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Wer besitzt das Linx–band gegen Reflux?

sRaloVon


8. Woche: Alles gut! Habe bereits seit einer ganzen Woche absolut kein Sodbrennen mehr. In den Tagen davor war das manchmal auftretende Sodbrennen auch schon nicht mehr so intensiv. Ich denke der LINX-Ring wird langsam "aktiver" und bewegt sich mehr. Seit der Magenspiegelung ist das Schlucken wieder etwas besser geworden. Ich hab mal einen Selbstversuch gemacht und eine Gel-Kapsel Fischöl mit einem Durchmesser von fast einem Zentimeter geschluckt. Und siehe da, ging problemlos durch. Wichtiger als das gute Kauen ist es übrigens, nicht so schnell hintereinander etwas runter zu schlucken. Immer erst den nächsten Bissen, wenn der vorige durch ist. Das dauert etwas. Ansonsten bildet sich wie ein Pfropfen vor der Engstelle, die Peristaltik kommt total durcheinander und alles muss oben wieder raus.

s|aloxon


Ergänzung: Nach der Magenspiegelung hatte ich so ein Ziehen im oberen Bauchbereich. Nicht stark, aber auch nicht normal. Ich habe vermutet, dass bei der Spiegelung etwas gereizt wurde. Zusätzlich war dann auch das Schlucken ganz leicht schmerzhaft. Wie vermutet, ging alles im Lauf der Zeit wieder zurück.

snalooxn


Da es Nachfragen per PN gab, hier nochmal eine Klarstellung zum Schlucken: Hätte ich immer extrem gut gekaut und langsam gegessen, dann hätte ich vom ersten Tag an NULL Probleme mit dem Schlucken gehabt!!!!!! Aber ich experimentiere halt gerne etwas: Geht das jetzt durch oder nicht... Ich will die Speiseröhrenmuskulatur ja auch trainieren. Das geht halt manchmal schief und ich würge es wieder hoch... Wer damit Probleme hat, legt sich einfach einen Zettel mit der Aufschrift: "KAUEN – LANGSAM ESSEN" hin... :-)

s%aloxon


9. Woche, Beginn Monat 3:

Zeit für ein erstes Fazit. Die LINX-OP erfüllt (ich kann natürlich nur für mich sprechen) ihren Zweck total! Kein Reflux, kein Sodbrennen (mehr) seit ca. 2 Wochen. Ich muss keine Medikamente mehr nehmen. Ich kann essen und trinken was und wann ich will. Ich führe wieder ein normales Leben.

Bleibt vorerst nur die Sache mit dem Schlucken. (mind. 50% sollen diese (meine) Probleme haben) Es wird zwar langsam immer besser, aber so wie vor der OP ist es noch nicht. Angeblich soll es ja dann irgendwann schlagartig wieder normal sein. Also warten wir es ab...

Ab sofort melde ich mich (wenn es keine Nachfragen gibt) nur noch so ca. 1 mal im Monat.

s.mily.ba~erQc.hen


Erfolgreiche Reflux-OP mit Linx-reflux-management-system

Also ich (43, weiblich) hab mich im Februar 2013 erfolgreich mit dem neuem Linx-reflux-management-system operieren lassen. Es ist allerdings danach nichts mehr wie vorher. Es ist einfach zwingend erforderlich, seine bisherigen Ess- und Trinkgewohnheiten auf die neue Situation einzustellen. Essen und Trinken – in Zeitlupe. Das Hungergefühl ist bei mir seit der OP weg. Ich könnte den ganzen Tag einfach nichts essen. In zwei Wochen habe ich, unfreiwillig, nun schon 3 Kilo abgenommen. Aber im Vergleich zum ganzen Theater die zwei Jahre vor der OP (8 x Kehlkopfentzündung mit jedes Mal Antibiotika) bin ich der Meinung, mich für den richtigen Schritt mit dieser OP entschieden zu haben. Jeder muss selbst wissen, wie weit er dafür Opfer zu bringen bereit ist. In meinem Fall muss ich sagen, einfach die Zeit abwarten und schauen, wie ich mich mit der Zeit so daran gewöhne, kaum was zu essen oder zu trinken. Es ist einfach eine Einstellungsfrage. Und wenn man sich mit der neuen Situation ganz genau befasst und bei jedem Schluck sein Hirn einschaltet, sich beim Essen und trinken wirklich Zeit lässt und alles langsam und in Ruhe angeht, müsste es möglich sein, mit der Zeit damit klar zu kommen. Klar, die Schmerzen können bei zu großen "Häppchen" schon enorm sein. Das Implantat zeigt einem ganz genau auf, was man falsch gemacht hat. Aber immer noch besser, als jahrelang Tabletten (Pantoprazol) oder dauernd Antibiotika zu schlucken und mit erhöhtem Kopfteil liegen müssen, wovon einem dann wieder der Rücken weh gut. So legt man sich hin, am besten auch kohlesäurehaltige Getränke aller Art dringend vermeiden, und versucht nun einfach, das Beste draus für die Zukunft zu machen.

smily.baerchen

sPof6ia34-j39 jaehrxe alt


saloon

vielen dank daß du alles so ausführlich erzählst ist mir sehr wichtig

auch ganz genau das mit dem schlucken in wie weit es sich bessert und das es noch nicht so ist wie vor der op und das mit dem nichtsodbrennen usw.

ist alles sehr interessant für mich.

danke dir für deine berichte und auch für deinen bericht im april 2013.

liebe grüße sofi @:) :-)

spof/ia3_4-o39 jahrem xalt


hi smily

wo hast du die op machen lassen?

liebe grüße sofi @:)

hoffe du berichtest weiter in wochen abständen usw.

das mit dem schlucken bleibt nicht so, das ändert sich mit den monaten zum positiven hin. @:)

s4al*oon


@ Sofia:

Gerne...! Immer noch kein Sodbrennen. Genial!

@ Smily:

Kohlensäurehaltige Getränke waren bei mir schon von Beginn an kein Problem. Aufstoßen ging immer total gut. Hat sich mein Doc auch gewundert.

syofiVa34-3M9 JjahHre xalt


ich finde es auch super saloon, daß du es so haargenau erzählst immer

viele erzählen halt so grob alles das bringt mir persönlich nicht soviel

aber du gehst genau und detailiert auf die verbesserungen ein die veränderungen und überhaupt auf alles genau ein beim erzählen

vielen dank dafür @:) :)^

sdofiXa34-3&9 jaZhrex alt


was ißt du so momentan an sachen so grob und an mengen?

und wieviel trinkst du an mengen so grob?

danke sofi

sXmily.b=aerc^hen


Ich bin hier nicht bin ins kleinste Detail gegangen, da die Situation bei jedem – vermutlich – doch anders ist. Sicher gibts es "einige" Gemeinsamkeiten, aber bestimmt nicht prinzipiell. Daher sah ich es nicht als erforderlich an, jedes Detail zu erläutern. An Flüssigkeit nehme ich täglich so gut wie nur heißes Ingwerwasser zu mir. Da ist nämlich keine Kohlensäure drin und leicht bekömmtlich. Essen tue ich eigentlich nach Möglichkeit normal. Aber bei Fleisch usw. fällt mir das Schlucken schon noch recht schwer. Aber ich freue mich, wenn das Hungergefühl doch wieder einstellen würde und auch die ganze Schluckerei allmählich seinen normalen Ablauf finden würde. Bin gespannt. Operiert wurde ich in München. Der Arzt hat mir auch vor der OP nicht so viel erzählt. Er hat mir einen Flyer mitgegeben, das wars. Die Erfahrungen muss ich halt selber machen. Vielleicht ist es auch manchmal besser, vorher nicht schon alles zu wissen, vielleicht würde das einen doch etwas abhalten, diesen Schritt mit der OP zu gehen. Aber im Nachhinein denke ich mal, war dieser Schritt für mich persönlich der richtige. Dass mit dem vermutlich vorhandenen Sodbrennen war mir vorher nicht wirklich bewusst. Aber es war wohl offensichtlich vorhanden. Nun ist halt täglicher Schluckauf im Moment die Regel. Etwas lästig und auch bei längerem Andauern doch bissi schmerzhaft. Aber es hält nur relativ kurz an. Und ich bin schon gespannt, wie sich mit der Zeit alles wieder zum Normalen entwickelt. Kann ja nur noch besser werden. Daher möchte ich allen hiermit Mut zu diesem Schritt zusprechen.

Gruß

smily.baerchen (München)

sbaloo9n


@ Sofia

Essen/Trinken:

Ich esse und trinke einfach das was ich will. Es gibt (für mich) keinerlei Einschränkunge/Präferenzen oder Sachen, die ich gut oder weniger gut vertrage. Ich trinke oft tage-/wochenlang keinen Alkohol, hab aber auch schon mal wieder richtig "zugeschlagen" und mich betrunken. (Ich rauche nicht, hab noch nie geraucht.)

Wenn ich eine Riesenflasche Cola trinken wollte, würde ich das machen. Aufstoßen ist kein Problem.

Aus Gewohnheit esse ich keine schweren Sachen (fettes Fleisch o.ä.) aber das würde bestimmt auch gehen.

Sehr positiv ist der etwas verringerte Appetit. Ich halte mein Gewicht deutlich einfacher als vor der OP.

Im Einzelnen: Morgens eine Scheibe Toast mit Wurst/Käse (Wochentage) oder 1 Croissant, 1 großes Brötchen, Obst (WE). Mittags ein "normales" Essen, Nachmittag etwas Kuchen, Abend 1 Scheibe Brot mit Wurst/Käse, zwischendurch Obst, Joghurt, Abends ab und zu Naschereien (so Gummi-Zeug, Schokolade) oder Obst.

Ich trinke viel stilles Mineralwasser, aber nicht weil ich das müsste sondern weil ich das gerne mache und nicht so viele Kalorien drin sind. Auch alkoholfreies Bier... Ist wirklich völlig egal.

stofia34-)39 jaAhre +aGlxt


liebe smily baerchen

nein du warst nicht gemeint mit dem ins detail erzählen, da meine ich einen anderen faden, refluxerkrankungen.

in diesem faden wird immer sehr detalliert erzählt von allen die bisher operiert waren.

dich meinte ich garnicht, sondern nichtlinxoperierte eine fundoplicatio.

(aber auch nicht alle, viele erzählen perfekt

viele grüße sofi @:) *:)

s+ofia3K4-39 jahxre alt


vielen dank auch dir saloon fürs erzählen :)_ @:)

Moumbl_es


Hallo liebes Forum,

ich habe vor einiger Zeit diesen Faden mit der Linx op schon einmal verfolgt und stoße nun auch mal dazu.

Ich bin 29Jahre alt und leide seit 14 Jahren auch an Reflux wegen der Üblichen Hiatushernie(unter 3cm). Ich habe damals mit 1x täglich 20mg Omep begonnen. Das hat auch soweit gut funktioniert, dachte ich. Bis sich dann 2007 bei einer Gastro herausstellte das ich ein Short-Barrett habe. Also musste ich die Dosierung der Omep auf 40mg täglich erhöhen. Ab 2007 habe ich alle 2Jahre eine Gastro machen lassen ohne veränderung sowie pos. als auch neg.

Im April 2012 hatte ich aber plötzlich sehr starke schmerzen in der Speiseröhre, also bin ich zum Doc und dieser wies mich in ein KKH ein (mit dem Satz "sie sollten sich schonmal über eine OP gedanken machen").

Also wieder eine Gastro und soweit alles unverändert aber starke entzündungen der Speiseröhre. Ich sollte die Dosierung der Omep für 1-2mon auf 80mg hochsetzen. Und dann langsam versuchen wieder auf 40mg zu kommen. Hat soweit ich das beurteilen kann auch sehr gut geklappt habe keine schmerzen oder Reflux. Bin wieder eine ganze Zeit auf 40mg und hatte vor 2Wochen wieder eine Gastro. Ergebnis Speiseröhre nicht mehr entzündet und das Barrett ist kleiner geworden nun unter 5mm. Und durch die entnahme der Geweberproben sagte der Doc sei es wohl fast ganz weg. Nächste Gastro erst in 4Jahren.

Doch nun zum eigentlichen Thema. Hatte mich 2012 auch schon über die linx op im KKH informiert. Doch aufgrund des Barrett sagte der Doc dürfe er diese Op noch nicht durchführen, da sie nur im Rahmen einer Studie bis ende 2012 operiert würde. Und dies Studie Barrett pat. ausschließt. Ich solle mich Nov/Dez 2012 wieder bei ihm melden. Das habe ich bislang noch nicht getan, da ich mir halt selber nicht sicher bin was ich machen soll. Also verfolge ich hier dieses Thema und will mich auf diesem weg auch bei saloon bedanken der sich hier die mühe macht :)^ und alles genau wieder gibt. Freut mich das es bei dir soweit gut geklappt hat.

Nur ließt man ja leider hier auch negative Sachen wie halt Verwachsungen ist nur die Frage ob das am wenigen Kauen/Essen liegt.

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