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Übelkeit und saures Erbrechen nach dem Aufstehen

m?ichi_x25 hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes Forum,

zunächst ich habe schon seit einigen Jahren mit meinem Problemchen zu kämpfen und bin auf der Suche nach Tipps in welche ärztliche Hände man sich denn noch begeben könnte.

Mein Problem äußert sich wie folgt. Meist morgens, direkt nach dem Aufstehen geht es mir oft ziemlich übel. In meinem Magendarm System herrscht dann ziemlicher Druck.

Oft ist dieser so stark, dass ich mich im nüchternen Zustand übergeben muss.

Bis auf saure, gelbe Flüssigkeit / Schleim oder weißer "Schaum" kommt dort nicht viel raus.

Mir geht es dann allerdings etwas besser.

Wenn ich den Brechreiz versuche zu unterdrücken und mich zwinge etwas zu essen, dann fällt es mir häufig in den ersten Minuten wahnsinnig schwer, das Essen bei mir zu behalten.

Natürlich fördert dies nicht den Appetit, weshalb das Essen dadurch nicht leichter wird.

Ist das Essen aber drinne geblieben und etwas Zeit vergangen, dann geht es nach ca 2-3h recht schnell aufwärts.

Mittagessen fällt mir dann nicht mehr so schwer und bleibt dann auch ohne größere Probleme drinne, nur wenn ich es übertreibe, bekomme ich recht schnell ein Völlegefühl mit leichter Atemnot und muss mich folglich leicht übergeben...

In Stressphasen und hektischen Momenten tritt das Problem häufiger auf, aber auch zu Hause wo es keinen Grund gibt, tritt das Problem manchmal häufig auf. Interessant ist es im Urlaub bzw auf Reisen, dort habe ich es tatsächlich jeden morgen.

Denn meistens fällt es mir schwer außerhalb der vertrauten Umgebung gut zu Essen und mein Magen bekommt nicht die gleiche Menge wie zu Hause und wird schneller "leer".

Sobald dies der Fall ist gehts mit der Übelkeit, Erbrechen, Atemnot geschichte recht schnell von vorne los..

D.h. nüchterner Magen, recht schnell Probleme mit saurem Erbrechen.

Ich hatte in den letzten Jahren bereits 2-3 Magenspiegelungen, wo nur leichte Rötung herraus kam und dann folglich "Reizmagen". Dann eine Stuhl und eine Blutprobe. Die wohl alle okay waren.

Laktose und Fructose Tests waren ebenfalls negativ. Ich wurde via Ultraschall auf Gallensteine untersucht, es wurden aber keine gefunden.

Es heisst dann immer "Ihnen ist halt etwas auf den Magen geschlagen".

So langsam frage ich mich auch ob ich einfach nur "bescheuert" bin oder übertrieben sensibel was den Brechreiz angeht.

Ich hatte auch eine Phase wo mich das ganze so sehr eingeschränkt hat, das ich außerhalb von zu Hause nichts mehr essen wollte, aus Angst mich zu übergeben.

Das Problem habe ich aber gelöst, weil mir die Einschränkung mehr auf die Nerven ging, als das gelegentliche Übergeben ausserhalb auch wenn es nicht schön ist..

Nun ist die große Preisfrage, welche Untersuchung man noch machen könnte oder ob man tatsächlich am Besten mit einer Kotztüte rumlaufen sollte.

Achso ich bin 25j. Männlich, Rauche nicht, Trinke nicht und studiere Informatik.

Vielen Dank :)^

Antworten
K,athy5$581


An deiner Stelle würde ich noch eine Darmspiegelung machen lassen und dann ggf. zum Psychologen gehen. Kann ja sein, wenn körperlich nichts festgestellt wird (ich hätte zuerst auf starkes Sodbrennen mit Erbrechen getippt).

c{oli+floxr


Ich denke, dass dein Magen zu viel Säure produziert. Das hatte/hab ich auch. Früher war´s so schlimm, dass ich immer einen Eimer neben dem Bett stehen hatte, weil ich nachts mit Übelkeit und Schweißausbrüchen aufgewacht bin und erst wieder schlafen konnte, wenn ich mir den Finger in den Hals gesteckt hab :-( . Da kam auch nur gelber Schleim.

Besorg dir mal Heilerdekapseln und nimm die regelmäßig vor dem Schlafengehen. Mir hat das sehr geholfen. Außerdem achte ich drauf, dass ich nie mit leerem Magen ins Bett gehe und zumindest vorher noch ein Stück Brot esse.

mFichix_25


Eine Darmspiegelung hatte ich bisher noch nicht gemacht, weil der Facharzt mir nach den Spiegelungen des Magens, der Stuhlprobe und Blutprobe gesagt hat dass dies nicht nötig sei..

Ich hatte mich bisher darauf verlassen das er weiss was das Beste ist, nun bin ich allerdings etwas am grübeln ob ich nicht doch einen Termin machen sollte :)

Psychologen sind verdammt schwer zu finden, zumindest welche die etwas taugen. Ich muss gestehen ich hatte in der Vergangenheit bereits mit einigen zu tun und denke nicht, dass ich in dieser Hinsicht noch viel mitnehmen kann. Im Zweifel muss man sowieso lernen damit umzugehen, denn heilen können die sowas auch nicht..

Coliflor, vielen Dank für den Tipp ich werde das mit den Kapseln mal versuchen :)

Vielleicht hilft es ja ;-)

Ja das mit dem leeren Magen ins Bett versuche ich bereits zu vermeiden.

Das hilft sehr viel!

A-gapxe


Hallo, wie ist Deine Geschichte ausgegangen? Habe genau die gleichen Symptome, schon seit einigen Jahren. Nehme Mirtazapin das mir bis jetzt geholfen hat, leider hat die Wirkung seit 2 Monaten aber nachgelassen. Bin jetzt gerade dabei einen freien Platz für eine Psychotherapie zu bekommen, das ist aber leider nicht so einfach da alle Therapeuten überlaufen sind. Bei meiner Neurologin werd ich mal ansprechen ob es nicht Sinn macht das Antidepressiva zu wechseln.

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