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Gastritis mit Hitzewallungen, Schlafstörungen, Depressionen

sYhy-Gfx1 hat die Diskussion gestartet


hallo,

ich habe seit ca. 2 wochen eine Magenschleimhautentzündung und nehme seit gut einer woche Omeprazol dagegen, welches auch sehr gut wirkt. DIe Entzündung hat sich durch Oberbauchschmerzen und Appetitlosigkeit bemerkbar gemacht. Auch Schlafstörungen hatte ich zu Beginn der Krankheit schon, da hab ich aber noch gedacht ich wache nur wegen den Schmerzen auf.

Schon nach ein paar Tagen mit Omeprazol haben sich die Bauchschmerzen gebessert jedoch haben sich schon zu Beginn der Gastritis andere schlimme Symptome aufgebaut, die immer stärker auftraten und die auf den ersten Blick vielleicht gar nichts mit dem Magen zu tun haben:

1) Ich habe immer noch Schlafstörungen, wache morgens total früh auf und kann nicht mehr weiterschlafen, teilweise auch in der Nacht

2) Ich fühle mich stark depressiv, d.h. so abgeschlagen und total fertig aber gleichzeitig so nervös und angespannt

3) Ich habe starke Hitzewallungen, als wenn mir richtig heiss ist.

Ich weiss, dass ähnliche Symptome wie Schlafstörungen,Hitzewallungen und Depressionen beim Reizmagen-Syndrom auftreten können. Ist so etwas auch bei einer Gastritis möglich? Die Symptome begannen sich ja zeitgleich mit Beginn der Gastritis aufzubauen.

Ich kann mir die ganzen Symptome einfach nicht erklären, ich habe jetzt auch keinen psychischen Stress oder horche zu stark in mich rein oder so.

Wer etwas weiss oder sonst etwas anzumerken hat,bitte bitte melden!!!

Antworten
K@ebHdaOna


Hallo, ich habe das gleiche Problem und weiß auch nicht mehr Weiter. Kannst du bitte sagen was bei dir los war?

lCawixna


Hallo, mich wūrde auch interesieren was es inzwieschen rausgekommen ist, weil ich auch die gleichen symtomen seit einem jahr habe und kein arzt konnte mir bis heute sagen was ich hab! ???

S,karab0aeusx94


Klar kann das an der Gastritis liegen. Ich würde aber auch behaupten dass beim Magen immer die Psyche ne Rolle spielt. Angst. Wut. Ärger.

Außerdem könnten das auch Nebenwirkungen sein vom Säureblocker. Vor allem Hitzewallungen.

mKoon}ligh$tmanx86


Hallo,

Du sprichst mir aus der Seele.

Schaut doch auch mal in meinen Faden. [[http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/675179/]]

Ich hab dieselben Symptome und hab die PPIs jetzt abgesetzt.

mjoonligGhtm,an186


lawina

Nimmst du auch solche Protonenpumpenhemmer ?

Gruß

Moonlight

l^a\wi|nxa


moonlightman86

ich habe seit eine woche wieder angefangen diese protonenpumpenhemmer zu nehmen, weil ich wieder nicht weiss was tun kann um die beschwerden los zu werden, mir hilft es ein bischen suche alternativen aber bis heute nichts gefunden, innere unruhe, depression, ganze bauch tut weh, bin verzweifelt. ???

gruss

lawina

P3i<et$i 90


Hallo liebe Leidensgenossen.

Bei mir besteht der Verdacht auf Morbus Crohn.

Die bestehende Entzündung hat sich dabei scheinbar auf Magen und Speiseröhre ausgeweitet.

Ich habe meine akuten Beschwerden nun auch seit gut 1 Woche.

In der Nacht bevor sich die ersten signifikanten Symptome zeigten, wachte ich auf und konnte plötzlich nicht mehr schlafen.

Ein paar Minuten später hatte ich einen depressiven Schub gefolgt von einem Heulkrampf - normalerweise bin ich eher hartgesotten.

Später am Tage hatte ich dann heftige Krämpfe in der Magengrube und musste mich beinahe übergeben.

Als sich zudem noch Schmerzen in der Brust bemerkbar machten, rief ich den RTW. Hätte ja auch was schlimmeres sein können, denn bis dahin war ich ja noch ahnungslos.

Dort bekam ich dann die Diagnose.

Akute Gastritis.

Am nächsten Tag fing ich dann mit der Pantoprazol-Therapie an, weil sowohl die Speiseröhre, als auch der Magen wie Feuer brannten.

Die magenschmerzen besseren sich bereits nach 3 Tagen etwas, jedoch bekam ich dann am abend Fieber begleitet von schlimmen Schmerzen, welche zeitweise abgeschwächt hin und wieder auftreten. Die Depressionen sind seit dem schlimmer geworden.

Ich gehe mal davon aus, dass das vom Medikament verstärkt wird.

Ich verspüre einen unerträglichen Druck und Schmerz in mir und verzweifle regelrecht daran, dass alles so hoffnungslos erscheint.

In dieser Woche habe ich bereits 10 Kg Gewicht verloren, fühle mich abgeschlagen, müde und antriebslos.

Ich hoffe, dass es bald bergauf geht, damit ich wieder normal leben und essen kann.

Das Medikament musste ich wegen der Depressionen heute absetzen.

Also Kopf hoch, ihr seid nicht alleine mit eurem Leid.

kXarst1eBnj;örg


Hallo zusammen, ich bin 67 Jahre ,männl. Seit etwa 6 Wochen habe ich diffuse Bauchschmerzen. Mal im Oberbauch dann im Unterbauch einemal rechts dann links.Das volle Program.Ultraschall wurde gemacht ohne Befund. Diagnose Reizmagen-Reizdarm mit Reflux. Pantoprazol 2x40mg helfen nur bedingt.Nach einer Woche nochmals Abtasten und Ultraschall daraufhin der Verdacht auf die Psyche.Da ich vor einem Jahr starke Panikattacken hatte hat mir ein Mittel Tav... 1mg sehr geholfen.Habe das Mittel ausgeschlichen und die Einnahme beendet.nachdem nun der Verdacht der Psyche kam, fielen mir die Tav... wieder ein.Da ich noch 5 übrighatte habe ich einen Selbstversuch auf eigene Verantwortung gemacht.Da ich ja die Magen Darmprobleme ständig habe (ausser nachts) habe ich vor 2 Tagen eine Tablette eingenommen.Meine Schmerzen waren plötzlich stark reduziert.Ich bin nun überzeugt das die Schmerzen tatsächlich psychische Ursache hat,und gehe nun auf die Suche mit dieser Erkenntnis homeopatische Heilmittel zuzulegen. (Globoli,Bachblüten usw)Wenn ich was finde was mirgeholfen hat werde ich berichten.

Alles Gute :)^

D\ontg*iveup


Hallo zusammen,

Gibt es zum Thema schon Neuigkeiten? Bei mir sind so gut wie diesselben Symptome vorhanden.

Vor gut einem Jahr sind bei mir plötzlich starke Bauchschmerzen ( ständiges Brennen ) aufgetreten verbunden mit Durchfall und Gewichtsabnahme. Ich ließ dann eine Gastroskopie machen wo eine Entzündung des Mageneingangs festgestellt wurde. Es konnte jedoch kein Heliobacter festgestellt werden. Ich bekam dann Pantoprazol verschieben und es wurde eine Weile wieder besser. Ich habe deshalb das Medikament abgesetzt. Nach ein paar Wochen habe ich trotzdem wieder das ständige leichte Brennen im Bauchbereich verspürt, so ging es mir aber grundsätzlich gut ( kein Durchfall, Gewicht wurde wieder etwas mehr ). Ich dachte es wird wohl der Stress sein.

Seit nun gut ~ 2 Monaten geht es mir nicht gut. Folgende Symptome liegen vor:

Noch immer Bauchschmerzen ( Sodbrennen )

Durchschlafstörungen ( ich wache meistens um ~ 03:00 morgens auf, gefolgt von weiteren Schlaf/Aufwachpasen)

Müdigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche ( Wahrscheinlich Folgen der Schlafstörung )

Innere Unruhe, Abgeschlagenheit, Nervösität, depressive Verstimmung.

Ich ließ wieder einige Tests machen: Im Blutbild nichts auffälliges, CT des Schädels war auch in Ordnung und ebenfalls ein Test auf eine Schilddrüsenüberfunktion war negativ und Schmerzmittel gegen Migräne halfen auch nicht ( die Tests ließ ich auf die Symptomatik der Schlafstörung und Kopfschmerzen etc durchführen )

Schon langsam weiß ich nicht mehr weiter. Meine Vermutung ist jedoch trotzdem, dass das Ganze noch immer auf die Gastritis zurückzuführen ist. Überlege eventuell nochmal eine Gastroskopie zu machen und erneut Medikamente dagegen einzunehmen. Würde mich dennoch über Erfolgsberichte freuen bzw übere weitere Tipps was ma so noch gegen die Magenschmerzen machen kann ( Tee's, Essen, etc....)

Lg dontgiveup

AGedgOi(va


Hallo allerseits,

Genauso wie bei den meisten von Euch fing es bei mir vor zweieinhalb Jahren an:

Übelkeit ohne Erbrechen, Schlappheit, totale Appetitlosigkeit, gelegentlich Hitzewallungen, Schlafstörungen.

Das kam bei mir immer schubweise, zwischendurch ging es mir zwar nicht wirklich gut, aber so einigermaßen...beim ersten Mal habe ich es auf die Wildleberpastete geschoben, die der Schlachter vor Weihnachten unbedingt noch loswerden wollte und zum halben Preis verkauft hatte!

Das war leider ein Irrtum, also ging die Ärzteodyssee los. Ultraschall, Magenspiegelung, Untersuchung auf Gluten-und Laktoseunverträglichkeit....Es wurde dann auch eine Gastritis festgestellt, und ich bekam auch Pantoprozol verschrieben.

Zur Zeit ist die Gastritis einigermaßen stabil, ich muß aber sehr auf meine Ernährung achten. Und das Blöde ist, daß ich jetzt schon bald zwei Jahre Pantoprozol nehme. Ich schaffe es einfach nicht, das Zeug abzusetzen, jeder Versuch ging bisher total daneben!

Ich bin der Ansicht, daß auch die Wechseljahre da eine große Rolle spielen, denn in den WJ bilden sich ja die Schleimhäute zurück. Und zwar nicht nur in den Geschlechtsorganen, sondern generell, also auch im Magen oder Nase. Es ist sicher kein Zufall, daß viele Frauen mit Mitte-Ende 40 diese Symptome bekommen. Auch viele Lebensmittelunverträglichkeiten oder Allergien kommen in diesem Alter...

Außerdem machen natürlich Stress und Ängste etwas aus. Mir ist z.B. Gestern beim Abendessen ein dummes Malheur passiert:

Ich habe eine Linsensuppe gekocht, und mir viel der heiße Topf samt Inhalt auf den Boden!

Naja, einen großen Teil der Suppe habe ich zurück in den Topf bugsiert und nochmal erhitzt. Leider fiel mir erst beim Putzen auf, daß ein Stück der Lackierung des Topfes abgesprungen ist. Ich fand auf dem Boden lauter kleine rote Splitter! Jetzt habe ich natürlich Angst, daß ich etwas von diesen Stückchen mitgegessen habe, und daß mir das schaden könnte...und diese Angst führt natürlich jetzt wieder zu Bauchschmerzen. Oder kommen die Schmerzen(nicht stark) vielleicht doch von den kleinen roten Splittern?? ":/

Ist Euch so etwas auch schon einmal passiert?

Liebe Grüße *:)

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