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Mein Leben in der Omeprazol-/ Pantoprazol-Hölle

uWnkomp+lizi[ertxer


Ich denke manche nehmen OMED auch in zu hohen dosierungen. Ich nehme das schon jahrelang, werde sofort bestraft wenn ich es mal vergesse, habe aber noch nie mehr als 20mg am tag benötigt.

AOufDe>rArbxeit


Mag sein... mag nicht sein.

Ich bin immer noch frei von Medikamenten, habe auch seid langer Zeit kein Talcid oder andere Mittelchen gebraucht. Mir geht es gut. Und vor allem geht es meinem Magen gut. Ich kann wieder kalte und heisse Sachen trinken ohne Schweissausbrüche. Mein Angst- und Panikattaken und Depressionen sind wesentlich besser geworden. Und ich glaube nicht das ich mir das alles einbilde.

Wir werden sehen :)

T]xanvt.os


Gibt es hier etwas Neues?

0Z00meVlli00x0


Hallo ihr lieben,

Ich hatte Ca 2 Monate mit einer magendchleimhautentzündung zu kämpfen und nun ist alles abgeholt (wurde durch eine erneute ms festgestellt) der Arzt meinte alles sehr super aus - alles sei super verteilt. Ich war natürlich total Happy und habe mich gefreut die 2x 40mg täglich nexium absetzen zu können. Habe dann nur 1 mal täglich nexium genommen wobei mir jedoch trotzdem noch nach der Einnahme übel wurde. Hätte dann das nexium in verdacht und bin nun auf 1x täglich 20mg omeprazol umgestiegen. Mir ist immer noch übel noch der Einnahme, für Ca 2 Std dann ist wieder alles soweit normal. Habt ihr ähnliche Erfahrungen mit ppis gemacht ? Wie lange ging die "Absetz "-Phase bei euch?

Freu mich über eure tipps :-).

Melli

O0l4liNvaItor


Hi 000melli000,

superinteressanter Thread.

Ich kann nicht genau sagen, ob meine Probleme ggf. auf das Absetzen von PPIs zurückzuführen sind, da ich (meiner Meinung nach) schon während der Einnahme massive Probleme hatte.

Habe jetzt vor einer Woche die Pantozol 40mg abgesetzt - meiner Meinung geht es mir magen/darmtechnisch weder besser noch schlechter. Einzig meine Konzentrationsprobleme werden nicht besser.

Alles in Allem kann ich feststellen, dass PPIs meiner Meinung nach echt ein Teufelszeug sind.

Ich werde meine Gastroenterologin als auch meine Hausärztin bitten, mir falls zukünftig nötig Ranitidin zu verschreiben.

Ich hoffe, die Threadersteller sind nun Entzugsnebenwirkungsfrei und können dir und mir Hoffnung machen?

0X00:melulix000


hey ollinator,

ich habe auch schon pantozol hinter mir, die sind mir gar nicht gut bekommen. bin gerade am reduzieren der PPI's, nehme jetzt morgens/vormittags OMEP 20mg und es geht mir besser. habe festgestellt das desto höher die Dosis ist, es mir umso schlechter geht. werde jetzt noch 1-2 Wochen die 20mg nehmen und dann auf 10mg reduzieren. hoffentlich habe ich es dann überstanden – ist wirklich ein Teufelskreis.

hast du nun schon die randitin ausprobiert? wie geht's dir damit? bei mir wirken die wirklich nur ein paar std... leider!

wie lange nimmst du denn schon die 40mg? hast du seither nochmal eine Spiegelung gemacht?

@:)

S)un9flZower_t73


Mir wird von den PPI grundsätzlich nach der Einnahme übel.

Nehme also bei entsprechenden Symptomen bzw. Einnahme schädigender Medikamente (kommt häufiger mal vor) Ranitidin. Wirkt auch, macht bei mir keine Probleme. Punkt.

Ebhemalig&er Nut0ze\r (#]325731x)


Ich vertrage die zum Glück ganz gut, nehme die aber auch nur bei Bedarf. Ich nehme Esomeprazol.

Heute Nacht bin ich wach geworden weil mit die Säure schon im Mund stand, DAS war mal fies ...

O-llijNatoxr


Habe die Pantozol fast vier Wochen genommen.

Angefangen habe ich mit Omeprazol 20mg 1x dann 2x gesteigert bis auf 2s 40mg.

Dann irgendwann Pantozol (zuletzt 1x40mg).

Meine Beschwerden sind immer noch da - im Gegenteil, der Schwindel kam erst durch die PPIs.

Ranitidin hatte ich zwischendrin mal ausprobiert (nur die 25mg frei verkäuflichen). Davon hatte ich keine NEbenwirkungen.

Habe vor 5 Wochen mit dem Rauchen aufgehört und beschlossen, dass ich auch die PPIs weglasse. Scheint mir mittlerweile eh von fast jeden Arzt der "Platzebo" der Wahl zu sein: "der hat irgendwas mit dem Magen schätz ich mal - verschreib ich im PPIs" ....."ach immernoch mit dem Magen - mehr PPI oder andere". Magen- und Darmspiegelung habe ich hinter mir, nach der Einnahme aber nicht mehr. Habe Ärzte langsam satt. Man rennt mit ewigen Wartezeiten von Pontius zu Pilatus und keiner findet was...

0O00me9lli00x0


hallo OlliNator,

was wurde denn bei dir festgestellt, dass du die ppi's nehmen musst?

also bei mir hat es mit der Behandlung gut 2,5 Monate gedauert bis eine Besserung zu verzeichnen war. habe gewisse dinge wie rauchen, Kaffee, Alkohol, Früchte, Tomaten und Süßigkeiten weggelassen. Zudem habe ich 6 mal täglich gegessen, immer mal wieder Kräcker, gekochete Kartoffeln, Gemüse und Haferflocken. Mir war auch ständig übel, ausser abends, da ging es meistens etwas besser. Habe in der zeit erst 2x20mg lansoprazole genommen und dann erhöht auf 2x40mg nexium, die hohe Dosis habe ich ca 3 Wochen genommen was glaub gut geholfen hat. Habe dann vor 3 Wochen eine erneute Magenspiegelung machen lassen mit dem Ergebnis, dass meine Magenschleimhautentzündung ausgeheilt war.

Habe daraufhin meine Dosis runtergesetzt auf 1x40mg nexium, da mir aber immer noch komisch war, habe ich vor ca. 1 Woche gewechselt auf 1x20mg Omeprazole (OMEP). Damit geht's mir auf jeden fall besser.

Insgesamt habe ich ca. 4 Monate auf schädliche Dinge verzichtet, das hilft auf jeden fall. Trotzdem vertrage ich die ppi's auch nicht wirklich, glaube meine Übelkeit hat auf jeden Fall damit zu tun.

Ich würde dir raten nicht einfach die ppi's wegzulassen, die muss man langsam wieder reduzieren damit der Magen sich entwöhnen kann.

Bei den ppi's muss man ein wenig ausprobieren, ich persönlich habe die nexium besser vertragen als pantozol.

Oglli`Naxtor


Hi Melli,

bei mir wurde durch die Magenspiegelung eine "leichte Pangastritis" festgestellt - das war ende Januar diesen Jahres.

Angefangen hat das Problem aber viel früher (siehe mein Faden).

Gefunden hat man letztlich durch die Darmspiegelung "fibrinbedeckte Erosionen im Terminalen Ileum" - es ist aber wohl weder CU noch MC, weil die Entzündungswerte "zu gering" sind.

Mit den PPIs habe ich jetzt dennoch auf einen Schlag aufgehört und hatte die letzte Woche dann auch häufiger mal Sodbrennnen. Ist mir allerdings jetzt egal, von dem PPI-Zeug lasse ich die Finger.

Wie gesagt: bei mir ging Ranitidin gut(ist ja auch kein PPI).

S;c;oppxy


Hallo,

ich habe über Jahre PPI genommen und schob Übelkeit und Co immer auf den Magen, doch es waren die Nebenwirkungen der PPI.

Im Februar setzte ich Pantozol ab und tauschte es gegen Ranitidin 150 (2 x 1) ein. Der "Entzug" war in den ersten Tagen heftig, sodass ich Heilerdekapseln zusätzlich nahm. Nach ca 1 Woche konnte ich die weglassen und nehme jetzt nur noch Ranitidin mit guter Verträglichkeit. Wichtig ist für mich, dass die Übelkeit vorbei ist

0800mSellio00x0


hallo scoppy,

sag mal, du hast geschrieben, dass deine Entzugserscheinungen heftig waren, wie hat sich das denn ausgewirkt? war dein Magen am Anfang nicht übersäuert durch das absetzen? was isst du denn jetzt und was lässt du weg?

lCa$dyxcat


Hallo zusammen,

auch ich vertrage Omeprazol und Pantoprozol nicht, bekomme Bauschmerzen und muss dann eine Schmerztablette nehmen. Talcid und Rantinidin vertrage ich viel besser. Auch mein Hausarzt kann das nicht verstehen. Leute, welche an einer seltenen Krankheit leiden, treffen meist nur auf Unverständnis. Nach langen Jahren bin ich auch durch Internet darauf gestoßen, dass meine Beschwerden vielfach durch Nahrungsmittelunverträglichkeiten hervorgerufen wurden. Ich war bei vielen Ärzten aber kein Arzt hat mich darauf hingewiesen. Dann wäre mir vieles erspart geblieben. Meine Nahrungsmittelunverträglichkeit wurde durch das Antibiotika Doxy ausgelöst. Bekam kurz nach den Einnahmen eine Speiseröhrenentzündung, welche mir mindestens 10 Monate Probleme machte. Dann musste ich aufgrund von Zahnimplantaten zur Vorsorge das Antibiotikum Clinca Saar nehmen, was mir vollends das Leben verpfuschte. Als empfindlicher Mensch hätte ich das Doxy gar nicht nehmen dürfen, meine Schleimhäute waren da schon so sehr angegriffen und das Clinca Saar hat mir dann den Rest gegeben. Ich habe seitem Milcheiweiß-, Gluten- u. Histaminintoleranzen, kann nur mehr sehr wenige Nahrungsmittel essen. Meine bis dahin gut vertragenen Medikamente kann ich auch nicht mehr nehmen, weil sie entweder nicht wirken oder ich Bauchschmerzen bekomme. Ich war schon oft am verzweifeln, doch die Hoffnung habe ich nicht aufgegeben. Ein Heilpraktiker machte mich auf die mikroökologische Untersuchung aufmerksam. Diese kostet zwar ca. 200 Euro aber für mich hat sie sich gelohnt. Jetzt weiß ich wenigstens was mir fehlt und auf was ich zu achten habe. Bin mit meiner Krankenkasse im Gespräch, ob sie evtl. die Kosten wegen Notwendigkeit übernimmt. Neben den genannten Unverträglichkeiten habe ich eine durchlässige und entzündete Darmschleimhaut und das Bakterienverhältnis stimmt nicht überein. Nehme jetzt Symbiolakt und Colibiogen und hoffe, dass sich meine Beschwerden daraufhin wenigstens etwas bessern. Essen so wie früher werde ich sicherlich nicht mehr können.

VBah]idIe


Ich möchte dir mein Mitleid und Verständis ausdrücken:

auch ich leide seit zwei Jahren an einer unbekannten Magen-Darminfektion.

Wir hatten zu Hause parasiten, Bakterien bei den Haustieren und an den Schulen gleichzeitig Norovirus. Haustiere hatten Giardiens, Kryptosporidien, Clostridium difficile Toxin, Kokzidien, hämolytische Colibakterien, Isospora belli (Viren unbekannt)...du siehst, wo der Anfang so eines problemes auch noch stehen kann. (

Wir (Mein Mann) und ich nahmen keine Medikamente, weil wir keine Diagnose erhalten konnten.

Wenn man solche Geschichten hat, reagiert man auch mit Kreislauf, Herzbeschwerden, das war sowohl bei mir und meinem Mann der Fall. (Möglichkeit: Entzündung im Dünndarm und Gase drücken aufs Zwerchfell. wir hatten z.T. richtiges Herzrasen, aber immer nur ein paar Stunden lang.

Es muss also nicht nur von den Medis kommen, sondern es kann auch aufgrund der Entzündung selber sein.

wir verzichteten explizit auf gastroskopie und Medikamentation Beim Mann wurde es trotz Metronidazol nämlich nicht besser.

wir dachten: wir machen mit Medis nur noch mehr kaputt: heilen probiotisch und abwarten.

seit zwei Jahren, es geht uns besser, die Übelkeit ist weg od. nur noch selten da...aber ich kenne das, wie es einem auch Angst machen kann. Und äussert man dann seine Angst und die Diagnose ist unklar, wird man sehr rasch auch noch zusätzlich mit dem Psychokästchen bestraft. Und auch mir ist es nun schon zig mal passiert, dass Ärzte mir frech kamen. Sie hören nicht mehr zu, oder viele nicht oder haben es noch nie getan. Viele Krankenkassengelder werden so verschleudert.

Bsp: "Wir haben übersehen, das meine Katzen Dauerausscheider einer hämolyischen Bakteriums sind. Können wir das bitte auch noch testen?"(Ich zeigte Veterinärbericht. Arzt schaute es nicht mal an, sondern sagte: "sie sind besessen, wann war ihre Scheidung". So ein frecher doofer Sack!!! echt. die Scheidung war vor zehn Jahren, was fällt ihnen ein, zu sagen ich sei besessen? woran machen sie das fest??" wehrte ich mich. Nur weil ein intelligenter Mensch ihnen Berichte mitbringt und mitreden will ???

Du siehst, wie Ärzte sein können:

Zweifle nicht an dir, es geht vielen so.

Hast du Gewichtsverlust, Fieber gehabt? Hast du Haustiere, warst du in Kontakt mit problematischen Keimen? Dreier Stuhlproben machen lassen, doch auch die sind ohne Gewähr.

Viel Erfolg beim Heilungsprozess.

Entzündungshemmend wirkt Arnikatee und Grüntee. JJeden Tag ein Apfel, das hilft mir sehr viel. Vorsicht, langsam testen¨, was dir gut tut..

Und viel Probiotik z.B. Bioflorin, denn vielleicht ging da doch eine Infektion voraus, die die normale Flora gestört hat.

Auf Intoleranzen und Allergien untersuchen lassen.

Tut mir leid für dich, echt, ich kanns dir nachfühlen, weils bei uns da auch scheisse geht.

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