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Starkes Drücken im Oberbauch

S&chra:nxtsz hat die Diskussion gestartet


Hallo allerseits,

Ich frage mich was Ihr denkt was die Ursache für mein Oberbauchdrücken sein könnte.

Zuerst einmal eine kurze Zusammenfassung:

Begonnen hat die ganze Sache an Silvester 2010. War 1 Woche flachgelegen wegen damals diagnostizierter Magen-Darm-Grippe. Habe aber nicht erbochen!!

Anfang März für ca. 1 Woche ein komisches flaues Gefühl im Magen, nicht direkt Übelkeit.

Im April wieder dieses Gefühl ca. 1 Woche lang.

Dann wurden die Abstände immer kürzer und die Dauer immer länger. Zudem mischte sich seit

Jahresmitte mehr und mehr Übelkeit unter dieses flaue Gefühl.

Seit ungefähr September habe ich nun fast durchgehend diese Übelkeit, manchmal sogar richtige Schmerzen im Oberbauch. Die beschwerdefreien Intervalle wurden immer kürzer.

Habe das Gefühl dass es egal ist was ich esse, ausser bei sehr fettigen Speisen wirds schlimmer.

Seit Heiligabend ist es ganz schlimm geworden. Der Schmerz wird nun von einem starken, leicht

rechts gelegenen Druck im Oberbauch dominiert. Der Druck ist so stark dass er mich sogar beim

Atmen einschränkt. Als ob ein Ballon im Bauch wäre. Sodbrennen habe ich nur selten!

Noch zu meiner Person: Bin männlich, 33 Jahre alt, 180cm groß, im März noch 85kg, jetzt nur

noch 76kg schwer, rauche ab und zu (1 Schachtel in 2 Monaten), trinke ab und zu ein Bier, habe

beruflich viel Stress aber ein sehr schönes Zuhause und eine tolle Familie.

Beim HA war ich schon vor 3 Monaten, der vermutete: ACHTUNG JETZT KOMMTS::: Reizmagen und

verschrieb (NA WAS WOHL) Pantoprazol 40mg morgens 1 Tbl. Dazu Iberogast gtt.

Nach 2 Wochen wurde es nicht besser und ich unterzog mich einer Magenspiegelung mit keinerlei

negativem Ergebnis (kein Helicobacter, keinerlei Anzeichen einer Gastritis)

Nachdem es Heiligabend schlimmer wurde war ich gestern wieder beim Arzt, der mir Blut abnahm und eine Ultraschalluntersuchung durchführte. Dort stellte er 2 kleine Gallensteine und eine etwas verdickte Gallenblasenwand (oder wars der Gang) fest, was möglicherweise auf eine Entzündung zurückzuführen ist. Das Blutbild bekomme ich morgen, dann weiß ich mehr.

Was denkt ihr nun? Da ich keine Koliken habe kann es die Galle nicht sein, oder? Der Magen ist in Ordnung, also was könnte es noch sein. Nicht das ich morgen eine böse Überraschung erlebe!

MfG,

Antworten
towil\ight09


das kann sehr wohl die Galle sein! Bei mir waren es auch keine Koliken. Gallenbeschwerden drücken sich nicht immer nur in Koliken aus. Und erst recht nicht bei einer chronischen Gallenblasenentzündung. Habe ich auch mitgemacht. Ich habe nur nie bei den Beschwerden auf die Galle geschaut – genau wie Du. Bis ich dann nach Jahren eine einzige heftige Kolik hatte. Danach (3 Tage später) hat sich dann aus der chronischen eine akute Entzündung gebildet. Die Entzündung wurde daraufhin mit Medikamenten behandelt, damit man ohne Entzündung und den damit evtl verbundenen Komplikationen die Gallenblase entfernen konnte. Lass dich im Krankenhaus behandeln, ehe es akut wird. Dann ist der Heilungsverlauf wesentlich schneller und unkomplizierter. Bei Fragen, einfach melden...

t5wili6ght0x9


ach ja, ehe ich es vergesse: Ärzte neigen bei "uns" männlichen Patienten unter 40 Jahren gerne dazu, erstmal nicht die Galle in Betracht zu ziehen, weil wir nicht ins "profil" passen. 78% machen übergewichtige Frauen über 40, die rauchen und blond sind aus. Kein Witz!

Also: CRP Wert, Leukozyten und Dicke der Gallenblasenwand checken lassen. Wenn sie "nur" verdickt ist, ist es nicht ganz so schlimm. Schlimm wird es, wenn sich in der Wand eine (keine Ahnung wie es heißt) Zwischenwand bildet. Diese kann die Gallenblase zum platzen bringen.

SMchran<tsz


Hallo und danke für den Beitrag. Hatte ich gar nicht gewußt, dass ich nicht ins Profil passe.

(Will ich ehrlich gesagt auch gar nicht ;-) )

Leider, muss ich schon sagen, sind die Blutwerte alle in Ordnung. Mein HA meinte eben, ich solle mich

jetzt komplett beim Internisten durchchecken lassen. Für´s KH sei es noch nichts!

Heute ist´s auch a bisschen besser mit dem "Druck", dafür verspür ich wieder vermehrt die Schmerzen

und die Übelkeit. Was könnte es denn noch sein.?

Gruß,

tCwil?ighxt09


das mit den Blutwerten war auch nur bezogen auf ein Entzündung. Aber diese muss ja nicht immer da sein. Und da die Gallenblasenwand etwas verdickt ist, habe ich erst einmal auf eine leichte Entzündung getippt. Kann aber auch "nur" ne Reizung der Wand sein. Und wenn schon 2 Steine diagnostiziert worden sind... eine Gastritis wäre meine nächste Vermutung, aber da Du ja eine Spiegelung hattest, kommt Magen und 12fingerdarm ja auch nicht mehr in Frage.

Was noch sein könnte: (oder auch beides zusammen wie bei mir) Verwachsungen im Bauch, speziell Gallenblase. Bei mir kam das durch die sehr lange chronische Entzündung. Deine ganzen Symptome klingen für mich (ich bin allerdings Laie – habe mich aber vor meiner OP sehr, sehr viel informiert, vor allem weil meine Symptome auch nicht unbedingt symptomatisch auf Galle schließen lassen) doch sehr nach Galle. Und die Untersuchung bestätigt das ja. Also noch mal den Doc drauf ansprechen. Würde mich interessieren, was rauskommt. Halte mich mal auf dem Laufenden. Gruss und warte nicht zu lange...

SJcph\rantxsz


Hallo,

bist du damlas einfach ins KH gefahren oder warst du auch vorher beim Internisten? Man kann sich doch nicht einfach so selber einweisen, oder?

t#wiligkhKt09


an einem Tag war es so heftig, dass ich in die Notaufnahme musste. Das war aber auch das einzigste Mal. Da waren wohl meine chronischen schmerzen wohl zu lange. Daher meinte ich, lass es nicht so weit kommen. Also wenn du Schmerzen hast, kannst du über die Notaufnahme rein, ansonsten kannst du doch zur normalen sprechstunde vom Chefarzt, bzw. Oberarzt ins KH gehen. So würde ich das machen. Geh in eins, welches bekannt für die Innere ist.

SNchranxtsz


Ein fohes neues Jahr wünsch ich allen,

leider war es bei mir nicht so froh. Gestern nachmittag hatte ich wieder dermaßen Druck im Oberbauch, dass ich Herzrasen und leichte Atemnot bekam. Dazu noch Hitzewallungen und ein Kribbeln im gesamten Körper. Der Druck hatte wohl eine Panikattacke ausgelöst. Nach ner halben

Stunde wurds dann etwas besser. War kurz davor 19222 zu wählen.

Heute hab ich dann mal gegoogelt und jetzt weiß ich (denk ich zumindest) was das war. Heute ist der

Druck nur leicht, dafür spüre ich aber wieder die Übelkeit vermehrt. Nach meinen Recherchen müsste es so sein, dass sich im Magen derart viele Gase angesammelt haben (Hat irgendwas mit nem feinen Schaum zu tun), dass dieser auf´s Zwerchfell und dieses wiederum auf die Herzspitze gedrückt hat. Somit liessen sich diese ganzen Symptome erklären. Gestern abend nahm ich dann gleich noch

Simeticon ein, und trank 2 Tassen Kümmeltee (pfui :-/ ).

Heute entkamen mir dann gottseidank schon wieder ein paar kleinere Flatulenzen und das ein oder andere kleine Bäuerchen.

Was mir noch aber immer noch Kopfzerbrechen bereitet:

WARUM KOMMT ES ZU DIESER GASANSAMMLUNG? Gut, die kommt sehr wahrscheinlich von einer

funktionellen Dyspepsie, ABER was ist der Auslöser ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ? ???

-Liegts am Essen?

-ist die Galle/Bauchspeicheldrüse schuld?

-Darmdivertikel?

-Unverträglichkeiten?

-oder doch die immer erwähnte Psyche??

Morgen um 11 Uhr habe ich einen Termin beim Internisten mit Schwerpunkt Gastro...usw.

Was meint Ihr? Kennt jemand diese Situation? Was hat geholfen?

-

S"chr.anttsz


So,

war heute morgen beim Internisten mit Schwerpunkt Gastro...usw.!

Der hat sich meine Geschichte angehört, und es gottseidank NICHT gleich auf die Psyche geschoben.

Ganz fix wurde ein EKG gemacht, Blut für ein großes Blutbild abgenommen, eine Sonographie, sowie

eine Röntgenuntersuchung des Thorax durchgeführt.

Aber leider alles ohne Auffälligkeiten!!! Er meinte, daß "Magenbeschwerden" oftmals nur als solche wahrgenommen werden, und derweil sitzt die Wurzel des Übels anderswo. (Magenspiegelung war erst im September letzten Jahres – ohne Befund). Oftmals im Darm, da sich der Dickdarm ja auch hinter dem Magen durch den Oberbauch zieht. Deshalb ist der nächste Schritt eine ACHTUNG JETZT KOMMT´s GLEICH:---> KOLOSKOPIE :-/

Gleich morgen um 11 Uhr. Bin schon fleissig am Trinken...!

Was meint Ihr? Könnte er recht haben mit der Darmsache? Durchfall hab ich doch gar keinen.

Tschausn,

S,chranatxsz


Ständige Übelkeit u. v. andere Symptome – endlich Gewißheit!!!

[Dieser Beitrag war ursprünglich der Beginn eines eigenständigen Fadens]

Die erste Hälfte der Geschichte hatte ich zwar schon mal gepostet, aber ums nicht aus dem Kontext zu reißen hier nochmal der komplette Verlauf mit allen Rückschlägen bis zum Happy End: (aber Achtung:langer Text)

Erstmal vorab: Bin 33 Jahre alt, männlich, 180 cm groß und 74 kg schwer, Nichtraucher, wenig Alkohol

Angefangen hat alles im 1. Quartal 2011:

Alle paar wochen war mir für ein paar Tage schlecht, bzw. übel. Es war keine starke Übelkeit, keine direkten Schmerzen und auch kein Erbrechen, aber es war ein konstant beschissenes Gefühl! :(v

Als Gegenmaßnahmen versuchte ich es mit Iberogast und Kamillentee. Aber es verging immer wieder von selbst.

Ab der 2. Jahreshälfte meldete sich dieses Gefühl immer häufiger und blieb dabei immer länger. Bis ich schließlich

die Nase voll hatte und zum HA ging. Der diagnostizierte REIZMAGEN und verschrieb mir Pantoprazol, sowie

Metoclopramid. Mittlerweile waren auch noch latente Müdigkeit und Gliederschmerzen hinzugekommen, so dass ich wenige Wochen später vom HA zum Gastroenterologen überwiesen wurde :-|

Dieser führte am 01.09.2011 eine Magenspiegelung durch, bei der NICHTS aber auch GAR NICHTS herauskam.

Keine Reizung, kein Helicobacter, keine Zöliakie, NICHTS!!!) :-(

Im Herbst verschlimmerte sich alles immer weiter, so dass die Übelkeit & Co. permanent vorhanden waren.

Privat hatte ich zu der Zeit vermehrt Stresssituationen, in denen ich es sofort im Magen spürte. Deswegen nahm

ich täglich bis zu 10 Tabl. Neurexan und trank Nerventee. Half aber auch nicht sehr viel. :°(

Die ganze Sache gipfelte dann genau an hl. Abend um ca. 22 Uhr in einer handfesten Panikattacke. Mit Nervosität,

Herzrasen, Atembeschwerden und einem unglaublichem Druck im Oberbauch (so auch der Titel des alten Threads)

Nach den Feiertagen (die für mich eher Höllentage waren) dann gleich zum HA. :[]

Der nahm Blut ab, checkte RR und Puls und machte ein Ultraschall des Oberbauchs, wo er eine Verdickung des

Gallengangs und zwei kl. Gallensteine entdeckte. Zwei Tage später kamen die Blutergebnisse, bei denen ALLE

Werte im Normbereich waren. Schließlich wurde ich zum Gastroenterologen überwiesen, bei dem ich am 02.01.

2012 schon einen Termin bekam. Vorher jedoch suchte mich erneut eine Panikattacke heim: Und zwar genau an Silvester am Nachmittag. Ich war kurz davor die 19222 zu wählen. (war allein zu Hause)

Der Internist unternahm folgendes:

- Blutentnahme für großes Blutbild (Leber, Nieren, Schilddrüse, usw. ALLE Werte okay)

- Thoraxröntgen (keine Auffälligkeiten)

- EKG (auch nix Auffälliges)

- Sonographie (KEINE Gallensteine, KEINE Verdickung)

Er wollte gleich am nächsten Tag noch eine Koloskopie durchführen.! :-o Diese ergab aber ebenfalls KEINERLEI

Auffälligkeiten! Als nächstes überwies er mich zum Radiologen zur Computertomographie mit dem Vermerk

"Ausschluss Pankreasprozess" :|N %-|

Dieser Termin war erst eine Woche später. In der Zwischenzeit belastete mich ein ganzes Sammelsurium von

Symptomen, die da wären:

- permanente Übelkeit

- zeitweise Magenschmerzen

- Magendrücken mit Atembeschwerden (v.a. im Bett liegend)

- Hitze- und Kältewellen

- Herzrasen, Herzstolpern

- extreme Müdigkeit, Lustlosigkeit (auch sexuell)

- Nervosität

- Verstopfung u. Durchfall abwechselnd

- Gewichtsabnahme seit Weihnachten von 10 kg

- Angstzustände

- Rücken- und Gliederschmerzen

In dieser Zeit benutzte ich neben Pantozol und MCP auch noch: Neurexan, Buscopan, Metamizol, Simeticon,

sowie diverse Teemischungen. Alles brachte wenn überhaupt nur vorrübergehende Linderung. {:(

Bei der Computertomographie kamen wieder keine Auffälligkeiten zu Tage, so dass ich langsam nicht mehr

weiter wusste. Ich zog mich völlig zurück und verbrachte die meiste Zeit auf der Couch. Auf der Suche nach der Ursache konnte ich weiterhin ausschließen:

- Nahrungsmittelintoleranzen (durch Selbsttests)

- Magensäuremangel (durch Absetzen von Pantozol)

- Wirbelsäule als Ursache (war auch noch beim Orthopäden gewesen)

Vom Hausarzt bekam ich eine Vitaminkur mit 8 Spritzen verordnet, die aber auch nicht viel brachte!

Ich musste mich regelrecht überwinden um zur verodneten Krankengymnastik zu gehen. Ausserdem trieb ich

Sport in Form von Schwimmen und Joggen. Dabei waren die Symptome nicht so präsent.

Dann verstarb mein Schwiegervater nach 5 wöchigem Aufenthalt auf der Intensivstation an Bauchspeicheldrüsen-

krebs. Dieser Krebs wurde erst (nach unzähligen Untersuchungen) 3 Tage vor seinem Tod entdeckt. Das warf mich dann völlig aus der Bahn. Ich hatte Angst auch sterben zu müssen. Auf Drängen meiner Frau wollte ich einen Termin beim Psychiater ausmachen, doch Termine gab es unter 3monatiger Wartezeit keine. Die rettende Idee kam wieder von meiner Frau: Wir haben hier in der Nähe eine große Psychoklinik. Dort rief ich in der Institutionsambulanz an und bekam in 3 Wochen einen Termin. (Genau an Faschingsdienstag)

Die Zeit bis dahin war natürlich alles andere als angenehm. Nach einem 50-minütigen Gespräch diagnostizierte der

Fachmann eine depressive Episode und ich bekam Venlafaxin verordnet.

Nach einigen Wochen verbesserte sich zwar meine psychische Situation, die meisten körperlichen Symptome

blieben aber. Durch einen Zufall entdeckte ich im Internet mehrere Hinweise darauf, dass meine Beschwerden auch von der Schilddrüse kommen könnten. Die war aber laut Internist in Ordnung. Nach weiteren Recherchen

stellte ich fest, dass die meisten Ärzte beim Blutbild nur EINEN Schilddrüsenwert (den TSH) bestimmen, und dass

dieser allein wenig aussagekräftig ist. Ein kurzer Anruf bestätigte meinen Verdacht: Es wurde nur dieser eine Wert

bestimmt. (der war in Ordnung)

Ich forderte von meinem HA eine Überweisung zum Nuklearmediziner und hatte 1 Woche später einen Termin

(13.03.2012) Dort wurde dann eine Sonographie und eine Szintigraphie gemacht, sowie natürlich auch Blut ab-

genommen. Der erfahrene NUK bestätigte mir, dass auch so ausgeprägte, vielschichtige Symptome eine Schild-

drüsenerkrankung zu Grunde haben können. Meine SD zeigte sich beim Ultraschall recht echoarm und beim Szin-

tigramm eine stark geminderte Technetiumaufnahme (uptake: 0,38%)

Nochmals eine Woche später erhielt mein HA die Unterlagen und die Diagnose war, bzw. ist: Thyreoiditis vom Typ

Hashimoto. :)=

Nachdem ich nun seit einigen Tagen L-Thyrox 50µg, in Kombination mit Selen und Zink einnehme, bemerke ich

schon einen Besserung. Ich fühle mich körperlich (u.auch psychisch) schon wieder in der Lage diverse Aufgaben

in Angriff zu nehmen. :)^ :)^ :)^ :)^ :-D o:)

Ich hoffe mein zugegeben etwas ausführlich geratener Bericht macht dem ein oder anderen Betroffenen Mut, und

gibt Kraft die Hoffnung nicht aufzugeben. *:)

Dankeschön für´s Durchlesen,

Danke fürs Lesen,

J!oe~ B`oe


Erstaundliche Geschichte!!! Ich schlafe jetzt mal darüber, aber habe gerade so das Gefühl dass ich vieleicht auch so was habe... Leide seit 3 Jahren an chronischer Übelkeit. Mal mehr mal weniger. Selten muss ich mich übergeben. Seit etwa 1.5 Jahren habe ich zudem Gelenkschmerzen, die nicht stark sind, aber immer da sind... sowie Rücken- und Nackenschmerzen. Seit ca. 6 Monaten habe ich zudem gelegentlich Schwindel. Die Übelkeit geht auch mit einem Gefühl des Erwürgens einher. So ein Kloss im Hals. Bei mir wurde aber ein Helicobacter diagnostiziert und auch erfolgreich behandelt. Leide nun an einer Restgastritis und Reflux. Daher wurden die meisten Untersuchungen auf den Magen-Darm-Trakt beschränkt. Hatte auch schon 2 Angstattakten in den letzten 6 Monaten. ... Ich gehe jetzt mal schlafen bin Müde. Ja, müde bin ich auch immer. Schlafe im schnitt 10 Stunden. Bei weniger schlaf ist mir stärker übel und ich habe dann starke konzentrationsschwierigkeiten, da ich fast einschlafe. Wurde dann eine leichte Schlafapnoe diagnostiziert. Ja ich suche auch schon lange nach der Ursache. Im Moment wird vorwiegend auf psychosomatisch abgeschoben und ich bin bei einem Psychologen, da ich seit ca. einem Jahr angeblich latent depressiv sei. Kein wunder bei stetiger Übelkeit. Danke für deinen Text. Macht echt Hoffnung dass irgendwann auch bei mir ein "Wunder" eintritt und endlich einer dieser Ärzte was herausfindet, dass man so behandeln kann, dass es mir wirklich entlich mal wieder besser geht. Gruss Joe Boe

pxeacVhLesx68


Mir ist seit 3 tagen auch permanent übel und ich muss viel aufstossen.Wenn ich abgelenkt bin dann lässt das gefühl nach,aber ansonsten ist es immer da.Ich hatte das schon einmal und es hatte mit Stress zu tun.ich warte erstmal ein paar tage ab und notfalls lasse ich auch mal ein Blutbild machen...es sit schon echt nervog diese ewige Übelkeit.Müde bin ich auch shcon seit Tagen.Ich kann früh ins Bett gehen und 8-9 Stundne schlafen,ich bin trotz allem total müde.Vielleicht liegt es zur zeit einfach am Wetter.Keine Ahnung.

Du hast aber eine Odyssee hinter dir,aber wenn du nun endlich eine Diagnose hast dann ist ja gut.

S[ch=raxntsz


Hallo,

erstmal Danke für´s Lesen. So ein langer Text ist ja nicht jedermanns Sache. In diesem

Forum habe ich schon oft von Leuten gelesen, die mit ständiger Übelkeit zu kämpfen

haben. Deswegen stellte ich meine Geschichte hier rein: Damit der eine oder andere

etwas Hoffnung schöpfen kann! :)*

Natürlich dauert das noch einige Zeit bis ich richtig mit Schilddrüsenhormonen eingestellt

bin, aber allein schon der Gedanke den Grund zu kennen gibt einem Auftrieb. Momentan

hab ich eigentlich nur noch mit Nebenwirkungen des Venlafaxin zu tun, aber die möchte

ich ja bald mal absetzen, bzw. mit dem Ausschleichen beginnen.

Joe Boe

Lass dir doch einfach mal die SD untersuchen. Aber nicht beim Hausarzt, sondern beim

Endokrinologen oder Nuklearmediziner. Der kann ne richtige Sonographie machen und

bei Bedarf ne Szintigrafie. Ausserdem werden auch Antikörper bestimmt. :)^

Peaches68

Ich würd auch erstmal noch abwarten. Wenn´s nicht weggeht, dann wäre aber wahr-

scheinlich als allerestes ne Gastroskopie an der Reihe! :-/

Lasst euch nicht unterkriegen. Viel Kraft wünsch ich euch!

Ssunflo6we3r_7x3


Gerade aus diesem Grund muss vor jeder ambulanten Psychotherapie ein Konsiliarbericht von einem Arzt eingeholt werden. Und bei Angstsymptomen und Depression sollte immer ein umfassendes Blutbild bzgl. Schilddrüse gemacht werden. Da bekannt ist, dass Schilddrüsenprobleme sowohl Angst als auch Depression auslösen können.

Ich kann daher nur jedem raten, auf dieser gründlichen Untersuchung zu bestehen, wenn es der Arzt bzw. Psychotherapeut nicht tut.

S|chratntsz


Sunflower

Ganz genau! Leider bin ich erst später so klug gewesen, da mir der Internist ja bestätigte dass die SD

in Ordnung sei. War halt damals zu gutgläubig, bzw. unwissend!

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