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Verzweifelt wegen ständigen Magen Darmbeschwerden

m9oritxa hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute,

bin echt am Verzweifeln weil ich seit ca. Ende Mai ständig im Magen Darmbereich Beschwerden haben. Angefangen hat es ungefähr Mitte Mai, nach einer Blasenentzündung und Antobiotikaeinnahme mit einem Druckgefühl in etwa auf der Höhe wo die Nieren sitzen. Natürlich dachte ich zuerst, dass die Infektion jetzt in die Nieren aufgestiegen ist und bin sofort zum Urologen, welcher mir einen Ultraschall machte und meinte, dass die Nieren in Ordnung seien. Zuerst war ich erleichtert und dachte das wird schon irgendwie wieder weggehen, aber es wurde mit den Tagen leider immer ausgeprägter und nun kam auch noch Durchfall dazu und etwas später dann Magenschmerzen und totale Appetitlosigkeit.

Also habe ich mich beim Magenspezialisten vorgestellt, der mir dann auch gleich eine Magen und Darmspiegelung verpasste, die ich wenige Tage später dann auch machen liess (das Vorbereiten für die Darmspiegelung war wirklich furchtbar, wenn es einem sowieso schon übel ist und man Durchfall hat, dann dieses Gebräu schlucken zu müssen; ich dachte echt ich schaff es nicht).

Bei der Darmspiegelung konnte nichts auffälliges festgestellt werden und die Magenspiegelung ergab eine leichte Gastritis durch Gallenrückfluss und eine leichte Speiseröhrenentzündung

(Grad 1) Das habe ich aber vor Jahren auch schon diagnostiziert bekommen,ohne dass es mir so extrem schlecht ging.

Daraufhin bekam ich Pariet 10mg und Urbal verschrieben, das mir aber überhaupt nicht geholfen hat.Es ging mir von Tag zu Tag schlechter und nun schickte mich der Arzt zum Atemtest um Fructoseunverträglichkeit testen zu lassen. Das Resultat war positiv und ich bekam von dem Getränk gleich wieder Durchfall. Ich bekam einen Zettel mit, auf dem draufstand was ich essen könnte und was zu meiden wäre, trotzdem keinerlei Besserung. Da es heisst, dass ein hoher Prozentsatz bei Fruktoseintolleranz auch Laktoseintollerant sei, habe ich gleich angefangen laktosefreie Milch, Butter etca. zu kaufen, da ich keine Lust hatte mich nochmal mit so einem Getränk zu plagen. Ich hatte trotzdem immer noch diesselben Symptome und absolut keinen Appetit. Nachts konnte ich vor Nervosität Bauchgrummeln und Schmerzen nicht schlafen und morgens war ich wie gerädert und musste mir das Frühstück irgendwie reinzwängen.

Daraufhin machte ich einen Termin bei einem anderen, privaten Magenspezialisten aus, um eine zweite Meinung zu haben; der las sich alles durch und sah sich alles an und untersuchte mich per Ultraschall und verschrieb mir zuguterletzt einen Angsthemmer und ein Beruhigungsmittel und siehe da, schon nach den ersten zwei Tabletten kam mein Appetit zurück, die lästigen Schmerzen und der Durchfall verschwanden und schlafen konnte ich die ganze Nacht durch! Es begannen zwei beschwerdefreie Monate, in denen ich so gut wie alles und mit Appetit essen konnte. Aber nun, nachdem ich die Tabletten langsam habe ausschleichen lassen, geht es mir seit ein paar Tagen wieder wie am Anfang, wenn nicht noch schlimmer.

Ich habe wieder ein ständiges Druckgefühl im unteren Bereich (Nierenhöhe und Bauchnabelbereich) und bekomme wieder keinen Bissen runter, wenn ich mir etwas reinzwänge ist mir hinterher schlecht und schlafen kan ich auch vergessen weil ich wieder nervös bin und mir Gedanken mache, dass ich das wohl nie wieder wegbekomme.

Hat jemand eine Ahnung ob es einem wegen Intolleranzen so schlecht gehen kann? Warum wird es dann bei Beruhigungsmitteleinnahmen besser?

Ich kenne selbst Leute mit Unverträglichkeiten, aber die spüren meistens direkt nachdem sie etwas "verbotenes" gegessen haben, dass es ihnen nicht gut tut und können es somit das nächste Mal vermeiden. Bei mir bestehen die Beschwerden aber ständig!

Ich hoffe, jemand kennt sich ein bisschen damit aus und kann mir irgendwelche Ratschläge geben.

Danke im Voraus

Antworten
dTorUemifmaxsol


Ich habe das mal alles durchgelesen, was Du schreibst. Offensichtlich ist es so: bei Einnahme von Beruhigungsmitteln und Angsthemmern sind die Beschwerden weg.

Scheint so als wenn die Angst Dir auf den Magen schlägt.

mcoritxa


Danke dir doremifasol. Man weiss halt nicht was zuerst da war die Angst oder die Beschwerden. Ich hatte eher das Gefühl, dass ich nervös und ängstlich wurde, weil es mir so schlecht ging/geht

und es halt nicht wegzubekommen ist. Aber die Angst macht die Beschwerden höchstwahrscheinlich noch schlimmer, kann das aber auch irgendwie nicht kontrollieren.

dCorem/ifasoxl


Wenn ich es richtig blicke ist es so: Du warst wegen Deiner Beschwerden bei ein paar Ärzten. Alles wurde gründlich untersucht. Außer der Sache mit der Angst wurde nicht mehr gefunden.

Was ja nicht heißt, dass es sonst nichts ist. Mir wurden z.B. mal funktionelle Magen/Darm-Beschwerden bescheinigt. Was nichts weiter bedeutet als das: Es tut hin und wieder weh und man kann nichts machen.

S-ukxin


Mit diesen Lactose- und Fructosetests bin ich irgendwie vorsichtig ":/

Ist aber meine PERSÖNLICHE Erfahrung:

Ich habe bei beiden Tests heftig reagiert, meine Werte waren 'katastrophal' laut dem Gastroenterologen. Ja.. mit der Diagnose hat er mich dann sitzen lassen.

Ich reagiere aber null auf Milch, ich kann auf nüchternen Magen ein Glas trinken oder Cornflakes essen. Fructose im Sinne von Obst bekommt mir nur auf leeren Magen nicht, aber das kann auch mit der Säure zusammenhängen.

Auf leeren Magen Wasser mit purem Zucker zu trinken und zu erwarten, dass mein leicht empfindlicher Magen/Darm da viel von aufnimmt ":/

Jedenfalls was mir geholfen hat war Schweinefleisch wegzulassen (einfacher als man denkt) und Weizen zu vermeiden. Generell sehr fettige Speisen (die ich aus eigener Erfahrung nicht vertrage)

Lausch mal etwas auf deinen Bauch, wann geht es dir am schlechtesten?

m orvita


Hallo Sukin,

also als ich die Tabletten genommen hatte, habe ich wohl versucht wenig bis kein Obst zu essen, aber Gemüse wie Kartoffeln, Karotten oder auch Salat habe ich eigentlich alles problemlos essen können. Erst seitdem ich die Tabletten weggelassen habe, fange ich wieder an Probleme zu haben. Ich habe jetzt heute mal nur Reis mit Hühnchenbrust, Brot und eine Mehlsuppe gegessen.

Aber was du sagst, mit den Intolleranzen habe ich mir auch schon gedacht und ein Arzt hat es auch zu mir gesagt; bei der Menge Zucker die man auf nüchternen Magen trinken muss, können viele Menschen reagieren, und eventuell trotzdem keine Intolleranz haben. Aber ich weiss ja auch nicht, ich gehe jetzt mal davon aus, dass das stimmt und werde weiterhin vorsichtig sein.

Was mir nur sehr zu schaffen macht ist eben diese totale Appetitlosigkeit; muss ja sowieso schon immer aufpassen, dass ich mein Gewicht halte.

Fettige Speisen esse ich übrigens sowieso nicht, eigentlich habe ich mich immer sehr gesund ernährt.

Weshalb hat man denn bei dir die Tests gemacht?

K8urt S:chmidxt


Hallo Morita,

Ihrer Schilderung ist zu entnehmen, daß es sich um nervale Reize handelt, die je nach Beruhigung durch Medikamente oder deren Aussetzung entsprechend reagieren.

Ich würde mich noch einmal mit dem Arzt unterhalten, der Ihnen die Beruhigungsmittel verschrieben hat, um eine dauerhafte Lösung zu finden, die auch Rücksicht auf eventuelle Nebenwirkungen der Medis nimmt.

Gruß

mzoritNa


Hallo Kurt,

war heute nochmal bei dem Arzt, weil ich gerade morgens mir das Frühstück aufzwingen muss und es mir dann den ganzen Morgen übel ist und er hat mir jetzt nochmal was ähnliches verschrieben (niedrigst mögliche Dosis). Ich meine, begeistert bin ich auch nicht ständig Chemie nehmen zu müssen, aber im Moment würde ich alles mögliche tun, damit es mir endlich wieder besser geht.

Falls es wieder wirkt, werde ich ihn beim nächsten Termin darauf ansprechen, wie es mit einer dauerhaften Lösung für mein Problem aussieht.

Viele Grüsse und Danke für Ihren Beitrag.

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