» »

Magenspiegelung

wDilfrie7d1942 hat die Diskussion gestartet


Ich bin normalgewichtig und führe einen gesunden Lebenswandel und 69 Jahre alt.Eine Spiegelung habe ich machen lassen,da ab und zu ein Druck und Völlegefühl habe.Der Gastroenterologe hat mich an den Hausarzt verwiesen, dieser ist im Urlaub, jedoch habe ich den Bericht durch die Sprechstundenhilfe die anwesend ist bekommen.

Viele Fremdwörter und nur für Ärzte verständlich, einiges habe ergoogelt.

Schleimhaut von Duodentum ohne pathalogischen Befund.

Mäßig ausgeprägte Gastritis..Aktivitätsgrad 2 mit viel Helicobacter pylori.

Milder chronischer Oberflächengastritis mit Helicobacter pylori.

Kein Anhalt für Malignität.

Verunsichern tut mich der Helicobacter, muß der behandelt werden? Hausarzt kann ich nicht befragen ,da Urlaub. Oder ist dies alles dem Alter geschuldet.

Dankbar für Hinweise!

Antworten
KVatOhy55x81


Helicobacter sollte immer mit einer sog. Triple-Therapie aus Antibiotika und einem Magenschutz behandelt werden.

Ich versteh nicht ganz warum das nicht gleich der Gastro in die Wege leitet...

S,ch#neexhexe


Verunsichern tut mich der Helicobacter, muß der behandelt werden?

Nach Aussage meines HA und des Gastroenterologen musste der HP bei mir nicht behandelt werden, da ich kein Magengeschwür hatte, musste nur für 4 Wochen Pantoprazol einnehmen.

Da gibt es wohl unterschiedliche Auffassungen.

M2ar,c-ExN


Hallo,

... nein: gibt es nicht.

Es geht in der Fragestellung nicht um ein Magengeschwür (= Ulcus), sondern um "Gastritis mit viel H. p." und entsprechenden Beschwerden, die den Patienten zur Gastroskopie geführt haben.

Es wäre aus verschiedenen Gründen schön, wenn man dem Patienten helfen würde – wie z. B. Kathy es vorschlägt.

Gruß

oMlle@ otante


Verstehe ich nicht, warum er nicht behandelt, schließlich hat er GGastritis festgestellt und das Risiko für Magenkrebs ist mit Helicobacter stark erhöht.

Ich kenne nur einen Patienten, bei dem H.p. nicht behandelt wurde und wird. Und bei dem vermute ich, dass es an seiner Privatversicherung liegt. Alle 6 Wochen Rezept und ein paar warme Worte ist eben lukrativer.

Srch=neehxexe


Es wäre aus verschiedenen Gründen schön, wenn man dem Patienten helfen würde – wie z. B. Kathy es vorschlägt.

Ich wollte wilfried1942 nicht weiter verunsichern, aber mein HA und auch der Gastroenterologe waren der Meinung dass eine Eradikationstherapie mit ZacPac nicht zwingend erforderlich wäre trotz ausgeprägter HP-Gastritis.

Mwarcc-EWN


Hallo,

Alle 6 Wochen Rezept und ein paar warme Worte ist eben lukrativer.

...wir wollen doch nicht gleich so böse werden ;-)

Im Ernst: ich verstehe das therapeutische Procedere nicht:

1. Patient hat Beschwerden

2. Man findet Befund (Gastritis, wegen Gefahr der Entartung m. E. nach therapie- und kontrollbedürftig)

3. Man findet Ursache (HP)

Fazit: man lässt alles so wie´s ist. Logik?

Gruß

SQchn^eehexxe


Die Gastritis wurde ja mit dem Pantoprazol für 4 Wochen behandelt.

Fazit: man lässt alles so wie´s ist. Logik?

Vielleicht ist das so, weil man auch trotz Therapie manchmal den HP nicht los wird ":/ .

oOlle& ta=nte


Und WARUM keine Therapie? Sorry, verstehe ich nicht.

Ich fand es jedenfalls toll, nach der Therapie erstmals seit Jahren keine Magenbeschwerden mehr zu haben. Und ein Schwager hatte Magenkrebs, ist wirklich nicht lustig!

Oder geht das wie bei dem Ärztejoke über Wirbelsäulenpatienten: Die sind ideal. Kommen regelmäßig jedes Quartal und sterben daran auch nicht vorzeitig weg?

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Magen und Darm oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Ernährung · Übergewicht · Unter­gewicht · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH