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Übelkeit und Magenprobleme - Psyche?

h2opef$ull3x0 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich hab mich grad eben erst im Forum angemeldet weil ich so langsam etwas ratlos bin und am verzweifeln bin.

Ich habe seit 5 Wochen immer wieder mal mehr mal weniger starke Übelkeit, manchmal Sodbrennen, keinen Hunger mehr, zwinge mir das Essen mehr oder weniger rein, immer wieder mal leichtes Magenzwicken - es geht mir nicht richtig schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Habe auch schon etwas abgenommen, was aber beim wenigen Essen auch nicht verwundernswert ist.

Dann hab ich mal mehr Durchfall dann wieder mehr das Gegenteil. Habe auch oft einen aufgeblähten Bauch und eine weiße Zunge.

Schlimmer geworden ist das ganze nach einer Darmspiegelung ohne Befund im Januar.

Nun wurde noch das Blut untersucht (Bauchspeicheldrüse, Galle, Leber alles ok), ein Test ergab eine Fructoseintoleranz - Fructose meide ich nun, der Ultraschall zeigt eine Bauchspeicheldrüsen"verfettung" (lt. Arzt hat das aber keine Relevanz) und die Magenspiegelung war natürlich auch ohne Befund.

Ich entwickele mich grad zum Megahypochonder und steigere mich schon in die schlimmsten Krebsarten wie Bauchspeicheldrüsenkrebs rein und das machts natürlich nicht besser.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht in welche Richtung ich mich noch untersuchen lassen soll, denn ich denke schon, wenn es wirklich irgendeinen Verdacht in eine Richtung gegeben hätte, dass man mich weiter überwiesen hätte.

Ich glaube aber auch, dass es das ganze Symptome googeln nicht wirklich besser macht, ganz im Gegenteil eher schlimmer.

Habt ihr noch irgendeine Idee in welche Richtung ich mich noch untersuchen lassen könnte oder was vielleicht ausprobieren könnte, denn so kanns nicht weiter gehen.

Habe mir ausserdem schon einen Termin bei einem Psychotherapeuten geben lassen, der diese Richtung mal abchecken soll.

Ich kann mir irgendwie auch nicht vorstellen, dass das alles von der Fructoseintoleranz kommen soll. Auf der anderen Seite hab ich bevor die Beschwerden los gingen, meine Ernährung komplett umgestellt von viel Weißmehl auf Vollkorn und Körner und auf viel Obst. Das lass ich jetzt natürlich wieder weg.

Achja was ich fast vergessen hätte, ich bin 30 Jahre alt, weiblich und definitiv nicht schwanger :-)

Liebe Grüße, hopefull

Antworten
BJrucpe21


Hallo hopefull30,

Das könnte auch ein Reizmagen sein,ist ziemlich unangenehm aber ungefährlich.Oder hat dein Arzt das ausgeschlossen?

axugt23x3


Huch – ist das die Vorstellung von psychotherapeutischer Hilfe: "Habe mir ausserdem schon einen Termin bei einem Psychotherapeuten geben lassen, der diese Richtung mal abchecken soll." So wird es nicht funktionieren. Bildlich gesprochen: Psychotherapeut hält die Taschenlampe, damit Sie etwas im Dunkel des Geschehens erblicken können – also, sehen und finden müssen Sie selbst.

h9opef^ull30


ja das hab ich mir vielleicht auch schon gedacht und um Deine Frage zu beantworten, ne wurde nicht ausgeschlossen. Aber wie wird der diagnostiziert? Den "sieht" man ja nicht und kann der wirklich so lang andauern? Allerdings hilft Iberogast auch nicht.

Ich denke mal von der Psyche her wärs schon denkbar.

aYug0233


Was soll ein Psychotherapeut konkret abchecken? Ganz einfach gefragt: soll er herausfinden, ob Magenprobleme von der Psyche herkommen?

BKruDcex21


Natürlich,ein Reizmagen kann über Jahre andauern.Die Psyche und ein Reizmagen hängen oft miteinander zusammen.Stress z.B. kann die Beschwerden verschlimmern.

Treten denn die Beschwerden häufiger nachts auf,oder eher am Tage?

hFopJefYull3x0


So nun mag mein Internet hoffentlich auch wieder.

also .... ich wollte meinen Beitrag nicht noch länger machen als er ohnehin schon ist.

Es ist mir klar, dass ein Therapeut keinen Reizmagen feststellen kann und auch nicht mal schnell schauen kann was mit mir los ist.

Aber ... ich habe schon sehr starke Ängste und ich glaube schon dass sich die auch auf den Körper auswirken können. Abgesehen davon hab ich vor ein paar Jahren eine wirklich schlimme Zeit durchmachen müssen und hab das nie aufarbeiten können, weil es für mich wirklich sehr schlimm war.

Von dem her denke ich dass ich auch mal da ansetzen sollte.

h6opzef<ull3G0


da ich nachts sehr gut schlafen kann, denke ich dass es tagsüber schon schlimmer ist.

Auch fällt mir schon auf, wenn ich mal abgelenkt war und keine Zeit zum grübeln hatte, dass ich mir dann entweder gut geht oder mir zumindest nicht aufgefallen ist, dass es mir grad nicht so gut ging.

Ich glaub schon, wenn es wirklich organisch ist/wäre, müsste ich es doch auch haben, wenn ich grad stark beschäftigt bin z.B.

sdtraCwbe rryx1


Hey hopefull,

ich habe nun auch shcon seit Tagen extreme Übelkeit und Magenschmerzen und bei mir kommt es tatsächlich von der Psyche. Hätt niemals gedacht, dass das möglich ist.

Ich hab so ein flaues, unruhiges Gefühl im Magen und mir ist mittlerweile so übel, dass ich mich wirklich übergeben könnte. Habe total Hunger, krieg aber einfach nichts runter :°(

scheiß Liebe und Beziehungen und der ganze Kram...

ZYwaockk44


Ich glaub schon, wenn es wirklich organisch ist/wäre, müsste ich es doch auch haben, wenn ich grad stark beschäftigt bin z.B.

Das könnte ein Trugschluß sein. Auch bei rein körperlichen Schmerzen hilft Ablenkung; deshalb kommen sie ja bevorzugt nachts, sofern man nicht schläft. Das Klinikpersonal weiß schon, warum in jedem Krankenzimmer ein Fernseher installiert ist. Wenn Du eine Magenspiegelung machen läßt, bist Du danach wahrscheinlich schlauer.

Cohirwimoxya


Hast du dich schonmal explizit auf Zöliakie (Glutenintoleranz) testen lassen? Du schreibst zwar, dass du schon eine Magenspiegelung ohne Befund hinter dir hast, aber wenn ein Arzt nicht direkt danach sucht, muss er die Zöliakie auf diese Weise auch nicht unbedingt finden.

Zumindest bei mir war das die Ursache dafür, dass ich drei Jahre lang genau diese Beschwerden hatte wie du sie beschreibst. Alle Ärzte schoben es natürlich auf die Psyche da sie nichts feststellen konnten (hatte sogar eine Magenspiegelung "ohne Befund"!), inklusive mir, da ich es mir irgendwann auch nicht mehr erklären konnte, warum ich nur ständig Übelkeitsattacken und Durchfall hatte. Seit der Diagnose bin ich nun sehr sehr vorsichtig geworden, wenn es darum geht, körperliche Beschwerden immer mit psychischen Ursachen zu begründen. Das kann zwar ausschlaggebend sein, muss aber noch lange nicht.

Daher würde ich dir unbedingt raten, dich weiter (am besten diesmal von einem anderen Gastroenterologen) untersuchen zu lassen. Evtl. ja sogar von einem, der sich mit Zöliakie auskennt.. Besonders da du ja auch schon eine Fructoseintoleranz hast kann es gut sein, dass noch eine weitere Unverträglichkeit im Verborgenen schlummert (nach meinem Wissen treten sie häufiger zusammen auf). Wünsche dir jedenfalls dolle, dass dein Leiden bald ein Ende hat @:)

Zxwackx44


Sorry, habe die Magenspiegelung überlesen. |-o

h1opef/ullx30


Magenspiegelung wurde gemacht. Allerdings sind die Biopsien noch nicht da. Ich werde auf GU untersucht, da das nämlich meine Mama hat. Hab die extra drauf hingewiesen, das hat mir nämlich meine Ma geraten.

Vielleicht hängt es ja auch mit der FI zusammen, aber irgendwie kann man sich das so schwer vorstellen. Da verträgt man was bestimmtes nicht und es geht einem permanent hundeelend?

Und vorallem kommt das von heut auf morgen?

Naja ich werd jetzt mal die Biopsieergebnisse abwarten, weiterhin brav auf Fructose verzichten (auch wenns schwer fällt) und hoffen dass ich keine GU hab.

Trotzdem muss ich meine Hypochondrie auch angehen, weils das ja auch nicht besser macht ;-)

C%hi=rimoy8a


Wenn es deine Mama auch hat, ist die Wahrscheinlichkeit für Zöliakie sogar noch ein bisschen höher, da diese Unverträglichkeit ja zu rund 15% vererbt wird. Gut, dass der Arzt diesbezüglich schon bescheid weiß.

Ich weiß nicht, wie es bei anderen Intoleranzen aussieht, aber zumindest die Zöliakie kann sich sehr plötzlich bemerkbar machen. Ich hatte auch die ersten 22 Jahre meines Lebens keinerlei Beschwerden, und irgendwann ging es damit einfach so los. Du hast recht, ist wirklich schwer vorstellbar, wie sowas einem das Leben schwer machen kann, ich hätte das auch nie für möglich gehalten. Seit ich meine Diät einhalte, habe ich nun ein völlig neues Lebensgefühl, auch die psychischen Probleme wie Ängste, Stimmungsschwankungen usw. sind sogut wie verschwunden.

Den Psychotherapeuten unabhängig von den körperlichen Beschwerden trotzdem mal aufzusuchen ist aber sicherlich nicht verkehrt :)*

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