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Wer besitzt das Linx–band gegen Reflux?

MHastzerxp hat die Diskussion gestartet


Moin,

ich interessiere mich für die LINX – Methode gegen Reflux und würde gern Erfahrungsberichte von Operierten lesen. Sind hier welche anwesend die mal Lust hätten dazu was zu schreiben ? Wäre toll.

Antworten
aSntoKn_22


Würde mich auch sehr interessieren!

sFofia34-3!9 jaKhre alxt


mich auch

Vwer}enxa_79


Hallo zusammen! *:)

Ich habe mich gerade extra in diesem Forum angemeldet um auf Eure Frage zu antworten (mein allererstes Forum, seeehr spannend!!!) :-) .

Kurz zu meiner Person: Mein Name ist Verena, ich bin 33 Jahre alt und leide seit ca. 13 Jahren an Reflux. Ich habe (bzw. hatte) eine kleine Härnie und hatte die letzten 4 Jahre jeden Tag Omeprazol 40mg genommen. Seit dem 29.05. habe ich nun das "Linx-Kettchen" :-D

Über das "Linx-reflux-management-system" bin ich ganz zufällig Anfang diesen Jahres in einer Zeitschrift gestolpert. Dort klang diese Operationsmethode total einfach und ein Leben ohne Tabletten und Probleme bei diversen Nahrungsmitteln (trotz Tabletten, vor allem im Liegen) klang zu verlockend.

Zu dem Zeitpunkt bin ich schon mal als "stiller Leser" über diese Foren geflogen, hatte aber leider im ganzen www niemanden finden können, der schon von seinen Erfahrungen berichten konnte. Daher habe ich mich jetzt hier angemeldet. ;-D

Am 27.02 hatte ich ein ersten Beratungstermin im Krankenhaus, für den 10.05. wurde dann die OP angesetzt. Absolut grausam war, dass ich mind. 10 Tage mein Omeprazol nicht mehr nehmen durfte. Eine schreckliche Zeit!!! :-(

Am 08.05. habe ich mich auf den Weg zum "einchecken" gemacht, an dem Tag wurde noch eine Magenspiegelung gemacht, der Druck der Speiseröhrenmuskeln gemessen (die waren wohl ziemlich schlaff, so dass man schon Bedenken hatte, dass die OP für mich nichts ist) und die Sonde für die 24h-ph-metrie gelegt.

Gut, dass ich hierüber vorher nichts im Internet nachgelesen habe, schön ist was anderes aber Augen zu und durch.

Aufgrund der 10 Tage ohne Omeprazol war meine Speiseröhre wieder völlig kaputt (Grad 2). Die Ärzte haben mir gesagt, dass alle drei Untersuchungen (Magenspiegelung, Messung der Muskeln und ph-metrie) die OP Methode befürworten müssen. Leider muss wohl bei der ph-Metrie etwas schief gelaufen sein, zumindest kam hier raus, dass ich gar keine Probleme mit zurückfließender Magensäure hätte. ??? Aus diesem Grund wurde noch einmal eine andere Sonde gelegt, die wohl jetzt auch Gallenflüssigkeit und so misst. Der OP Termin für den 10. konnte demnach leider nicht gehalten werden. Zum Glück hat aber diese zweite Sonde ebenfalls meinen Reflux bestätigt und ich bin am 11.05. erstmal wieder nach Hause gefahren. Neuer OP Termin war dann für den 29.05. vorgesehen. Trotz meiner geschwächten Schluckmuskeln wollte sich der Arzt an die Operation trauen. Es hieß, dass lediglich bei einem Patienten der Ring nach 2 Monaten wieder herausgenommen werden musste. Das wäre dann halt das Risiko dabei.

Naja, auf jeden Fall war dann endlich die OP (habe jetzt 5 kleine Narben quer übern Bauch verteilt). Danach muss ich ehrlich sagen hatte ich ganz schöne Schmerzen, aber ich bin da auch glaube ich eher ein Weichei... Am Tag danach wurde noch mittels Kontrastmittel und röntgen geprüft, ob der Ring richtig sitzt. Am 02.06. (also 4 Tage nach der OP) konnte ich wieder nach Hause. Vorher habe ich noch tausend Fragebögen ausgefüllt, da ich wohl jetzt bei einer Studie mitmache.

Essen konnte ich direkt einen Tag nach der OP und auch alles was ich wollte (zum Frühstück Brötchen, normal Mittagessen und Abendbrot). Das Essen an sich hat aber ziemlich lange gedauert und man war auch total schnell satt und tierisch voll. Einen Tag habe ich wohl leider etwas übertrieben und wurde den Tag dann auch gleich mit schrecklichen Schmerzen bestraft. Da auch mein Zwerchfell genäht worden ist, tat das ziemlich weh. Die ersten zwei Wochen hatte ich arge Probleme mit tief einatmen oder lachen. Schluckbeschwerden traten erst ca. drei Wochen nach der OP auf. Oft, wenn ich zu schnell gegessen hatte oder zwischendurch zu wenig getrunken. Ich hatte gelesen, dass diese Beschwerden nach 8 Wochen weg seien...und das war auch so. :)=

Aber nun zum Wichtigsten: Seit der OP habe ich keine Tabletten mehr genommen, ich kann jetzt wirklich ALLES essen und trinken, ich kann mich hinlegen ohne meine Magensäure begrüßen zu müssen. Ich bin absolut glücklich diesen Schritt gemacht zu haben und trotz der doofen Voruntersuchungen, dem hin und her bezüglich der Ergebnisse und des OP Termins sowie der Schmerzen in den zwei Wochen danach, würde ich diese OP jedem empfehlen, der mich danach fragt. :)z

Ich hoffe, ich konnte Euch damit etwas helfen. :-)

R-eneeessanxce


Hallo Verena,

danke für diesen überaus spannenden Bericht.

:-o

Aufgrund der 10 Tage ohne Omeprazol war meine Speiseröhre wieder völlig kaputt (Grad 2).

DAS dachte ich schon, als ich von den °10 Tagen ohne" las ...

Klingt alles zusammen ganz schön hart, was Du hinter Dir hast, aber wenns jetzt so wunderbar geholfen hat, ist es ja super. :)^

Und führst Du jetzt fürs Flugzeug bzw. für Flugreisen einen Ausweis mit? ;-)

Liebe Grüße – schön, dass Du Dich extra angemeldet hast, @:)

Renee *:)

R~eneNessGan-cxe


P.S. Verrätst Du uns eventuell noch, wo Du operiert worden bist? Eventuell auch per Privater Nachricht?

V)ereWna_a7x9


Hallo Renee! :-)

Ja, ich habe jetzt ein kleines weißes Kärtchen, auf dem steht, dass ich so ein Band trage und kein MRT mehr machen darf. Komischerweise wird aber auf der Karte kein Name vermerkt, so dass jeder mit so nem Teil rumlaufen könnte. ???

Angeblich kommt man ohne zu "Piepen" durch die Flughafenkontrollen, aber so ganz trau ich der Angelegenheit auch nicht. Vor dem nächsten Flug wird´s zumindest bestimmt spannend. ;-)

Ich habe mich in Herne operieren lassen (evangelisches Krankenhaus). Das ist zwar 200 km von meinem Wohnort entfernt, aber ich hatte bei dem Arzt ein guten Gefühl und die Ärzte hatten da bereits diverse Erfahrungen (zu dem damaligen Zeitpunkt wurde dort die OP im Schnitt bereits zweimal die Woche durchgeführt).

Viele sonnige Grüße :p>

M-aster5p


Hallo Verena,

wow, deine Geschichte war sehr spannend. Herzlichen Dank dass Du uns daran teilhaben lässt :)^

Ich wünsche Dir weiterhin eine refluxfreie Zeit ;-)

P epepeMroni


Hallo zusammen!

Ich habe die Linx-OP auch machen lassen,und zwar in Köln am 12.06.2012.

Bei mir hat die OP leider nichts gebracht, schon nach einem Tag der Entlassung hatte ich wieder die selben probleme.Die Magensäure fließt weiterhin in die Speiseröhre zurück,und bekomme deshalb Atemnot und probleme mit den Nebenhöhlen.Jetzt gut 3 Monate später,wird mir von der Uniklinik Köln mitgeteilt,dass sie den Ring wieder entfernen würden,aber erst 1 Jahr nach der OP,wegen der Narbenverheilung.Gleichzeitig wollen die mir diesen starren Ring (Fundoplikatio)anbringen,den ich um keinen preis haben wollte,weil es im Netz genug leute gibt,die nur schlechte erfahrungen damit gemacht haben.Ich weiß jetzt selber nicht,was ich jetzt machen soll,da mir die PPI nicht wirklich helfen.Ich habe diese scheiße schon etwa 9 Jahre,aber seit etwa 4 Jahren, habe ich keine wirkliche Lebensqualität mehr.Vielleicht hat jemand auch diese Symptome wie Atemnot oder auch probleme mit den Nebenhöhlen,und kann mir einen guten Rat geben!

sHofia34x-39g Djahre alt


wenn du die fundoplicatio nicht machen willst, mußt du es auch nicht, es ist alleine DEINE entscheidung, was du machen willst oder nicht.

die ärzte sind nicht die besitzer deines körpers

mit den vor- und nachteilen einer fundoplicatio mußt du hinterher leben, nicht der arzt.

wenn du um keinen preis eine fundoplicatio haben willst, dann lasse dir die magnetenkette wieder entfernen und gut ist, vorher würde ich mir aufjedenfall eine zweite meinung einholen.

evtl. sitzt der ring nicht richtig, wer weiß?

oder

du hast ganz andere probleme (vor einer fundoplicatio aufjedenfall zweite meinung einholen und ph metrie, manometrie, magenspiegelung und breischluck röntgen machen lassen)

sEofia34-3B9 jaKhre alxt


p.s.

zweite meinung bedeutet natürlich ANDERES krankenhaus fragen

Prepe.perxoni


Hallo Sofia,

vielen Dank für deine Antwort,aber die Prozedur(Magenspiegelung,PH-Metrie,Manometrie und Breischluck)habe ich ja vor 2 Wochen machen lassen,und das Ergebnis war ja,dass Magensäure in der Speiseröhre ist.

s'ofia34-39` jahEre alxt


ok

aber wie gesagt nur DU entscheidest über deinen körper

keine ärzte

keine verwandten

ich weiß wovon ich spreche, hab mich selber unter druck setzen lassen und mich einer fundo unterzogen vor 8 jahren die ich nicht wollte.

die fundo wird an DEINEM körper ausgeführt, d.h. die ärzte, verwandten usw. müßen danach nicht mit den vor- oder nachteilen leben und sie spüren, sondern du alleine wirst damit leben müßen.

aus diesem grunde, lasse dich nicht unter druck setzen.

du kannst die kette auch so erstmal entfernen, ohne gleich noch hinterher eine fundo machen zu lassen.

ich würde mir eine zweite meinung einholen, wie ich oben schon gesagt habe.

und wenn du eine fundo machen lassen möchtest, weil du es möchtest, ist es völlig in ordnung, dies solltest du aber ohne druck entscheiden und vorallem erstmal eine zweite meinung einholen, hab bisher eigentlich nur positives gehört von der kette, wende dich an herne kh, oben ist da ein beitrag dazu hier auf der seite, vielleicht sitzt die kette nur falsch.

lg sofi

s+ofiTa34-39 1jahre xalt


das evangelische kh in herne war das erste zentrum in deutschland glaub ich, welches die kette anbot, vielleicht sehen die etwas, was köln nicht sieht, wer weiß.

(aber noch ca. 4 andere zentren in deutschland sollen dieses verfahren mittlerweile anbieten oder gar jetzt inzwischen noch mehr zentren)

A9nn_itxa


Pepeperoni,

bei allem was du hier liest bedenke, dass hier meist nur die Leute schreiben, die nach einer OP nicht wirklich mit dem Ergebnis zufrieden sind.

Leute, denen es nach einer OP gut geht, haben gewöhnlich besseres zu tun als hier das Leid anderer zu verfolgen.

Ich möchte dir damit nur sagen, dass der Anteil derer, bei denen eine Fundoplicatio gemacht wurde und denen es danach dauerhaft gut geht, mit größter Wahrscheinlichkeit größer ist als der Anteil der unzufriedenen Operierten ;-).

Viel Erfolg bei der richtigen Entscheidung und gesundheitlich alles Gute :)^

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