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Darmverkürzung, wer hat Erfahrung ?

K~eErsti$n2]86x6 hat die Diskussion gestartet


In zwei Wochen steht mir eine Darmverkürzung bevor, weil mein Dickdarm zu lang ist und ich schon ein Lebenlang Bauchschmerzen , Verstopfung und heftige Blähungen habe. Jetzt, mit meinen 36 Jahren hat man erst festgestellt, dass mein Dickdarm viel zu lang ist.

Wer hat bereits Erfahrungen mit einer Darmverkürzung und diesen Beschwerden gemacht ? Und wie ist das Leben danach ? Sind die Beschwerden dann weg ? Vor allem diese heftigen Blähungen und Verstopfung !

Wie ist die OP verlaufen ? (Bei mir soll es endoskopisch gemacht werden). Ist es sehr schmerzhaft ?

Antworten
SKchmvitti


Ich kenne da jemanden..

Hallo Kerstin2866!

Ich kenne jemanden, der auch an einem überlangen Dickdarm leidet.

Schau mal auf der Seite [[http://www.morbus-hirschsprung.de]] und wende Dich an Monsti. Sie hatte ähnliche Beschwerden wie Du und bei ihr wurde zusätzlich Morbus Hirschsprung festgestellt. Sie wurde vor ca. 2 Wochen operiert. Ich weiß daher nicht, ob Du sie vor Deiner OP noch "erwischst".

Alles Gute und viele Grüße

Steffi

IZnsulxa


Hallo,

mir steht wahrscheinlich das gleiche bevor. Ich leide seit Jahren unter chronischer Verstopfung. Mich würde auch tierisch interessieren, wie das Leben nach der OP abläuft. Hab schon mehrfach mitbekommen, dass es oft nicht bei einer OP bleibt :-(

Viele Grüsse

Neroli

SDchQmittxi


Dickdarm-Verkürzung

Hallo!

Ich leide zwar nicht an einem überlangen Dickdarm, jedoch unter Morbus Hirschsprung. Mir wurde daher im Oktober 2003 der halbe Dickdarm entfernt. Ich weiß aber nicht, ob dies miteinander vergleichbar ist.

Durch MH war der Enddarm nicht mit Nervenzellen versehen und vor dem "nervenlosen" Stück hatte sich ein Megakolon (Riesendarm) gebildet. Dadurch dass mittlerweile der halbe Dickdarm betroffen war und nicht mehr arbeitete, wurde er entfernt. Ich hatte ebenfalls starke Verstopfungen, die nur mit Kleanprep zu beseitigen waren.

Mir geht es seit der OP wieder sehr gut. Ich habe keine Verstopfung mehr, eher im Gegenteil weichen/breiigen Stuhlgang - selten bishin zum Durchfall. Ich muss außerdem etwas beim Essen aufpassen, denn z.B. Salat oder einfach Gemüse haben neuerdings eine sehr durchschlagende Wirkung.

Die Frage ist wahrscheinlich, wieviel Dickdarm entfernt wird - je weniger Dickdarm erhalten bleibt, desto mehr neigt man zu Durchfall. Angeblich soll sich der verbliebene Dickdarm in den meisten Fällen der neuen Situation anpassen, d.h. das fehlende Stück ersetzen. Ich hab noch nichts bemerkt ;-)

Viele Grüße

Steffi

K8erst=in286x6


@ Neroli:

die OP ist meine große Hoffnung endlich mal ein Leben

ohne Bauchschmerzen zu führen. Und ich hoffe, dass es bei dieser einen OP bleibt ! Melde mich, wenn ich operiert bin !

@ Steffi:

Also von MH hat mir noch kein Arzt was gesagt. Diese

Krankheit kannte ich bisher auch nicht. Werde aber auf jeden Fall

nochmal meinen Arzt drauf ansprechen.

Jedenfalls tat es sehr gut von Dir zu hören, dass es Dir nach der

OP sehr gut geht. Das macht mir Hoffnung !

Danke für Deine Antwort !

Gruß

Kerstin

IUn2sula


Hallo Kerstin,

eine Hirschsprungkrankheit kann man, soweit ich weiss, mit einem Drucktest erkennen. Wurde bei mir in der Klinik gemacht und dadurch dann ausgeschlossen...

Viele Grüsse und viel Erfolg

Moni

S_chm4itxti


Drucktest?

Hallo Insula!

Was meinst Du denn für einen Drucktest?

Ich kenne die drei üblichen Untersuchungen, die eigentlich auch alle durchgeführt werden, um MH auszuschließen:

- Kolon-Kontrast-Einlauf (Röntgendarstellung des Dickdarms zwecks eventuellem Megakolon)

- Darmspiegelung inkl. Großzangenbiopsie (Nachweis von Nervenzellen oder auch nicht)

- Rektomanometrie (Messung des Schließmuskeldrucks)

Ach, Du meinst bestimmt letzteres?

Viele Grüße

Steffi

Iwnsmula


Hallo Kerstin,

hm, ja genau, ich meine Letzteres ;-)

Viele Grüsse

Moni

Skchmixtti


Rektomanometrie

Also ich weiß nicht, aber ich habe gehört, dass diese Untersuchung nicht unbedingt klare Ergebnisse bringt. Bei mir konnte man danach MH nicht wirklich feststellen, aber auch nicht ausschließen ??? Eine Großzangenbiopsie ist die sicherste Methode.

Viele Grüße

Steffi

I-nsulRa


Hallo Steffi,

was bitte ist die Großzangenbiopsie ??? ? Noch nie gehört! Würde mich brennend interessieren. Versteh ich auch gar nicht, weil ich hab mal gehört, dass man ohne das der Darm operiert wird, gar nichts über die Nervenzellen aussagen kann. Aber ich bin mit den ganzen Ärzten mittlerweile so gefrustet, dass ich gar nicht mehr weiss wem ich da noch glauben bzw. vertrauen kann...

Verdutzte Grüsse

Moni

S(chm{it3ti


Großzangenbiopsie

Hallo Moni!

Bei einer normalen Darmspiegelung werden mit einer kleinen Zange oberflächlich aus der Darmschleimhaut Proben genommen, um später das Gewebe auf Zellveränderungen zu untersuchen.

Um MH nachzuweisen, nimmt man größere Zangen, um in das tiefer gelegene Gewebe zu kommen, denn dort liegen die Nervenzellen. Die Proben werden in bestimmten Abständen genommen, um das "nervenlose" Gebiet besser eingrenzen zu können, falls es zu einer OP kommt.

Das Ganze wird als normale Darmspiegelung gemacht, d.h. Abführmittel nehmen, Beruhigungs- und Schlafspritze usw. Allerdings musste ich dann immer noch eine Nacht im Krankenhaus bleiben, da die Gefahr größer ist, dass es im Nachhinein zu Blutungen kommt.

Viele Grüße

Steffi

I!nBsu.la


Hallo Steffi,

aha, nun bin ich schlauer :-D! Aber ich geh ja Anfang März noch mal in eine andere Klinik und vielleicht machen die das ja dann dort. Mal schaun...

Noch mal viele Grüsse

Moni

B+lkeami


Darmverkürzung

Hallo Kerstin (und alle anderen),

wie Steffi geschrieben hat, hatte ich einen überlangen Dickdarm. Die Diagnose MH hatte sich bei der Biopsie nicht bestätigt; sie nannten es generalisierte Darmlähmung (oder so ähnlich), bei der es nicht gereicht hätte, den Dickdarm "nur" auf die Normallänge zu kürzen.

Vom 15.1. bis vorgestern war ich in der Uniklinik Innsbruck - so lange deshalb, weil meine OP leider nicht komplikationslos verlaufen war. Am 22.1. erfolgte eine subtotale Dickdarmresektion per großem Bauchschnitt (30 cm, vom Brust- bis zum Schambein). Dummerweise starb der verbliebene Restdickdarm gleich danach ab, und ich bekam eine Bauchfellentzündung mit Sepsis. Bei der folgenden Not-OP wurde auch der restliche Dickdarm entfernt und im rechten Unterbauch ein Dünndarmstoma (künstlicher Darmausgang) angelegt. War leider alles nicht lustig, zumal um Haaresbreite tötlich.

Dazu muss ich aber sagen, dass ich wegen chron. Polyarthritis u.a. ständig Cortison nehme. Möglicherweise hatte ich die üblen Komplikationen nur deshalb, genau weiß man es aber nicht. Fest steht, dass so etwas in der Klinik Innsbruck vorher noch nie passiert ist, so dass ich das Theater jetzt unter "mal wieder Pechvogel" abhake.

Irgendwann im Herbst kann mein Stoma wieder zurückoperiert werden, d.h. sie verbinden dann den Dünndarm direkt mit dem Mastdarm. Bin schon gespannt darauf, wie meine Verdauung anschließend funktioniert. Wenigstens werde ich nie wieder in meinem Leben Verstopfung haben ...

Liebe Grüße von

Monsti

Xteniax 1


familiäre Polyposis

:-p Hallo, ich bin die Xenia 1

Wer kennt sich aus mit familiärer Polyposis und Seitenausgänge?

DBe.rXricxk1


Re:Xenia1

Hallo Xenia 1

was ist eine familiäre polyposes?

Kannst du mir daraufhin eine genauere beschreibung geben?

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