» »

Morbus Crohn und Homöopathie

Hperr hBexrt78 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

wer kennt sich mit Morbus Crohn aus, und kann mir eventuell seine Erfahrung mit homöophatischen Mitteln im Umgang mit dieser Krankheit schildern, ich bin für jede Hilfe sehr dankbar.

Antworten
Reetsxina


Morbus Crohn

Hallo Herr Bert 78!

Morbus Crohn ist eine nicht heilbare Krankheit. Weitere Info gibt es bei [[http://www.google.de]] suche Morbus Crohn und Azathioprin. Ich hoffe geholfen zu haben

m;ag{ic7x7


vorsicht mit dem googlen

Hallo Herbert,

ich wäre vorsichtig mit dem googlen. Man findet so viel Material und Infos, dass man einerseits gar nicht mehr durchblickt und andererseits eine scheiß Angst bekommt, weil man automatisch jedes beschriebene Symptom auf sich bezieht und zu sehr in sich hineinhorcht.

Die Idee mit der Homöopathie finde ich sehr gut. Du musst dir aber sicher sein, einen wirklich vernünftigen Homöopathen gefunden zu haben. Den Beruf schreiben sich leider zu viele Menschen auf die Mütze. "Unheilbar" ist für mich ein Begriff der modernen Medizin, weil sie bei vielen Krankehiten nicht weiter weiß und nur Entzündungshemmer wie Cortison, Rheumamittel, Salofalk etc. kennt.

Ich selber bin seit einem Jahr völlig von meinen Medikamenten runter dank der chinesischen Medizin (Phytotherapie, Akupunktur etc.) und ich habe während eines Klinikaufenthaltes viele Menschen erlebt, die von der Schulmedzin aufgegeben wurden und durch die chinesische Medizin wieder sehr viel gesünder oder gar ganz gesund wurden.

Über eines musst du dir aber im Klaren sein: Wunder gibt es keine, oder besser gesagt, nur wenn du die Hämmer der Schulmedizin nimmst (Cortison etc.). Bei allen alternativen Methoden und auch der chinesischen Medizin ist Geduld, Durchhalten und eine mehr oder weniger radikale Lebensumstellung unumgänglich. Was über Jahre zum Ausbruch deiner Krankheit geführt hat, lässt sich nicht in wenigen Tagen oder Wochen mit ein paar Tablettchen wieder einrenken, dafür hast du aber keinen aufgequollenen Leib, brüchige Knochen oder andere ernsthafte Komplikationen, die sich mit den oben genannten Medikamenten über kurz oder lang einstellen.

Ich kann dir den "alternativen" Weg nur empfehlen, lass aber die Finger von solchen Scherzen wie Magnetfeldtherapie oder anderem dummen Zeug und schau dir sehr genau an, wem du dich anvertraust.

Viele Grüße und gute Besserung

RSetsixna


Morbus CrohnHallo

Hallo Magic 77!

Habe selbst einen Versuch mit Homöopathie versucht und bin auf die Schnautze gefallen. Man hat mir Bryonia D12 verschrieben. Über google habe ich das Medikament überprüft und bin zur Schulmedizin zurückgekommen (Azathioprin), um das eigene Immunsystem zu stärken.

Homöopaten gibt es viele, aber ich traue keinem Gott in weiß. Aber wenn ein Mittel mir hilft, bin ich zufrieden. Bryonia D12 ist ein Rheumamittel und nicht für M.C..

Ich habe einen sehr guten Internisten, der sehr angagiert ist und mich nicht verarscht, weil er weiß, das ich alles überprüfe. Ich habe auch mir Bücher über M.C. besorgt. Ich lasse mir auch keine Anst machen. Aber mit dem Qi und Yang habe ich so meine Probleme. Aus dem Leistungssport kenne ich Akupunktur, hat aber nie geholfen.

Gruß und alles Gute Retsina

m-agi}c7x7


wie gesagt, ich kann dir nur meine erfahrungen berichten und dir sagen was ich an deiner stelle machen würde. ein guter internist ist auch schon sehr viel wert. du musst DEINEN Weg finden. Ich bin von der Schulmedizin maßlos enttäuscht und würde die alternative Medizin nicht aufgrund eines fehlgeschlagenen Versuches bei einem Wald- und Wiesen-Homöopathen an den Nagel hängen.

Ciao

AZnna2 Hig1son


Hallo,

ich selbst bin zwar keine MClerin aber dafür mein Partner. Er liest sehr viel auf der seite [[http://www.croehnchen-klub.de]] nach und ich finde die Seite auch sehr Informativ. Er liegt gerade auch im KH da man ihn durchgecheckt hat und man stellt ihn nun auf das Medikament Azathioprin ein. Mal sehen ob das was bringt bei ihm... Hoffen tu ich es ja schon...

Also... lasst euch nicht unterkriegen

S(isteLr.Su


MC

Hallo, hier noch ein guter Link: [[http://www.dccv.de]]

Ich habe selbst MC, nutze aber keine homöopathischen Mittel, aber im Forum der DCCV findest du einiges darüber!

Gruß

HRer=r LBertx78


Hi,

vielen Dank für eure Tipps, ihr habt mir sehr damit geholfen, auf den beiden I-net habe ich 'ne Menge Infos sammeln können, nochmals Danke.

Gruß

AWnnac HigsQon


Nichts zu danken... dafür sind doch solche Foren da... oder sehe ich das falsch? :-)

Gruß

g~sxh


Hallo an alle, die sich für echte Homöopathie interessieren: Morbus Crohn ist durchaus eine Krankheit, die homöopathisch zu behandeln ist. Dabei sollten Sie jedoch zu einem Homöopathen gehen, der eine ordentliche Ausbildung hat und vor allem, der miasmatisch arbeitet. Denn nicht jeder bekommt diese Krankheit, da muss schon eine entsprechende erbliche Vorbelastung vorhanden sein. D.h. bei einer homöopathischen Behandlung gibt es kein Mittel für Morbus Crohn, sowie auch Bryonia, wie oben erwähnt, kein Rheumamittel ist, die Symptome des Erkrankten müssen eben immer zum Mittel passen, und dabei muss die erbl. Belastung mit einbezogen werden sowie die bisherigen Erkrankungen der Patienten. Ich stimme mit oben erwähntem Verfasser überein, dass Bryonia nicht den Morbus Crohn heilen kann, das kann viell. mal ein Zwischenmittel sein bei einer chron. miasmatischen Kur, aber es wirkt nicht so tief, dass es allein heilen könnte. Ich finde es immer etwas problematisch, wenn jemand über die Homöopathie redet, wenn er sie nicht versteht-sorry an obigen Verfasser- aber die Homöopathie kann durchaus auch sehr schwere Krankheiten heilen, sicher nicht von heute auf morgen, es braucht schon etwas Geduld. Nun fragt Ihr Euch vielleicht, woher weiss, ich, dass ich bei einem g´scheiten Homöopathen lande: Fragt immer danach, ob er/sie miasmatisch arbeitet(solche Therapeuten findet ihr auf der Therapeutenliste der CvB). Ein guter Homöopath wird von euch eine Familienanamnese und eine Chronologie der bisherigen Erkrankungen verlangen und eine Erstanamnese von ca. 1,5-2 Stunden machen, nach Auswertung aller Informationen bekommt ihr eine Arznei, die man dann eine ganze Zeit lang einnehmen muss, nach ca. 8 Wochen wird überprüft, wie das Mittel gewirkt hat, ob es evtl. neue Symptome gibt und je nach Beurteilung wird das Mittel weitergegeben, evtl. auch in einer anderen Potenz, oder es kommt ein Folgemittel zum Einsatz. Dabei würde ein guter Homöopath die schulmed. Medikament niemals abrupt absetzen, nur bei Besserung ganz langsam ausschleichen. Mir war es sehr wichtig, ein Grundverständnis über die Homöopathie rüber zu bringen, denn nicht hinter jedem Schild, wo Homöopath drauf steht, sitzt auch ein echter dahinter. Wenn es weitere Fragen gibt, beantworte ich diese sehr gerne. Herzl. Grüße eine Homöopathin

gAsxh


ich bin zufällig auf diesen Beitragf gestoßen und bemerkte eben, dass diese Diskussion aus 2004 stammt und hoffe, dass das überhaupt noch jemand liest. Herzl. Grüße die Homöopathin

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Magen und Darm oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Ernährung · Übergewicht · Unter­gewicht · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH