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Langanhaltende Magenprobleme wie z.B. ständige, heftige Übelkeit

M.aetxtixas hat die Diskussion gestartet


Hallo Zusammen,

ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen denn ich weiß so langsam nicht mehr weiter,.

Ich leide schon seit einigen Jahren an Magenproblemen. Es ging mal besser, mal schlechter. Insgesamt war es aber immer auszuhalten. Seit ein paar Monaten erlebe ich nun aber den absoluten Tiefpunkt meiner Magenkarriere. Mir ist permanent schlecht (24/7). Egal ob morgens, mittags oder abends. Egal ob hungrig oder gerade gegessen. Die Übelkeit ist teilweise so stark, dass ich noch nicht mal etwas essen kann bzw. das Essen nach ein paar Happen abbrechen muss.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich an Emetophobie leide – also der panischen Angst zu erbrechen. Ich habe eine Zeit lang Opipramol genommen (=Insidon). Vom Kopf her wurde es natürlich besser und ich habe mich nicht mehr so verrückt gemacht wenn mir schlecht war aber die Übelkeit war trotzdem noch da. Daher würde ich sagen, dass die Übelkeit nicht psychisch ist?

Ich habe schon 2 Magenspiegelungen hinter mir (die erste liegt circa 5 Jahre zurück, die zweite circa ein Jahr). Beide ohne Befund. Eine Darmspiegelung hatte ich auch Ende letzten Jahres. Ebenfalls ohne Befund. Ultraschall war bisher auch immer OK.

Mir ist wirklich permanent übel und es schränkt mich sehr ein. Die Ärtze schieben leider alles so schnell auf die Psychoschiene aber das kann ich einfach nicht glauben. Die Übelkeit war auch schon da bevor ich die Emetophobie hatte. Mein Arzt will mich nun schon wieder zu einer Magenspiegelung schicken.

Bei der Magenspiegelung vor einem Jahr wurde leider keine Biopsie genommen weil der Magen soweit gut aussah und nicht entzündet war. Kann es trotzdem sein, dass ein Helicobakter wütet oder Ähnliches ? Oder heisst Helicobakter auch gleichzeitig ein entzündeter Magen ?

Mir ist permanent schlecht, muss relativ oft pupsen, Durchfall habe ich keinen, oft ist die Übelkeit mehrere Stunden nach dem Essen am heftigsten (circa 3-4 Stunden nach dem Essen). Brechen musste ich bisher noch nicht. Alkohol kann ich gar nicht trinken, davon wird mir sofort schlecht. Mit scharfem Essen habe ich keine Probleme. Generell kann ich auch nicht sagen, dass die Übelkeit von bestimmten Nahrungsmitteln abhängig ist.

Ich habe nun bei meinem letzten Arztbesuch Pantoprazol bekommen. Ich habe 2 Tabletten davon genommen. Mir ist davon sofort extrem schlecht geworden. Danach habe ich es nicht mehr genommen. Eventuell ein Indiz ? Wenn mir extrem schlecht ist nehme ich ab und zu MCP als Tropfen. Das wirkt dann auch, so dass die extreme Übelkeit weg ist und die "normale" Übelkeit wieder da ist. Habe auch in der letzten Zeit viele Iberogast Tropfen zu mir genommen, immer jeweils vor dem Essen. Davon wurde es aber auch nur minimalst besser.

Was eventuell noch zu erwähnen wäre ist, dass ich seit circa 1 Jahr Ohrgeräusche (Tinnitus?) habe. Vielleicht steht das ja in Zusammenhang mit der Übelkeit ?

Sorry für den langen Text ":/

Ich bin über jede Antwort dankbar

Lieben Gruß

Mattias

Antworten
Mzathtias


Sorry, habe den Edit Button nicht gefunden...

Was eventuell noch zu erwähnen ist. Ich mache viel Kraftsport. 3 Mal die Woche. Manchmal, wenn ich viele Geräte und Übungen kurz hintereinander mache, dann wird mir schwarz vor Augen. Nicht so, dass ich umkippen würde aber mein Sichtfeld schränkt sich ein und man fühlt sich so als würde man gleich ausknocken. Mir fällt das am meisten bei großer Anstrengung beim Bankdrücken auf. Kann es etwas mit der Übelkeit zu tun haben ? Falls nicht, trotzdem Jemand eine Ahnung was das sein kann ?

Vielen Dank

MVattIias


Keine Antworten ? :-(

Z`entaxur


Reizmagen und Reizdarm, wahrscheinlich aufgrund einer Schildlrüsenunterfunktion...dafür spricht auch die Kreilaufschwäche nach deinem Kraftsport, schwarz vor Augen, der Tinnitus...ja und auch die Emetophobie teile ich mit Dir....ist wohl auch ein weniger bekanntes aber häufiger vorkommendes Symptom der Hypothyreose,

Hast Du in der Familie Autoimmunerkrankungen oder Schilddrüsenerkrankungen.

Hashimoto wird immer häufiger..man schiebt es auch überreichlicher Jobzufuhr durch die Masttierhaltung, Hormonstörungen wie Pubertät/Wechseljahre/Schwangerschaft.

Nimmst Du auch Hormone wegen des Kraftsportes? Die können die Schilldrüsenhormone unterdrücken..und dann bekommst Du diese Schilddrüsenunterfunktionssymptome. [[http://www.schilddruesenguide.de/hashimoto_thyreoiditis.pdf]]

Vitamin D hochdosiert aus der Apotheke sollte Dir erste Abhilfe bringen. Sonne, viel Wasser trinken, eiweißreich ernähren, Chilli und andere scharfe Gewürze regen den kreislauf an und sind dehalb sehr zu empfehlen...wie Du auch schon bemerkt hast.

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