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Magenspiegelung – panische Angst/Erfahrungen?

D/ansxon hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe morgen ein Termin zur Magenspiegelung und ich habe ganz furchtbare Angst. Was sind eure Erfahrungen? Ich werde wohl ein Lokalanästhetikum für den Hals gesprüht bekommen und eine Beruhigungsspritze. Ich würde das ganze lieber mit einer Vollnarkose machen, mein Arzt riet mir allerdings davon ab.

Kann mir irgendjemand die Angst nehmen hinsichtlich der Beruhigungsspritze? Merk ich da noch einiges?

Ich hab wahnsinnige Angst vor dem würgen und erbrechen, im großen und ganzen ein riesen Angsthase... :-(

lg

Antworten
AYhorFnblxatt


Spritze wird gesetzt und dann wachst Du auf und fragst: wann geht es los. Und Du hast alles bereits hinter Dir und kannst Dich auch an nichts erinnern.

Eine Vollnarkose benötigt einen Anästhesiearzt, eine Beatmung. Das ist ein Aufwand, den weder eine Kasse trägt – und der vor allen Dingen überhaupt nicht nötig ist.

Du merkst doch gar nichts durch die Leck-mich-Spritze – was willst Du noch mehr??

.axXShaTgrath.Xxx.


Hallo,

ich kann Dich beruhigen, ich war auch total nervös vor meiner MS im März. Leck-mich-am-Arsch Tablette bekommen, dann den Betäubungssirup und dann gings los. Ich habe weder was im Rachen noch im Hals gespürt (die Kurve am Kehlkopf soll das schlimmste sein, aber mein Gastro war ein sehr guter, soll der Beste hier im Kreis sein), nur wie sich die Luft im magen aufpumpte. :)*

Also, keine Angst und ran an den Speck. :)= :)^

m6ari=e-jxana


Es ist eine Sache von wenigen Minuten und selbst ohne Beruhigungsspritze ist es auszuhalten und schnell vorbei. Es ist unangenehm, keine Frage, aber mehr auch nicht. Der Rachen wir durch ein Spray leicht betäubt, man muss auf ein Mundstück beißen, durch das der Schlauch eingeführt wird. Du kannst gar nicht so schnell gucken, wie der Arzt den durch den Mund in die Speiseröhre schiebt. Man muss etwas würgen, auch rülpsen durch die Luft, die zeitweise hineingedrückt wird, damit der Arzt was sieht (wird gleich wieder abgezogen) und die Tränen laufen ein wenig. Es tut nichts weh, auch nicht, falls eine kleine Probe von der Magenwand abgezwackt wird. Man spürt höchstens einen kleinen Druck auf dem Magen. Wenn man sich darauf konzentriert, nicht zu würgen und sich selbst gut zuredet, dass es gleich vorbei ist, ist es auszuhalten. Und man ist gleich wieder fit. Nach einer Beruhigungsspritze musst Du dich nämlich erst noch eine gewisse Zeit wachduseln, Du musst abgeholt werden und bist für die folgenden Stunden nicht so recht für irgendwas zu gebrauchen. Ich hatte bereits 3 Magenspiegelungen, eine mit Spritze, die anderen ohne. Nächste Woche habe ich meine 4. und ich lasse mir keine Spritze geben.

Du brauchst also in keinem Fall Angst haben. Wenn Du die Spritze bekommst, merkst Du überhaupt nichts. Das ist mit einem Halbschlaf zu vergleichen. Du bekommst das Hantieren um Dich rum mit, auch Geräusche und leichte Empfindungen, irgendwie unwirklich das Ganze.

Alles Gute !

AwhDornblqatxt


Ich finde es nicht ermunternd, hier in allen Details das zu beschreiben, was man durch eine Leck-mich-Spritze eben genau vermeidet und was der TE sicherlich weder sehen noch hören geschweige denn fühlen möchte.

Warum auch? Er bekommt doch die Spritze, und alles, was er wissen möchte ist bereits gesagt: er merkt nix. Und die Spritze selbst ist auch nix anderes als wenn Blut abgenommen werden würde.

Ich sehe auch keinen Vorteil darin, bei so einer Prozedur tapfer zu sein und es ohne Spritze machen zu lassen. Und der Arzt, der das so macht, ist kein Arzt sondern einer der Spaß daran hat, das Menschen leiden. Würgen durch einen Schlauch ist uzugefügtes Leiden, oder ist hier jemand anderer Meinung?

D3ansoxn


Ahornbaltt hat natürlich in gewissermaßen recht, alles was ich nicht weiß kann mich auch nicht beunruhigen, allerdings kann mich so während der Behandlung nichts überraschen. Ich werde mir aufjedenfall die Spritze geben lassen und hoffe das sie die gewollte Wirkung erzielt: nichts zu spüren!

Trotzdem dank ich allen für die Antworten, sie haben mir Mut gemacht. ;-)

m`arie@-janxa


Also, sorry. Ich habe in meinem ganzen Text versucht, ihm die Angst zu nehmen- für den einen wie für den anderen Fall. Du schreibst, wie Du denkst und was ich tue, überlasse bitte mir. Ich muss es zwar nicht, schildere Dir aber gern meine Beweggründe. Ich habe schon von den verschiedensten Untersuchungen, Op's etc. die mir bevorstanden, vorab Horrorgeschichten gehört bzw. stark beschönigte Stories. Sowas bringt mir überhaupt nichts. Mir hilft am besten, wenn ich weiß, was auf mich zukommt. Das nimmt mir am meisten die Angst. Wenn man das erste Mal vor so einer Untersuchung steht, malt man sich ja allerhand diffuses Zeug aus.

Im Übrigen:

Es geht hier um ein Thema und nicht darum, die Beiträge anderer Teilnehmer zu bewerten.

.AxXShageratxhXx.


Also ich musste nicht würgen, immer nur Speichel irgendwie schlucken. Und ich hab lediglich die Details gegeben wie es bei mir war. Ist ja bei jedem anders. Jedenfalls alles Gute, Danson! :)^

mXarie-Jjana


Danson

Du schaffst das. Und wenn Du lieber eine Spritze willst,na klar, dann nimm sie ! Ich hatte beim ersten Mal ja auch eine. Es geht mir halt besser ohne, weil ich weiß, was auf mich zukommt, ich es aushalten kann und hinterher gleich munter bin. Das hat überhaupt nichts mit falsch verstandener Tapferkeit zu tun. Das kann jeder für sich entscheiden. Wenn Du Lust hast, schreib mal, wie es war.

:)*

Sipriete.200


Ich hatte eine Sedierung und diese nicht anders wahrgenommen als eine Vollnarkose. Bin weggedämmert und wieder wach geworden. Die Sedierung wurde über eine Maske verabreicht... Ich hab rein gar nichts bewusst mitbekommen. Bei einer Sedierung ist man ja nicht total weg wie bei einer Vollnarkose. Kann mich aber an absolut nichts erinnern als ans wegschlafen und aufwachen.

W9erderx60


@ Danson

siehe mein Beitrqg vom 09.02.2011 [[http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/571559/]]

AahoLr,nblatxt


Ich habe schon von den verschiedensten Untersuchungen, Op's etc. die mir bevorstanden, vorab Horrorgeschichten gehört bzw. stark beschönigte Stories. Sowas bringt mir überhaupt nichts. M

Ich finde aber gerade diese Aussage:

Man muss etwas würgen, auch rülpsen durch die Luft, die zeitweise hineingedrückt wird, damit der Arzt was sieht (wird gleich wieder abgezogen) und die Tränen laufen ein wenig. Es tut nichts weh, auch nicht, falls eine kleine Probe von der Magenwand abgezwackt wird. Man spürt höchstens einen kleinen Druck auf dem Magen. Wenn man sich darauf konzentriert, nicht zu würgen und sich selbst gut zuredet, dass es gleich vorbei ist, ist es auszuhalten.

...

Du schreibst, wie Du denkst und was ich tue, überlasse bitte mir.

Dito :=o

für jemanden, der Angst hat und Erfahrungsberichte hören möchte, dass man möglichst nichts mitbekommt, nicht gerade aufbauend.

Für mich (ich denke nun mal so) ist Würgen schon der Horror. Allein der Gedanke....

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