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Diverse Verdauungsprobleme

SihloXmxp hat die Diskussion gestartet


Tagchen,

ich habe schon sehr viel gegoogelt und sehr viel in diesem Forum gelesen, und interessante Ansätze gefunden, aber nichts trifft wirklich zu auf das, was ich im Moment durchmache.

Meine früheste Erinnerung daran liegt Jaahre zurück, ich glaube es war in der zweiten Klasse, ich erinnere mich, das ich zur Schule ging und ständig aufstoßen musste. Diese "Rülpser" rochen extrem nach faulen Eiern und waren einfach nicht abzuschütteln. Wenige Stunden später kamen dann schlimme Magenkrämpfe dazu, noch später dann endlich das erlösende Erbrechen. Die nächsten Stunden flaute die Übelkeit und der Druck im Bauchraum dann ab, bis es spätestens abends so wirkte, als wäre nie etwas gewesen.

Jahrelang blieb ich davon verschont.

Jahre Später trat es dann öfter auf wenn ich mich "überfressen" habe, also mehr gegessen habe, als mein Magen verarbeiten konnte. Vor allem bei zu viel Fleisch traf es mich. Übelkeit, Druckgefühl, Schmerzen und irgendwann Erbrechen, danach die langsame Besserung.

Aber das trat vielleicht einmal alle zwei Jahre auf, also nicht der Rede wert.

Inzwischen sieht es anders aus. Seit etwa einem halben Jahr leide ich unter Problemen mit der Gallenblase, laut meinem Hausarzt (und Internisten) ist sie leicht entzündet. Bis vor einigen Wochen konnte ich mich sehr gut ernähren, wenn auch in Maßen, denn mein Magen vertrug von Woche zu Woche weniger. Fleisch ging noch, Nudeln und Weizenprodukte auch ohne Probleme, ich machte mir noch wenige Gedanken über meine Ernährung. Dann wurde es schlimmer; Selbst bei wenig Fleisch bekam ich (meist viele Stunden später) das Druckgefühl, schwefelartiges Aufstoßen, Schmerzen. Beim erbrechen sehe ich dann das mein Mageninhalt nicht komplett verdaut ist, was nach (immer ca 9-10 Stunden nach dem Verzehr) eigentlich der Fall sein müsste. Die Symptone flachen wirklich erst ab, wenn der Magen komplett entleert ist. Meistens leide ich dann die ganze Nacht (oder den Tag) vor mich hin, bis eine Besserung zu verspüren ist.

Inzwischen habe ich keine Ahnung mehr was ich essen kann und was nicht. Gestern habe ich morgens Schwarzbrot mit fettarmen Kochschinken und Tomaten gegessen, abends eine Suppe. Und pünktlich um 23 Uhr ging das schwefelhaltige Aufstoßen wieder los. Am Tag zuvor habe ich im Laufe des Tages 2 Fertigjoghurts und eine Suppe gegessen – keine Beschwerden, bis auf leichte Übelkeit, die aber auf die Gallenblase zurückzuführen ist. Dienstag habe ich einen Termin bei der Chirurgie eines Krankenhauses in der Umgebung, wo durch eine Untersuchung festgestellt werden soll, ob die Gallenblase entfernt werden muss.

Meine Befürchtung ist, dass die Beschwerden nach der Entfernung der Galle weiterhin bestehen. Wahrscheinlich ist das kindisch, aber mir schlägt die ganze Sache enorm aufs Gemüt.

Hat jemand von euch ähnliche Beschwerden, Erfahrungen, oder eine Ahnung, womit ich es hier zu tun habe? Natürlich ersetzt das Ganze hier keinen ärztlichen Rat, aber geteiltes Leid ist gelindertes Leid... :-)

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