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Hilfe bei Rektozele II./Iii. Grades

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Hallo danke für deine ganze Mühe für mich ;-) hast du das alles schon hinter ? Hast du auch denn gleichen oder änlichen Beruf ?Mein Mann und meine anderen Kinder unterstützen mich wo sie nur können Gott sei dank dafür ich versuche zu kämpfen weil ich echt Angst habe die beschwerden könnten wieder kommen mal schauen was ich dann von der DRV bekomme Bin echt froh das wir uns austauschen das hilft danke ;-)

_VNixxe_


ich war auch in der Pflege – ja :)z

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Habe soeben das Problem erstmals gelesen, da ich im vergangenen Jahr ebenfalls diese Operation hinter mir habe. Es wurde dabei eine 30-cm-Stück Darm entfernt, damit der Stuhl "weich" bleiben sollte. Die OP wurde mit einem Gynekologen und Proktologen in Gemeinsam-Arbeit durchgeführt-6Std.lang.

Jetzt, fast ein Jahr danach, bin ich nach wie vor Inkontinent, trotz intensivem Beckenbodentraining, Elektrostimulation als Biofeedbak , alle Varianten in dieser Richtung liegen hinter mir-aber es hilft nichts. Auch das Stuhlproblem ist nicht gelöst-trotz Abführmittel, es bleiben "Steine" und kein normaler Kot, was da raus kommt. Inzwischen habe ich durch diesen schweren Stuhlgang fast das Gefühl, es hat sich wieder eine Rektozele gebildet und nun die Frage:

Wer weiß noch etwas, was ich tun könnte, um ENDLICH wieder 100% dicht zu werden. Mein Lebensmut ist derzeit total auf dem Nullpunkt, denn man traut sich kaum raus und "eingewindelt" ist das ja eine Katastrophe bei dieser Hitze-und auch so. Irgendwie bin ich glaube noch nicht alt genug, um mit Windeln rumzulaufen. Sollte es so sein, ziehe ich mir irgendwann den Freitod vor.

Aber-meine Hoffnung liegt bei Euren Ratschlägen. ":/

MfG Vera

eVrn^a67


Hallo Vera!

Das tut mir echt leid für Dich. Ich habe letztes Jahr eine Sigma OP hinter mir und nehme seit dem täglich Movicol ein um den Kot weich zu halten. Auf ärztl. Rat ein Leben lang.

Das mit der Inkontinenz ist für mich ein unbekanntes Terain und ich hoffe Du bekommst noch Tipps. Ich habe nur beim Hunsten oder hüpfen etwas Urinabgang. Ich lasse bald meine Rectocele operieren um eine weitere Senkung zu verhindern.

Aber bitte nicht aufgeben ........mir ging es auch lange so bis ich die richtigen Ärtzte in einer Uni gefunden habe.

_2Nixxe_


Hi Vera,

ob wir Dir die erhofften Ratschläge geben können??

Meine Erfahrung ist auch übelster Sorte......ich hatte auch eine kombinierte Op die mich zum Invalidenrentner machte. Ich wäre heilfroh wenn es mir noch so gut ginge wie vor dieser überflüssigen und unsinnigen OP.

Raten könnte ich nur, dass man sich von Ärzten fernhalten sollte – aber der Rat kommt für uns alle zu spät.

Immerhin weisst du, dass Du nicht allein bist mit der Situation und kannst wenigstens offen darüber kommunizieren.

Das was wir ertragen müssen verstehen ja nicht mal Ärzte und die Operateure möchten es nicht wahrhaben.

Hast Du auch Schmerzen beim Laufen und Sitzen?

Wo wurdest du operiert? War das ein Beckenbodenzentrum?

Ging es Dir nach der OP auch schlechter als vorher? Hast Du prüfen lassen ob ein Arztfehler vorliegt?

Schön, dass du hergefunden hast! @:) @:)

LG *:)

VSerfa1|9x28


Hallo Nixe, hallo Erna

danke Euch für die Antworten. Das Movicol vertrage ich nicht so gut, mein Magen reagiert darauf mit unheimlichen Sodbrennen. Somit habe ich Alternativen gefunden, die ich im Wechsel einnehme-mal Backpflaumen mitten in der Nacht, damit's am nächsten Tag wirkt, 1 Glas Sauerkrautsaft "Natur" auf nüchternen Magen, Flohsamen oder Dulcolax-Dragees, wenn Garnichts mehr geht.Jetzt gab mir eine Bekannte den Tipp, mal zum Heilpraktiker zu gehen, die hätten irgendwelche Globuli, die auch helfen könnten. Wenn das nur nicht alles so unheimlich teuer wäre...

Was Deine Fragen betrifft, liebe Nixe-ich war in der Dresdner Uniklinik bei Spezialisten auf diesem Gebiet. Sie machen das im Monat 2x und haben gute Erfahrung damit-nur eben bei mir nicht. Im Oktober muss ich da nochmal hin, aber wenn das dann wieder nur "Trostpflaster-Gerede" wird, muss ich mich anderweitig bemühen. Schmerzen habe ich beim Laufen, wenn es dort! scheuert und wund ist-durch die Windelei meistens. Nach der OP geht es mir nicht besser, aber auch nicht schlechter. Der Zustand hat sich im Prinzip absolut nicht geändert.

Es klingt zwar komisch, aber manches mal ist es vielleicht ganz gut, wenn man den Stuhlgang durch diese Abführmittel regulieren kann. Da ist die Gefahr wenigstens unterwegs nicht ganz so groß, dass was passiert. Trotzdem kann einen diese ständige Angst keiner nehmen und nachfühlen. Gut ist zu hören, dass ich damit nicht allein stehe-ein kleiner Trost bei dieser Sch....

Was mich nervlich noch mit fertig macht ist, dass mein Mann geradeso von der "Schippe" gehüpft ist, nachdem er nur noch 13% Herzleistung hat. Er ist wieder einigermaßen so hergestellt, dass man bisschen unterwegs sein könnte-aber ich traue mich nicht, was für ihn wieder nicht gut ist. Das Herz soll ja in Maßen belastet werden und geht er allein, sterbe ich zu Hause vor Angst, dass etwas passiert...

Wo ist ein gutes Beckenbodenzentrum-weißt Du das?

Er sollte ja nicht unbedingt am Ende der Welt sein... :-/

Bin nun auf die Antwort gespannt-und nochmals Danke Euch Beiden

Vera

amngi,exkw


Hi, möchte mich auch noch dazu einbringen, da ich angeblich auch eine Rektozele habe. Nur Stuhlschmiererei oder ungewollter Kotabgang tritt bei mir nicht auf. Ich habe lediglich ständig den Druck auf den Schließmuskel (im Sitzen viel schlimmer als im Laufen oder Stehen) und renne wegen des häufigen Drangs zig mal zur Toi (manchmal kommt ein kleines bißchen, manchmal überhaupt nichts). Ich nehme auch Flohsamen (1 TL jeden Abend), alles andere kann ich nicht vertragen (bekomme davon Brennen im Enddarm und er blutet dann auch). Ich habe diese Probleme nach einer Antibiotika-Behandlung bekommen (ca. 3 Monate Ciprofloxacin) zusammen mit schweren Sehnen- und Muskelschmerzen. Konnte und kann manchmal gar nicht richtig laufen. Auch nach meiner Hämorrhoiden-Op (wurde per Longo durchgeführt - soll heißen: 3 cm Darm wurde rausgeschnitten und anschließend der Darm zusammengeklammert) habe ich ständig Schmerzen gehabt - und die liegt jetzt 15 Jahre zurück!!!! Eine Freundin von mir wurde so oft am Darm (Enddarm) operiert, dass sie jetzt einen Anus Praeter hat. Für mich kommt so etwas nicht mehr infrage. Habe auch Lactose- und Fructose-Malabsorptionsstörungen (alles erst nach dieser Schei.... Antibiotikabehandlung). Ich kann gar keinem Arzt mehr vertrauen. Das AB habe ich bekommen, weil ich angeblich Divertikel hatte. Die sind allerdings bei der anschließenden Sigmoidoskopie (bis Höhe 40 cm) nicht bestätigt worden. Ich denke, die Schmerzen, die ich damals hatte, waren aufgrund einer starken Entzündung des Enddarms gekommen (ich hatte ungefähr 3 Monate lang Wobenzym genommen und diese Enzyme konnte ich wohl nicht vertragen). Der Darm hat wohl darauf so stark reagiert und dann das AB darauf hat sicherlich zwar erst einmal die Entzündung genommen aber dann den Darm so richtig ruiniert. Aufbau mit Probiotika (hat mich fast ein Vermögen gekostet) hat überhaupt nicht geholfen. Habe die teuersten Medis bestellt - unter anderem Monachol, kostet knapp 100 € und hat nichts gebracht. So, jetzt wisst ihr Bescheid über meine beschissene Lage - trotzdem lasse ich niemanden mehr an meinen Darm.

Alles Gute Angie

_YNiYxxe_


Eine Empfehlung auszusprechen wage ich nicht – ich vertraue auch keinem Arzt mehr und würde aus jetztiger Sicht auch lieber sterben als nochmal eine solche Verstümmelungs – Op zu ertragen.

Wie man sich im Notfall entscheidet weiss man ja jetzt nicht........

Ich habe zwar auch die entsprechende Patientenverfügung – aber es ist fast unmöglich Ileus-Schmerzen auszuhalten – evtl. kann man das nicht durchhalten.

In Berlin – im BB-Zentrum "St.Hedwigs" hatte ich zumindest den Eindruck, dass man ehrlich ist.

Natürlich bekam ich nix schriftlich – aber mir wurde klar vermittelt, dass kein Arzt der Welt mir je das Gefühl eines heilen und funktionierenden Körpers zurückgeben kann. Ob eine Korrektur-OP mir Schmerzen nehmen kann ist ebenfalls fraglich, da man nicht weiss woran es liegt.

Wenn der Schmerz durch Verwachsungen kommt – dann könnte man mit viel Glück etwas verbessern....aber es werden ja wieder Verwachsungen entstehen....

In ein Schmerzsyndrom hinein zu operieren ist eigentlich ein großes Risiko.

Dazu besteht ja auch die große Wahrscheinlichkeit, dass die nächste OP dann Darm-Inkontinenz bringt....

Ob die Ärzte noch da sind, bei denen ich 2011 war weiss ich ausserdem gar nicht.

Inzwischen würde ich keinen Arztkontakt und keine Untersuchung mehr ertragen.

Angie – hab ich richtig verstanden, dass Du nach der Klammer-OP immer noch Schmerzen hast? Seit 15 Jahren?

Ich hatte in nem anderen Forum eine ähnliche Geschichte nach einer Stapler-Klammerungs-OP gelesen.

Ich frage mich ob die Ärzte echt glauben, dass Sie Menschen so helfen..?

Die müssen doch wissen, dass sie Krüppel "basteln" die sich jeden Tag nur noch wünschen, dass das Elend bald zuende ist.

Die müssten einem doch vor so einer OP deutlich sagen, dass mit einer BB-OP evtl. die gesamte Lebensqualität hinüber ist und der Lebensradius zw. Bett und Klo eingeschränkt werden kann.

Da hätte es sich doch jeder von uns verkniffen und den Vorher-Zustand noch ausgehalten.....

Vera – bei Deiner Beschreibung könnte ich mir vostellen, dass Du mit Einläufen den Darm so weit in den Griff bekommst, dass Du längere Zeit "mobil" bist – also dass Du den Darm richtig leer bekommst und die Zeit planen kannst.

In den Inkontinenzforen werden diese Irrigationen gut beschrieben – es gibt mehrere Systeme.

Auch Analtampons gibt es – aber ob man damit laufen kann??

Für Deinen Mann schick ich mal :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* ne Tüte Kraft!

Die Hitze momentan ist sicher nicht angenehm für ihn. Hoffentlich rappelt er sich wieder und das Herz erholt sich noch weiter.

Ich kann mir gut vorstellen was Du für Ängste durchmachst – ich habe eine Freundin deren Mann auch schwer herzkrank ist und gerade Monate in der Klinik war.

Euch allen ein bestmögliches Wochenende!

LG @:)

TIh]eax_1


Hallo, ich selber haben ebenfalls einen Cystucele, große Rectocele mit konsekutiv unvollständiger Rektumsentleerung. Diese wurde mittels MRT untersucht. Leider kann ich zur Zeit auf Grund einer Stentimplantation nicht operiert werden. Deshalb suche ich ggf. nach alternativen Lösungen bzw. falls es diese nicht gibt Spezialisten die solche OPs durchführen. Raum Süddeutschland wäre für mich super, da ich nicht allzu weit fahren möchte. Ich freue mich auf einen Erfahrungsaustausch. Vielleicht bekomme ich so den einen oder andern Tipp. Liebe Grüße

_QN*ixxe_


Die Uni FR soll ganz gut sein............sein............Urogynäkologe Dr. Gabriel ist auch ein angenehmer Mensch

LG *:)

T7hea_x1


Vielen Danke, werden mich in Freiburg erkundigen welche Möglichkeiten die sehen, melde mich wieder :)^

vx-cw


Wahnsinn was ich hier lese...ich habe eine Rectocele und soll vom Frauenarzt aus mich zur op entschließen....habe am 23.6 einen Termin im BB Zentrum hier bei uns....habe so gut wie keine Beschwerden...habe seit meiner Gallen op schon immer jeden früh 2-3x Stuhlgang...nur selten habe ich mal das Gefühl der unvollständigen Entleerung und manchmal einen Druck in der Scheide....ich gehe am 23.6 dahin aber ich werde mich bestimmt nicht gleich für eine op entscheiden

_zNixxe_


habe am 23.6 einen Termin im BB Zentrum hier bei uns.

wo ist *bei uns*?? ":/

Ich drück mal die Daumen, dass der Arzt ok ist und nicht nur an seinen Verdienst denkt.

LG *:) :)*

va-cxw


Bei uns im Vogtland Sachsen.....

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