» »

Wer hat Erfahrung mit Analabszess und Analfistel-OP?

i2sigir"lixe hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich schreibe euch einmal meine komplette Geschichte auf in der Hoffnung, dass ihr mich verstehen und vielleicht etwas beruhigen könnt. Zur Info: ich bin 35 Jahre und bei guter Gesundheit.

Angefangen hat alles an Neujahr 2012 nach einem Magen-Darm-Infekt mit Schmerzen am After. Da ich so etwas noch nie hatte, dachte ich es wären Hämmoroiden und besorgte mir nach Neujahr die Salben Faktu lind und Posterisan forte in der Apotheke. Da ich mit meiner Familie einen Skiurlaub gebucht hatte, musste der Gang zum Arzt warten. Zunächst wurde die Sache etwas besser, allerdings nach zwei Tagen wurden die Schmerzen so groß, dass ich einen Arzt aufsuchte. Aufgrund der Urlaubszeit war allerdings kein Proktologe aufzufinden und ich musste zu einem ambulanten Chirurgen. Dieser konnte nichts Besorgniserregendes nach der Abtastuntersuchung feststellen und verschrieb mir Zäpfchen und eine Salbe für ein Analekzem. Die Schmerzen wurden allerdings kein bisschen besser. Die darauf folgende Nacht war zunächst die Hölle, allerdings wachte ich in der früh ohne Schmerzen auf, dafür war meine Schlafanzughose und mein Bett voller Blut. Ich wurde nun mit dem Notarzt in die Klinik gefahren, wo man einen Analabszess diagnostizierte und diesen nach am selben Abend chirurgisch entfernte. Eine Analfistel wurde bei dieser Operation nicht festgestellt. Woher der Abszess kam konnte mir keiner sagen – es wäre halt wie ein Pickel. Die Nachbehandlung sollte mein Hausarzt übernehmen (Wundeausspülen nach Stuhlgang und Betaisodona um Wunde herum auftragen).

Zunächst verlief die Wundheilung ganz gut (Wunde war ungefähr 5cm tief und 3cm breit, sichelförmig geschnitten). Nach drei Wochen allerdings wollte das letzte kleine Stück nicht mehr zuwachsen. Mein Arzt hielt dies für eine Wundheilungsstörung. Nach weiteren zwei Wochen habe ich bemerkt, dass das kleine nicht zu heilende Endstück immer wieder aufging und eiterte. Mein Arzt meinte daraufhin einen weiteren Abszess zu spüren und überwies mich zu einer ambulanten Chirurgin mit Proktologie. Diese diagnostizierte eine Analfistel und hätte mich auch sofort operiert, wäre sie nicht in Urlaub gegangen. Telefonisch organisierte sie für den folgenden Tag einen vorstationären Vorstellungstermin im Krankenhaus und die OP am darauf folgenden Montag bei einem Spezialisten in der Klinik. Am nächsten Tag im Krankenhaus wurde ich vom Assistenzarzt weggeschickt, da er bei dieser Analfistel keinen Grund sehe, mich zu operieren. Ich soll am Dienstag in die proktologische Sprechstunde kommen. Der Spezialist am Dienstag erklärte mir sofort, dass die Fistel bei 12 Uhr nun doch sofort operiert werden müsste. Er erklärte mir allerdings nicht den normalen OP- und Wundheilungsverlauf, sondern wies mich nun sehr ausführlich in Horrormärchen auf mögliche Komplikationen und weitere Operationen bis zu 8-10mal hin. Ich kam mir vor wie in einem schlechten Film. Nervlich war ich eigentlich am Ende. Am Donnerstag sollte ich zur Darmspülung stationär ins Krankenhaus kommen und am Freitag operiert werden. Wie lange ich im Krankenhaus bleiben müsste könne erst nach der OP gesagt werden.

Am Donnerstag kam ich dann völlig nervlich aufgelöst ins Krankenhaus, lies Darmspülung und Einlauf am Freitag über mich ergehen. Die OP am Freitag, 24.2.2012, mit Spinalanästhesie war wohl ziemlich kompliziert und dauerte verhältnismäßig lange. Es musste ein Teil des Schließmuskels durchtrennt und wieder zusammengenäht werden und auch Darmlappen wurden verpflanzt. Die Fistel hat sich durch den Schließmuskel durch bis zur Scheide ausgebreitet und einen neuen Abszess verursacht. Mir ging es nach der OP einigermaßen gut, die Schmerzen hielten sich in Grenzen und ich wurde am Sonntag bereits aus dem KH entlassen. Am Dienstag musste ich wieder zur Kontrolle – alles soweit ok, allerdings könne man nicht sagen, ob nicht wieder eine neue Fistel nachkäme. Dies könne man erst nach Wochen sehen. Eine Woche später bei der Kontrolle ist die Wunde noch nicht weiter verheilt, war aber soweit in Ordnung. Eiter floss nach wie vor sehr stark, dies wäre aber 2-3 Wochen lang normal. Ich soll in drei Wochen, also Ende März, wieder kommen und solange krankgeschrieben werden. Die Wunde soll ich seit der OP nur nach dem Stuhlgang ausduschen, da man Dreck in der Wunde aufgrund der Stelle sowieso nicht vermeiden kann und man sonst Wund wird von zuviel Duschen. Die erste Woche bekam ich Zäpfchen gegen die Schmerzen und zum Abschwellen (Zäpfchen gegen Rheuma). Ansonsten würde nichts helfen. Eine befreundete Arzthelferin empfiehl mir Wobenzym Plus zu nehmen, was ich nun auch tue. Antibiotika bekam ich fünf Tage lang.

Nun zwei Wochen nach der OP fängt die Wunde an zu verheilen, allerdings läuft das Wundsekret / Eiter / Blut immer noch sehr stark ab. Laut meinem Proktologen ist dies normal. Ich habe aber wahnsinnige Angst, dass sich doch wieder eine neue Fistel bildet, da das Wundsekret gar nicht weniger wird. Es gibt Tage, da könnte ich nur noch verzweifeln. Seit Neujahr bin ich nicht mehr in der Arbeit. Ich soll mich immer nur schonen, schonen und nochmals schonen. Ich traue mich nicht richtig zu sitzen, da ich es nach Möglichkeit doch lassen sollte, da ich ja krankgeschrieben bin.

Wer hat ähnliches erlebt und weiß, wie lange der Eiterfluss aus der Wunde normal ist? Gibt es irgendetwas was ich an Medikamente, Tees, … machen kann um die Wundheilung zu verbessern? Wie kann ich mich vor einer erneuten Fistel vorbeugen?

Vielen Dank für Eure Antworten.

Antworten
Yolana


Hallo,

ich befinde mich gerade in einer ähnlichen Leidensgeschichte wie du und kann das was du schreibst sehr gut nachvollziehen. Bei manchen geht die Wundheilung schnelll und unkompliziert vonstatten, bei manchen dauert es sehr lange und es treten immer wieder neue Komplikationen auf. Ich kenne Leidensgenossen, die nach der 1. OP Ruhe hatten, und andere, wie mich z.B., die inzwischen mehrere OPs hinter sich und mit Garantie noch mindestens 1 vor sich haben. Aber ich möchte dir Mut machen, die Situation anzunehmen und vor allem viel Geduld zu haben. Oft wird geraten, Sitzbäder mit heilenden Zusätzen zu machen – ich selbst habe es allerdings bisher nicht probiert, da dies die Wunde u.U. auch noch mehr reizen kann. Wichtig ist, immer gründlich zu spülen.

Versuche auch, dein Immunsystem zu stärken.

Vorbeugen kann man Fisteln und Abszessen meines Wissens nach nicht. Es gibt aber bestimmte Krankheiten, die diese begünstigen. Hast du öfter Durchfall/Bauchschmerzen o.Ä.? Bei entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn treten Fisteln und Abszesse häufig auf.

In welcher Klinik wurdest du operiert? Gerade Fistel-OPs sind nicht ohne und es gibt in einigen Kliniken sog. zertifizierte Zentren für Koloproktologie. Die dortigen Ärzte haben i.d.R. mehr Erfahrung mit solchen Geschichten.

Ich wünsche dir gute Besserung

LG

P<rin&c'e;SxJ


Hallo alle zusammen,

ich hatte auch eine Fistel im Enddarm und dadurch einen großen Abszess (Ei-Größe) am Hintern. Ich hatte sowas noch nie und meine Hausarzt ging erst mal von einem Blutgerinnsel aus, da war der Abszess noch so groß wie eine Haselnuss. Angefangen hat das alles am 29. Januar als ich das Teil zum ersten mal sehr schmerzhaft wahrnahm.

Die OP unter Vollnarkose (dauerte knapp ne halbe Stunde) war dann am 21. Februar. In der Zeit dazwischen war der Abszess mal sehr schmerzhaft und mal gar nicht. In der Nacht vor der OP waren die Schmerzen wieder so heftig, dass ich geweint habe und mir sogar mit einer desinfizierten Nadel den Abszess selber aufstehen wollte um den Druck loszuwerden, aber ich konnte die Nadel einfach nicht so tief einstechen. Die erste Woche nach der OP war die Hölle und für mich die schlimmste Zeit die ich je erlebt habe, ich bin übrigens erst 25.

Ich habe so oft zu Gott gebetet und ihn gefragt wieso er mir das antut und was ich denn falsches gemacht hätte dafür, dass ich so bestraft werde. Ich stand die ersten drei Wochen permanent unter Medikamenten. Man kann die Schmerzen zwar ertragen aber man fühlt sich total unwohl und einfach nur kaputt. Jetzt übermorgen ist es genau vier Wochen seit dem ich operiert worden bin. Erst gestern war ich wieder richtig raus auf einem Geburtstag, davor ging garnichts, ich lag davor die Wochen 23 Stunden am Tag im Bett und bin nur aufgestanden um meine Wunde zu waschen. Ich möchte so etwas nie wieder erleben und ich hoffe, dass ich nie wieder im Leben eine Fistel bekomme. Ich habe sonst keine Krankheiten und denke, dass mein Enddarm einen Mini-Riss bekommen hat, denn ich hatte so ca. 5 Tage bevor ich den Abszess zum ersten Mal spürte richtig harten Stuhlgang, wie Stein.

Naja, ich freue mich, dass es mir jetzt besser geht, ich habe noch eine Drainage drin, die Wunde ist zwar noch nicht zu und nässt (was normal ist) aber zum Proktologen gehe ich erst Mitte April denke ich, er meinte beim letzten Besuch (eine Woche nach der OP), dass ich bei Bedarf kommen soll.

Liebe Grüße,

PrinceSJ

PS:

Ich würde ALLEN raten die vor so einer Fistel-OP stehen nach der OP mindestens eine Woche nichts zu essen, wenn dann nur trinken. Ich weiß, dass es sich sehr hart anhört aber Ihr werdet es euch selber danken, denn bei mir waren die ersten drei Stuhlgänge nach der OP das Schlimmste was ich je erlebt habe, die waren so schmerzhaft, dass ich fast unmächtig geworden bin. Ich denke man kann diese Schmerzen auch mit einer Geburt eines Kindes vergleichen, so stelle ich es mir jedenfalls vor.

D.aisyxD


Hallo,

da ich mich Momentan in ähnlicher Lage wie ihr alle befinde,möchte ich meine Leidensgeschichte hier einmal aufschreiben.

Vorweg - ich bin 20 Jahre alt!

Alles fing damit an,dass ich schon seit Monaten immer mal wieder eine Schwellung in der Nähe des Afters hatte,die sich fleißig mit Eiter füllte und kurz bevor sie sich entleerte auch kurzzeitig Schmerzen bereitete. Habe aber gehofft das es nichts ernstes ist und da ich auch keine großen Probleme damit hatte bin ich erstmal nicht zum Arzt gegangen. Irgendwann Anfang Dezember 2011 habe ich dann doch wenigstens mal im Internet recherchiert. Dadurch war mir schon so gut wie klar das ich eine Analfistel habe. Meine Hausärztin hat mich dann an einen Proktologen überwiesen. Es dauerte 1 Monat,bis ich dann Mitte Januar 2012 endlich einen Termin bekam. Der Proktologe bestätigte mir die Diagnose Analfistel und gab mir für Anfang Februar einen OP-Termin. 2-3 Tage stationärer Krankenhausaufenthalt. Aufgrund meines Jobs habe ich den Termin auf den 24.02.12 verlegt. Die OP + wach werden im aufwachraum dauerte ziemlich genau 2 Stunden. Unmittelbar danach hatte ich keine Schmerzen. Diese fingen erst 2-3 Tage später an und waren bei weitem nicht so schlimm wie ich sie mir vorgestellt hatte. Den ersten Stuhlgang hatte ich 3 Tage nach der OP. Es war sehr mühsam und unangenehm. Nach 45 min auf der Toilette war ich mit den Kräften am Ende und das Ergebnis war sehr hart & mickrig. Aus den vorher angekündigten 2-3 Tagen wurden im Endeffekt 8 Tage im Krankenhaus. Nach der Entlassung war ich noch 2 Wochen krankgeschrieben und es ging mir wieder so gut,dass ich auf eigenen Wunsch 3 Wochen nach der OP wieder arbeiten gegangen bin. Die Wundheilung verlief Super,die Wunde wurde immer flacher und ich habe sie gut gepflegt. Wundflüssigkeit kam nur noch in geringen Mengen. Jedoch bemerkte ich schon nach dem 1. Arbeitstag das sich über der Wunde eine erneute Schwellung bildet. Nach weiteren 2 Tagen wurde es so schlimm das ich meinen Proktologen erneut aufsuchen musste. Mit der alten Wunde war er vollkommen zufrieden,jedoch hatte sie direkt darüber eine neue Fistel gebildet. Ich war am Boden zerstört! Alles nochmal von vorne,direkt 2 Tage später am 23.03.12 wurde ich dann nochmal operiert (genau 4 Wochen nach der ersten OP). Nach der OP hatte ich jedoch immer noch ein Druckgefühl,welches ich nach der ersten OP nicht hatte. Sonntag kam dann der Arzt der mich operiert hatte auf mein Zimmer und hat sich sein Werk angeschaut. Er sagte ich soll morgen früh nochmal zum Chefarzt und kann dann nach Hause gehen. Von wegen!! Einen Tag später war ich morgens um 6.30 Uhr beim Chefarzt,der mir ganz kleinlaut mitteilte,dass heute (26.03.) noch ein Eingriff vorgenommen werden muss,da die neue Wunde wohl noch zu viel Eiter enthält. Die nächste Schreckensnachricht!! Hatte meine Sachen schon gepackt und war fest davon überzeugt das ich entlassen werde,stattdessen OP Nr.3 innerhalb von 4 Wochen!

Heute ist die dritte OP 2 Tage her. Ich liege immer noch im Krankenhaus und so schlecht wie nach der letzten OP ging es mir nach den anderen beiden keineswegs. Klar,da wurde ja auch immer wieder in der gleichen Wunde rumgestochert. Den ersten Stuhlgang nach den letzten beiden OPs hatte ich heute. War komischerweise in Ordnung. Kaum Schmerzen usw. Ich denke es liegt auch an der stelle an der sich die Wunde befindet.

Hoffe das ich schnell entlassen werde und dann ein für alle mal Ruhe davor habe!

SDateans#bruutx24


Hallo Leute,

wurde im letzten Jahr auch 2x operiert (ambulant) und es war die Hölle, dachte die Wunde würde nie verheilen. 1. OP war am 29.03.2011, es wurde eine Fistel entfernt. Erst verlief die Wundheilung ganz gut, aber nach 8 Wochen nässte es hinten. Musste mich dann wieder im Krankenhaus vorstellen und da kam die tolle Nachricht, alles voller Eiter. 1 Woche später lag ich wieder auf dem Tisch. Die OP war noch heftiger, die haben nicht nur Anal einen Schnitt gemacht, sondern auch noch ein ganzes Stück von der Arschbacke aufgeschnitten. Na das war ein Schmerz, ich dachte ich hör die Englein singen. Der Schnitt wurde gemacht, damit das Eiter besser abfließen konnte. Naja, die OP war jedenfalls am 24.05.2011 und die Wunde wollte nicht zu gehen. Mit Kompressen lief ich bis Anfang September rum, weil noch immer etwas Wundeiter raus kam und dann war endlich alles gut. Nach der 2. OP hab ich mir mehrmals am Tag Wunddesinfektion "Octenisept" drauf gesprüht, weil ich immer Angst hatte, das sich wieder was entzünden würde und Arnica-Globulis zur Wundheilung geschluckt. Und damit es beim Stuhlgang besser klappt und nicht so schmerzhaft ist, empfehle ich, jeden morgen einen halben Liter Buttermilch zu trinken. Diesen Tipp hat mir damals eine OP-Schwester gegeben.

Da die Wunde sehr lange auf war, bin ich der festen Überzeugung, das ich mir irgendwelche Bakterien eingefangen habe. Als die Wunde zu war, hab ich 2 Wochen später eine weiß belegte Zunge bekommen und die Zunge war nur noch trocken. War damit beim Hausarzt und die meinten, es sei eine Halsentzündung, ich sollte es mal mit Salbeitee spülen. HNO-Arzt gewesen, er meinte es sei kein Pilz, hat mit vorsichtshalber aber mal Lutschtabletten gegen einen Pilz mitgegeben, hat auch nichts gebracht. Erst im Dezember hab ich so lange meinen Hausarzt genervt, bis er mir endlich mal Antibiotika aufgeschrieben hat. Durch Antibiotika wurde die Zunge endlich wieder feucht. Hab dann im Dezember und Januar insgesamt 3 Packungen Antibiotika geschluckt und seitdem keine trockene Zunge mehr gehabt. Nur was nicht verschwinden will, ich die weiß belegte Zunge. Hab mich jetzt im Internet mal schlau gemacht, weil Ärzte ja eh keine Ahnung haben. Weiß belegte Zunge hat was mit Magen und Darm zu tun und wenn man längere Zeit offene Wunden hatte. Wie war das noch mit der Fistel-OP? Lange Zeit eine offene Wunde gehabt und dann diese Darmbakterien. Auch wenn man es nach dem Stuhlgang gut ausgespült hat, aber es bleiben doch immer noch Reste, die in die Wunde gelangen konnten. Ich bin momentan jedenfalls echt am verzweifeln, weil mir kein Arzt glaubt, das es vielleicht mit den OP´s zu tun hat. Jetzt wurde gestern das Blut auf eine Nahrungsmittelallergie untersucht, aber ich weiß schon was dabei raus kommt - nichts. Dieser weiße Belag macht mich echt fertig und ich weiß nicht, was ich dagegen machen soll. Hab jetzt gestern im Internet noch was gefunden, "Mercurius solubilis Hahnemanni D12". Hab mir die Globulis gestern noch besorgt und bete, das die helfen.

i|lle{nillxe


Hi,

Penianalafistel, hatte ich auch, oder habe ich wieder, und noch sone rektovenale oder wie sich das nennt. Op mit offne Wunde anschliessend, ist je nach tiefengrad sehr unangenehm, und diese ständigen arztbesuche wegen anchkontrolle spühlen und co. :-)

naha das nun ein jahr her, die verheilung hat 3 monate gedauert, bei 2 grossen 2-3cm tiefen löchern, jeden tag mehrmals ausduschen, und evtl diese analdehner und und und.

Das macht zwar jedes krankenhaus, aber in kiel könnt ihr es auch mal versuchen bei den proktologen da.

ne penianalfistel i meistens durch MC oder andere kornische darmerkrankungen vorhanden, oder durch eingewachsende haare, oder eben durch ne enzündung im gewebe, oder durch angeboren, nicht geschlossende lücken höhlen im gewebe.

BMo4dhichxitta


Hallo,

muss das jetzt mal loswerden wo ich hier die ganzen Leidensgeschichten höre.

Heilung ist auch ohne Operation möglich, egal was hier sonst so geschrieben wird.

ich hatte eine eher kleinere Analfistel, ca. 3-4cm vom After entfernt, und diese endete im Darm ca. 4-5cm hinter dem After.

Schleppte die ca. 3 Jahre mit mir herum, eine Operation (auch wenn die laut Ärzten "nur klein" gewesen wäre) hatte ich abgelehnt, es hat zwar manchmal/meist genässt, je nach Entzündungsgrad welcher auch viel vom der Art des Stuhlgangs abhing, aber mich hat es sonst nicht sonderlich gestört, dachte mir das geht schon weg irgendwann.

So war es dann auch, nach einem längeren Aufenthalt in Griechenland (ca. 3 Wochen) war das ganze nicht verschwunden, aber zumindest abgeheilt.

Es gab kein Nässen mehr, und die Öffnung war verschlossen und alles fühlte sich prima an, man konnte den Fistelgang aber noch ertasten.

Das hielt dann so ca. 1-2 Jahre, dann war es irgendwann so dass ich länger nicht mehr aufs Klo gegangen bin und der "Monsterstuhlgang" nach 2 Tagen mit sehr festem Stuhl die alte Wunde im Darm wohl wieder aufgerissen hatte.

Jetzt, 2-3 Jahre später, ist auch das alles gut. In der Tat kann ich weder noch die Stele erkennen wo der Fistelausgang war, noch den Fistelgang fühlen.

Vor meinem letzten Urlaub war der Ort des Fistelausgang noch erahnbar, das ist jetzt komplett verschwunden.

Krass. Nichts deutet mehr auf die Fistel hin.

Wie kam es dazu?

Es gibt da zwei Faktoren, die aber sehr entscheidend sind weil sie so direkt IMMER mit dem Heilungsvorgang verknüpft waren

a.) ca. alle 2 Tage längeres Schwimmen bzw. Schnorcheln im Salzwasser

b.) Ernährungsumstellung in dieser Zeit.

Zur Ernährungsumstellung kann ich leider nicht ganz genau sagen was es jetzt war, zusammenhängende Faktoren waren aber immer:

- wenig bis kein Fleisch

- in Griechenland viele Tomaten, Obst und sehr gutes/reines Olivenöl, täglich Nudeln oder Reis

- in Panama und Mexiko sehr viel Obst und Gemüse, gar kein Fleisch, wenig bis kein Getreide

= WENIG FLEISCH

= VIEL OBST UND GEMÜSE

= WENIG BIS GAR KEINE VERARBEITETEN LEBENSMITTEL

Es kann natürlich auch sein dass das mit dem Salzwasser genügt um den Heilungsvorgang anzustoßen.

Man sollte in der Zeit idealerweise wohl auch weder Durchfall noch Verstopfung haben ;-)

So weit dazu.

Meine anderen Geschwister hatten auch alle Fisteln und haben diese operieren lassen... never Ending stories... die Armen.

Also, ran ans Gesunde Leben.

Am Meer verschwinden bei mir auch die meisten Allergien, Probleme mit den Atemwegen und alle anderen Kleinigkeiten die das Großstadtleben mit verschmutzter Luft so mit sich bringt.

Cheers,

Bodhichitta

E(ywxa


Guten morgen.

Meine Dorn hatte mal 3 kleine warzen am Fuß... 10 mal vereisen beim arzt reicht glaub nicht..Dazu sehr viele selbstversuche zu hause . Sie schienen von dem allen sehr unbeeindruckt.

Waren dann in Bad wörishofen baden.... In sämtlichen Becken. Darunter auch Salz und mineralbecken. Ohne Witz.... In der Umkleidekabine sagt er " Mama... Mein Fuß ist seltsam" jetzt waren alle Biester weg.....restlos. zurück blieben nur die Löcher im Fuß. Seither kamen sie au nimmer. Sie hatten auch nur ne Stecknadel Kopf Größe...Aber immerhin

Elyw?a


Mein sohn soll es heißen *:)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Magen und Darm oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Ernährung · Übergewicht · Unter­gewicht · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH