» »

Seltsame Unterbauchbeschwerden rechts

V,iol*et7ta3x33 hat die Diskussion gestartet


Hallo erstmal,

ich bin neu hier und habe mich angemeldet, weil ich langsam nicht mehr weiter weiß. Ich bin weiblich und 25 Jahre alt. Seit über sechs Wochen plagen mich nun schon ganz diffuse Bauchbeschwerden im rechten Unterbauch. Ich würde es nicht direkt als Schmerzen bezeichnen, es ist meist eher ein kurzes Ziehen am Schambereichsansatz rechts, in anderen Momenten eher ein Druck auf Höhe des Hüftknochens, dieser dann besonders nach dem Essen und vor allem im Liegen. Im Stehen und beim Laufen ist der Druck kaum spürbar, das Ziehen dafür schon. Im Sitzen ist es inzwischen besser geworden... Aber ich beginne mal von vorne.

Gleich zu Beginn noch die Info, dass ich in den letzten Monaten seelisch eine sehr schwere Zeit durchgemacht habe, mit einigen familiären Schicksalsschlägen und einer starken Belastung im Beruf... daher befinde ich mich momentan auch in therapeutischer Behandlung.

Angefangen hat es mit einem Ziehen rechts in dem besagten Gebiet, weshalb ich natürlich zuerst mal an den Blinddarm dachte und freitags abends die notärztliche Hausarztpraxis aufgesucht habe. Dort sagte mir der Arzt, dass es für den Blinddarm eigtl. zu tief sitze und er nach dem Abtasten eher auf die Vor-Vorstufe eines Leistenbruchs tippe. Ich solle mich schonen.

Nachdem es nicht besser wurde über das Wochenende, ging ich Dienstags zum Hausarzt. Dieser ist auch Chiropraktiker und tastete mich zunächst ab, bzgl. Leistenbruch konnte er nichts feststellen und sagte auch, es sei für eine Frau meines Alters (die zudem groß keinen Sport macht) ausgesprochen ungewöhnlich, einen Leistenbruch zu erleiden. Er diagnostizierte eine Hüftschiefstellung und renkte an mir herum. Danach hatte ich auch das Gefühl, es sei ein wenig besser. Er gab mir gleichzeitig eine Überweisung zum Gynäkologen, falls es nicht innerhalb von zwei Tagen besser würde.

Donnerstags stattete ich meiner Gyn dann einen Besuch ab, die mich ebenfalls abtastete und einen Ultraschall machte. Eierstöcke und Gebärmutter seien unauffällig. Aber rechtsseitig hinge der Darm sehr tief und ich sei dort wärmer als links... ich solle doch nochmal zum Hausarzt zurück zwecks Blutuntersuchung, ob es nicht doch eine "versteckte Blinddarmgeschichte" sei. Gesagt, getan. Ab zum HA. Dieser veranlasste eine Blutuntersuchung, die größtenteils unauffällig war, bis auf Leukos von 11,4 – was aber auch andere Ursachen haben könnte, so seine Aussage. CRP war im absoluten Normbereich. Ultraschall unauffällig, nur ein Blutschwämmchen auf der Leber wurde entdeckt, was aber laut HA nicht zu diesen Beschwerden führen könne. Urinuntersuchung ebenfalls ohne Befund. Auch weiteres Abtasten.

Freitags auf der Arbeit machte, nachdem ich nicht wirklich viel gegessen hatte (ich wollte meinen Magen-Darm-Trakt schonen... doofe Idee), mein Kreislauf schlapp und ich musste zum Betriebsarzt. Dieser tastete ebenfalls nochmal meinen Bauch ab und untersuchte zudem meinen Urin. Unauffällig.

Montags wieder zum Hausarzt, da war es übers Wochenende tendenziell besser geworden, sodass er mir zum abwarten riet.

Seither ist es mal mehr, mal weniger, aber nie ganz weg. Zwischendurch habe ich mich dann mal mit Voltaren Schmerzgel eingerieben, was temporär auch für Besserung sorgte, was ja für was Muskuläres spräche. Daher habe ich auch eine befreundete Physiotherapeutin zu Rate gezogen, die meine Muskeln und Gelenke bewegte und dort auch nichts Außergewöhnliches feststellen konnte, jedoch bei der Massage feststellte, dass meine als Kind schon diagnostizierte Skoliose nicht zu verachten ist, ich ein Hohlkreuz habe und vor allem rechts ziemlich verspannt war.

Zwischendurch war ich noch einmal beim Hausarzt, weil es eben nicht weg geht, diesmal bei seiner Frau (Gemeinschaftspraxis), die mich ebenfalls nochmal abtastete, nichts feststellte, mir aber sagte, dass sie nicht an eine Blinddarmsache glaube, da die Werte nicht passen würden und es sich dafür schon zu lange hinziehe. Ich muss auch sagen, ich habe keine Stelle am Bauch, wo ein Druckschmerz auftritt... um das zu überprüfen drücke ich allerdings leider ziemlich viel auf mir selbst herum, das ist schon zu einer Art Neurose geworden und mein Freund sagt dauernd, dass ich das lassen soll, denn wenn da was wäre, könne es so sicher nicht gut abheilen und dass es sogar alles noch schlimmer machen kann. Ich weiß das ja auch, trotzdem drücke ich immer wieder drauf. Die Ärztin gab mir zudem eine Überweisung zur Darmspiegelung, auch wenn sie keinen akuten Bedarf sähe, helfe es mir vielleicht "für den Kopf". Das habe ich bisher nicht gemacht, habe auch ehrlich gesagt Angst davor....

Durch diese Annahme habe ich dann 1,5 Wochen Schonkost eingelegt, in denen es mir eher schlechter als besser ging, seit ich wieder normal esse, geht es mir jedenfalls vom Gesamtgefühl her besser. In der ganzen Zeit habe ich rund 7 Kilo abgenommen und wiege nun bei 1,73m 56 kg. In der Schonkost-Zeit war mein Stuhl sehr weich, seit ich mich wieder halbwegs normal ernähre, ist er regelmäßig (täglich) und von normaler Konsistenz. Was geblieben ist, ist das temporäre Ziehen, häufig auch im hinteren Hüftbereich, und der Druck. Wenn ich mich dann abtaste ist seit ca. zwei Wochen jedoch häufig rechts zwischen Schambereich und Hüftknochen eine harte Wulst zu spüren, die man mit etwas Mühe wegmassieren kann, immer, wenn der Druck da ist. Die war vorher nicht da. Diese Wulst/Walze ist jedoch nicht schmerzhaft.

Nun bin ich aber so verwirrt, dass ich nicht mal mehr weiß, ob diese Wulst von meiner ständigen Drückerei kommt und der Darm sich damit vielleicht zu schützen versucht... aber für den Dickdarm ist das doch eigentlich zu tief, oder? Das müsste ja dann eine Dünndarmschlinge sein, oder? Und selbst die wäre da doch eigentlich nicht so ganz gut gelagert, nach meinen laienhaften Anatomiekenntnissen.... Ist dort vielleicht irgendwo eine Engstelle im Darm? Aber müsste ich dann nicht unter krampfartigen Beschwerden und Stuhlveränderungen leiden? Oder am Ende doch ein kleiner Leistenbruch? Oder ist es alles "nur" psychosomatisch ???

Ich weiß nicht mehr, was ich noch denken soll und mache mich vollkommen verrückt. :°( %:|

Entschuldigt den Roman... Vielleicht kennt jemand ja das Beschwerdebild und kann mir helfen...

LG, Violetta

Antworten
V<iolettta33x3


":/ Niemand eine Idee? Naja, wahrscheinlich war der Text zu lang... den wollte keiner ganz lesen. %:|

S$unflowewr_7x3


Ich gebe zu, ich habe einige Passagen nur überflogen.

Aber ich hatte in Deinem Alter dasselbe Problem. Hinzu kam, dass ein Jahr zuvor eine Eierstockcyste auf der Seite in einer großen Bauch-OP entfernt wurde und alle sagten "Verwachsungen".

Das Problem blieb. Fast ein Jahr lang immer wieder Schmerzen, unangenehme Druckgefühl,... Richtig gut fühlte es sich nie an. Es wurde eine Darmspiegelung gemacht... Darm mit Kontrastmitteleinlauf geröntgt (nie wieder!)... CT gemacht... Ultraschall weiß ich nicht mehr (ist 15 Jahr her). Blutwerte immer unauffällig. Keine Stuhlgangsveränderungen, Druckschmerz nur leicht an der besagten Stelle.

In meiner Verzweiflung habe ich mich dann auf eine Bauchspiegelung (also OP) eingelassen. Und was war? Mein Blinddarm war hochentzündet und konnte fast nicht mehr via Endoskop entfernt werden, da so dick & lang und kurz vor dem Platzen. Seit der OP habe ich keinerlei Probleme mehr!

Kurzum:

Ich habe gelernt, dass unauffällige Blutwerte und nur ein leichter Druckschmerz nicht bedeutet, dass nichts ist.

Allerdings hatte ich auch den Tick mit dem ständigen Rumdrücken, womit ich mir wirklich Schwellungen eingehandelt habe. Versuch' wirklich mal, die Finger davon zu lassen.

Andererseits:

Meine Mutter hatte ähnliche Beschwerden... Orthopäde sagte "Leistenbruch"... Chirurg stellte dann einen Bandscheibenvorfall fest. ]:D

Bleib' am Ball. Mach ggf. die Darmspiegelung (ist nicht schlimm... das Abführen am Vortag ist ätzend, aber die Spiegelung selber mit Schlafspritze völlig harmlos).

PDfefQfermin%zl`ikör


In meiner Verzweiflung habe ich mich dann auf eine Bauchspiegelung (also OP) eingelassen. Und was war? Mein Blinddarm war hochentzündet und konnte fast nicht mehr via Endoskop entfernt werden, da so dick & lang und kurz vor dem Platzen. Seit der OP habe ich keinerlei Probleme mehr!

Willkommen im Club. Ultraschall, Blutwerte, Temperatur (!), alles unauffällig. Ich habe lediglich 8 Monate starke Bauchschmerzen gehabt, nichts mehr drinbehalten und stark abgenommen. Im Krankenhaus wurde mir dann eine verheimlichte Schwangerschaft (oder wahlweise Essstörung) unterstellt (Deppen), 3 Oberärzte haben sich in der Wolle gehabt, ich wollte irgendwann heimgehen, weil es mir zu doof war. Klar, mit 17 ist man im besten Alter für dämliche Unterstellungen. Der Oberarzt von der Gyn hat (als einziger!) auf eine Bauchspiegelung bestanden, weil er sich das alles nicht erklären konnte. Tja, es wurde dann ein Chirurg dazugeholt. Dann war alles wieder fluffig.

Pkfefferm#inzHlixkör


Ich hatte übr. lediglich einen starken, stechenden Schmerz im Nabel. Was, rechtes Bein kann man nicht mehr anziehen? Denkste ;-D

S>chlitzBaulge6x7


Ich hatte einen Leistenbruch, der sich dadurch äußerte, dass ich Druck am Schambein hatte und der Schmerz zog auch zur Hüfte und zeitweise bis in den Oberschenkel.

Die Ärzte tun sich bei Frauen offensichtlich sehr schwer mit dieser Diagnose, da – nicht wie beim Mann – beim Husten eine Beule entstehen muß. Mein Leistenbruch war indirekt und wurde nach wochenlangem Gerenne von Arzt zu Arzt in einem Leistenbruchzentrum entdeckt.

Danach wurde ich ambulant operiert und nach ca. 3 Wochen war ich beschwerdefrei. Man hat ein Netz gesetzt.

V7iolEettta333


Erstmal Danke für eure Antworten!! Ohje... der Blinddarm. Was mich eben stutzig macht ist, dass ich wirklich keinen Punkt am Bauch finde, wo es auf Druck auch nur ein bisschen wehtut. Das Ziehen ist eher oberflächlich und sporadisch und ging auch mit Voltaren Schmerzgel weg. Und der Druck, den ich rechts spüre, tut auch nicht weh, sondern ist – wenn er da ist, und das auch nur ab und zu – nur unangenehm, weil es sich halt fremd anfühlt. Ich habe, wie Pfefferminzlikör, auch keine erhöhte Temperatur und auch sonst kein "blinddarmentzündungstypisches" Symptom. Aber eure beiden Fälle zeigen ja: Was ist schon typisch... Ich glaube, mit den diffusen Symptomen wird mich keiner operieren... Da muss man wohl echt drauf pochen, dass sie einen aufmachen. Allerdings habe ich darauf auch ehrlich gesagt nicht wirklich Lust drauf. Bin noch nie operiert worden... :°( Würde man denn eine Blinddarmentzündung bei der Darmspiegelung überhaupt sehen??

SfuntfloweNrx_73


Also helfendes Voltarengel spricht doch eher für was oberflächlich-muskulöses... Machst Du sportlich oder beruflich was körperlich Belastendes? Oder irgendeine blöde Körperhaltung, die eine Zerrung auslösen könnte? Hast Du mal mit Wärme/Kälte experimentiert?

@ Pfefferminzlikör:

Übel war mir nicht... Interessant, dass ich nicht die Einzige bin mit einem so atypischen Blinddarm! ]:D

AuhorCnblxatt


Bei einer Darmspiegelung spiegelt man den Dickdarm (von innen). Der Blinddarm sitzt aber am Dünndarm. Da sieht man bei einer Spiegelung nichts.

Bei einer Bauchspiegelung würde man einen entzündeten Blinddarm aber sehen, ebenso einen Leistenbruch.

Darmspiegelung und Bauchspieglung sind aber 2 völlig verschiedenen Dinge.

V;ioBletetax333


@ Ahornblatt Ja,

das weiß ich. Bisher habe ich nur eine Überweisung zur Darmspiegelung, wovor ich mich aber noch gescheut habe. Ich dachte, der Blinddarm und der Wurmfortsatz seien das blinde Ende, die Sackgasse sozusagen, des aufsteigenden Dickdarms... aber wenn, dann ist ja der Wurmfortsatz entzündet und ob man da was bei der Darmspiegelung sieht?! Bauchspiegelung wäre wirklich das letzte Mittel, zu dem ich greifen wollte...

@Sunflower_73 und Pfefferminzlikör Mit Wärme habe ich es versucht, die Beschwerden werden damit tendenziell besser bis gleichbleibend, aber nicht schlimmer, was ja laut meiner Recherche auch gegen den Blinddarm sprechen würde... Ich habe auch versucht, in den letzten Tagen wenig bis nicht auf meinem Bauch herumzudrücken, was mir auch größtenteils gelang, esse wieder normal und nehme zu größeren Mahlzeiten jeweils eine Simeticon-Kautablette – dachte, der Druck im Bauch könnte ja auch was mit Blähungen zu tun haben. Nachdem ich am Donnerstagabend seit längerer Zeit mal wieder einen Yogakurs besucht habe, bilde ich mir auch ein, dass es besser geworden ist... ob es vll. doch was mit der Hüfte oder der Lendenwirbelsäule zu tun hat?

@Schlitzauge67 Kannst du mir den Unterschied zwischen direktem und indirektem Leistenbruch näher erklären? Und hätte das mein Hausarzt nicht eigentlich auf dem Ultraschall sehen müssen?

sZkyef=lowexr


Ich schleiche mich mal kurz rein, da ich momentan ähnliche Beschwerden habe, so etwa seit zwei Wochen, ich weiß bei mir auch nicht, woran es liegt ":/ Ziehenden/stechenden Schmerz im rechten Unterleib, ungefähr auf Höhe meiner Blinddarmnarbe – den hab ich also nicht mehr, der kann es definitiv nicht sein. Narbenschmerz kommt auch nicht in Frage, weil die OP beinahe 30 Jahre her ist und ich NIE Probleme damit hatte, man sieht sie nicht mal wirklich. Am schlimmsten war es neulich in der Zyklusmitte, wobei ich dann den sog. "Mittelschmerz" in Verdacht hatte, den ich in letzter Zeit zu entwickeln "scheine" (nur Vermutung, die Symptome würden passen) – dumm nur, dass es heißt, der dauert maximal (!) 48 Stunden. Nun ja. 14 Tage sind da dann doch eine andere Hausnummer :(v Es wird mal schlimmer, mal besser mit den Schmerzen, und insgesamt bin ich ziemlich aufgebläht im Moment, egal ob ich viel oder wenig esse, egal, was ich esse, einfach immer. Und ich habe quasi chronische Verstopfung. Interessanterweise kam die nach einer Phase des Durchfalls, die ich im September hatte. So von einem Extrem ins andere. Davor war das NIE, der Stuhlgang war eigentlich immer regelmäßig und von normaler Konsistenz. Ich stehe also vor dem gleichen Rätsel wie du, violetta333 ":/

Auhorn$blaxtt


@Schlitzauge67 Kannst du mir den Unterschied zwischen direktem und indirektem Leistenbruch näher erklären? Und hätte das mein Hausarzt nicht eigentlich auf dem Ultraschall sehen müssen?

Ich hatte auch mal einen Leistenbruch. Bis den mal jemand entdeckt hat :=o . Ich war auch in einem Leistenbruchzentrum.

Mein Hausarzt meinte, ein Lücke zu sehen. In dem Zentrum, wo sie ja nichts anderes machen, konnten die erst richtig die Diagnose stellen.

Auch im Ultraschall wird der Kenner mehr sehen als der Allgemeinfuzziarzt. Obwohl das nicht so sein sollte. Aber dafür heißt es ja auch, man geht zum Spezialisten..... :=o

VciolGetta3)3x3


Ich wollte mal ein Update senden: In der Zwischenzeit war ich noch bei ein paar anderen Ärzten, unter anderem einem Chirurgen, der einen Leistenbruch ausschloss und auch eine chronische Blinddarmentzündung für unwahrscheinlich erklärte. Dann habe ich noch einen zweiten Gynäkologen hinzugezogen, der mir ebenfalls bestätigte, dass an den weiblichen Organen alles in Ordnung ist und er auch den Darm nicht als Ursache vermute. Gestern war ich dann zur Darmspiegelung, mit Riiiieeeesenpanik und Heulattacke auf der Behandlungsliege bevor es losging – vollkommen unbegründet übrigens, habe unter der Propofol-Narkose rein gar nichts mitbekommen und bin 15 Minuten nach Behandlungsende bestens gelaunt aus meinem seeligen Schlummer aufgewacht. (Dazu schreibe ich auch nochmal einen Erfahrungsbericht, damit kann ich sicher einigen die Angst vor der Koloskopie nehmen.) Auch hier war der Sichtbefund unauffällig, die Biopsieergebnisse bekomme ich am Dienstag.

Es ist übrigens auch besser geworden, seit ich mit der Selbsttherapie begonnen habe. Diese besteht aus einer laktosefreien Ernährung und einer Darmkur mit Symbioflor (Nach Herstellerangaben, die ich in der Apotheke bekommen habe: ProSymbioflor steigern auf 2x20 Tropfen am Tag, 4 Wochen – Symbioflor 1, 2x30 Tropfen am Tag für insgesamt 4 Monate – ab dem 2. Monat zusätzlich Symbioflor 2, auch das steigern auf 2x20 Tropfen pro Tag, für 2 Monate). Irgendwann hat man einfach das Bedürfnis, selbst was zu machen, wenn einem kein Arzt helfen kann... Aber siehe da, es wird. :)^

H\errgaychLigchweTißnixch


Hallo Violetta333,

es ist nun schon lange her und ich hoffe, dass es Dir mittlerweile gut geht. Ich hätte da mal eine Frage. Du hattest u.a. auch erwähnt, dass Du da auch eine Wulst/Walze gefühlt hattest. Was war das denn nun eigentlich genau? Oder kam das nur durch die "Rumdrückerei"?

Ich frage, weil bei mir ein Leistenbruch (links) diagnostiziert wurde und ich am 20.5. operiert werde und ich auch links, ca. 10cm unterhalb des Bauchnabels und dann ca. 10cm nach außen zum Beckenknochen hin eine Wulst/Walze ertaste. Die aber nur im Stehen zu ertasten ist. Mich würde nun interessieren, ob das, so weit oben der Darm sein könnte. Ich dachte immer, bei einem Leistenbruch drückt sich der Darm nur unten neben dem Oberschenkel raus. Wäre toll, wenn ich eine Antwort bekäme.

Gruß Herrachichweißnich

LXeidnöl


@ Violetta333

Eine Appendizitis ist Ausschlußdiagnostik! Es gibt ein paar Hinweise für eine Appendizits (z. B Druckempfindlichkeit an bestimmten Stellen), aber selbst wenn diese Hinweise da sind, kann es immer noch irgend was anderes sein.

Normalerweise schließt man bei Verdacht auf Appendizitis alles aus (Frauengeschichten, Leistenbruch, etc.) und wenn man dann nichts findet, klärt man die immer noch bestehende Verdachtsdiagnose Appendizitis heute Laparoskopisch (diagnostische Laparoskopie).

@ Pfefferminzlikör

Das Wort "Deppen" finde ich viel zu milde!

@ skyeflower

Verwachsungen nach einer Appendektomie sind häufig (wenn man so manchen Chirurgen bei der Arbeit auf die Finger schaut, dann ist das auch verständlich >:( ). )

Chronische Verstopfung ist dann mit die Folge einer Motilitätsstörung, d. h. der Darm wird von außen behindert in seiner Funktionsfähigkeit.

Solltest Du eine diagnostische Laparoskopie mit Adhäsiolyse vornehmen lassen, empfehle ich Dir, ein Video erstellen zu lassen....

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Magen und Darm oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Ernährung · Übergewicht · Unter­gewicht · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH