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Normaler Stuhlgang, dann ein bisschen Durchfall

G]rünsUchnab_elin hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

seit ca. einer Woche habe ich das Problem, dass ich einmal am Tag (wie vorher auch) ganz normalen Stuhlgang habe, aber dann am späten Abend noch mal ein bisschen, aber dann nur Durchfall.

Also folgendes ist in meinem Leben so los:

Ich hatte vor drei Jahren eine Enddarmentzündung, seitdem bin ich recht empfindlich mit dem Darm und mir wurde ein Reizdarm diagnostiziert. Nun war ich erneut vor ca. nem halben Jahr bei der Darmspiegelung und da war eigentlich alles in Ordnung (wohl nur unwesentliche kleine Erosionen, die aber laut meinem Gastro absolut unbedenklich waren). Dann war mein Darm auch wieder halbwegs in Ordnung. Immer mal wieder hatte ich Phasen, in denen ich empfindlich aufs Essen reagiert hab...

Nun habe ich gesundheitlich Sorgen wegen meinen Augen (hab dazu auch schon im Augen-Forum hier was geschrieben), auf jeden Fall habe ich deswegen zunächst Johanniskraut genommen, aber das half nicht so gut, also meine Angst war einfach zu groß, dann hab ich es erst noch kurz mit Lasea versucht (einfach weil ich nicht wirklich Antidepressiva nehmen wollte). Nun hab ich mich aber doch dazu durchgerungen wieder Sertralin (nahm es schon mal vor einiger Zeit) zu nehmen. Einfach um mal wieder etwas zur Ruhe zu kommen und die Panikattaken loszuwerden.

Meine Beschwerden finden schon leicht an, als ich Johanniskraut nahm, aber jetzt in der letzten Woche wurde das halt immer auffälliger. Seit 6 Tagen nehme ich jetzt Setralin und habe wie gesagt einmal normal Stuhlgang und dann immer noch mal abends (ca. 1/2 bis 1 1/2 Std. nachdem ich Sertralin genommen habe, weiß nicht ob es damit zusammenhängen kann) nochmal Stuhlgang, dann aber nur ganz wenig und nur Durchfall. Ich verstehe nicht, dass es so komisch ist... mein anderer Stuhl sieht ganz normal aus. Vielleicht ein bisschen weich hier und da, aber das hab ich schon seit der Entzüdnung so...

Kommt das jetzt vom Sertralin? Wenn ja, legt sich das? Denn beim ersten Mal wo ich Setralin genommen habe, hatte ich nicht solche Probleme.

Wenn es nicht vom Sertralin kommt, wovon dann? Nur durch meine Angst und dem Stress wegen meinen Augen? Aber warum dann erst seit etwa einer Woche?

Oder ist es keines von beidem und ich muss mir wirklich Sorgen machen, dass es was Schlimmes ist? Hab so Angst! Ich will doch bald umziehen und da kann ich eine Krankheit echt nicht gebrauchen! Abgesehen davon, dass natürlich niemand gern krank ist.

Gruß,

Grünschnabelin

Antworten
MJo)ndstxi


Dass Du Dir Sorgen machen musst, glaube ich kaum. Was ist denn für Dich Durchfall? Einmal am Tag dünnflüssiger Stuhlgang ist kein Durchfall. Möglicherweise ist es eine Nebenwirkung des Medikaments. Was steht denn im Beipackzettel?

G2rüns4chnxabelin


Hallo Monsti

Ja im Beipackzettel steht schon, dass selten sowas wie Durchfall oder Magenschmerzen auftreten kann, aber ich habe ja schon ein zwei tage vorher die Probleme gehabt und als ich das letzte mal vor nem jahr oder bissl länger die Sertralin genommen habe, da hatte ich nicht solche Darmbeschwerden.

Außerdem hab ich im Grunde seit meiner ersten Enddarmentzüdnung weichen Stuhl und ich versteh nicht, wovon die ganzen doofen Probleme kommen. Vor der Entzündung hatte ich nie so weichen Stuhl. Der Gastro schiebt es auf den Reizdarm, der aus dem ganzen Stress entstanden ist... Kann denn das wirklich sein? Werd ich nie wieder normalen Stuhl haben?

Und die die Glaskörpertrübungen machen mich so fertig, dass ich immer total gestresst bin und mir wird immer nur gesagt, dass durch den Stress sich das alles gegenseitig bedingt und nur noch viel mehr Ärger macht.

Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll. Will einfach, dass mal alles wieder normal ist. Keine Trübungen, kein Stress, einfach mal NORMALER Stuhlgang, keine Kopfschemrzen von den blöden Augen und diese dauernde Müdigkeit...

Alles nervt nur noch und treibt mich langsam aber sicher in den Wahnsinn.

IsorYeth


Sorry, aber ich sehe nicht, wo das nun ein Problem sein soll. Das ist doch wirklich nichts schlimmes, wenn es noch nicht mal echter, heftiger Durchfall ist, darüber würde ich mir keine Gedanken machen. Der Körper funktioniert eben nicht immer wie ein Uhrwerk

Qfuidxdje


Ich leide seit 23 Jahren an einem durch ein Teildarmresektion verursachtes Gallensäureverlustsyndrom. Den damit verbundenen Durchfall habe ich jahrelang durch eine streng fettarme Diät sowie die Einnahme von Colestyramin und MCT-Fette erfolgreich bekämpft. Seit Anfang des Jahres hatte ich aber nach normalem Stuhlgang morgens über den Tag verteilten mehrere Durchfälle. Eine Magenspiegelung im April offenbarte eine schwere Speiseröhreentzündung, die durch den Säurebinder Pantoprazol offenbar kuriert wurde. (Eine endgültige Bestätigung dafür wird eine für Ende Juli angesetzte zweite Magenspiegelung erbringen). Was "Grünschnabelin" interessieren dürfte: kurz nachdem ich begonnen hatte, Pantoprazol einzunehmen, hörte der Durchfall vollständig auf, fing aber wieder an, kurz nachdem ich das Mittel absetzte. Weder mein Hausarzt noch der Magen- und Darmspezialist hat dafür eine medizinische Erklärung. Dennoch war letzterer bereit, mir Pantoprazol weiter zu verschreiben. Seitdem habe ich keine Durchfallprobleme mehr. Gegen die Speiseröhreentzündung hatte er mir eine tägliche Dosis von 40 mg verschrieben, diese aber auf 20 mg für die "Dauereinnahme" vermindert, die für meine Bedürfnisse offensichtlich auch ausreicht. Das Medikament mit 20 mg ist übrigens seit geraumer Zeit nicht rezeptpflichtig.

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