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Antibiotika und Ernährung

Mkalik&a54


Stimmt sowas ist ziemlich verwirrend, hoffe du kommst ohne Bauchkrämpfe davon :-D und es hält was es verspricht.

Ich beschäftige mich schon länger mit Ernährung und Nahrungsergänzung, irgendwann kommt wohl jeder mal auf den Dreh, dass die heutige normale Ernährung nicht mehr so ausreicht wie noch vor 20 oder 30 Jahren. Damals bin ich halt auf *meine* Firma gestossen und vertraue den Produkten voll und ganz, da sie alle aufeinander abgestimmt sind und sich so Wirkungen nicht gegenseitig aufheben.

*:)

k'amil<lchxen


ich glaube, das ist ein Säureschutz für den Magen und hat nichts mit Dramflora zu tun. Daher ist es sicher sinnvoll, dass du über deine Ernährung nachdenkst bzw. im Anschluss an die Behandlung Kulturen zur Darmsanierung nimmst.

k amilulVchexn


Colibakterien haben nichts mit Darminfektionen zu tun sondern sind notwendige Darmbakterien.

wJieRchaert


Die gefürchteten Keime unter der Antibiotikatherapie sind die Clostridien, die wir von der Lebensmittelvergiftung, den Botoxspritzen, der Tetanusimpfung kennen und im Darm gibt es die Gruppe der Clostridien genannt Clostridium difficile. Die können blutige Duchfälle machen. Bei der Helicobacter pylori-Antibiose sind diese Keime meist im Wirkspektrum mit drin, so dass dieses nicht passiert.

Breiige Stuhlgänge können aber dadurch entstehen, das auch die natürliche gesunde Darmflora mitleidet und dass durch die PH-Wertanhebung der Magensäure durch die PPI, in diesem Fall des Pantoprozols,

die eiweißhaltige Nahrung nicht richtig aufgeschlüsselt wird,

der pH-Reiz des Speisebreis bei dessen Eintritt in den 12-Fingerdarm für die angemessenen Beimengung von Verdauungsenzymen aus der Bauchspeicheldrüse zu schwach ist

und dass die dann minder verdaute Nahrung im Dickdarm Futter für die Fäulnisbakterien ist, zu denen die Clostridien gehören.

Dabei entstehen dann biogene Amine, Ammoniak, Fuselalkohole, die für den Körper einen Entzündungsreiz oder eine Giftwirkung haben, von denen sich der Körper schnell trennen will und der daher einen breiigen bis flüssigen Stuhl erzeugt.

In der Langzeiteinnahme der PPI führt dieses Phänomen zu ständig prduziertem Histamin, welches wieder die Magensäureproduktion anheizt, den Magenausgang eher verkrampft und den Tonus der Speieröhre eher erschlafft, so dass wir Sodbrennen verspüren und schon wieder nach den PPI greifen.

Ist doch ein tolles System oder ?

Bei langfristiger Einnahme der PPI entwickelt der Darm durch den Entzündungsreiz ein Leaky gut syndrom, welches die Grundlage für die Entstehung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten vom IgG-Typ ist.

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