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Divertikulose - wie geht es nach OP weiter?

SHcullxy hat die Diskussion gestartet


Re: Divertikulose

Hallo Claudia,

leider kann ich Dir auf Deine Frage keine Antwort geben, da ich diese OP noch vor mir habe. Aber ich bin froh, jemanden gefunden zu haben, der sie schon hinter sich hat.

Ich leide seit ein paar Jahren schon an ständigen Entzündungen, mal mehr mal weniger. Mein Hausarzt meint, es wäre langsam Zeit, in dieser Hinsicht etwas zuunternehmen. Aber ich habe große Angst vor der OP.

Ich wäre Dir echt dankbar, wenn Du mir ein wenig von Deinem Krankheitsverlauf und vor allem von der OP berichten würdest. Du kannst mir ja eine private Mail senden.

Was ist denn eine verdeckte Perforation?

Bei jedem Zwicken an der bestimmten Stelle, gerate ich leich in Panik.

Welche Lebensmittel solltest Du denn meiden? Mein Arzt hat mir zu diesem Thema nämlich gar nichts gesagt.

Würde mich echt freuen, wenn Du mir antworten würdest.

Danke.

Antworten
CTlaFudi9a65


Re Lebensmittel bei Divertikulose

Zu vermeiden sind Alkohol (Bier in erster Linie), dann bei mir waren es Milchprodukte, obwohl ich bis heute nicht genau weiß warum eigentlich, aber anscheinend sind sie nicht gut für den Darm, Schweinefleisch und alles, das lange Fäden hat (Kraut, Rhabarber, Spargel...) und körnig ist (Nüsse, Sesam,...) weil das in den Divertikeln hängenbleibt. Da hast Du nicht mehr viel Auswahl. Die Frage ob OP oder nicht ist allerdings von Deiner Gesundheit abhängig, weil so eine Entzündung sehr schnell lebensgefährlich sein kann (Perforation ist ein Riß im Darm, gedeckt heißt, dass er sich provisorisch verschlossen hat, also kein Darminhalt in den Bauch gelangen kann, aber das ist normal nicht von langer Dauer hat man mir gesagt und ganz schnell operiert, sobald meine Entzündung abgeklungen war.) Ich würde mich nicht wegen Verbesserung der Lebensqualität operieren lassen, das muss man sorgfältig abwägen, weil es keine einfache Sache ist. Trinke viel, viel Wasser und ernähre Dich so, dass nichts verstopft.

Alles Gute,

Claudia

SYculxly


Re: Divertikulose

Hallo Claudia,

vielen Dank für Deine schnelle Antwort.

Ich denke schon, dass ich die OP machen lassen werde. Ich will natürlich nicht warten, bis es zu einer Perforation kommt. Mein Arzt sgte mir, dass es dann zu einem künstlichen Darmausgang kommen kann.

Könntest Du mir denn noch ein wenig vom Ablauf so einer OP erzählen. Ich weiß nämlich ganz gerne, was so auf mich zukommt.

Wie lange warst Du im Krankenhaus und wie lange hat es gedauert, bis du wieder normal auf Toilette gehen konntest?Geht es dir denn jetzt besser als vor der OP, von der Perforation abgesehen.

Ich hoffe, dass Dich meine Anfrage nicht nervt, aber ich bin froh, jemanden gefunden zu haben, der mir etwas darüber sagen kann.

Vor ein paar Monaten habe ich auch in diesem Forum eine Anfrage deswegen gestartet, aber niemand hat geantwortet.

Hat man Dir eigentlich gesagt, ob sich wieder neue Divertikel bilden können und ob man die dann auch operieren kann??

Vielen Dank

Ulla

CIlaqudi;a6x5


Re Divertikulose

Hi Ulla,

schau mal in Deine Mailbox, da können wir privat weiterkommunizieren.

Deine Fragen nerven mich überhaupt nicht, ich bin froh, dass ich mich mit jemandem austauschen kann, ich bin mit meinen Problemen doch ganz schön allein gelassen worden, auch von Ärzten. Das ist eine Krankheit, die man in meinem Alter einfach noch nicht hat (ich weiß ja nicht wie alt Du bist). Jeder Arzt zieht überrascht die Augenbrauen hoch und blickt ungläubig drein. Geht das Dir auch so?

Gruß

Claudia

n\ico#-mCauxs


Re: Divertikulose

Hallo,

ich bin 38 Jahre alt und habe seit über 12 Jahren mit den Divertikeln zu tun.Zwei Mal im Jahr Entzündungen und sehr oft Bauchschmerzen mit ständigem Drang auf die Toilette zu müssen.Wenn ich irgendwo hin mußte (termine usw.) wurde es noch schlimmer.Habe dann auch noch Angstzustände hinzu bekommen.Durch den Drang immer auf's Klo zu müssen hat sich meine ganze Lebensqualität verändert.Im August 2003 war es so schlimm das ich ins Krankenhaus mußte.Die haben aber nur gesagt es ist wieder eine Entzündung und mir 10 Tage Antibiotika gegeben und mich dann entlassen.Was ich nicht in Ordnung fand,da die Beschwerden nicht ganz wegginngen.Also 8Tage später wieder Krankenhaus(diemal ein anderes),aber diesmal haben sie eine großen Abzess an meinen Divertikeln gefunden der kurz vom Durchbruch war.Also 14 Tage Nahrungskarenz heißt:Nur flüssige Nahrung dann OP.Am 12.8. war es dann soweit.Mir wurden 30 cm Dickdarm und 20 cm Dünndarn entfernt.Nach 8 Tagen wurde ich dann entlassen.Habe mich körperlich noch lange sehr schwach gefühlt,aber fast keine Bauchbeschwerden mehr gehabt.Auf die Toilette kann man nach zwei Tagen wieder gehen,aber mit Schmerzen.Das bessert sich aber schnell.4 Monate also das Leben wieder genossen.Bis vor 3 Wochen fingen die Schmerzen wieder an.Nun sollen es Verwachsungen sein und wenn die nicht besser werden soll ich nochmal operiert werden.Also schaun wir mal.Aber mir geht es wie die ,man fühlt sich sehr alleine gelassen.Ich hoffe dir geht es wieder besser

viele Grüße

nicomaus

mYon%tsxe


Re: Divertikulose

Hallo Skully,

mir geht es wie Dir. Habe gerade eine Divertikulitis und behandle diese erfolgreich mit Antibiotika, da ich einen Klinikaufenthalt ( Behandlg. am Tropf) ablehnte. Dies ist meine 3. schwere Entzündung seit 1996. Damals wollte man mich bereits operieren, aber die Entzündg. war nach 10 Tagen in der Klinik wieder abgeklungen und trat erst im Jahre 2000 wieder auf und jetzt. Nach einer CT wegen Verdacht auf Perforation ( Durchbruch) hat man mir nun geraten, mich nach Abklingen der Entzündung mit dem Gedanken an eine OP zu befassen, da die Darmwand verdickt sei. Der Gedanken an eine OP gefällt mir aber gar nicht, da ich bereits mehrere Unterleibs-OP hinter mir habe und eine Minimal-Invasive OP-Methode bei mir wahrscheinlich daher nicht in Frage kommt. Man hat mir dringend geraten besonders auf alle Körner zu achten, da diese meistens Auslöser für die Entzündungen seien.

Da wir beide in einer ähnlichen Situation sind, wäre es sicher interessant sich gegenseitig auszutauschen wie es weiter gehen soll. Vielleicht schreibst Du mir einmal eine Mail. Ich würde mich freuen.

Alles gute und frdl. Grüße Montse

Cjlaudi&a6x5


Re Divertikulose

Hi,

ich sehe schon, die Beschwerden und Erfahrungen sind überall gleich. Also zum Thema OP, bei mir dauerte es "nur" eineinhalb Jahre vom Erstbefund bis zur OP. Allerdings hatte ich schon jahrelang vorher diffuse Beschwerden und traute mich nicht zum Arzt. Als ich dann endlich ging, machte man eine Enddarmspiegelung, um mich zu befrieden und stellte mir ein Zeugnis als Hypochonder aus. Bei der Spiegelung hat der Onkel Dokter nämlich genau da aufgehört, wo ich sagte, jetzt tue es weh. Ich bin natürlich total verunsichert nach Hause und erst ins KH, als ich schon fast verrückt war vor Schmerzen. Man schob es auf die Eierstöcke und machte Gott sei Dank eine Bauchspiegelung, bei der man die wahre Ursache sah. Die Folgeuntersuchungen kennt ihr ja alle, die kann ich mir sparen. Jedenfalls kriegten sie mich mit Antibiotika halbwegs gesund und ich habe eineinhalb Jahre mit Schmerzen, Panik und "Immer nur eine Tagesreise vom KH weg" verbracht. Die zweite Entzündung war im August und noch viel heftiger. Aber weil ich gerne verdränge, (und panisch Angst vor der OP hatte) habe ich abgewartet, bis ich 40 Grad Fieber und eine gedeckte Perforation hatte. Nun musste operiert werden. Das kennt Ihr auch: erstmal Nahrungskarenz, dann abfüren, Antibiotika und nochmal abführen und fürs CT radioaktives Zeug schlucken. Ich wurde per Bauchspiegelung operiert, und weil es so schön war und ich so heftig blutete, am nächsten Tag gleich nochmal unter Vollnarkose gespiegelt. Also, alle zwei Stunden Morphium, sonst wäre ich vor Schmerzen gestorben, wegen der ganzen eingepumpten Luft. Der OP-Schmerz wäre vielleicht gar nicht so schlimm gewesen.

An alle, die das vor sich haben: erkundigt euch vorher (!) über die OP-Methode und sucht vorher ein KH, das euch zusagt oder empfohlen wird. Als Notfall hatte ich nicht viel Wahl. Mir hat hinterher ein Professor verraten, dass bei Bauchspiegelung das Risiko zu verbluten, sehr hoch ist. Allerdings erholt man sich natürlich schneller. Nach 10 Tagen war ich draußen, konnte alles essen, prima aufs Klo gehen, allerdings war ich 6 Kilo leichter und unglaublich schwach und blutarm. Aber der Schmerz war weg!!!!!!!!! Das war das erste, was ich nach der Narkose gesagt habe. Mir ging es jetzt echt gut, nur irgendwie eben nicht 100%. Und seit letzter Woche ist der Schmerz wieder da.

Viele Grüße,

Claudia

S<cdullxy


Re: montse

Hallo montse,

ich habe in Deiner Mailbox eine Nachricht für Dich hinterlassen.

Schau doch mal nach.

Viele Grüße

d8ononakonf8etti


Op bei Divertikulitis

Wer kann mir etwas über die Spätfolgen einer Sigmaresektion berichten. Angeblich hat jeder, dem so ein Stück Darm rausoperiert wurde, nach vier bis fünf Jahren wieder so viele Probleme, dass nachoperiert werden muss. Was heißt das denn konkret? Keiner sagt mir, was dann wieder passieren kann. Wer hat Erfahrungen?

donnakonfetti

CElabud iax65


Re: OP bei Divertikulitis

Echt ??? Habe ich noch gar nicht gehört. Du machst mir ja Angst, ich will so eine OP NIE mehr mitmachen. Vielleicht machst Du eine neue Diskussion auf, das lesen eventuell mehr. Das würde mich nämlich auch interessieren. Mir geht es zur Zeit gut, habe nur leichte Beschwerden, die jeder Divertikulosepatient kennt. Wie geht es Dir?

Ich würde alles tun, damit ich nicht mehr am Darm operiert werden muss. Ich habe demnächst sowieso eine neue OP, meine Gebärmutter soll nämlich raus, das reicht dann wieder für eine Weile.

Wäre schön, wenn wir ein paar Erfahrungsberichte kriegen würden...

Gruß,

Claudia

dFonnakon]fetti


Re: OP nach Divertikulitis

Hallo,

das wundert mich aber, dass du über die Spätfolgen der OP nicht informiert bist. Aber mir wurde das von drei Ärzten gesagt, meine Hausärztin ist recht gut. Auch sie meinte keine ihrer Patienten sei ohne eine weitere OP ausgekommen. Mehr wurde mir auch nicht gesagt, deshalb ängstige ich mich auch so. Da mein Mann sehr schwer erkrankt ist, glaubt man mich wohl schonen zu müssen. Aber die Ungewissheit ist viel schlimmer.

Ansonsten geht es mir nach der Operation, die jetzt immerhin schon 4 1/2 Jahre zurückliegt, gar nicht gut. Ich habe zwar keine Schmerzen, vertrage aber viele Lebensmittel nicht mehr und leide unter heftigen Blähungen, die mein Lebensgefühl manchmal ganz schön beeinträchtigen. Mir wurde auch gesagt, dass man immer mehr von dieser OP Abstand nimmt, aber was sollte man z.B. in meinem Fall anders machen? Ich hatte einen zweiten Schub schon nach zwei Wochen und eine verdeckte Perforation. Vor meiner OP hatte ich zweimal die zehntägige Antibiotikabehandlung in einem Abstand von nur vierzehn Tagen. Ich habe durch die flüssige Nahrung, die vielen Tröpfe und die OP 10 Kilo abgenommen und es hat sehr lange gedauert bis es wieder bergauf ging. Noch eine so schwere OP würde ich nicht verkraften.

donnakonfetti

C(hriJs39


Hallo Claudia65

Habe gerade gesehen das du einen Eintrag hier hast. Du hast mir schon geschrieben, wegen meiner Gebärmutterentfernung. Ist 2 Wochen bald her und meine Schmerzen die ich vor der OP hatte sind immer noch da. Das stürzt mich in ein tiefes Loch. Die Gebärmutter weg . Was könnte es noch sein? Bei mir wurde auch mal leichte Divertikel festgestellt und auch bei einer Darmspiegelung nur 15 cm rein gekommen und dann aufgehört weil es weh tat. Wäre sehr froh wenn du einen Ratscglag hättest. Frauenarzt meinte gestern kann nicht von der OP sein. Habe ein starkes brenn über dem Schambein das links in die Leist zieht und Druck aufden Enddarm, es brennt fürchterlich. Weiss nicht mehr weiter. Nun habe ich meine Gebärmutter geopfert und habe immer noch so weh. Gruss Chris

Cmhrisx39


Hi Claudia65

kannst du mir sagen wie ich dir in die Mailbox schreiben kann? Weiss gar nicht wie das geht. Danke

C~la9udiad6x5


@ Chris

Pass auf, du clickst einfach den Namen an (den roten), dann erscheint rechts ein Fenster, und bei Private Nachrichten clickst du wieder. Einfach schreiben und abschicken.

Viel Erfolg!

Du kommst mir inzwischen echt verzweifelt vor, bist du dir sicher, dass es ein brennender Schmerz und kein drückender ist? Die Stelle würde ja passen, aber brennen...

Lies dir mal die ganzen Beiträge zu Divertikulose durch, da findest du die Symptome teils recht anschaulich beschrieben.

Am ehesten merkst du es am ständigen Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung und am Schleim im Stuhl.

Sobald die Op-Folgen abgeklungen sind, würde ich mich an deiner Stelle im Darm spiegeln lassen, und zwar unter Einsatz aller Schmerzmittel und ganz. Da musst du wohl durch!

Alles Gute,

Claudia

C!hrisx39


Claudia65

Habe dir in die Mailbox geschrieben, wollte nur fragen ob es geklappt hat, smile und Gruss

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