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psychosomatische Übelkeit

S6u2M9 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe seit Jahren immer Probleme mit Übelkeit bei Nervosität und Stress.

Ich war schonmal bei einem Arzt, der hatte mir zuerst Vomacur danach MCP AL Tropfen verschrieben.

Ich bin mir nicht mehr sicher, aber ich meine eines von beidem hätte bei akuten Problemen etwas geholfen(könnte auch Einbildung gewesen sein).Habe dann 1 Jahr ohne ärztlichen Rat/Medikamente weitergemacht und habe einfach mit der Übelkeit in entsprechenden Situationen gelebt(oder versucht diese Situationen zu meiden).

Da dies kein Zustand ist und mein Leben ziemlich darunter leidet bin ich letzte Woche zu einer Ärztin gegangen und habe ihr mein Problem geschildert. Einmal Blutdruck messen, kurz Bauch abgetastet---->Sie haben nichts, Medikamente sind schlecht, sie müssen halt mit ihrem Problem leben etc., evtl. Gesprächtherapie. Ich wurde von der Ärztin hingestellt wie der letzt Depp.

Bevor ich zu einem anderen Arzt gehe und mich "für dumm verkaufen" lasse, frage ich lieber hier mal nach.

Gibt es wirklich keine Möglichkeit das wieder in den Griff zu bekommen?

Für Gesprächstherapie bin ich zu "ungläubig" und verschlossen.

Antworten
ÖLndGurdíxs


Sowas nennt man Reizmagen, oder? Ich habe Reizdarm und Reizmagen. Bei mri haut Stress auch immer auf sämtliche Verdauungsorgane.

Ich finde deine Ärtzin, ber der du zuletzt warst, hat richtig gehandelt.

Medis helfen da nru bedingt, da es eine Kopfsache ist.

Da du Psychotherapie ablehnst (was ich nicht verstehe, ober ok), wie wäre es mit Autosuggestivem Training? Yoga? Anspannung wegatmen usw?

SBu29


Ich lehne es ab weil ich weiß, dass es nichts bringen wird.

Ich habe auch kein Problem mit der Meinung der Ärztin, nur fand ich die Art wie sie mit mir umgegangen ist sehr "unhilfreich", wenn nicht sogar beleidigend.

Immer wenn ich meine, mein Problem im Griff zu haben, kommt es wieder.1 Jahr weitgehend Ruhe, dann wieder regelmäßig Probleme vor jeder Kleinigkeit.

Es muss doch ein Medikament geben, welches ich bei Bedarf nehmen kann und wie ein "Deckel" über meiner Übelkeit wirkt.

SKunfl^owenr_73


Du hast noch nie eine Therapie gemacht, weißt aber, dass es nichts bringen wird? Schade – Du nimmst Dir damit selber eine echte Chance.

Ich habe das Problem mit der Übelkeit bei Stress etc. auch. Es gab PHasen, da habe ich jeden Morgen gedacht, einen Magen-Darm-Infekt zu bekommen. Habe dann Entspannungsverfahren angewandt und mir genauer angeguckt, warum die Situationen mich so stressen. Seither geht es mir nur noch bei extrem wichtigen & seltenen Terminen so mies (z.B: Prüfungen). Aber damit kann ich leben.

MCP hat bei mir z.T. geholfen, aber auch müde gemacht und langfristig bekam ich Nebenwirkungen.

SGun!f6lo$wer_x73


Und:

Nein, ein Medikament gibt es nicht. MCP evtl.; alles andere wären abhängig machende Beruhigungsmittel. Damit löst Du kein Problem, sondern schaffst welche. WEnn Dinge v.a. durch psychischen Stress kommen, hilft nur Arbeit an sich, aber nicht Medi einwerfen und alles wird gut. Funktioniert so leider nicht.

B9enncy9191


Was mir spontan einfällt..Hast du eventuell Emetophobie (Angst vor Erbrechen)? Auch das kann ständige Übelkeit auslösen,weil man eben Panik davor hat und sich sofort in alles reinsteigert..

SPu29


Habe ich wahrscheinlich auch, da ich ja in stressigen Situationen die ganze Zeit das Gefühl habe irgendwohin "kotzen" zu müssen.Wobei wenn ich bisher erbrechen musste war mir das so ziemlich egal.Dieses Gefühl tritt halt immer in Situationen aufin denen es besonders unpassend wäre.

Werde ich wohl doch noch mal einen Arzt aufsuchen und ihn bitten mir Medikamente zu verschreiben.(MCP etc)

Vlt schreiben hier ja noch mehr Leute die mein Problem kennen und können mir sagen was ihnen geholfen hat.

B2ennyx9191


Emetophobie hab ich nämlich auch..Mittlerweile is es allerdings etwas besser geworden..Ich bekomm nur noch Angst,wenn mir wirklich mal schlecht is..Aber in meiner schlimmsten Phase war mir fast jeden Tag schlecht,ich hab quasi den ganzen Tag drauf gewartet,dass mir schlecht wird,immer damit gerechnet..Bin dann auch ohne Übelkeitstropfen nich mehr aus dem Haus gegangen (wobei ich sie eigentlich nie genommen hab,es war nur als Absicherung,ich hab mich damit besser gefühlt..)..Mittlerweile hab ich es eigentlich im Griff..Was mir geholfen hat war ein vollständiger Umgebungswechsel/Ortswechsel..Irgendwo ganz neu anfangen..Seitdem gehts mir deutlich besser..Es is reine Kopfsache,dein Magen is okay..Je mehr du dich reinsteigerst,desto heftiger rebelliert deine Psyche..Deine Geschichte klingt für mich schon ein wenig nach Emetophobie..Und ich würde dir raten doch mal über ne Therapie nachzudenken..Sowas wird man schwer wieder los,es is ne Sache der Einstellung..

Srus2x9


Hallo,

habe mal versucht einfach normal weiter zu machen wie sonst auch, jedoch geht es mir seit ein paar Wochen wieder schlecht.Immer schubweise.Habe vorhin ein paar Schnitzel gegessen, musste aber 1h später erbrechen.Das komische war,es kam blutiger Schleim mit.Das ist doch nicht normal oder?

Ich bin zur Zeit ziemlich gefrustet, weil mir jeder Arzt was anderes sagt.

Wtish8x88


Hallo,

Bin 24 und habe psychosomatische Übelkeit. Ich habe im leben schon sehr blöde Zeiten erlebt. Aber endlich nach 4. Jahren Beziehung habe ich mich im Oktober 2011 verlobt, bin sehr glücklich. Wer nur nicht genau, an dem Verlobungstag meine Übelkeit aufgetreten. Und dann seit dem geht es mir beschissen, bin zum Hausarzt er hat mir verschiedene Medikamente aufgeschrieben. Alles nichts gebracht, er hat gleich vermutet das es bei mir Psychosomatisch bedingt ist. Ich bin seit Oktober 2011 bis jetzt, ca. 4 mal im Krankenhaus gewesen und da wurde mir Magenspiegelung, Darmspiegelung Kernspintomographie vom Bauch und Kopf gemacht. Zum glück alles in Ordnung, die Ärzte haben auch auf Psychosomatische Übelkeit getippt. Habe jetzt am 23.01 Termin, in der Psychosomatischen Klinik und hoffe kriege dort Hilfe. Weil ich habe wirklich nicht verstanden warum, es bei mir durch die Psyche kommt grad wo es mir doch gut geht. Mal geht es mir ca. 4 Tage sehr gut als wer ich geheilt überglücklich, dann über 1 Woche schlecht so schlecht ich kann kaum essen und trinken :-( . Verliere immer wieder die nerven und denke das ich durch die Übelkeit noch sterbe da es wirklich fast unerträglich ist.

Hat jemand das selbe Problem oder kann mir jemand sagen ob es je wieder weggehen wird ?

Freue mich sehr auf eure antworten

danke im voraus

S3cDhrasntsxz


Hallo zusammen,

wollte es anfangs auch nicht glauben, aber bei mir läuft´s wahrscheinlich auch auf ne psychosomatische Sache, also Reizmagen raus.

Angefangen hat es vor 1 Jahr mit leichter Übelkeit und dann kam an hl.Abend 2011 der Höhepunkt in Form einer Panikattacke. Seitdem habe ich folgende Untersuchungen durch:

-kleines Blutbild

-großes Blutbild

-Sonographie

-EKG

-Magenspiegelung

-Darmspiegelung

alles ohne Befund! Leider! Nächste Woche folgt noch eine CT, aber ich befürchte dass da auch nix bei raus kommt. Spiele schon mit dem Gedanken einer Psychotherapie. Hat sowas schon mal wem

geholfen ???

Gruß,

W5ishe888


Hallo Schrantsz,

anscheinend gibt es eine Hoffnung un zwar ne Psychosomatische Therapie bei mir fängt es am 23.01 Donnerstag an. Das ist meine letzte Hoffnung! Man verspricht mir das es weggehen wird. Heute war ich wieder beim Arzt da es mir sowas von schlecht ging und dazu noch ne Erkältung und Migräne. Ich war wie ne lebendige Leiche. Da ich sowieso kaum Nahrung aufnehmen kann hat der Arzt mir 3x Kalorien-Infusion gegeben und 1x Vomex-Infusion jetzt bin ich etwas fitter aber nur etwas. Und habe noch Antibiotikar bekommen wegen meiner Erkältung. Ich habe vorhin wieder die Nerven verloren da es einfach zuviel ist diese blöde Übelkeit ich muss kucken das ich das bis zu meinem Termin irgendwie noch aushalten muss.

Ich hoffe es wird uns wieder besser gehen

Und ja mach aujedenfall eine psychosomatische Therapie .

gruß Wish888

O9neDRes7a


Hallo ihr lieben :)

Brauche mal einen Rat oder so... Und zwar habe ich folgendes Problem! Im Juli letzten Jahres fing bei mir meine "Erkrankung" an. Mir war schlecht, so schlecht, dass ich fast nichts essen konnte, weil mein Appettit natürlich darunter litt. Zum glück musste ich mich nichts erbrechen. Weitere Beschwerden waren Durchfall, Schmerzen und Kreislaufprobleme (Schwindel, Schwäche). Bin auch vom einem zum anderen Arzt gegangen und habe schon Spnographien, Magen- und Damrspiegelung, sowie Blutabnahme und Lactoseintoleranztest hinter mir. Festgestellt wurde eine leichte Lactoseintoleranz, Calpropektin (hoffe es ist richtig geschrieben^^) und eine kleine Entzündung im Darm. So die Bakterien und Entzündung wurde dann behandelt und ist nun weg! Schmerzen hatte ich danach noch eine Weile, aber die habe ich nun seit 2 Wochen fast gar nicht mehr...Habe mich so gefreut, weil ich dachte es geht jetzt Bergauf, aber habe seit 2-3Tagen wieder Probleme, d.h. Magen/Darmgrummeln, Übelkeit, Kreislauf und heute Durchfall :( Ich frage mich nun langsam woran das liegt!

Kann es meine Psyche sein? Könnte es eine Histaminintoleranz sein?

Mich macht das langsam schon ein wenig fertig... man denkt ja schon zuerst an eine Magen Darm Grippe -.- und fragt sich ob man 'was falsches gegessen hat'.

Hoffe auf euren Rat. Danke ;-)

WJirshO888


Hallo OneResa,

Also ich denke mal du solltest nochmal zum Arzt. Er wird dir dann schon sagen, ob er dich doch nochmal untersucht zur Sicherheit. Um eine doch noch Infektion im Magen- Darm auszuschließen. Ich wünsche dir das, das hoffentlich bald weggeht und nicht Psychosomatisch ist.

Gruß Wish888

Sdu2x9


Hi,

vlt interessierts ja jemanden.

ich war vor ein paar Tagen bei einem Neurologen/Psychologen. Der hatte gesagt dass es mein "Krankheitsbild" recht häufig sei und das man das gut behandeln kann.

Der hat mir ein paar Broschüren bzgl Angst/Stress gegeben und ein paar Tabletten verschrieben.

Von denen nehme ich jetzt jeden Morgen und Mittags/Abends eine halbe und merke wie es mir besser geht.

Ich bekomme wieder Appetit, habe kaum noch dieses extreme "kotzgefühl"/bzw kann mich nicht mehr so extrem drum sorgen/reinsteigern und mein Darm tut langsam auch wieder das was er soll.

Den Namen des Medikaments schreib ich mal nicht hier rein, damit niemand anfängt auf Verdacht irgendwelche Tabletten zu futtern. Sollte es doch jemand unbedingt wissen wollen--->PN

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