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Hilfe bei Rektozele II./Iii. Grades

B^li?tzarxd hat die Diskussion gestartet


Ich habe unangenehme Begleiterscheinungen durch eine Rektozele II./III. Grades. Kann mir eine Leidensgefährtin einen Rat geben, wie ich damit besser umgehen kann, ohne mich einer OP unterziehen zu müssen?

LG

Antworten
W\olkex19


Hallo, Blitzard, ich (weiblich) hatte im Mai 2010 eine Op wegen der gleichen Rektozele (innerer Darmvorfall), die wirklich nicht sehr schlimm war. Leider kann man (soweit ich mich intensiv informiert habe) ohne OP die unangenehmen Beschwerden nicht ausschalten, das hatte ich vorher auch versucht. Im Gegenteil, es wird immer schlechter, z.B. der nicht kontrollierbare Stuhlverlust, Stuhlschmieren, Stuhlentleerungsstörungen usw. Ich möchte dir eine OP empfehlen, dann bist du die unangenehmen Dinge los. Aus welchen Grunde möchtest du dich denn nicht operieren lassen, wenn ich fragen darf?

Melde dich, wenn du Näheres wissen möchtest, ich will dir gerne mit Antworten helfen.

Grüße von Wolke19

BQlictzVar@d


Hallo Wolke19,

danke für Deine Antwort, die mir nun doch ein wenig die Angst vor einer OP genommen hat. Bei mir bestehen die gleichen von Dir genannten Beschwerden, und dies ist sehr sehr unangenehm, vor allem, wenn man unterwegs ist. Es ist echt eine Quälerei! Ich befürchte als Folge einer OP irreparable Rektumläsionen und weiterhin bestehende Defäkationsprobleme.

Einige Ärzte haben diese Diagnose anläßlich anderer Untersuchungen bei mir festgestellt, aber da ich aus Schamgefühl nicht über die unangenehmen Beschwerden klagte, riet mir vermutlich daher auch kein Arzt zu einer OP. Grundsätzlich habe ich Angst vor Operationen, die unter Vollnarkose stattfinden. 2001 hatte ich eine 8-stündige LWS- und Bandscheibenvorfall-OP.

Wie ist der weitere Verlauf nach der OP? Muß ein Katheter benutzt werden, um den operierten Bereich zu schonen? Wie lange dauert der KH-Aufenthalt?

Ich habe mich diesbezüglich noch nicht beraten lassen, da ich eine Aversion gegen diese Operation aus o.g. Gründen habe. Aber ich werde wohl nicht drumherum kommen. Bist Du nun diesbezüglich vollkommen beschwerdefrei?

Ich danke Dir für die Mühe Deiner Antwort und wünsche Dir noch einen schönen Restsonntag.

Viele Grüße von Blitzard

W[o:lke1x9


Hallo Blitzard,

hier bin ich schon wieder, um zunächst deine Fragen zu beantworten: Nein, es wurde kein Katheter eingelegt. Nach der OP kam ein Tampon in den Po, den ich mir aber ziemlich bald herausgezogen habe, da das "Fremdkörpergefühl" nicht auszuhalten war. Habe dann eine Einlage/Binde vorgelegt, trat auch kaum Blut aus, Schmerzen auch keine (Schmerztabl.)

Jeden Tag bekam ich 3x gut verträgl. Abführmittel bis zum ersten Sthlg., auch ohne Beschwerden.

Nach der OP sofort Vollkost.

4 Tg. KH, Proktologische Abt., 5.Tag Entlassung. Zuhause sehr oft am Tag das Gefühl, abführen zu müssen, also möglichst immer ein WC in der Nähe, auch wenn das Haus verlassen wird; ist zwar nervig, aber anders ging es nicht! Das gewohnte "Darmgefühl" war gestört, ich konnte nicht unterscheiden zwischen: Muß ich jetzt oder sind es nur Winde(?) Das normalisiert sich aber nach einiger Zeit wieder.

Habe jeden Tag ein Abf.-mittel/Mucofalk-Trinklösung genommen (auf ärztl. Rat), um den Sthlg. weich zu halten. Nach 4 Wo. Nachsorgetermin im KH. War alles in Ordnung, keinerlei Beschwerden. Die rektalen Unangenehmlichkeiten bestehen nicht mehr. Auch jetzt achte ich aber immer auf weichen Stuhlg. und nehme, wenn nötig, Mucofalk (oder ähnliches).

Ich kann dir die OP nur empfehlen, wie du schon sagtest, diese "Schmiererei" ist wirklich eine Qual und es kann ja von selbst nicht besser werden. Mir sagten die Proktologen, es würde eher schlimmer mit der Zeit aufgrund der sich vergrößernden Rektozele, worin sich dann auch harter Sthlg., sogen. Kotsteine, bilden.

Deine Abneigungen gegen Operationen hängen sicher auch mit deiner 8-stündg. Rücken-OP zusammen. Das war bestimmt nicht angenehm, ich hoffe, es hat geholfen!

Ich hatte die letzten Jahre einige OP's: Eierstock-Entfernung, Brustkrebs (2x), Gebärm.-Entfernung, Gallenbl.-Entf., Schilddrüsen-Entf., ich sage jetzt mal ganz locker: das härtet ab. Nein, ernsthaft, jede OP in Vollnarkose ängstigt. Mich auch!

Vor der Darm-OP habe ich den Anästhesisten richtig angefleht: **Bitte, bitte, lassen sie mich wieder aufwachen, geben sie mir nicht zu viel Propofol, wie Michael Jackson bekam und starb.** Er lachte u. sagte, nein, nein, ich passe auf, versprochen.

Ich hoffe, meine Zeilen haben deinen Informationsbedarf etwas befriedigt und wünsche dir alles Gute und die richtige Entscheidung.

Wennn du noch Fragen hast oder evtl. nach einer OP, würde ich mich freuen, von dir zu hören/zu lesen.

Viele Grüße aus NRW

Wolke19

iqn`diNra_x39


habe vor drei wochen meine op gehabt rektozele 3 grad hatte richtig angst wo ich die ganze berichte gelesen habe

trozdem waren meine beschwerden so stark das ich mich für die op entschieden habe die op ist gut gelaufen laut ausage vom chefarzt habe keine schmerzen gehabt die verdauung ist jetzt gut 1mal täglich keine senkungsschmerzen keine infektion mehr die leute tun mir echt leid die nach der op so viele beschwerden hatten ich würde in hagen inder evangelischen krankenhaus bruessebringstrasse operriert kann es echt nur empfehlen

_nNkixex_


Herzlichen Dank für Deine Rückmeldung Indira.

Hat man Dir Kunststoff eingesetzt?

Wurde der Darm gekürzt?

Es wäre toll wenn Du uns auch nach einigen Monaten nochmal rückmeldest wie es dir geht.

Sicher nimmst Du noch Movicol? ???

Mit Deinem Bericht kannst Du gewaltig helfen und Mut machen! :)z :)^ :)=

LG *:)

iindi2rMa_x39


hallo

auf deine fragen zu antworten bei mir würge die op mit meinen eigenen gewebe durchgeführt weil ich noch zu jung bin der darm ist gekürzt natürlich nehme ich täglich movicol habe auch meine ernährung umgestellt es geht mir echt bis jetzt gut bin auch froh das ich es gemacht habe

an alle liebe grüsse

__Nixge_


Danke!! @:) @:)

Denkst Du bitte daran, nochmal in einigen Wochen zu posten ob sich was verändert??

LG *:)

iLndirIa_39


hallo habe jetzt eine andere frage ob mir da jemand helfen kann ich bin gelernte krankenpflegehelferin habe vor der op in häuslicher pflege gearbeitet jetzt nach der op haben mir die ärzte gesagt wenn ich weiterhin in den beruf arbeite und weiterhin schwer hebe können die beschwerden wieder kommen aber ein attest bekomme ich nicht weiss jemand wie ich vorgehen soll ich möchte arbeiten klar in den beruf nicht mehr

würde mich sehr freuen auf eure hilfe

danke

lg

_`NQixe_


Den Arzt wechseln!!

Oder den Arzt darauf hinweisen, dass Du ihn in Regress nimmst wenn Du wegen der Schwere der Arbeit eine Beckenbodenschädigung erleidest.

Wenn Du da nicht kämpfst wirst Du keine Hilfe erfahren fürchte ich.

Bist Du noch krankgeschrieben??

Es gäbe die Möglichkeit:

wenn die Arbeitsunfähigkeit über 6 Wochen geht fällst Du ins Krankengeld.....

Die KK wird dich dann zur Reha-Antragstellung nach § 51 auffordern.......und bei der DRV auf Eilverfahren bestehen.....

in der Reha muss man dann Deine Einschränkungen für den Arbeitsplatz beschreiben......

Da die Rehaklinik die Aufgabe hat für die DRV so lange wie möglich Renten herauszuzügern – wird man Dir da helfen den Arbeitsplatz den Einschränkungen anzupassen.......

Denen ist klar, dass Du bei schwerer körperlicher Arbeit nach Beckenboden OP, wenns blöd läuft, bald Rente beantragen musst.musst.so wie ich

Vielleicht befürwortet man sogar eine Umschulung??

Der Weg über §51 führt ziemlich sicher zur Reha!!

In der ambulanten Pflege sehe ich nach so einer OP keine Zukunft. Ich erinnere mich noch gut an den Zeitdruck und die Schwere der Arbeit in unmöglichten Badezimmern....vor allem erinnere ich mich daran, dass es nur wenigste Patienten gab bei denen man aufs Klo gehen konnte.... %-|

Du musst sowieso schauen, dass Du dich nur moderat belastest und vor allem auch dass im Darmtrakt Ruhe und Regelmäßigkeit Einkehr hält, immer ein Klo erreichbar ist........

Das Verdrücken von Stuhldrang ist für die Zukunft nach der OP ein absolutes no go!

Lass dich da nicht unterbuttern...........es geht um Dein Leben.......

Sei froh, dass es bei Dir glimpflich abging......und du laufen und sitzen kannst......

riskiere das blos nicht!!

ich kann dir gern mal beschreiben wie es sich lebt wenn so eine OP nicht erfolgreich ist

LG *:)

i]n=dira_x39


ja ich bin jetzt 3 wochen krankengeschrieben danke dir das hat mich jetzt echt total beruhigt ich werde dann so vorgehen wie du mir das geraten hast danke danke danke ;-)

lg *:)

_PN1ixex_


tu das !!!!

und lass dich da nicht verunsichern..............wechsle so oft die Ärzte bis du einen findest der noch ein Gewissen hat und nicht nur auf sein Budget guggt.......!!!!!!!!

Lies dich fit, so dass Du klare Angaben machen kannst......weise zur Not schriftlich darauf hin, dass Du einen Arzt der Unterstützung verweigert im Fall der Fälle anzeigen wirst.......

Nimm zu Verhandlungen IMMER einen Zeugen mit........

*:)

irndirra_x39


hallo ich habe sofort den Antrag bei der DRV gestellt weil meine Tochter erst 20 Monate alt ist wie soll ich dann

zu Reha das macht mich innerlich viel zu schaffen wie die entscheiden werden weil die Finanzielle Probleme ja auch dazu kommmen danke dir vielmals das du mir da hilfst :-)

_oNixxe_


Es muss zumindest in einigen Rehakliniken die Möglichkeit geben, dass Kinder mitgenommen werden können.

Wundere Dich aber nicht – die meisten Reha-Anträge werden zuerst abgelehnt.

Die DRV – geht davon aus, dass somit etliche Kosten gespart werden können weil ein hoher Prozentsatz der Antragsteller dann resigniert und nicht in den Widerspruch geht.

Jeder der dann nicht kämpft – der kostet dann schon mal nix..... %-|

Richte Dich also auf "Schreibkram" ein.

Infos zum Umgang mit der DRV und den ganzen Drumrum findest Du hier:

[[http://www.krank-ohne-rente.de]]

Auf konkrete Fragen wirst Du da immer Rat erhalten – auch Formulierungshilfen...

Natürlich kommen Kosten auf einen zu.........zu.........Inkontinenzmaterial kostet aber auch Geld!

deswegen hätte ich gewartet bis die KK die Reha nachdrücklich fordert.

Wenn Du bereits im Krankengeldbezug bist, dann erhältst Du während der Reha nämlich Übergangsgeld – genauso hoch wie das KG.

Aber noch ist nix futsch......

Wenn der Rehaantrag abgelehnt wird kannst Du das ja widerspruchslos akzeptieren und einfach abwarten bis die KK aktiv wird sobald Du im KG bist.

Versuch Dir mal schon Gedanken zu machen wie Das mit dem Kind laufen könnte.....

Informiere Dich bei der DRV z.B. mal welche Rehakliniken Kinder mit aufnehmen.......

Auf jeden Fall gehe nicht einfach wieder arbeiten wenns schwierig wird – zieh das durch!! Lass Dich solang krankschreiben wie nötig!

Die schwere Arbeit wird Dich schädigen......es gilt Inkontinenz zu vermeiden......da ist jedes Mittel recht!

Wenn Du wieder arbeiten gehst – weil Dir der Kampf zu schwer fällt – dann wirst Du keine Reha bekommen (wer arbeiten kann ist ja gesund!).

Ne Weile wirds sicher gut gehen......aber wenns dann irgendwann klemmt – dann ists zu spät.

Leider ists meist so, dass man erst Unterstützung bekommt, wenn bereits Schäden da sind.

Daher musst Du Dir hier selbst helfen damit es nicht erst soweit kommt.

Bitte sprich mit Deinem Hausarzt – er muss Dich da unterstützen..........er muss die Reha ja begründen und befürworten.

Er soll da ruhig reinschreiben, dass die Arbeit zu schwer für jemanden nach solcher OP ist und dass dauerhafte Schäden zu befürchten sind – daher eine Reha nötig ist um einschätzen zu können wie die Arbeitsplatzanforderungen zu sein haben, damit deine Erwerbsfähigkeit auf Dauer nicht beschädigt wird.

Trage bitte auch Dein Kind möglichst nicht viel herum............mach Deinem Mann klar wie wichtig das ist!!

LG *:)

_%Nixeu_


[[http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232584/publicationFile/56251/mit_reha_fit_fuer_den_job.pdf]]

lies mal.........

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