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Analfibrom soll entfernt werden

k5rokCus2 hat die Diskussion gestartet


moin zusammen,

ich hab mir wohl ein analfibrom eingefangen. es soll entfernt werden, weil ich echt nur noch probs mit dem

ding hab. ständig entzündet, dann blutet es ab und an mal, schaut aus dem after raus, hat noch ein "ärmchen"

bekommen, es schmerzt wenn ich es draussen lasse, beim sitzen, oder auch so. es lässt sich immer wieder hinein-

drücken, aber noch länger als nötig mit gummihandschuh und creme auf "reisen" gehen dazu hab ich keine lust.

der doc der vor über einem jahr die enddarmspiegelung gemacht hat meinte es müsste operativ entfernt werden,

weil es wohl zu tief im enddarm wäre.

meine frage ist, wer hat das schon mal machen lassen müssen´, weil von ambulanter op die rede war. und ganz

ehrlich ich bin nicht so begeistert.... wie läuft sowas ab. hab die überweisung für das kh was so was macht schon

in der tasche...

krokus2

Antworten
U)ltZimuxs


Hallo krokus2,

wenn es sich um ein einzelnes Analfibrom handelt, das sich vermutlich aus einer Analpapille entwickelt hat, dann lässt sich das ambulant in örtlicher Betäubung herausschneiden, z.B. mit einer Diathermieschlinge oder mit einem Skalpell. Unangenehm ist allenfalls der Einstich der Betäubungsspritze (wie beim Zahnarzt!). Für den Proktologen ist das ein Routineeingriff.

Ob du in den Folgetagen Schmerzen hast, hängt von der Größe des Fibroms ab. Sie dürften sich aber in Grenzen halten. Mehr kann man ohne genaue Kenntnis des Befundes natürlich nicht sagen und du fragst besser deinen Arzt danach.

Gruß

Ultimus

kZro^kusx2


hallo ultimus,

danke dir erstmal für deine aussage, ich mag schon den zahnarzt nicht wirklich. wie soll ich das überstehen?

und dann auch noch wenn wer im poppes rumwerkelt und piekst... ganz ehrlich ich hab muffensausen ohne ende.

geht das nicht mit ner leichten narkose oder so? denn ich würde dem wahrscheinlich so vom tisch hüpfen....

hast du vielleicht ne ahnung, wie lange das wenn noch nachblutet?

gruss

krokus2

Udltizmxus


Hallo krokus2,

ob das mit einer Kurznarkose geht? Ich denke schon; aber das muss der behandelnde Proktologe entscheiden. Es richtet sich nach den Gewohnheiten der Praxis. Das Risiko ist halt größer, wie eben bei jeder Narkose. Das muss man gegeneinander abwägen.

Der Pieks in den Po ist zu ertragen, und in der Regel nicht so unangenehm wie der ins Zahnfleisch.

Blut beim Stuhlgang dürfte sich ein paar Tage lang zeigen. Eine größere Blutung ist nicht zu erwarten, aber niemand kann voraussehen, was sich im Einzelfall tut. Das was man selber machen kann, ist, sich positiv einzustellen und unnötige Angst möglichst abzustellen. Wer seinem Arzt vertraut, ist am besten dran.

VG

Ultimus

kSrokxus2


hallo ultimus,

sieht ja so aus als wenn du das schon erlebt hast?

nun ich hab heute nen termin im kh gemacht, sind die einzigen hier die es machen. am 1.3 muss ich hin zur voruntersuchung, danach wird entschieden wie was gemacht wird. die sekretärin sagte mir das der doc erst entscheidet was los ist, weil die erst wissen müssen wie gross das teil ist.

ich lass mich überraschen, ich hab gerade innerhalb von 1.5 jahren 3 op*s über mich ergehen lassen, hab eigentlich keine lust auf was neues. nur das dingen stört wahnsinnig... also muss es weg.

was den arzt angeht, ich kenn den nicht, der hat sich noch nicht bei mir vorgestellt.

lg

krokus2

p$eac0hesx68


Ich habe auch seit Jahren ein Analfibrom,was mittlerweile sehr groß ist und bei jedem Stuhlgang hervorkommt.Die proktologin meinte,solange es mich nicht stören würde,sollte ich es drin lassen.

Seit gestern abend(eher Nacht :-( ) hatte ich Krämpfe und Durchfall nun ist dieses Fibrom schön gereizt.Es nervt,aber die Proktologin meinte,das sie es mir wegmachen würde,wenn es mich stören würde,aber ich hätte danach lange Schmerzen....wer hat Erfahrung mit der Entfernung?

Danke euch schon mal im Voraus

k6rokusx2


hallo peaches,

meines wird am 17.4 unter vollnarkose entfernt, leider sitzt es so ungünstig, das es nur so geht. was schmerzen angeht. muss ich passen.

ich weiss von einer kollegin deren mann auch ne enddarm op hatte das er anfangs nicht wirklich sitzen konnte das hat wohl so um die 3-4 wochen gedauert.

lieben gruss

krokus2

pfeach\es6x8


Danke dir! Erzähl mal wie es dir so ergangen ist.das man nicht richtig sitzen kann,das kann ich mir vorstellen.

kfrjok{usx2


na ja ich werde mir das sitzen sofern ich probs dabei haben werde mit einem sitzring (noch aus der schwangerschaft meiner kinder) erleichtern. ob der doc dir das dingen verschreibt, ist denke ich mal eine frage wert.

der mann von meiner ehem. kollegin hatte das dingen nicht verschrieben bekommen, daher lieh ich ihr meinen.

lieben gruss

krokus2

k9ro,kuxs2


da bin ich wieder....

und überglücklich das das analfibrom endlich weg ist.

um 11.20 gabs die narkose um 12.30 war ich wieder wach. hat wohl was

länger gedauert weil es doch was grösser war. nun gut es ist weg und momentan

kann ich sogar noch sitzen ohne probs. hatte ein riesen pflaster am po damit die

tamponade nicht rauskommt, die wird kurz vor dem man entlassen wird gezogen.

ist nicht angenehm aber gut auch das habe ich überlebt.

muss aber auch gestehen, das ich noch

unter narkosemittel und schmerzmittelchen stehe. hab tabltten mit bekommen

wenn nichts geht. um den stuhl weich zuhalten in den ersten tagen solte ich wenn es

nicht anders geht movicol nehmen. mal sehen wie das so wird. ich weiss eines sollte

ich mir noch mal so ein teil einfangen, wird es gleich weggemachtg ich arte nicht wieder

jahrelang nur weil kein arzt es wegmachen lassene will.

lieben gruss

krokus2

Uclti"mus


Hallo krokus2,

Gratulation zum unkomplizierten Verlauf, und alle guten Wünsche für die endgültige Heilung. Bald wirst du das Ganze vergessen haben.

Lb. Grüße

Ultimus

kvrokIus2


hallo ultimus,

danke dir für die guten wünsche.

nun es spannt etwas, denke es war schon was grösser als gedacht aber gut damit lässt sich lieben. habs mir schlimmer vorgestellt gehabt. aber sitzen geht ohne probs was schon mal gut ist. und der rest kommt noch. momentan kämpfe ich was mit stuhlgang, nehme movikol damit es nicht überanstrengt wird. hab noch nicht mal nachblutungen gehabt gestern als man die tamponade gezogen hat.

lieben gruss

krokus2

SqomeQ#uesNtionxs


Hallo,

ich hänge mich einfach mal in diesen Thread an.

Habe im Dezember 2012 bei meinem Checkup durch den Hausarzt den Verdacht auf einen Rektumpolypen erhalten(gefunden beim Prostatacheck), Überweisung zum Proktologen. Dieser hat ein Analfibrom festgestellt und wohl ein chronische Analfissur und eine größeren Hämorrhoide, sonst war weiter nichts!

Da der Proktologe auch Chirug ist wollte er gleich einen OP-Termin ausmachen um das alles zu "reparieren", also Entfernung des Analfibroms , ausschaben(glätten) des wohl veränderten Gewebes durch die Analafissur(?) und Entfernung der Hämorrhoide. Volles Programm also!

Das ging mir alles etwas zu schnell, weshalb ich nochmals mit meinem Hausarzt gesprochen habe, der meinte , wenn ich keine Probleme hätte würde er sich auf die Entfernung des Analfibroms beschränken!

Nun meine Frage(n):

****

Die angedachten Maßnahmen, Analfissur usw., möchte ich zunächst zurückstellen, da mir diese keine Problem bereiten – (das Analfibrom eigentlich auch nicht!)

Wie wird die Entfernung eines Analfibroms durchgeführt – ist eine Voll-/Teilnarkose erforderlich oder genügt eine lokale Betäubung der betroffenen Stelle ?

Wie lange bin ich arbeitsunfähig (ich bin Geschäftsführer,weshalb die Ausfallzeit so kurz wie möglich sein sollte) ?

Ist ein stationärer Aufenhalt nötig oder erfolgt die "OP" ambulant?

Welche Nachbehandlungen sind erforderlich bzw. welche Folgeerscheinungen (Blutungen usw) treten auf?

Und dann die Hauptfrage: ???

Muss ein Analfibrom überhaupt entfernt werden oder kann es sich auch wieder zurückbilden?

Kann daraus ein gefährlicher Tumor (wie bei einem Polypen) entstehen oder ist ein Analfibrom eine hamlose Sache?

Vielen Dank im voraus.

V.l.G. von

SomeQuestions

U@ltiOmus


Hallo SomeQuestions,

diese Fragen habe ich schon anderer Stelle für dich beantwortet. Dennoch will ich die Antworten hier wiederholen:

Ich gehe davon aus, dass das Fibrom im Analkanal sitzt und nicht außen.

1. Ein Analfibrom wird in der Regel ambuant in örtlicher Betäubung entfernt.

2. Meist genügt ein halber bis ein Tag Arbeitsbefreiung (als Geschäftsführer).

3. Nachblutungen sind nicht zu erwarten, wenn das Fibrom mit der elektrischen Schlinge entfernt wird. Als Nachbehandlung genügt eine einfache Fettsalbe, z.B. Vaseline.

4. Analfibrome pflegen nicht zu entarten.

5. Ein Analfibrom kann sich nicht zurückbilden, sondern kann nur größer werden oder so bleiben, wie es derzeit ist.

Kleine Fibrome kann man belassen. Größere sollte man entfernen, weil sie lästig werden können, bluten, auch schmerzen können oder eine Kryptitis begünstigen.

Allerdings kann die Entfernung eines Analfibroms eine Fissur aktivieren und verschlimmern, auch die Heilung kann durch diese verzögert werden. Das könnte bei dir von Bedeutung sein.

Sollte es sich bei dir um ein äußeres Fibrom handeln, sieht die Sache anders aus.

Gruß

Ultimus

S/o~meQue/stioxns


Hallo Ultimus,

vielen Dank für deine Antwort.

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Nachfolgend der genaue Befund.

Anamese:

Patient stellte sich zur Rektoskopie nach Klysma vor

Diagnosen:

D21.5G/Analfibrom

I84.1G/Prolabierte innere Hämorrhoiden

K60.1G/Chronische Analfissur

Befund:

Rektoskopie bis 16 cm o.B., unveränderter Polyp, Hämorrhoiden und Marisken

Therapie:

Sanierung des Befundes

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Ich habe gelesen und Sie bestätigen es ja auch, daß man es belassen sollte,

wenn es keine Probleme bereitet.

Und ich habe keine Probleme damit.

Ich dachte zunächst es könnte entarten, wie es bei Darmpolypen der Fall sein kann, aber

diese scheint ja nicht der Fall zu sein.

Auch die Diagnose (Befund oben) ist ja dahingehend für einen Laien verwirrend:

Für mich war nicht eindeutig klar, daß ein "unveränderter Polyp" gleich dem/eines "Analfibroms ist.

Viele Grüße

Some Questions

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