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Virtuelle Magenspiegelung

A!lohxa hat die Diskussion gestartet


Hallo Forum,

wer weiß etwas zum Thema VIRTUELLE GASTROSKOPIE?

Mich interessiert, besonders wo man diese im Raum machen lassen kann und was sie kostet, bzw. ob die Krankenkasse einen Kostenanteil trägt?

Freue mich über jeden hilfreichen Beitrag

Aloha

Antworten
mcaaxk-g


Re:

Hallo Aloha,

Virtuelle Gastroskopie bedeutet: Die Ärzte gewinnen die Bilder aus dem Inneren des Magens nicht mehr durch direkte Beobachtung mit dem Endoskop, sondern anhand von UCT-Aufnahmen (ist wie ne Röhre, wo Du Dich rein legst), die sie anschließend mittels komplexer Computerprogramme zu räumlichen Bildern zusammensetzen und auf den Bildschirm projizieren. Dann können sie via Monitor auf eine virtuelle Fahrt durch das Mageninnere gehen und die Schleimhaut Millimeter für Millimeter auf Veränderungen wie z.B. Geschwüre oder Tumoren untersuchen. Vorteil: Die virtuelle Kolo- und Gastroskopie ist im Unterschied zur konventionellen Spiegelung dieser Verdauungsorgane besonders schonend und wenig belastend für den Patienten. Einer der seltenen und modernsten Kliniken ist die Diagnaoseklinik München [[http://www.diagnoseklinik-muenchen.de]] . Nachteil die Untersuchung (nur für den Magen) kostet ca. 400 bis 500 Euro und wird nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Bist Du privat versichert kann es sein, dass evtl. die Kosten übernommen oder bezuschusst werden. Nachteil dieser Untersuchung: Es können keine Geweproben entnommen werden. Sollten sich also Unregelmäßigkeiten in Deinem Magen feststellen lassen, wirst Du um eine konventionelle Magenspiegelung sowieso nicht herumkommen. Liebe Grüsse...... :-)

lCich4tleint20


warum willstdu eine virtuelle magenspiegelung machen lassen? Hast Du angst vor der normalen? Schon mal schlechte Erfahrungen gemacht? Ich kann dir nur sagen ich hatte solche angst dass ich am ganzen Körper gezittert hab, das hab ich dem Arzt erzählt und auch das ich unbedingt nichts davon mitkriegen will, er hat extra fü mich ein Gerät geholt, das einfacher zu schlucken ist und dann hat er mir eine Spritze gegeben ich habe absolut gar nichts mitgekriegt nach einer Stunde circa war ich nur noch etwas müde und ansonsten war alles normal. Also wenn die Angst der Grund ist dann gib dir einen Ruck - es ist mir auch hammer´schwergefallen - und ich bin jetzt froh und stolz das ích es geschafft habe!

AEloxha


Danke für Eure beiden Beiträge.

@ maak-g,

warum muss, wenn man bei einer virtuellen Spiegelung etwas feststellt trotzdem noch ne konventionelle gemacht werden?

Ich stell mir das so vor, es wird ne virtuelle gemacht. Doc sieht z.B. dass ein Geschwür da ist. Für Geschwüre gibt's dann ein bestimmtes Medikament das ich dann nehme.

Helicobacter lässt sich ja auch mit nem Atemtest testen.

Zdina x5


naja, eine Gewebeprobe wäre dann schon unerläßlich, bei dem Geschwür könnte es sich ja auch um Magenkrebs handeln!

NBewbifep7ostxer


Moment mal!

Das ist gar nicht richtig!

Es gibt noch einen entscheidenen Nachteil dieser virtuellen Magenspiegelung:

Das Ganze läuft mit Hilfe eines Computertomographen.

So ein Gerät funktioniert mit Röntgenstrahlen und die hierbenötigten Schichtaufnahmen müssen schon extrem dünn sein. Das heißt VIELE Schichtaufnahmen.

Und wie jede andere Computertomographie geht diese mit einer Strahlenbelastung einher. Und diese ist viel höher als die bei einem üblichen Röntgen-Thorax-Bild.

Insofern eignet sich diese Methode nicht wirklich für ein intensives Vorsorgeprogramm. Wird so eine virtuelle Gastroskopie jedes dritte Jahr gemacht, hat man schon eine beträchtliche Dosis akkumuliert nach ein paar Jahrzehnten. Und wie schon bekannt, führen nicht ionisierende Strahlen zur Schädigung von Zellen-DNA und können Krebs verursachen.

Woran denkt ihr ist der Hr. Röntgen gestorben?

s_tellLapolarxe


erstens

die strahlenbelastung, und zweitens ist es nie so genau wie eine Gastroskopie; falls was festgestellt wird, muß auf jeden Fall eine konventionelle Gastrosk. gemacht werden.

m<aak-xg


Re:

Hallo Aloha,

also, es ist definitiv so, dass wenn Was festgestellt wird, eine Gewebprobe entnommen werden muß, denn es gibt viele bösartige als auch gutartige Tumore, Wucherungen etc. die ohne Labordiagnostik nicht definiert werden können.

P.S. Die Röntgenstrahlen sind, denke ich, nicht das Hauptproblem. Es sind die Kosten. Du darfst nicht vergessen, auch nach einer medizinischen Behandlung mit Medikamenten mußt Du nochmal eine Spiegelung machen, um zu schauen ob die Krankheit beseitigt wurde. Bei zwei virtuellen Spiegelungen bist Du dann fast schon bei 1.000 Euro die Du selber tragen must. Ich habe in meinem Leben schon 6 Magenspiegelungen hinter mir und mit einer Schlafspritze vom Arzt merkst Du fast nichts und kannst Dir von dem Geld einen schönen Urlaub leisten, was Deinem Magen sicher super bekommt.

Anbei eine kleine Info zum Ablauf der viert. Gastro:

Die virtuelle Gastroskopie beginnt im ultraschnellen Spiral-Computertomographen (UCT) oder einem hochauflösenden Kernspintomographen. Die Verweildauer im Kernspintomographen liegt bei einer halben Stunde, beim UCT ist sie halb so lang. Im UCT wird man dabei für ca. ZWANZIG SEKUNDEN Röntgenstrahlen ausgesetzt, wobei eine zu hohe Belastung durch die Strahlung nicht befürchtet werden muß. Bei beiden Verfahren haltet man während der Untersuchung im Gerät zu bestimmten Zeitpunkten kurz den Atem an. Die Bilder werden in genau dieser kurzen Phase aufgenommen (sogenannte Atemanhalte-Technik).

Liebe Grüsse und keine Angst....... :-D :-D

A}lo_hxa


Uiii vielen Dank für die vielen Antworten!

@ Zina 5:

also ich dachte Magenkrebs und Magengeschwür sieht komplett anders aus?!

@ Newbieposter:

Will das nicht alle 3 Jahre machen, geht bei mir nicht um Vorsorge. Ich habe seit letzten Oktober Magenbeschwerden. Die Röntgenbelastung sei bei ner UCT nicht grösser wie bei einem Transatlantikflug. Auch die Beruhigungsspritze bei der konventionellen kann ja Nebenwirkungen haben.

@ Stellapolare und Maak-G:

von den visuellen Aufnahmen ist es brutal genau, siehst selbst die kleinsten Veränderungen. Ihr habt allerdings recht, wenn Du darauf abzielst, dass eben keine Proben labortechnisch untersucht werden können. Dies ist für mich, neben der Kohle der entscheidene Nachteil der virtuellen.

Somit tendier ich wohl doch zur konventionellen. Der worst case wäre nämlich, wenn ich die virtuelle machen lasse für ne Menge Kohle und dann doch noch ne konventionelle machen lassen muss.

Nochmals Danke für Eure zahlreichen Beiträge. Wenn Euch noch was einfällt bitte hier posten :-)

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