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Diagnose Analfistel, bitte um Hilfe & Erfahrungsberichte

NLemesixs01 hat die Diskussion gestartet


Hallo Zusammen,

zur meiner Leidensgeschichte, es hatte alles vor etwa 3 jahren mit juckreiz angefangen die sich sehr verstärk hat. Kurz danach bildete sich ein Abzess im Analbereich was durch den Dermatologen mit Antibitika,Salbe und Sitzbad behandelt worden ist, hat immer ca 10-14 tage gedauert bis sie geplatz ist und sich zurückgebildet hat. Leider ist dieses Problem nach einiger Zeit Chronisch geworden, in abständen von 3 bis 5 Monaten ist dieses Problem immerwieder aufgetreten, einigemale war das so stark unangenehm und schmerzhaft das ich mich paar mal in einer Dermotologischen Klinik als Notfallpatient angemeldet habe.Je nach laune und Kompetenz des Diensthabendes Arztes wurde ich entweder ohne behandlung oder halt mit den Nötigen Rezepten nachhause geschickt.Bis auf das Jetzige mal hatte ich wirklich verhältnissmäßig lange Ruhe denke so an die 7-8 Monate.Hatte mich schon irgendwie gefreut und gedacht, das sich es quasi von selbst gelöst hat.Nur so schlimm wie jezt war es noch nie !!! im gegensatz zu den vorherigen Abzessen die eher auf der Hautoberfläche waren und nach einer Zeit geplatzt und zurückgebildet hat ist es unter der Hautoberfläche und hart wie Stein ! ein Teil von meiner Rechten Pobacke ist sogar mitbetroffen. Also bin ich zu meinen Dermatologen, dachte jezt kriege ich wieder Medikamente&co. und nach paar wochen ist ruhe. Als er das angeguckt hat, hat er mir zu verstehen gegeben das er nicht der Richtige Arzt für das ist, gott sei dank hat er sich die Mühe gemacht sich an das Telefon zu hängen und seinen Kollegen zu kontaktieren das er einen Patienten hat das schellstmöglich hilfe benötigt. Draufhin Lag ich Paar stunden später bei einem Praktologen auf der "matte" eine Untersuchung mit einer kam nicht in frage weil ich so angeschwollen war, er tastete sich soweit es ging vorsichtig rein und meinte das die Ursache Analfisteln sind und es einer Operativen eingriff benötigt.Hab Aufklärungsbogen und die Anmeldeformulare für das Krankeshaus gleich mitbekommen.Nach einigertage überlegen denke ich, das ich diesen Schritt gehen sollte, habe diese Woche beim Hausarzt die Nötigen Untersuchungen machen lassen und die Unterlagen mitbekommen.An Diese Stelle möchte ich erwähnen das ich per Zufall wegen aufklärung auf diesen Portal gestoßen bin und ich es wirklich Klasse finde, das Menschen mit solchen Unangenehmen und sehr Intimen Problemen miteinander sprechen und sich gegenseitig Ratschlagen. Mir ist es wirklich sehr sehr unangenehm und es fällt mir sehr schwer mit meinen Mitmenschen über mein Problem zu sprechen, aber anscheinend tritt diese Krankheit häufiger auf als ich es gedacht habe. Es geht mir von tag zu tag anders mal habe ich sehr starke schmerzen, fieber und bin total schlaff mal hab ich nen tag wo ich mich sehr gut fühle. Einerseits bin ich unentschlossen andererseits geht es mir so schlecht das ich die OP so schnell wie möglich hinter mich bringen möchte. Die verschiedenen Erfahrungen hier machen es mir wirklich nicht einfach, Angst vor der OP habe ich eigentlich nicht so großes an sich, nur was ich gerne wissen möchte, die Zeit danach...... ich kriege die Horrorvorstellung nicht aus meinem Kopf das ich nach der OP jedesmal wahnsinnige schmerzen und Leid beim Stuhlgang erleben muss.So wie ich es verstanden habe findet ja eine Offene Wundheilung statt (innen nach aussen) und das stelle ich mir sehr sehr schlimm vor. Wie war das bei den jenigen die solch eine Erfahrung und OP hinter sich haben. Wäre für jede art Antwort, Hilfe und Ratschläge sehr sehr dankbar !!

lg

Antworten
U`lt-imxus


Hallo Nemesis 01,

wenn ich deine Geschichte lese, habe ich den Eindruck, dass man schon früher hätte operativ vorgehen sollen. Jetzt jedenfalls ist es offenbar höchste Zeit. Sicherlich wird es nach der Op. in den ersten Tagen beim Stuhlgang Schmerzen geben, aber das lässt sich ertragen. Lass dir vom Operateur oder seinen Mitarbeiterinnen genau erklären, wie du die Wunde behandeln sollst. Scheue dich nicht zu fragen. Wenn du dann noch Fragen hast, kannst du dich hier wieder melden!

Wichtig ist, dass du einen nachweislich erfahrenen Fisteloperateur findest. Es darf nicht der kleinste Fistelgang zurückbleiben, sonst gibt es keine endgültige Heilung.

Alles Gute

Ultimus

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