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Wer besitzt das Linx–band gegen Reflux?

spofia34-w39 j8ahre axlt


wollte den faden hochschieben

kann doch nicht sein, daß niemand inzwischen sich hat operieren lassen nach diesem verfahren.

bitte an alle die dies lesen und entweder die op vorsich haben oder hinter sich haben melden und bescheid geben wie es gelaufen ist.

danke sofi :)D {:(

Prauluamarxie


Verena 79

Auch ich möchte mich ganz herzlich für Deinen ausführlichen Bericht bedanken und wünsche Euch Beiden, daß letztendlich alles gutgeht.

Ich habe mich auch für diese Methode interessiert und werde sie jetzt ganz schnell vergessen.

GLG

E%ntlxe


Frodewin

warum hast Du dich operieren lassen, halfen die PPI nicht oder wolltest Du keine mehr nehmen? Was sind das noch für Beschwerden die Du hast?

LG *:)

Fbroqdewxin


@ Entle

Als ich vor ca. 6 Jahren die Diagnose, Refluxerkrankung und Hiatushernie bekam, empfahl mir mein Hausarzt sofort die OP, und es war auch mein eigener Wunsch, weshalb ich mich sofort ins Krankenhaus überweisen ließ, vor allem um eine Dauermedikation mit den PPI's zu vermeiden.

Dort angekommen fingen die üblichen Untersuchungen an, die am Ende dazu führten, daß man von einer OP absehen wollte, weil es angeblich nicht so schlimm war, unter anderem auch wegen der Ergebnisse der ph-Metrie Messung, die trotz meiner Beschwerden gar nicht so schlecht sein sollten, mich wundert nur wieso ich dann so schwere Entzündungen hatte, die sogar schon zu Fissuren in der Speiseröhre führten.

Auf jeden Fall habe ich dann erstmal ca. 3 Jahr meine Tabletten (Pantoprazol) geschluckt, bis ich dann auf eine neue Magenspiegelung bestanden habe, da die Beschwerden sich wieder verschlimmerten.

Das Ergebniss war dann auch so wie ich es schon befürchtet hatte, wieder schwere Entzündungen, und zu allem Überfluss hat sich auch noch ein Barrett gebildet, trotz Dauermedikation.

Darauf hin wurde sofort und ohne Voruntersuchungen eine OP gemacht, und zwar eine Fundoplicatio und der Zwerchfellbruch wurde genäht. Die OP selber verlief sehr gut, wenngleich man auch 3-4 Wochen danach Probleme hatte beim Essen, aber ich denke mal das ist nach so einem Eingriff normal. Leider hatte ich nach der OP immer noch gelegentlich Sodbrennen, weshalb ich auch weiterhin mein Pantoprazol nahm, zumindest ist seit der OP die Entzündung nicht wieder gekommen, und das Barrett ist auch nicht größer geworden.

Wegen der Beschwerden wurde ein halbes Jahr nach der OP eine erneute Magenspiegelung gemacht, wobei mein Gastroenterologe sah, daß sich in der oberen Speiseröhre "ektope Magenschleimhaut" gebildet hat, und er glaubt das sie für die Beschwerden verantwortlich ist, weshalb er sie in einer kleinen OP abtragen wollte. Leider war diese ektope MSH so tief ins Gewebe eingewachsen, daß er die OP abbrechen mußte.

Darauf hat er mich in eine Uniklink überwiesen, die speziell auf diesem Gebiet forschen.

Dort hat man mir aber von einer OP abgeraten, da es eine größere Sache werden könnte, und auch nicht so ganz ohne Risiko.

Dort bin ich nun aber jedes Jahr zur Kontrolle, und ich fühle mich hier auch sehr gut aufgehoben.

Trotzdem bleibt die Angst, daß sich aus der einen oder anderen Sache irgendwann einmal Speiseröhrenkrebs entwickeln könnte, und die wird mich wohl bis zu meinem Tod begleiten, genauso wie die PPI's. >:(

LG :-)

P:aNudlam#arixe


Frodewin

Auch wenn Dein Bericht an Entle adressiert war, möchte ich mich bei Dir bedanken für die ausführliche Information.

Ich frage mich nur, wie es sein kann, daß sich nach einer Fundoplicatio ektope Schleimhaut bilden kann. Haben die Ärzte dafür eine Erklärung?

E/ntlxe


Frodewin

vielen lieben Dank für Deinen ausführlichen Bericht @:) @:)

die wird mich wohl bis zu meinem Tod begleiten, genauso wie die PPI's

Mmhh, eigentlich erhofft man sich ja von der OP schon, dass man danach frei von Medis ist, Dein Fall bestätigt aber die (für mich erschreckend hohen) Zahlen in den Studien, die trotz OP wieder PPI nehmen müssen.

Und genau das schreckt mich so vor dieser OP ab.

Ich hab übrigens auch ein paar kleine Inseln von ektoper Schleimhaut in der Speiseröhre, mein Gastro meinte aber, dass man sich nicht sicher ist, ob die überhaupt Beschwerden verursachen können und riet mir ab, die abtragen zu lassen.

LG

F]rod)ewin


Paulamarie

Natürlich war der Bericht an jeden gerichtet, den es interessiert, wenngleich er vielleicht bei der "Refluxerkrankung" etwas besser aufgehoben wäre, es war nur weil die Frage hier gestellt wurde.

Nun zu deiner Frage, eigentlich hat mir noch niemand genau erklären können, wieso es nach der OP dazu kommen konnte, vielmehr glaube ich das es schon vorher da war und einfach übersehen wurde.

Meine ersten Magenspiegelungen wurden damals in einer kleinen Praxis gemacht, wo die technische Ausstattung eher bescheiden waren, später ging ich dann in ein Krankenhaus wo es dann auch entdeckt wurde. Heute habe ich das Glück in einer sehr guten Uniklinik zu sein, und dort in der Endoskopie ist eines der Forschungsschwerpukte die "Diagnostik und Therapie des Barrett-Ösophagus", und ich glaube das man hier Gewebeveränderungen, bzw. Dysplasien am besten diagnostizieren kann. Sollte es wirklich mal entarten, was wohl eher selten vorkommt, hoffe ich das man es operativ behandeln kann. Das Problem dabei ist ja, daß alles was sich im oberen Ösophagus abspielt schlechter zu behandeln ist und damit immer ein höheres Risiko besteht.

Auf jeden Fall glaube ich, daß die Fundoplicatio für mich das beste war, auch wenn sie wohl weniger Einfluß auf die ektope Schleimhaut hatte, denn dort im oberen Ösophagus, wo sie war, hatte ich noch nie eine Entzündung, diese beschränkte sich vielmehr auf das untere Drittel, was letztendlich dann auch zum long-Barrett führte.

Das einzige was ich jetzt noch machen kann, ist die jährliche Kontrolle, PPI's und ein gesunder Lebensstil.

Gruß *:)

F~roXdewxin


Entle

Das zeigt mal wieder, daß es unter den Ärzten sehr unterschiedliche Meinungen gibt, mein erster hat versucht sie abzutragen, der zweite hat mir von einer rein prophylaktischen Abtragung abgeraten, was wohl auch die bessere Entscheidung war, allein schon wegen der Risiken.

Zum Glück habe ich bis jetzt auch noch keine Probleme mit den Tabletten, wegen evt. Nebenwirkungen und ich hoffe es bleibt auch so.

Ob die Beschwerden nun wirklich von dieser ektopen Schleimhaut kommen, kann mir auch niemand mit Sicherheit sagen, aber man kann damit leben, es ist vielmehr der Gedanke, daß es vielleicht mal entarten könnte, genauso wie das Barrett, aber daran sollte man garnicht immer denken.

LG

PNaulamaTrie


Frodewin

Vielen Dank für Deine Erklärungen. Ich habe ja einen Ultra-Short-Barrett, der allerdings nur 2x vor 10 Jahren nachgewiesen wurde und dann nicht mehr. Jetzt eben immer wieder Speiseröhrenentzündungen, auch unter PPIs.

Für mich habe ich entschieden, keine PPIs mehr zu nehmen, sehr zum Mißfallen meines Gastroenterologen. Aber da ich starke Nebenwirkungen habe, versteht er mich auch irgendwo. Gehe 1x jährlich zur Magenspiegelung. Ich habe ihn mal wieder darauf angesprochen, aber er sagt halt, PPIs sind nach wie vor die Standardtherapie. Ein Chirurg, der mich operieren sollte und nicht wollte, hat gesagt, daß er überhaupt nichts von PPIs hält und die einen Barrett nicht verhindern könnten. Von einer ektopen Schleimhaut habe ich noch nie gehört.

Ich habe übrigens einen guten Bekannten, der Barrett hatte aus dem sich Speiseröhrenkrebs entwickelt hat.

Ihm wurde der Magen hochgezogen (laienhaft ausgedrückt) und er führt ein beschwerdefreies Leben, allerdings natürlich mit PPIs. Selbst Weintrinken ist kein Problem. Die OP ist jetzt schon 10 Jahre her.

Mein Gastro hat mir gesagt, sollte sich irgendwas bei mir dramatisch verändern, kann man immer noch abtragen. Daher ist es sehr interessant, was Du dazu geschrieben hast.

Auch viele Grüße @:)

F(ro0dewxin


@ Paulamarie

Hab ich doch gern gemacht. :-)

Das mit dem Barrett klingt doch erstmal ganz gut, und deine Hernie ist ja auch nicht so groß, aber woher kommen denn die Entzündungen, oder ist es vielleicht wie bei mir ein zu schwacher Schließmuskel in der Speiseröhre. Ich hatte ja auch unter PPI's immer Entzündungen, weshalb bei mir sofort und ohne weitere Diskussion die OP gemacht wurde, leider aber erst bei der zweiten Vorstellung.

In deinem Fall wo du wegen der starken Nebenwirkungen keine PPI's mehr nehmen willst, was ich gut verstehen kann, gibt es doch keine Alternative.

Was ist das für ein Chirurg, der dann bei dir eine OP nicht machen will, ich will nicht wissen, wie ich in so einem Moment reagiert hätte.

So wie dein Gastroenterologe schon sagt, sind PPI's leider immer noch die Standarttherapie, aber wenn dies nicht mehr möglich ist, muß er doch eine klare Aussage machen, was es für Alternativen gibt.

Auch kann ich die Aussage zum Barrett nicht ganz nachvollziehen, denn die PPI's können in den meißten Fällen eine Entzündung heilen bzw. verhindern, und eine gesunde Speiseröhre bildet nach meiner Meinung nicht so leicht ein Barrett, aber ich bin ja kein Chirurg, ich kann immer nur aus eigener Erfahrung sprechen.

Das er noch nie etwas von einer ektopen Schleimhaut gehört hat wundert mich nun doch, denn auch wenn sie nicht so häufig vorkommt und man sie nicht für so relevant hält, sollte er sie doch kennen.

Dein Bekannter hat wohl Glück gehabt mit dem Verlauf, bzw. es ist vielleicht in einem Frühstadium erkannt worden, denn ich weiß von vielen aus einem anderen Forum, die mehr Probleme und Einschränkungen hatten, aber da ist es wohl auch später entdeckt worden, auf jeden Fall sollten wir dankbar sein für unsere jährliche Magenspiegelung.

Mit der Möglichkeit einer Abtragung hast du sicher Recht, ich habe selbst schon mal nach gefragt ob man nicht schon das Barrett mit der sogenannten "Radiofrequenzablation" abtragen könnte, aber man wollte es erst machen, wenn sich Dysplasien bilden würden, noch besteht keine Notwendigkeit.

Für kommende Woche wünsche ich dir eine Histo mit gutem Befund, eine gute Besprechung und natürlich noch einen schönen Abend.

LG

sRofia34u-39 jahar6e alt


hi frodewin

danke für deinen bericht.

wieviel mg ppis nimmst du seit der OP?

danke sofi *:)

F|roMdewin


Hi Sofia,

ich nehme zur Zeit noch 40 mg Pantoprazol, vielleicht würden auch 20 mg reichen, aber es gibt mir ein wenig das Gefühl der Sicherheit, denn ich möchte nie wieder so schwere Entzündungen bekommen, wie ich sie vor der OP hatte, denn letztendlich konnte sich wohl erst dadurch das Barrett entwickeln. Ehrlich gesagt glaube ich auch nicht, daß ich bei der niedrigeren Dosis wieder eine Entzündung bekommen würde, aber wenn man doch mal wieder das Gefühl von Sodbrennen hat, mache ich mir mehr Gedanken wegen irgendwelcher Gewebeveränderungen, als wegen der Nebenwirkungen der Tabletten.

Diese 40 mg waren und sind für mich immer die absolute Schmerzgrenze gewesen, zur Not kann man ja immer noch z.B. eine Maaloxan, oder die zuvor schon erwähnten Gaviscon nehmen, die ich selber aber noch nicht kenne.

Auf jeden Fall werde ich versuchen vor meiner nächsten Magenspiegelung, die Dosis für ein paar Monate auf 20 mg zu reduzieren, und wenn die Befunde dann gut diese Dosis beibehalten, denn auf Dauer sind 40 mg eigentlich zuviel.

LG *:)

s6ofia3(4-39X jahzr9e alxt


hallo frodewin danke für deine info.

habe dir übrigens vorhin eine pn/mailboxnachricht gesendet.

lg sofi *:)

P%aulaKmdarie


Hallo Frodewin,

mein Gastro hat von der ektopen Schleimhaut bestimmt schon gehört! Ich aber nicht, da ich wohl auch keine habe.

Der Chirurg wollte mich deshalb nicht operieren, da er beim Röntgenbreischluck nur minimale Veränderungen der Speiseröhre sah (Refluxösophagitis Grad 1). Er ist schon für OPs (ist Chefarzt der Klinik), macht sie aber nur, wenn nötig. Finde ich gut! PH-Metrie und Impedanzmessung war bei mir ja auch in der Norm.

Mein Gastro lehnt ja auch eine OP ab. Wegen der ständigen Speiseröhrenentzündungen muß ich aber Medis nehmen, PPIs haben das ganze definitiv verschlechtert. Jetzt habe ich Sodbrennen, aber leider nur im Hals und im Ohr (rechts), nehme ich dann Säureblocker, geht das wieder weg.

Ich nehme an, daß durch meine sehr schlechte Verdauung der Druck auf den Magen ziemlich groß ist (ich habe nach dem Essen sofort einen Blähbauch, bei der Darmspiegelung wurde mir vorige Woche ein spastisches Colon (Reizmagen) diagnostiziert. Ich denke, ich muß mal da ansetzen.

Heute war ich übrigens in der Apotheke und habe wegen Gaviscon nachgefragt: hat zwar kein Aluminium, soll aber einen sehr starken rebound-effect haben. Kann ich gar nicht brauchen.

Irgendwie alles total blöd!

L.G.

FQr6odAewixn


Hallo Paulamarie,

da habe ich mich leider ein wenig verlesen, ich dachte der Chirurg kannte sie nicht, aber das warst ja wirklich du, tut mir leid.

Das du immer noch die Beschwerden hast ist natürlich schlimm, aber wenn die Untersuchungen so ausgefallen sind, ist es vielleicht ganz gut wenn man noch keine OP macht, vielleicht liegt es ja wirklich am Reizmagen, man möchte doch endlich wissen, was der Grund für die Beschwerden ist.

Das dies Gaviscon auch einen so starken Rebound-Effect hat, hätte ich nicht gedacht. Ich hoffe du findest etwas was dir besser hilft, bis man die wahre Ursache behandeln kann.

LG

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