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Erfahrung Chronische Pankreatitis

Lsuhmimxexr hat die Diskussion gestartet


Hallo.

Vielleicht ist ja jemand hier der die gleiche Krankheit in sich trägt oder ähnliche Beschwerden hat.

Draum schreibe ich diese mal nieder. Angefangen hat alles vor gut 8Jahren, ich hatte unerwartet hohes Fieber und zu hohen Blutdruck.

Es wurde aber nichts festgestellt.

Hin und wieder traten mal unspezifische Durchfälle auf. Ein Jahr später hatte ich im Bereich der Bauspeicheldrüse schlagartig einen höllischen Schmerz und mir wurde extrem übel.

Doch so schnell wie das kam ging es auch wieder. 2005 bekam ich temporäres Jucken am ganzen Körper. 2006 bekam ich das erste mal extreme Probleme. Mein Kreislauf brach zusammen und ich konnte mich gerade noch bei Bewußtsein halten. Ich wurde über Monate hinweg spontan extrem schlapp und dachte ich segne das zeitliche. Desweiteren traten insbesondere nach dem Joggen spontane Durchfälle auf. Herzecho und Belastungs EK blieben ergebnislos. 2007 bekam ich wieder starke Durchfälle, ich wurde chronisch müde, hatte Hitzewallungen. 2008 wurde bei mir eine Darmspiegelung vorgenommen jedoch ohne Befund. Dies geschah weil ich seit Wochen ständig Darmkrämpfe hatte mit häufigem Durchfall. 2009 wurde das Müdigkeitsproblem unerträglich. Ich war kaum noch in der Lage zu arbeiten. Der Durchfall bestimmte immer mehr mein Leben, welcher sich mit Fett bzw, Lehmstuhl abwechselte. Anfang 2010 begann dann mein Kreislauf wieder Probleme zu bereiten. Ich bekam Herzstolpern, Angstzustände, fühlte mich als hätte ich schwere Gruppe ohne die Erkältungsbeschwerden. Der Durchfall wurde schaumig. Oder aber es gab Fettstühle. Ich hatte Atemnot, ein Stechen in der Bauchspeicheldrüsengegend, mir juckte es am ganzen Körper, mir wurde heiß und kalt, erst war ich überdreht als hätte man mir Aufputschmittel ins Essen gerührt, dann auf einmal kam ein Einbruch das garnichts mehr möglich war. Ich war benommen. Grausam. Also wurde mitte 2010 Blut abgenommen. Ohne Befund. Da es mir aber nicht besser ging, wurde eine Magenspiegelung durchgeführt. Ergebnis: Gastritis incl Helicobakter. Nach Einnahme von ZACPAC ging es mir eine Woche besser, dann begannen die Probleme erneut. Also ging ich wieder zum Arzt. Der schaute mich ratlos und und ließ wieder Blut abnehmen, wieder ohne Befund. Ich bekam eine Überweisung zwecks Schilddrüsenuntersuchung. Dabei stellte man einen Knoten fest. Ich bekam L-tyroxin. Das half aber nicht. Da ich nun langsam ratlos war und meine Hinweise auf Leber bzw Bauchspeicheldrüse mit Hinweis auf die Blutergebnisse als belanglos abgetan wurden, ließ ich mich zum HNO überweisen. Dieser stellte eine chronische Sinusitis fest.Zur Zeit der Antibiotika ging es mir besser. Das war aber ein Zufall mehr nicht. Hinterher ging es mir wieder sehr sehr schlecht. Ich hatte ein Puckern in den Schläfen, die Überdrehtheit mit anschließendem Zusammensacken wurde zum Tagesgeschäft oder aber ich war eine Stunde nach dem Aufstehen halbwegs fit um dann am liebsten im Stehen einschlafen zu können.

Der Durchfall sowie Blähungen waren alltäglich jenseits von gut und böse. So wurde 2 mal eine Sonografie durchgeführt mit dem Ergebnis 0. Da ich aber nicht lockerlassen wollte und ich mich nicht auf das Psychoabstellgleis schieben lassen wollte, bestand ich auf ein Ct. Das war ebenso ergebnislos. Irgendwann wurden EBV Antikörper festgestellt so das man sagte, es komme vom Pfeifferschen Drüsenfieber. Das kam mir dann aber doch komisch vor, da zeitliche Zusammenhänge zwischen Infektionen dieser Art und dem Auftreten der anderen symptome eher unwahrscheinlich schienen. Ich hatte auch einen Blutdruck von 180 zu irgendwas, bekam einfach so eiskalte Beine und sackte zusammen. Im Januar 2011 bekam ich dann extreme Schmerzen in der Bauchgegend die in den Rücken strahlten. Dabei stellte dann der mittlerweile 3. Internist stark erhöhte Bauchspeicheldrüsenwerte fest. Ich lag damit eine Woche vorher noch in der Notaufnahme allerdings wurde da ein "ACHTUNG" EKG gemacht und das war es dann. Der Internist überwies mich dann zu einem MRCT mit dem Ergebnis der Bauchspeicheldrüsenentzündung. Ein Test der den chronischen Verlauf bestätigt wurde noch nicht ausgeführt. Ich habe die Ärzte auf den speziellen Test hingewiesen, aber irgendwie schienen die das gar nicht zu kennen. Nun soll ich einfach nur Stuhl abgeben. An dem sieht man aber schon das viele Nahrungsteile gar nicht mehr verdaut werden sondern so rauskommen wie sie reingingen. Man sieht das glänzende Fett. Mir wurde aber auch noch gar nichts über künstliche Enzyme gesagt, die meine Verdauung unterstützen können. Bestimmte Vitamine sind ja bekanntlich fettlöslich und da meine Fettverdauung gen Null tendiert, weißt mein Körper Mangelerscheinungen auf.

Gibt es hier Personen die Erfahrungen damit gesammelt haben und auch welche die so komische Symptome erleben wie ich.

Aktuell habe ich wieder Herzstolpern, mein Kopf schmerzt ohne Ende wenn ich mit etwas nach unten beuge, ich fühle mich schlapp, mein Kopf scheint zu glühen, mir piekt es machnmal in der Leber und Milzgegend. Ich habe mittlerweile die Nase so ziemlich voll, ich kann kein vernünftiges Leben mehr führen. Es gibt zwar mal 2 oder 3 Tage an denen ich mir richtig gut fühle, an denen fällt mir dann auf das ich mich doch schon sehr lang sehr schlecht fühle, was mir aber lange nicht bewußt war, da das ganze ein schleichender Prozess war, allerdings werden diese guten Tage immer seltener und manchmal habe ich echt keinen Bock mehr, zumal nichts getan wird, mir zumindest irgendwie eine Symptomlinderung zu verschaffen, von dem leidigem Jucken am ganzen Körper rede ich ja schon gar nicht mehr. So feiert jetzt die Verwandtschaft Geburtstag und ich mußte mangels Kraft abbrechen, das einzige was ich mir gönnen konnte war ein Kamillentee?

Haben andere Personen auch solche komischen Probleme damit, oder wäre es denkbar das bei mir noch etwas anderes im Körper wütet, weil mir die Begleiterscheinungen auch sehr komisch vorkommen. Ich hatte noch einen Pilz in der Speiseröhre, der wurde mit einem Antimykotikum bekämpft.

Vielleicht kann mir ja jemand etwas dazu sagen

Antworten
BvrustbeSinstfolpexrer


Wenn du Pankreas Tabletten nimmst, sollte es dir besser gehen. Du schreibst aber nichts von brustschmerzen. Hattest auch BWS Schmerzen? Bekommst das herzstolpern beim bücken und knien?

L-uhm|ixexr


Ich bekomme keine Tablette keine ahnung warum. ich werde einfach mit einem krankenschein nach haus geschickt und das wars.

egal wo man seine beschwerden schildert. man wird nru angeschaut und naja. das herzstolpern kam sporaisch einfach beim aufstehen und auch nur beim sitzen. ich weiß nicht was bws schmerzen sind und brustschmerzen hatte ich keine.

B(ruTstbeinrstolpxerer


komisch. waren denn deine pankreas-werte nie erhöht?

LUuh)mixxer


nein die waren jahrelang unauffällig. nur besagter lehm und fettstuhl sowie häufige durchfälle oder oftmal teils unverdauter stuhl traten auf. dazu ein jucken am ganzen körper. aber bei chronischer pankreatitis kommt es vor das bestimmte blutwerte nicht erhöht sind da die bauchspeicheldrüse die bestimmenden stoffe garnicht mehr bilden kann.

daher wird wohl oft die fehldiagnose gestellt das alles in ordnung ist, obwohl die chronische p. in vollem gange ist.

erst nachdem ich 3 wochen starke schmerzen hatte waren die blutwerte erhöht. davor lag ich deshalb in der notaufnahme und als die die blutwerte sahen, meinten sie ich hätte halt irgendeine anomalie. ":/ aber es wäre nichts von belang. ich habe auch keinen alkohol vertragen.habe zwar nur selten und in maßen getrunken aber nach einem glas sekt habe ich mich gefühlt als hätte ich grippe am nächsten tag. auch diese aussage haben die ärzte nicht zur kenntnis genommen.

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