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Ständiges Hungergefühl; brennender, stechender Nüchternschmerz

a,tzen<keepexr hat die Diskussion gestartet


Hallo werte Foren-Mitglieder!

Ich wende mich mal an euch, weil mich medizinsche Diagnostiken bisher nicht weitergebracht haben. Ich mach´s mal etwas zusammengefasst:

Im November ging es los: Trotz Nahrungsaufnahme (unverändert im Vergleich zu der Zeit davor: hauptsächlich Stullen mit Käse oder Salami tagsüber) keine Beseitigung des Hungergefühls. Dazu ziemlich schmieriger, eher heller und manchmal übel nach Durchfall riechender Stuhlgang. Wurde schlimmer und schlimmer.

Ab zum Hausarzt, der hat mir Pantoprazol 40mg verschrieben. Er vermutete Überproduktion von Magensäure infolge von Stress. Hat absolut gar nichts gebracht nach einer Woche Einnahme. Eher immer schlimmer geworden, ein richtig stechender Schmerz und das Verlangen, unbedingt was zu essen. Ab und an brannte die ganze Speiseröhre und der Brustkorb tat weh. Wieder zum Arzt, Überweisung zum Gastroentrologen bekommen mit Verdacht auf Magengeschwür, weil ich mir nicht auf den Magen fassen kann. Das sind höllische Schmerzen.

Magenspiegelung wurde im Dezember gemacht. Keine Helicobacter Pylori Bakterien gefunden und erst recht keine Spur irgendeiner Entzündung oder gar eines Geschwürs laut der ausführenden Ärtzin. Auch Glutenunverträglichkeit wurde mittels Sicht- und Gewebeprobe ausgeschlossen.

Ab und an sind manche Tage ein wenig besser, aber ich kann es nicht auf eine bestimmte Nahrung zurückführen. Ich habe sonst keine Probleme außer dem stechenden, brennenden Schmerz im Magen als hätte ich stundenlang nichts mehr gegessen und einen relativ weichen Stuhlgang (kein Durchfall). Kann das ein Anzeichen einer bestimmten Lebensmittelintoleranz sein. Laktoseprodukte hab ich schon bewusst mal weggelassen tageweise, aber das hatte überhaupt keinen Einfluss.

Wär euch sehr dankbar, wenn ich ein paar Anregungen zur weiterenVerfahrensweise bekommen könnte. Ich bin Student, lebe noch zuhause und ernähre mich nicht vollständig "autark", so dass ich jetzt wochenlang jede mögliche Nahrungsmittelunverträglichkeit mit betimmten (meist vlt. sogar sehr teuren) Produkten durchprobieren könnte. Ich möchte eher wissen, ob ihr denkt, dass es allgemein eine Unverträglichkeit sein könnte oder ob da "im Regelfall" (auch wenn das bei jedem anders ist, ich weiß) nicht mehr oder anderes dazugehört.

Habt recht vielen Dank! :)^

Antworten
T[aalekxe


Nüchternschmerz weist doch in erster Linie auf ein Zwölffingerdarmgeschwür hin. Wurde das auch ausgeschlossen?

a)tz\enke+epxer


Also so wie ich es aufgefasst habe, würde eine Glutenunverträglichkeit die Darmotten zerstören und das wäre wohl auch im Zwolffingerdarm sichtbar bei einer Magenspiegelung, weil der ZFD sich direkt an den Magen anschließt. Und die Ärztin sollte ja gucken, ob ich eine Glutenunverträglichkeit habe und hat das erst mal direkt beim Reingucken mit Schlauch gesehen (bzw. nichts gesehen) und joa, deshalb geh ich davon aus, dass ich kein ZDF-Geschwür habe. Der Schmerz war auch schon einige Tage mal besser, fast weg. Also ich hab keine Erklärung, aber vielen Dank für den Ansatz!

Beste Grüße

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