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Hämorrhoiden – alternative Behandlung

hlahVue hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich schreibe diesen Beitrag in erster Linie um Mitleidenden Mut zu machen.

Nebenbei möchte ich auch meinen Unmut über die Schulmedizin Luft machen.

Kurz zu meiner Geschichte. Ich bin 23 Jahre alt, sportlich sehr aktiv, schlank

und lebe für meine Begriffe gesundheitsbewusst.

Das Thema Hämorrhoiden ist neu für mich, bisher hatte ich kaum etwas damit zu

tun. Derzeit befinde ich mich in der Prüfungszeit(Student) und habe mehr Stress als

sonst. Damit vermute ich auch schon den Grund für mein Problem gefunden zu haben.

Ich sitze zur Zeit sehr viel und habe kaum Zeit um Sport zu treiben. Letzte Woche

hat es mich dann erwischt. Ich hatte sehr harten Stuhl, gepresst als gebe es keinen

Morgen und hurra – das war es, mein Hämorrhoidenproblem bzw. zwei.

Zum einen Hämorrhoiden 2. bis 3. Grades und einen trombosierten Härmorrhoidenknoten

etwa weintraubengroß. Der Knoten hat zwei dunkelblaue Stellen und blutet gelegentlich,

vor allem anfangs tat er höllisch weh(und ich bin wirklich nicht empfindlich!).

Da ich zunächst nicht wusste was "da hinten" los ist und die Schmerzen es mir schwer

machten mich in Prüfungen zu konzentrieren, hielt ich es für eine gute Idee mal ins

Krankenhaus zu fahren, damit sich ein Arzt mein Problem ansieht. Gesagt getan,

wurde ich untersucht (nichtmal 1min) und die Diagnose: "Oh oh oh, das werden wir

wohl operieren müssen. Sie werden jetzt stationär aufgenommen, bis morgen

kühlen wir dann schauen wir ob wir operieren." Ich war schockiert, für so schlimm

hielt ich das Problem nun auch wieder nicht, außerdem hatte ich auf einmal Sorge

die weiteren Prüfungen schreiben zu können.

Auf Station angekommen bekam ich Eis, dass war sehr angenehm.

Was mir nicht so gut gefallen hat, ich wurde regelrecht gedrungen Schmerzmittel

zu nehmen...beim ersten Mal ließ ich mich noch breit schlagen dann habe ich

sie abgelehnt. Erstens brauchte ich Sie nicht, das Eis reichte völlig, zweitens bin

ich gegen jede Form von Medikamenten wenn sie nicht UNbedingt nötig sind.

Am nächsten Tag zur Visite hat mich der Chefarzt begutachtet. Ich habe

ihm gleich geschildert, dass ich weder Schmerzmittel brauche und das

Eis fürs erste schon ganz gut hilft. Außerdem wollte ich ja meine Prüfungen schreiben.

Daraufhin sagte er sehr nett, kein Problem. Gehen Sie nach Hause pflegen Sie

Alles mit Vaseline und stellen Sie sich in 3 Wochen nochmal vor. Mit bisschen Glück

geht das von allein....na bitte!

Hochmotiviert das Problem selbst zu lösen, hatte ich mich erst einmal ausgiebig informiert

von Google bis hin zu Bekannten, quetsche ich aus Allen die nötigen Infos raus und möchte

diese hier zusammenfassen.

Als erstes richtete ich meine Ernährung auf weichen Stuhl aus.

Das hieß: noch mehr Gemüse, 3x täglich ein EL Leinöl, sehr viel Trinken vor allem

Kamillentee, die ersten Tage trank ich mehr als 3 Liter davon.

Nachdem mir die Seiten von [[www.darmhilfe.de]] sehr vielversprechend erschienen,

verrichtete ich meine Geschäfte von nun an im Hocken. Klingt komisch

und werde immer beschmunzelt, wenn ich es erzähle aber ich bin davon überzeugt.

Wen das gleiche Problem quält, dem kann ich es nur dringend empfehlen.

Meinen "Ausgang" pflege ich nun sehr gründlich. Alle paar Stunden und nach dem

Geschäft brauste ich mich erst warm dann kalt gründlich ab. Von innen habe

ich Zäpfchen auf Teebaumöl verwendet. Von außen Ringelblumensalbe.

Beides zusammen scheint gut zu funktionieren.

Wie ich schon erwähnt habe, halte ich wenig von diesen Standartmedikamenten

die es für jeden Quatsch von der Pharmaindustrie gibt. Bei sämtlichen Krankheiten

die mich sonst so quälen(was eh sehr selten ist) greife ich auf die Natur zurück.

Das Meiste klärt der Körper von allein, wenn das nicht so schnell geht helfe

ich nach mit entzündungshemmenden Enzymen, wie Bromelain und Papainen,

enthalten vor allem in frischer Ananas und Papaya.

Ein guter Tipp an dieser Stelle ist Wobenzym P, es enthält genau diese Enzyme

und sonst nichts schlechtes. Das nehme ich guten Gewissens 3mal täglich wie

von einem Bekannten empfohlen.

erstes Fazit: Der Krankenhausaufenthalt und die Schmerzen waren vor einer

Woche. Inzwischen sieht es schon viel besser aus. Von den Schmerzen bin ich

so gut wie befreit. Außer ab und zu ein kleines Stechen ist Nichts zu spüren.

Letzten Freitag im Krankenhaus, diesen Freitag Ski gefahren – wer hätte das gedacht :)^

Der Knoten selbst ist leider nicht nicht weg, er ist ein kleines bisschen kleiner gewurden

und blutet noch gelegentlich, selten auch stärker.

Die Hämorrhoiden sind deutlich besser, seid 2 Tagen würde ich Sie anstatt

2. oder 3. Grades nun eher als ersten Grades einstufen – das gibt mir und meinen

Behandlungsmethoden Recht. ]:D

Hier der Aufruf an alle "ab 3. Grad muss operiert werden"-Ratschlaggeber: NÖ :=o

So...jetzt warte ich darauf der Knoten verschwindet, ich schätze nach den bisherigen

Entwicklungen wird das etwas länger dauern aber ich denke das wird schon.

Noch etwas im Rätsel um die Ursache von Hämorrhoiden...die Schulmedizin sagt:

Ballaststoffarme Kost, Übergewicht, Bewegungsmangel etc. Da dies absolut nicht

auf mich zutrifft, liegt das völlig daneben.

Was aber auffällt: Diese Problem gibt es scheinbar nur in den Industrieländern.

Nach meinen Erkenntnissen kommen dafür drei Ursachen in Frage.

1. Falsche Sitzhaltung, lieber Hocken statt Sitzen und Zeit lassen

2. Klopapier, es reizt auf jeden Fall die sensible Schleimhaut, lieber Wasser nehmen!

3. Milchprodukte, erstaunt mich selbst und mir fällt es schwer darauf zu verzichten

ABER: es ist evolutionär nicht gedacht sich sein Leben lang von Milch zu ernähren und

zweitens der Fakt aus Bevölkerungstechnischer Sicht: Kultur ohne Milchprodukte=Kultur ohne H-Beschwerden,

könnte also durchaus was dran sein. Ich verzichte zumindest bis zur endgültigen Heilung darauf.

Ich hoffe ich kann einen Beitrag leisten um anderen Leuten

mit diesem Problem zu helfen und zu zeigen, das eine OP

nicht nötig ist.

Für Kritik, Anregungen und Tipps habe ich immer ein offenes Ohr :)z

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