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Komplikationen nach Blinddarm-OP

Slarga0h87 hat die Diskussion gestartet


Servus zusammen,

ich frage hier jetzt für eine gleichaltrige Freundin.

Sie hatte Anfang November eine Blinddarm-Op, es war ne Notoperation, da ihr Blinddarm ganz knapp vor dem Aufbrechen stand.

Nach der OP hatte sie solange die Nähte in der Wunde war außer Schmerzen eigentlich keine Probleme. Einzig merkwürdig war, dass die Wunde an einer Stelle irgendwie so "schwarz" war. Die Wunde war allerdings schmal und wir dachten eben alle an getrocknetes Blut, da die Schwestern und Ärzte ihr regelmäßig versicherten, dass alles normal war.

Es zeigte sich jedoch, dass es nicht normal war. Nachdem die Nähte entfernt wurden, breitete sich die schwarze Stelle etwas aus und fiel schließlich ab. Darunter kam dann ein Loch zum Vorschein etwa 4 cm lang und 1,5 cm breit. Das ganze wurde weiterhin regelmäßig versorgt, sie hat mindestens noch zwei Monate lang ein Wundpflaster tragen müssen und die Wunde ständig mit Salben und Lösungen versorgen müssen.

Kurz vor Weihnachten war das Loch dann immer noch leicht offen. Im Januar war es dann vollständig verheilt, statt dem Loch hat sie da jetzt eine wirklich hässliche breite und lange Narbe mitten auf dem Bauch (Höhe knapp unterm Bauchnabel, aber natürlich seitlich).

Die Narbe ist farblich lila-pink (vermutlich aufgrund der Größe? Ist das normal?), allerdings ist der ganze Bereich darunter nach wie vor geschwollen, laut Aussage meiner Freundin "als wär ein Tischtennisball unter der Oberfläche" und manchmal tut es wohl auch noch weh..

Jetzt mal die Frage: Ist das normal? Oder sind das Komplikationen die durchaus mal vorkommen und ganz normal nach einiger Zeit wieder weggehen?? Wenn ja, kann sie sonst etwas tun (Mittel für die Wundheilung und für die Narben kriegt sie schon vom Hausarzt) ?

Wenn nein, woran kann das liegen?

Antworten
L&imxes69


Hallo Sarah!

Ich hatte vor vielen Jahren auch eine Blinddarmoperation - die allerdings aufgrund gehäufter Reizungen und nicht im Akutzustand gemacht wurde - und hatte trotzdem gleich im Anschluß an die OP große Probleme. Die Narbe hat geeitert, es wurde nochmals aufgemacht, immer weider Streifen eingelegt, immer wieder gespült, bis es nach Wochen dann doch zugeheilt ist. 4 Jahre später bekam ich eine pflaumengroße, druckempfindliche Geschwulst gleich neben der Narbe. Es hat sich bei mir um einen sogenannten "Schloffertumor" gehandelt, das ist ein Nahtgranulom, das nach Op´s im Bauchraum auftreten kann, Wochen bis Jahre nach der Operation. Deine Freundin sollte das auf jeden Fall abklären lassen, ob es sich dabei um so etwas handelt. Möchte euch keine Angst machen, wenn es das wäre, ist es nicht gefährlich, sollte aber doch heraus operiert werden, da es ein Entzündungsherd im Körper ist. Hat deine Freundin leicht erhöhte Temperatur? Bei mir wurde es über die "alte" Naht gemacht, die danach schöner war als nach der verpatzten Blinddarm-OP.

Wenn deine Freundin auch wahrscheinlich kein grosses Vertrauen mehr in Ärzte hat, gebe ich ihr doch den dringenden Rat, sich nochmal, vielleicht in einer chirurgischen Ambulanz eines Krankenhauses, untersuchen zu lassen!

Alles Gute wünsche ich,

l.G.

Limes

S-araxh87


mh aber meinst du das ein schloffertumor auch schon so schnell entstehen kann?

Die op war ja erst november 2011 ?

Lvimesx69


Heute haben wir ja schon den 1. März :)z Sind also schon 3 Monate und nach den Komplikationen, die du geschildert hast, halte ich es schon für möglich. Bei mir muss dieser Tumor schon länger da gewesen sein, denn ich hatte immerzu erhöhte Temperatur, ohne dass ein Doc eine Erklärung dafür gefunden hat. Mir wurde es so erklärt, dass sich ganz innen ein Stück der Naht abgekapselt hat und im Laufe der Zeit als "Fremdkörper" abgestossen wurde und deshalb "an die Oberfläche" gewandert ist, wo ich es schließlich entdeckt habe.

Monate bis Jahre nach einer Bauch-Operation auftretender chronisch-entzuendlicher Bauchdeckentumor [Medizin]

Gefunden auf [[http://www.enzyklo.de/Begriff/Schloffer//]]

Es KANN ein Schloffertumor sein, muss aber natürlich nicht.... War ja auch nur meine Meinung und Antwort auf die Frage, woran es liegen könnte :-)

*:)

S#ar|ah8D7


Ja, na klar :) Weitergegeben habe ich es ihr eh schon und dass sie da auf jeden Fall nochmal bald jemanden drauf schauen lassen soll. Vor allem empfiehlt ihr ihr Hausarzt eine Schönheitsop wegen der Narbe – na wenn das nicht total nach hinten los geht!

Hatte mich bloß gewundert, weil da stand "nach chronischer Entzündung" (auf Wiki). Aber es kann natürlich gut sein. Sie meinte, es ist nicht immer druckempfindlich, nur manchmal......

Ich hab mich auch schon gefragt, ob die vllt einfach ein Tuch in ihr vergessen haben oder sowas ":/

Sie ist da leider zur Zeit wirklich nicht sehr hinterher und ich mache mir natürlich Sorgen. :-(

B@ilk


Hallo Ihr lieben,

ich bin neu hier im Forum und ich hoffe Ihr verzeiht mir, wenn ich irgendwas falsch mache.

Da ich nach meiner Blinddarmop Anfang Oktober 2011 auch nur noch Probleme habe schließe ich mich mal diesen Beiträgen an, in der Hoffnung das Ihr mir vielleicht helfen könnt, oder einen guten Rat für mich habt.

Nun zu meinem Krankheitsverlauf: ( ich bin weiblich, 21 jahre alt )

Ende September 2011 ging ich, aufgrund von starken MAGENschmerzen zum Hausarzt. Dieser tastete meinen gesammten Bauch ab und stellte dann fest, dass ich bei Druck auf den Blinddarm heftig zusammenzuckte. Daraufhin wurde eine Blutuntersuchung und ein Ultraschall gemacht. Abgesehen von leicht verdickten Darmwänden war angeblich alles ok, ich solle aber am nächsten Tag noch mal wieder kommen. Dies tat ich auch, es wurde noch mal Untraschall gemacht und Blut abgenommen. Da mein Hausarzt auf nummer sicher gehen wollte, schickte er mich ins gegenüberliegende Krankenhaus, die sollten sich meinen Bauch auch noch mal anschauen, da der Druckschmerz zu heftig war. Im Krankenhaus tastete man mich ab. "Mh joa also wirklich was erkennen tun wir nicht, kommen sie morgen noch mal wieder", kam als Antwort vom Doc. Da der nächste Tag ein Samstag war und die Ärzte immer noch nichts festgestellt hatten, lies ich den Termin ausfallen. Magenschmerzen hin oder her es wird mich schon nicht umbringen dachte ich mir. Monags bestand mein Mann darauf mich noch mal untersuchen zu lassen. Also wieder ab zum Hausarzt, wieder Ultraschall, Darmwände waren nicht mehr so dick aber der Druckschmerz blieb und mein HA verwies mich wieder ans Krankenhaus-er wollte das der Blinddarm vorsichtshalber mal raus kommt-. Die Ärzte dort kamen seinem Wunsch nach und 2 Stunden später lag ich im Op (es war kurzfristig ein Platz frei geworden).

Beim aufwachen merkte ich schon irgendwas stimmt nicht, ich musste mich übergeben, der Blutdruck machte schlapp und ich wurde noch mal schlafen gelegt um neu hochzufahren wie der Arzt es später nannte. Beim 2 mal klappte es und ich kam aufs zimmer. Alles war soweit gut. dann am nächsten nachmittag kam die erste schmerzattacke. "das ist die luft im bauch" meinte die schwester. also ging ich mit meinem mann was an die frische luft. nachts ging es dann wieder los schmerzen vom feinsten ich schrie die ganze station zusammen. am nächsten morgen kam dann mal ein Doc, tastete ab ( ich schrie immer noch) und nach langem überlegen wurde noch mal unltraschall gemacht, angeblich sah alles gut aus. dann kam der chefarzt nahm meine akte und stellte dann mit erschrecken fest das meine entzündungswerte extrem gestiegen waren und zack lag ich wieder im OP. wieder ein laporaskopischer eingriff und man stellte fest, es war eine hochgradige bauchfellentzündung, die mich fast das leben gekostet hat. freitag wurde ich dann noch mal operiert um zu spülen und darauf den montag wurde ich entlasssen. mir gings wirklich gut für 3 ops in einer woche.

2 monate hatte ich dann fast ruhe, hatte zwar danach noch eine magenschleimhautentzündung die höllisch weh tat und fieses zwicken in den narben aber es ging.

anfang januar hatte ich dann die nase voll von dem zwicken und ging mal wieder zum arzt, der meinte das sei alles normal. auf bitten von meinem mann besuchte ich dann mal einen anderen arzt der dann feststellte, dass ich verwachsungen im bauchraum hatte. also wieder ab ins krankenhaus und die verwachsungen wurden laporaskopisch enfernt. dies ist nun auch wieder 2 monate her. meine verdauung ist komplett gestört und ich habe verstopfung und immer wenn ich vom sitzen aufstehe fiese magenschmerzen, aber laut verschiedenen ärtzten ist da nun alles ok.

extrem ärgerlich ist nur das ich seit der letzten op im Januar ständig

-kopfschmerzen vom feinsten hab,

-sehstörungen ( sehe alles unscharf und verschwommen ),

-schwindel,

-ab und an übelkeit,

- gewichtszunahme obwohl ich weniger ess (schwanger bin ich nicht hat der frauenarzt bestätigt. dieser hat dann auch noch festgestellt, dass ich zellveränderungen im gebärmutterhals habe, die in 3 monaten noch mal kontroliert werden, ob sie noch da sind.

-gleichgewichtsstörungen,

-schlafprobleme schlecht einschalfen oder die ganze nacht nur so vor mich hin döse und somit ständig müde bin),

-extrem weinerlich bin

-konzentrationsschwäche und sehr vergesslich geworden bin,

- und auch keine Infos oder so verarbeiten kann.

die letzten punkte sind sehr schlecht auf der arbeit. man sagt mir was oder erklärt mir was ( mach eine ausbildung zur Bürokauffrau) , ich höre das auch aber es kommt nicht in meinem hirn an.

ich weiß echt nicht mehr was ich tun soll, ich kann nicht mehr! wegen den augen war ich beim augenarzt die sind tip top meine werte haben sich sogar verbessert und beim neurologen bin ich auch, aber bis jetzt ist alles ohne befund.

habt ihr vielleicht eine ahnung was ich haben könnte ich weiß echt nicht mehr weiter. ich weiß nur das es mir seit den ops immer schlechter im allgemeinbefinden geht.

liebe grüße

jKondxo1


Liebe Bilk, wie geht es dir heute? Mir geht es so, wie dir damals. Jondo 1

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