» »

Immer wieder Schwindel/Befindlichkeitsstörungen u keine Diagnose

tSobi9to8n0 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen!

Ich hab mich hier angemeldet in der Hoffnung, dass mir vielleicht Jemand einen möglichen Hinweis zu meinen Symptomen geben kann. Versuche mich möglichst kurz zu fassen:

Hab seit ca. einem halben Jahr ca. 2-3 mal monatlich auftretende Befindlichkeitsstörungen bis hin zu starken Schwindelanfällen, die dann wenn es sehr stark ist auch durch Angst begleitet werden. Folgende Untersuchungen wurden nach den ersten heftigen Vorfällen durchgeführt:

-großes Blutbild

-Lunge wurde geröngt

-24 Stunden EKG

-Herzultraschall

-Ultraschall Schilddrüse

-Magenspieglung

Alles ohne Befund.

Mein Arzt meinte, es kann dann eigentlich nur psychisch bzw. stressbedingt sein (ich bin erst 31). Das hab ich dann auch erstmal erleichtert so hingenommen. Trotzdem hab ich seitdem immer wieder diese sehr plötzlich auftretenden Symptome und mittlerweile ein echtes Problem damit.

Ich hab auch eigentlich einen relativ stressarmen Job und seit längerer Zeit fühl ich mich insgesammt sehr wohl...jedoch nimmt mich diese Sache inzwischen auch psychisch mehr mit als alles andere was mir einfallen könnte und ich gehe definitiv sehr stark von körperlichen Ursachen aus....auch wenns natürlich nicht unbedingt was schlimmes sein muss.

Da die Ärzte mit Ihren Standarduntersuchungen am Ende sind, wollte ich hier mal nchfragen ob Jemand vielleicht mögliche Ursachen kennt, nach denen ich gezielt untersuchen lassen könnte.

Bevorzugt treten die Symptome abends (meistens wenn ich mich ins Bett lege vorm einschlafen) im Ruhezustand auf, teilweise auch plötzlich situationsunabhängig. Mir ist aufgefallen, dass es auch häufig kurz nach dem essen auftritt und durch Druck auf den Oberbauch wirds meistens erträglicher....eventuell was mit dem Darm?

Über jegliche Antwort wäre ich sehr dankbar!

Antworten
epstarellxe


Mein Arzt meinte, es kann dann eigentlich nur psychisch bzw. stressbedingt sein (ich bin erst 31).

Das hat nichts mit dem Alter zu tun, psychosomatische Befindlichkeitsstörungen können schon bei Kindern vorkommen. Bevor auf psychosomatische Symptome behandelt werden sollte, wäre aber vielleicht wegen der Schwindelanfälle noch ein HNO-Arzt zu konsultieren. Noch ein Tipp, beobachte Dich mal selbst, ob Du bei langem Sitzen vor dem PC eventuell den Hals überstreckst oder auch sonst einseitig viel sitzt und Dich wenig an der frischen Luft bewegst. Muskelverspannungen im Hals- und Nackenbereich sind nicht selten die Ursache für die von Dir genannten Symptome.

r.osai_lindxe


zum ausschlußverfahren gehört auch noch ein besuch beim orthopäden und beim neurologen. und wie estrelle schon schrieb, natürlich auch beim hno.

tpo_bito8Y0


Für die superschnellen Antworten schonmal dankeschön!

@ estrelle:

Mit dem Alter solls wohl auf sich haben, dass einige Krankheiten (zB. Krebs) in meinem Alter eher unwarscheinlich sind und die meisten dann noch in Frage kommenden ernsten Ursachen mit den Untersuchungen ausgeschlossen wurden. Ich sitz öfter mal längere Zeit am PC, bin durch relativ viel Sport aber trotzdem einigermaßen fit....also nicht komplett "eingerostet" aber auf die Haltung werd ich mal verstärkt achten. Werd mich nun auch umgehend an die von dir und rosa_linde genannten Ärzte überweisen lassen...das kann so nicht weitergehen. Danke dir!

Danke auch an dich, rosa_linde!

y[our%_des1tin+y


Bevorzugt treten die Symptome abends (meistens wenn ich mich ins Bett lege vorm einschlafen) im Ruhezustand auf

das klingt nach "gutartigem Lagerungsschwindel" und hängt mit dem Innenohr zusammen. Bei mir trat das vor ca. 20 Jahren zum ersten Mal auf und ich absolvierte eine kleine Odysee, bis endlich jemand drauf kam. Ist extrem lästig, aber harmlos. Der Arzt hat mich quasi auf den Kopf gestellt mit einer Kipp-Bewegung und unterdessen hab ich gelernt, das selbst zu machen, wenn der Schwindel wieder öfters kommt.

Gute Besserung {:(

eIstr/elxle


Ich denke auch nicht, dass es sich bei Dir um eine bedrohliche Erkrankung handelt, aber sicher gehen solltest Du doch, schon, um Dir die innere Ruhe zu erhalten. Trotzdem behalte im Hinterkopf auch die Möglichkeit von psychosomatischen Beschwerden. Da kannst Du jetzt schon was dagegen tun. Da man dafür keine Pillen nehmen muss, kann das nichts schaden. Es gibt z. B. die Progressive Muskelentspannung. Das kann man im Liegen und im Sitzen machen und ist auf jeden Fall gut, wenn man (oft unbewusst) die Muskulatur zu sehr anspannt. Den meisten Leuten ist gar nicht bewusst, dass sie bei innerer Anspannung oft stundenlang die selben Muskelgruppen überanstrengen. Es muss gar kein erkennbarer Stress da sein. Sehr häufig hat sich diese Anspannung über einen längeren Zeitraum entwickelt. Man weiß dann gar nicht mehr, wie sich die Entspannung anfühlt und kann deshalb auch nicht entspannen. Mit gezielten Übungen zur Anspannung und bewussten Entspannung kann man den "Knäuel" auflösen. Ich denke mal, dass man solche Übungen auch kostenfrei bei Youtube finden kann. Alles Gute.

estrelle

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Magen und Darm oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Ernährung · Übergewicht · Unter­gewicht · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH