph- Metrie entschlossen.

Vergangene Woche versuchte man es in einem Oberhausener Krankenhaus. Anfangs war diese Sonde falsch kalibriert. Beim zweiten Versuch, nach vermutlich erfolgreicher Neukalibrierung, wurde hoch und runter geschoben. Am Ende klappte es wieder nicht!!!

Dann der Versuch es über eine Endoskopie ohne Schlafspritze zu bewerkstelligen, ging gehörig in die Hose. Das lag natürlich an meinem extremen Würgereiz. Und das trotz Kinder- Endoskop. Also wollte man einen neuen Versuch an einem anderen Tag unter Propofol starten.

Nach mittlerweile 14 Tage ohne Säurehemmer, hatte ich den Rachen und den Zungengrund entzündet. Nervte gewaltig.

Ich entschied mich dazu, einen Termin in der Uniklinik Essen in der dortigen Endoskopie zu machen. Nach etwas Wartezeit, hatte ein sehr fähiger Arzt diese Sonde in etwa 2 Minuten plaziert. Klar würgte ich einige Male, aber ich dachte es vergeht später.

Das Ganze geschah heute Morgen um elf Uhr.

Nach einiger Zeit ging es etwas mit der Tolerierung des Fremdkörpers. Aber gegen Mittag wurde es sehr stressig für mich. Ständig mußte ich würgen und der Schlauch schien bei jedem Schlucken hin und her zu wandern. Auch das ständige Gefühl des Fremdkörpers hatte die ganze Zeit über!!!

Fazit für meine Person bisher ( !9:20 Uhr ), ich drehe zwischenzeitlich fast durch und würde mir den Schlauch am liebsten rausziehen!!!

Aber last euch davon nicht abschrecken!!! Jeder Mensch hatte eine andere Toleranzschwelle in solchen Dingen. Wenn Ihr längere Zeit Probleme hattet, sollte man diese Messung vornehmen lassen. Der Leidensweg zuvor war ja auch nicht Ohne!

Mir persönlich hat Ablenkung durch irgendwelche Arbeiten geholfen. Man soll den Tag ja gestalten wie immer. So ganz funktioniert dies natürlich nicht.

Und wie der Teufel will, heute hatte ich bislang kein Sodbrennen. In den letzten 2 Wochen seit ich Nexium abgesetzt hatte, litt ich ständig an Sodbrennen. Es ist wie verhext. Eigentlich gut bringt aber für diese Untersuchung nichts.

Also, nichts wie durch.

Gruß in die Runde

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