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Därme seitenverkehrt, Verwachsungen, Op

kUatzPeimbetjt hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes Forum,

am Sonntag wurde ich mehr oder weniger notoperiert. Eigentlich dachte man, ich hätte ne stinknormale Blinddarmentzündung, war es auch, aber nicht nur. Die Chirurgen stellten fest, dass ich eine extrem seltene Malposition der Därme habe, sie liegen seitenverkehrt. Dadurch verdrehte sich der Blinddarm und bildete Verwachsungen. Die Verwachsungen wurden wegoperiert, der Dünndarm an Bauchfalten "aufgehängt".

Insgesamt hatte ich wohl Glück, dass ich in einer größeren Klinik gelandet bin, die Ärzte dort wussten zwar, dass es sowas gibt, hatten es aber auch noch nie gesehen. Jedenfalls bekomme ich jetzt eher magere Auskunft. Was ich erfahren habe:

Die Malposition selbst ist schon selten, aber dass sich dann der Dünndarm so krass verdreht, dass er Verwachsungen bildet ist noch seltener und kommt meist bei eher schlanken Menschen vor.

In 80% der Fälle ist nach der OP wieder alles gut. Nur bei 20% kann es zu erneuten Verdrehungen und Verwachsungen kommen, wieder bei sehr schlanken Menschen, was eine weitere OP bedeutet.

Ich bin 1,63 groß und wiege meist etwas weniger 50 Kilo.Gehöre also zur Risikogruppe.

Kennt das hier jemand? Was kann ich noch tun außer Zunehmen? Gibts Spezialisten?

Die Chirugen in meiner Klinik versuchen noch mehr heraus zu bekommen, aber wie gesagt, die Infos sind aher dünn.....Würde mich freuen, wenn ich Feedback bekomme!

LG

katze

Antworten
sewasxi


Hallo Katze,

nicht sehr schön was du erlebt hast. Ich hoffe nur du hast nun Ruhe und du bekommst keine weiteren Beschwerden.

Leider können Verwachsungen immer wieder kommen, gerade nach Bauch-OP´s.

Hat man dir eine Adhäsionspropylaxe gegeben? Das ist eine Flüssigkeit damit die Verwachsungen/ Verklebungen nicht so schnell wieder kommen. Es gibt Gele und Flüssigkeiten.

dass sich dann der Dünndarm so krass verdreht, dass er Verwachsungen bildet ist noch seltener und kommt meist bei eher schlanken Menschen vor.

sorry aber diese Aussage finde ich völlig daneben und falsch.

Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit dem Thema sowas hab ich noch nie gehört.

lg swasi

M{onsxti


Die beste Verwachsungsprophylaxe sind nicht irgendwelche künstlichen Barrieren in Form von Gels und dgl., sondern postoperativ möglichst viel körperliche Bewegung, und zwar regelmäßig.

Aber das war eigentlich nicht Katzes Frage. Sie schreibt, dass es bei einer Minderheit der operierten Personen erneut zu absurden Verdrehungen und Verwachsungen kommt, wobei dies bei schlanken Menschen offenbar vermehrt vorkommt. So "völlig daneben und falsch" ist diese Aussage nicht.

Dass es nach OPs zu Bauchfellverwachsungen kommt, ist ein alter Hut und natürlich nicht abhängig vom Körpergewicht. Ich selbst habe nach mehreren großen Darm-OPs und einer schweren Bauchfellentzündung einen massiven Verwachsungsbauch. Doch dessen Entstehung hat mit Katzes Problem nur insofern zu tun, als auch sie am Darm operiert wurde und Verwachsungen vorprogrammiert sind.

Du beschäftigst Dich schon seit vielen Jahren mit dem Thema "Verwachsungen", das war es aber auch schon. Zu Katzes Problem kannst Du offensichtlich nichts sagen. Das ist nämlich ein anderes Thema. ;-)

k7atzeHimbett


Hallo Ihr Beiden,

danke für eure Antworten, nachdem ich so wenig weiß, bin ich froh über jeden Hinweis.

Nein, so eine Adhäsionspropylaxe hab ich nicht bekommen, nur den Hinweis sehr viel zu trinken und momentan noch etwas aus meine Ernährung zu achten. Allerdings bin ich eh Veggie und ernähre mich meist ganz vernünftig.

Heute war ich beim Fäden ziehen und hab endlich den Arztbrief bekommen. Erwas mehr weiß ich jetzt, aber immer noch nicht viel.

Das ganz heisst richtig "Malrotation", hab ich mir falsch gemerkt, sorry und beudetet mal umgangssprachlich, dass der Darm nicht in der richtigen Drehung liegt. Dadurch hat sich eben der Blinddarm verdreht. Das mit dem Gewicht wurde mir so erklärt: Diese Malrotation ist erst mal nicht so tragisch, birgt aber die Gefahr von Verdrehungen die wiederum zu Verschlüssen führen. Hätte der Darm mehr Platz im Bauch, ist die Möglichkeit etwas geringer, dass er sich in sich selbst verdreht, er würde sich dann bei größeren Essensmengen woanders Platz suchen. So ganz gesaichert ist die Aussage aber wohl nicht, das scheint mehr eine Vermutung zu sein.

Überlichweise findet man die Malrotation schon sehr selten bei sehr kleinen Kindern oder Babys, dass Erwachsene erst mal sehr lang ohne Schwierigkeiten leben, ist noch mal seltener (Ich Exot mal wieder ;-) ).

In den letzten 5,6 Jahren hatte ich immer wieder heftige Bauchschmerzattacken mal mit, mal ohne mit Übelkeit und Erbrechen. Die Diagnosen waren meist MagenDarmgrippe, Lebensmittelintoleranzen, mal auch Verdacht auf Harnsteine, etc.

wahrscheinlich läßt sich einiges dieser Attacken mit der Malrotation erklären.

Im arztbrief stehen nun noch ein paar Sachen, die ich nicht ganz verstehe, könnte mir da jemand helfen?

Appendektomie: Okay, Blinddarmwurmfortsatz raus

Reposition desDarms: Darm richtig hingelegt

Entfernung Meckel Divertikel: So ne Art Polyp vom Darm entfernt?

Appendix vermiformis mit Submucosafibrose sowie Nachweis einer Oxyuriasis ohne Entzündung

Und wer noch was zur Malrotation weiß, gerne!

Danke,

katze

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