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Erhöhte Leberwerte, Helicobacter, Appetitlosigkeit: Krebs?

W-ooTdDstxork hat die Diskussion gestartet


Hallo,

mein Vater (68, sportlich, 1.75 auf 73 KG, sehr hoher, aber nicht ungehemmter Alkoholkonsum von ca. 70-100 Gramm / Tag, Bier / Wein, Nichtraucher) hatte im Oktober eine Hüft-OP.

Nach guter Rekonvaleszenz hat er sich eine Erkältung zugezogen, während der Antibiotika gegeben wurden um einer Infektion vorzubeugen. Nach ausgestandener Erkältung kamen erkältungsähnliche Beschwerden mit Leistungsabfall hinzu, die er nie mehr überwunden hat. So ist er nun oft ermattet, schwach, verliert Gewicht und klagt über allgemeinen Leistungsabfall, Abneigung gegen Alkohol und Fleisch, was den Hausarzt zur Diagnose Anämie und zur Blutabnahme bewog.

Das große Blutbild von letzter Woche ergab einen GOT von 250, GPT von 530 und y-GT von 230 bei LDH im Mittelwert. Ebenso waren Thrombozyten, Monozyten und die Werte von Blutsenkung sowie einige Nebenwerte stark erhöht, während die Hämoglobinwerte am unteren Ende der normalen Scala lagen. Leukozyten sind im oberen Bereich, Lymphozyten normal.

Bereits im April hatte mein Vater – nach Blut im Stuhl – eine Koloskopie und Magenspiegelung. Damals wurden zwei Polypen im Darm entfernt, eine Helicobacter-Pylori Eradikation durchgeführt.

Sämtliche Werte – bis auf den niedrigen Hämoglobinwert, der sich seit April (ca.12) über die Zeit nach der OP (ca. 11) bis heute (13) auf niedrigem Niveau bewegt – des Blutbilds waren bis Anfang November noch im Normbereich.

Den hohen Alkoholkonsum von ca. 500 ml Bier und 500 ml Wein am Tag habe ich bereits angesprochen, er hat mich auch stets etwas beunruhigt, aber da die Leberwerte immer gut waren und die Leber im Verlauf des Jahres nie vergrößert war, schien die Verträglichkeit bei ihm aufgrund seiner Konstitution und Sportlichkeit "im Rahmen" zu laufen.

Nur Frage ich mich jetzt, ob ein Magenkarzinom in dieser kurzen Zeit eines halben Jahres nach Magenspiegelung neu entstanden und bis in die umliegenden Organe gewuchert sein kann, was die Blutwerte und die Symptomatik erklären würde, oder ob auch eine Infektion infolge der Operation ursächlich sein kann?

Nächste Woche erfolgt eine weitere Untersuchung im Krankenhaus; bis dahin würde ich, auch um seinetwillen, gerne etwas über die Möglichkeiten seiner Erkrankung in Erfahrung bringen.

Ich danke euch also für jede Antwort herzlich, Grüße,

Woodstork

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