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Blähungen, Schmerzen, unverdaute Nahrung im Stuhl

q=werXtzxy hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich hab seit längerem folgende Symptome und bisher dafür keine Erklärungen:

Also ich hab oft bzw. immer einen Blähbauch, muss oft und große Mengen an Gas "pupsen", hab meistenst Durchfall, oder sehr schaumigen, schwimmenden Stuhl (übelriechend) in dem man oft unverdaute Nahrung erkennen kann. Dazu kommt, dass ich mich seit längerem (geht seit fast zwei Jahren so) schlapp fühle und einfach nicht ich selbst bin.

Also interessante "Nebensymptome" konnt ich bei mir noch erhöhten Blutdruck, nicht optimale EKG-Werte und ein häufiges Zittern meines linken Augenlids beobachten.

Nun wurde eine Nahrungsmittelallergie ausgeschlossen.

Nachdem ich im Juli einmal Blut gespuckt habe, bin ich zur Magenspiegelung. Resultat: Magen ok, aber eine Speiseröhrenentzündung. Morgen muss ich nun zur Magen-Darm-Spiegelung. Erstens um zu sehen wies der Entzündung geht und zweitens will der Gastro (nachdem ich ihm alle oben genannten Symptome erzählt habe) da irgendwas am Darm "sehen" bzw. abklären oder halt ausschließen.

Ich bin kein Freund der Selbstdiagnose, aber ich würde bei meinen Symptomen auf die Bauchspeicheldrüse tippen, was meint ihr?

Und wie kann mein Herz, mein Blutdruck und das Zitter in Zusammenhang mit der schlechten Verdauung stehen? Kann sowas bei Mangel von irgendwelchen Nährstoffen auftreten? Hab in diesem Zusammenhang auch eine Verscchlechterung meines Hautbildes sowie eine schlechte Heilneigung meiner Haut beobachtet. Und all dies erst seit dem Auftreten der Verdauungsprobleme!

Freu mich sehr über jeden Kommentar, da mich das belastet! Bin erst 24! ;-)

Ach ja: erwähnenswert ist noch, dass ich einen Zusammenhang zwischen Alkohol und Blähbauch, Durchfall und Gasbildung beobachtet habe. Also nach alkoholreichen, aber auch fettreichen, Abenden hatte ich mehr Probleme als sonst. Und ich muss auch sagen, dass ich in den letzten 2 – 3 Jahren (aufgrund Studium....) einen stark erhöhten Alkohol- und Zigarettenkonsum habe.... Da ich das erst vor kurzem erkannt habe, bin ich grad dabei meinen Alk-Konsum zu reduzieren (was leichter gesagt als getan ist...)

Viele Grüße und ein Dank an Alle!

Matthias

Antworten
_+Pa$rva:ti_


So, wie du deinen Stuhlmbeschreibst, könnte es sich um einen Fettstuhl handel. Vielleicht leidest du auch unter einen Malabsorptionssyndrom [[http://de.wikipedia.org/wiki/Malassimilation]]

Solltest dich auf jeden Fall auch mal auf Nährstoffmängel testen lassen! Bei lang anhaltenden Magen-Darmproblemen ist ein Mangel nicht gerade unwahrscheinlich.

kaleiner MBer!nstexin


Hört sich fast nach Störungen im Dickdarm an- klärt sich ja vielleicht morgen

@:)

k1leimner BerOns|teixn


Dann am Besten Darm entgiften und unter (machen auch Ärzte) Aufsicht Fasten....Probleme im Dickdarm führen zu vielen körperlichen Symptomen wie unter anderem Sodbrennen, Schwächezustände, Kreislaufprobleme, Durchfall mit unverdauter Nahrung, Blähungen etc...

KBuOr:t Sc]hmixdt


Hallo Mathias,

die unverdauten Nahrungsreste und Ihre Erfahrung, daß sich nach fettreicher Nahrung die Probleme verdichten, lassen Ihre Vermutung nach einer Bauchspeicheldrüsenschwäche gerechtfertigt erscheinen.

Um dies zu testen, können Sie Stuhluntersuchungen anstreben, und zwar

3 Proben aus aufeinander folgenden Tagen nach Aufnahme von Mischkost, auch wenn diese nicht vertragen wird, hinsichtlich Chymotrypsin, Elastase 1 und Stuhlausnutzung.

Gruß

P^aol5us


Wie äußern sich diese nicht optimalen EKG-Werte?

Hast du schon einmal an eine Schilddrüsenüberfunktion gedacht?

Ich habe leider ähnliche Symptome seit kurzer Zeit (3 Wochen) und mache mir jetzt schon einen Kopf. Werde mir demnächst einen Arzt bezüglich dies suchen müssen.

qvwerxtzy


Hallo!

Also: Die Magen-Darm-Spiegelung ergab, dass im Darm sowie im Magen alles soweit OK ist. Also keine entzündliche Erkrankung o. Ä. Arzt hat nun eine Pankreas-Elastase-Test angeordnet sowie ein großes Blutbild.

Und ja, Schilddrüse wurde schon vor einiger Zeit untersucht.

Zum EKG: meine Ärztin vor nem Jahr meinte, dass sie einen Zusammenhang zwischen den Veränderungen am EKG und meiner Psyche beochten kann... Ich hab daran nie geglaubt, mich aber ne Zeit damit abspeisen lassen. Ich vermute viel mehr einen Mangel an irgendwas. Ich kann zum Beispiel auch sehr sehr schlecht schlafen und wenn, dann ist der Schlaf nur oberflächlich. Dass ich gerade nicht der glücklichste Mensch bin, versteht sich wohl bei den genannten Symptomen von selbst... Die Schlaflosigkeit ist eigentlich fast das Schlimmste, da man dadurch einfach nix hinbekommt bzw. nicht so wie vorher oder mans ich erhofft hat.

Interessant bei der ganzen Geschichte ist, dass ich vor gut 2 Jahren zweimal mit dem Krankenwagen ins KH gebracht werden musste wegen einer Art "Schock". Ärzte meinten damals, dass es wohl kein anaphylaktischer war, konnten es sich aber auch anders nicht erklären. Ich hatte damals aber auch ziemliche Bauchschmerzen und einen abartig angschwollenen Blähbauch, was ich denen auch gesagt habe, sie habens aber immer ignoriert. Was das war, keine Ahnung! Es war nur beängstigend. Ich bekam keine Luft mehr, konnte nimmer schlucken, hab gezittern wie Sau, mir war mal heiß, mal kalt und einfach gings mir dreckig... Restlichen Werte waren damals wohl ok (also zB Blutzucker). Und eben es war keine Anaphylaxie! Kann sich das jemand erklären?

Danke!

KGurt& Schmxidt


Hallo Qwertzy,

es mag banal klingen, ist aber destotrotz sehr wichtig:

Trinken Sie genügend Wasser (30 ml/kg)?

Und:

Essen Sie auch nicht zu spät und zu voluminös?

Gruß

q'weritxzy


Ja, ich trinke genug. Zu voluminös essen? Nein, ich denke nicht, weiß aber auch nicht wie Sie voluminös definieren...

K;urt tSchmMidt


Hallo Qwertzy,

ich meine damit, daß Sie vielleicht zuviel essen, über die Kapazität des Magens und der Verdauungsfähigkeit hinaus.

Bei nochmaliger Durchsicht Ihres Eingangsbeitrags fällt auf, daß vielleicht eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse mit im Spiel gewesen sein könnte, deren Nachwirkungen in der Weise spürbar sind, daß evtl. nicht mehr genügend Enzyme produziert werden.

Um dies auszuschließen, bieten sich Stuhluntersuchungen an, u.a. Elastase 1.

Gruß

q`werxtzy


Ja, ich lasse die Tage meinen Stuhl untersuchen.

Würde man eigentlich eine Bauchspeicheldrüsenentzündung bei einer Magen-Darm-Spiegelung nicht erkennen? Geht das "nur" über den Stuhltest und den Enzymnachweis?

Ach ja: sind Ihnen Fälle bekannt, bei denen durch evtl. zu wenig Verdauungsenzyme Mangelerscheinungen von irgendwelchen Stoffen auftraten? Danke für die Auskunft!

Grüße

Kyurt NSchxmidt


Hallo Qwertzky,

Es gibt eine Reihe von Untersuchungsmöglichkeiten. Eine Magen-Darm-Spiegelung gehört nicht dazu.

Teil 2 Ihrer Fragen ist insoweit klar, daß selbstverständlich Mangelerscheinungen damit verbunden sind, und zwar in jedem Falle.

Gruß

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