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Wer besitzt das Linx–band gegen Reflux?

Taxa>ntos


Guter Hinweis:

Auf einer Site habe ich beide KHs getrennt aufgelistet gelesen, die gehören aber scheinbar zu einer Krankenhaus Gemeinschaft.

So genau kenn ich mich nicht aus – ich komme aus Thüringen.^^

Ich weiß nur, dass das Verfahren bei uns scheinbar nirgends angeboten wird.

T\xanxtos


Ich hab eben einen Artikel gefunden, wo KHs aufgelistet werden, die die OP anbieten:

Ev.Krankenhaus Herne /Prof.Kemen

St.Rochus KH Steinheim /Dr.Konermann

Marienkrankenhaus Kassel /Dr.Heimbucher

Diakonie Kliniken Markus KH /Prof.Fuchs

Uniklinik Köln /Prof.Hölscher&Dr.Gutschow

Uniklinik des Saarlandes /Prof.Schilling

Stadtkrankenhaus Schwabach /Dr.Horbach

Städt. Klinikum Forchheim /Dr.Drummer

Arabella Klinik München /Dr.Merkle

Ev.Krankenhaus Castrop-Rauxel /Dr.Schulz

KnappschaftskrankenhausBottrop/Dr.Peitgen

RuppinerKliniken/Dr.Buthut

sLalo-on


@ Txantos:

die Zentren stehen aktuell auf der Thorax Medical Seite.

Wo ungefähr in TH lebst du? Ich Nähe Suhl...

T$horx77


Hallo

ich werde mich wenn alles gut läuft in Bremen Diako [[http://www.diakobremen.de/patienteninfos/aktuelles/news/artikel/neues-verfahren-zur-behandlung-von-chronischem-reflux-und-sodbrennen/]]

operieren lassen

Gruß

TEhorx77


Muss jetzt "Ranibeta 300 Filmtabletten" nehmen und habe dadurch schon ab mittags Sodbrennen und Schwindel Gefühle, na toll aber was tut man nicht alles um endlich von diesem Fluch befreit zu werden :)^

Gruß

T3xanlto0s


Hat hier schon jemand was von dem Magen-Schrittmacher (EndoStim) gehört?

Falls ja, wie sind die Resultate mit dem LINX-Verfahren zu vergleichen?

svmily.baeArchen


Meine in München durchgeführte OP liegt nun gut 9 Wochen zurück. Ich bin schon der Meinung, dass die Lebensqualität sich allmählich wieder normalisiert und hergestellt wird.

Was allerdings nicht darunter gezählt werden kann, ist für mich mein tägliches Schwindel-Problem.

Das hatte ich vor der OP gern durch das Pantoprazol.

Aber jetzt, ab der 4. Woche nach der OP wird es lästig.

Ich warte schon, bis mich mein operierender Arzt zur ersten Nachkontrolle anschreibt, da ich mir von einem HNO in diesem Falle keine große Unterstützung erhoffe...

Wem geht es noch so ???

Und das Hungergefühl hat sich seit der OP, also seit nun 9 Wochen, auch nicht mehr eingestellt.

Es ist einfach weg.

smily.baerchen ":/

P5airxo


Hallo,

unabhängig von diesem Thread, war ich nach meinem leider unbeantworteten Hilferuf hier 2011 im Forum (hier kann man auch [[http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/580143/ meine Vorgeschichte]] entnehmen :-)) in Spezialbehandlung 2012 und musste eine Reihe an Untersuchungen durchführen:

Gastroskopie mit Proben (Meine 6te...)

Spezielle Blutbefunde

Schluckdruckproben

24 Stunden Säuremessung

Zur Ergänzung: Einen Monat nach meinem Forumseintrag hier, ging ich unter die Nichtraucher und gehöre nach zwei Jahren noch immer zu ihnen :)^ (hatte aber leider keine Auswirkung auf meine Schmerzen)

Unterm Strich kam bei mir heraus, dass bei mir der LINX-Ring wohl die beste Eignung hätte.

Anhand dieses Threads konnte man sich schon ein gutes Bild machen, wenn gleich ich auch nicht alles im Detail lesen wollte, um mich nicht zu sehr nervös zu machen.

Ich hatte den Eingriff nun vor zwei Tagen in Wien und bin schon seit gestern wieder zuhause und mir gedacht, ich werde auch ein wenig über meine derzeitigen Erfahrungen erzählen und euch teilhaben lassen.

Vorgestern nach dem Eingriff im Aufwachraum, ließ ich mir zwei Schmerzmitteln nachreichen, dann ging es nach drei Stunden einigermaßen mit dem neuartigen Schmerz unterm Brustbein und ich kam aufs Zimmer. Es wurde mir und meinem Bettnachbarn (der auch den Ring vor mir am selbigen Tag verpasst bekam) vor der OP nahe gelegt, gleich danach seine Essgewohnheiten wieder aufzunehmen, nur mehr kauen und sich Zeit zu lassen (wie auch hier schon schön beschrieben wurde) – dies wurde dann am Abend von uns auch umgesetzt. Wer die OP vor sich hat sollte jetzt mal nicht weiter lesen ;-)

Es handelte sich um ein Kornweckerl und Brot, mit Cottage-Cheese und einer Suppe. Meinen Bettnachbarn ging es zu diesem Zeitpunkt bei weiten besser als mir, hatte aber auch eine etwas stärkere Figur und war auch älter im Gegnsatz zu mir. Uns beiden fiehl aber dieses drückende Gefühl beim Mageneingang auf, eben das da etwas ist. Nach und nach beging auch der Magen zu knurren, dass schon mal höllisch weh tat, also wusste man worauf man sich einlässt. Ich habe wohlbewusst die Suppe bevorzugt und wirklich nur minimal vom Löffel genippt aber der Schmerz war die Hölle. Dieser kam immer ein wenig Zeit versetzt, also man wusste, jetzt öffnet der Muskel, der Ring dehnt sich ein wenig und das wird gleich weh tun. Mein Bettnachbar aß gleich den Cottagecheese – wir schrien also abwechselnd. Nach der Hälfte der Suppe ließ ich es gut sein, da ich schon ganz verschwitzt und benebelt von den Schmerzen war.

Kurz vorm schlafen gehen musste ich dann auch das erste Mal auf, das ging so einigermaßen, wenn gleich auch alles spannte und der Druck im Stehen ein anderer ist als im Liegen. Danach bekam ich noch etwas schmerzstillendes gespritzt, aber so richtig schlafen konnte ich nicht, auch weil die Betten nicht wirklich angenehm waren.

Am ersten Tag danach, kam das Frühstück – diesmal explizit alles breiig sowie auch das Mittagessen darauf – also gehe ich davon aus, dass wir am Vortag das falsche Essen erhielten und war nachträglich froh, nicht dieses Kornweckerl verspeist zu haben – alleine der Gedanke daran :-X

Das Frühstück ua. ein Pudding ging bis auf den ersten Bissen, eigentlich ganz gut und mit weniger Schmerz durch. Immer sehr viel Pause lassen und nur wenig runter schieben, man merkt dann ohnehin wenn der Wärter das Tor zum Magen öffnet ;-D . Das trinken funktionierte dann auch schon besser, wenn gleich ich nach wie vor das Gefühl habe, durch Nippen viel Luft mit hinunter zu pressen, so dass diese wieder entweichen will, aber nicht wirklich kann und das führt dann zu kurzzeitigen starken Schmerzen.

Nach dem Frühstück gings gleich im langsamen Schritte zum Schluckröntgen, wo ich auch wie saloon hin und her gedreht wurde und nach her das Ergebnis am Screen mitverfolgen durfte.

Man sah sehr deutlich: Kontrastmittel wird geschluckt, wandert herab, bleibt stehen, wandert ganz langsam in den Magen – sah aus wie dünne Fäden was wiederum bedeutet, dass die Öffnung noch sehr klein ist (kein Wunder nach 24 Stunden).

Zu Mittag konnte ich dann schon mit der richtigen Portionierung und Technik ein ganzes Püree essen und dazu auch noch püriertes Huhn (gewöhnungsbedürftig). Wieder auch nach dem Essen eher Probleme mit dem raus lassen von Luft, aber diese Schmerzen bringen mich nicht mehr ins Schwitzen.

Am Nachmittag wurde ich dann auch schon abgeholt und in häusliche Pflege übergeben. Meine gepiercter Bauchbereich (10 Klammern) wurde da auf der holprigen Straße auf die Probe gestellt, aber ich habs letztendlich überlebt ;-) . Zuhause angekommen gleich auf die Couch verfrachtet und wie im Spital eine sehr aufrechte Position eingenommen, da ich hierbei gefühlsmäßig den wenigsten Zug/Druck auf den Wunden und am Magen habe.

Am Abend habe ich eine Steinpilzcremesuppe gegessen, ging eigentlich ganz gut, nur wieder eher die Gegenwinde zwickten ganz schön, wenn gleich man auch diese entkräftigen kann.

Heute habe ich in der Früh Pudding gegessen, der erste Bissen war – auch wie bei saloon schon beschrieben – wieder schmerzhaft und man hat das System wieder vermehrt gespürt, aber die nächsten Bissen gingen dann wieder wie gewohnt, mit leichteren Schmerz durch.

Ich muss aber generell sagen, dass ich jeden Schluck spüre, also auch wie das Band öffnet und schließt. Die Intesität des Schmerzes lässt sich aber mit der Essmethode (Größe/Menge/Geschwindigkeit) regulieren.

Was mir grundätzlich schwer fällt ist das tiefere Einatmen vor allem wenn ich auf den Beinen bin.

Auch ein Wechsel aus der Liegeposition in Sitzposition mit dem Ziel aufstehen zu wollen, mündet in eine Art Umschichtung im Magen, so dass zuerst mal ein stechender aber ertragbarer kurzer stechender Schmerz auftritt, die Luft noch mehr wegbleibt, dann aber sich alles beruhigt.

Das herum spazieren tut an und für sich nicht so weh, eher die Klammern am Bauch ziehen gewaltig, so dass man sich gar nicht richtig durchgestreckt gehen zumutet.

Schmerzmittel nehme ich übrigens seit dem OP-Tag keine mehr. Zur Not müsste ich mir Mexalen 500mg zerbröseln und einnehmen.

Meine Freundin ist nun auch vom Einkauf zurück, mit viel Kindernahrung für den Mann im Haus ;-D

Über Sodbrennen kann ich nichts berichten, da meine Symptome sich anders gezeigt hatten siehe oben genannten Thread. Aber eins ist witzig: Den Schmerz den wohl nun alle "LINX-Träger" (nettes Wort oder? o:) ) nach der OP spüren, genau der Schmerz ist es den ich bei akuten Magenschmerzen verspüre.

Mein Plan die nächsten Tage über ist sich ein bisschen in der Wohnung zu bewegen, da ich ja in dem Sinne nicht wirklich krank bin und meine Mahlzeiten zu den üblichen Zeiten im Breiform zu mir zu nehmen auch wenn – wie bei den anderen – mein Hungergefühl schon länger nicht mehr zu Gast war. Ist aber andererseits auch wieder in Ordnung, da ich so nicht in die Versuchung komme, essen hinunter zu schlingen. Kaum nimmt man einen Schluck zu viel oder zu schnell, wird man mit nem Stich bestraft.

Da ich die nächsten Tage ohnehin im Krankenstand bin, kann ich euch gerne Fragen beantworten, nehme aber gerne auch hilfreiche Tipps entgegen die mir die nächsten Tage das Leben erleichtern könnten.

LG

Pairo

s<aloGon


@ Pairo:

Das kann ich zwar so nicht nachvollziehen, da ich solche schmerzhaften Probleme nicht hatte. Eher solche, dass etwas nicht durchging und wieder rausgebrochen werden musste.

Aber egal, es wird sich sicherlich im Laufe der Zeit alles normalisieren...

shal@oon


Beginn 5. Monat:

Das Schlucken ist wieder schlechter. Aber dafür gibt es nur einen einfachen Grund: Da ich nun weiß, wie ich etwas was hängenbleibt durchbekomme ohne es raus"kotzen" zu müssen (viel Wasser drauf trinken und warten), esse ich gedankenlos wieder so wie früher und verzichte auf das sehr gute Kauen. Das führt natürlich zum Stau. Das Durchpressen mit Flüssigkeit ist dann sehr mühsam, klappt aber immer. Das alles kommt aber nur selten vor, meist habe ich vergessen, dass ich einen LINX-Ring habe und benehme mich wie vor der OP, ohne Komplikationen.

Reflux der auch nur Sodbrennen kenne ich nun schon seit mindestens 2 Monaten nicht mehr.

Leider ist auch das Völlegefühl weg, so dass ich einen sehr guten Appetit habe und wieder zugenommen habe...

Ich bin also:

1.

...komplett geheilt und "gesund"

und

2.

...sehr vorsichtig, was schweres Heben etc. betrifft, da ich glaube, dass der Erfolg zu einem großen Teil auf dem genähten Zwerchfellbruch beruht sowie weil ich bei einem Bekannten gesehen habe, was ein Narbenbruch bedeutet!!!!

Meinen 27kg-Hund hebe ich aber ab und zu zum Wiegen etc. Allerdings bin ich selbst sehr groß und wiege fast 100kg.

T7hzor77


Hallo Saloon,

habe mich jetzt auch untersuchen lassen. Leider kommt für mich das LINX-Band nicht in Frage, da der Zwergfellbruch zu groß ist aber bei dir wurde ja auch das Zwergfell genäht . Wie groß war der Bruch bei dir ?

s!alooxn


eine Tick mehr als 3cm

s8ofiva34-<39Z jahre axlt


danke Saloon berichte ruhig weiter monatlich.

smofia3`4-39 jBahrex alt


auch danke an Pairo

auch an dir, wäre dir dankbar wenn du weiter berichten würdest.

T"xantxos


@ Saloon:

Musst du auf irgendetwas Rücksicht nehmen bei der Ernährung? Also darfst du mit dem LINX irgendetwas nicht essen oder trinken?

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