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Wer besitzt das Linx–band gegen Reflux?

T)xanxtos


@ saloon:

Hattest du gar keine Manometrie?

Falls doch, kannst du dich grob erinnern ob da alles top aussah oder ob es vlt doch einige Probleme gab?

rhalf x64


Ich bin seit dem 1.6.13 stolzer Besitzer eines LinX-Bandes. Bisher zweimal einen leichten Anflug von Sodbrennen gehabt. Bedingt durch Schluckbeschwerden. Seit zwei Tagen massive Schluckbeschwerden. Gut 80 % der Nahrung, egal was man zu sich nimmt, auch Wasser, muss wieder erbrochen werden. Es schnürt einem förmlich die Kehle zu. Auslöser dafür war wohl eine Wurst vom Grill. Trotz nachtrinken war und ist momentan nichts zu machen. Ich hoffe das dies nur eine Episode ist. Ansonsten bin ich wirklich zufrieden mit dem Band. Herne Evk. war mein Anlaufpunkt. :)*

TQxantxos


@ ralf 64

Wie sah denn deine Manometrie vorher aus? Normalerzustand? Oder eine Abweichung vom "optimalem" Schlucken?

Und was meinst du mit erbrochen? Meinst du die Nahrung, die nicht durch das LinX-Band durch geht oder auch das, was schon im Magen ist?

hBeorberxt3


Ich bin neu hier, habe mich aber über diesen nützlichen Thread informiert und will nun auch meine Erfahrungen schildern. Vielleicht hilft das jemanden, so wie für mich dieser Thread sehr hilfreich war.

Bin Anfang 30 (bin ziemlich schlank) und habe seit ca. 7 Jahre Pantoprazol 40mg genommen. War leider trotz der PPIs nicht beschwerdefrei. Besonders zu Jahreszeitenwechsel (d.h. wenn sich die Temperatur verändert hat), hatte ich sehr starken Reflux. Vor 4 Jahren hatte ich eine Spiegelung, dort war auch die Speißeröhre entzündet und ich hatte infolge dessen Schluckbeschwerden.

Unter dem Jahr ist es immer gegangen (mit 40mg Pantoprazol), aber Frühling und Herbst war bei mir immer echt sehr schlimm. Hab alles ausprobiert, Bett hoch gestellt, Tausendgüldenkraut Tee getrunken, Wunderpillen vom Wunderheiler, Homöopathie, Globulies, Schüsslersalze, basisches Wasser. Habe meine komplette Ernährung umgestellt und nur noch sehr sehr selten Alkohol getrunken, kein fettes Essen, viel Fisch, Gemüse usw. Alles hat nicht geholfen.

Von dem LINX System hatte ich schon vor ein paar Jahren gelesen und als ich dieses Frühling verzweifelt recherchiert habe (Heuschnupfen begünstigt den Reflux bei mir, ich bekomme dann auch eine entzündete Nase, die recht schnell blutet), bin ich zu meinem Arzt um mich nochmal zu informieren. Bei mir wurde ein Zwerchfellbruch festgestellt und der Magen ist ein Stück nach oben gerutscht, so dass der Schließmuskel nicht mehr funktioniert. Also der Klassiker. Daher passt für mich das LINX sehr gut.

Ich musste eine erneute Spiegelung machen, dann zur Manometrie (was ein bisschen unangenehm ist). Beides sprach für ein LINX System. Auch die Entzündungen an der Speiseröhre waren wieder weg (dank PPIs). Also habe ich mir das LINX einsetzen lassen. Die OP dauert ca. 1 Stunde (mit Vollnarkose), der eigentliche Eingriff ca. 30 Minuten. Die OP wird mittels einer Schlüsselloch OP durchgeführt, man hat dann am Bauch also 5 kleine Schnitte. Danach bin ich aufgewacht und hatte fünf Pflaster auf meinem Bauch. Die Einschnitte wurden mit ein paar Stichen genäht. Am zweiten Morgen nach der OP hat mein Bauch nicht mehr weh getan, vorher spürt man ein Ziehen. Aber dank Schmerzmittel hat man zu keinem Zeitpunkt Schmerzen. Die ersten beiden Nächte konnte ich nur auf der linken Seite schlafen. Besonders hatte ich ein starkes Ziehen in meinen Schultern. Scheinbar strahlt das Zwerchfell sein Schmerz dorthin aus.

Man bekomm nach der OP den ersten Tag nur Flüssiges und Joghurt. Da habe ich dann das LINX schon gespürt. Das Essen flutscht nicht mehr durch, sondern man spürt, dass es eine Zwischenstation gibt. Als ob man zweimal schlucken würde, wobei man nur einmal bewusst schluckt. Am zweiten Tag gab es auch nur Flüssiges (Suppe und Joghurt). Am dritten Tag hab ich Griesbrei, Püree und zum Abendessen Salat und ein Weißbrot bekommen. Das ging auch ganz gut, trotzdem muss man plötzlich ganz anders essen. Man braucht viel länger dafür, isst nur noch kleinere Happen auf einmal und muss immer wieder eine Pause machen. Am vierten Tag gab es dann schon Hackbällchen, Püree und kleine Karotten. Das ging ähnlich gut hinunter wie Püree. Am fünften Tag gab es zum Frühstück noch Toastbrot, was auch ganz gut ging, aber immer unter der Prämisse langsam essen, gut kauen, zwischen zwei Bissen etwas warten.

Nun ist eine Woche seit der OP vergangen. Das Ziehen in den Schultern habe ich jetzt nur noch sehr schwach nach dem Essen. Das Essen ist immernoch nur sehr langsam möglich. Salat, Paella, Schockolade, Weißbrot geht alles sehr gut. Mir ist noch nichts stecken geblieben, bin aber auch sehr vorsichtig. Hatte damals mit meiner Speißeröhrenentzündung schon starke Schluckbeschwerden und da ist mir auch schon etwas stecken geblieben, daher kenne ich das. Trotzdem ist das Essen schon ein bisschen frustrierend, weil es sehr langsam geht. Allerdings ist es nicht ungesund, denn man isst plötzlich viel bewusster und konzentrierter. In der Zeit, in der ich mir früher drei Schokoriegel reingeworfen habe, esse ich jetzt einen einzigen. Das Sodbrennen ist weg, wobei ich es nur am Morgen schon noch leicht spüre (ca. 5-10% von dem, wie es ohne LINX mal war). Ich nehme keine Medikamente mehr und seit ein paar Tagen spüre ich, dass es in meinem Magen ziemlich rund geht. 7 Jahre Pantoprazol absetzen ist wohl erstmal etwas, woran sich der Magen gewöhnen muss. Ich spüre, wie oft Gase aus meinem Magen nach oben steigen. Das fühlt sich an, als ob sich hinter dem Kehlkopf eine Luftblase sammeln würde, das man dann bewusst "heraus rülpsen" (sorry ich weiß kein anderes Wort dafür) kann. Das hatte ich vorher auch schon immer mal wieder. Ich habe das Gefühl, der Magen ist es garnicht gewohnt, dass oben plötzlich alles zu ist und muss sich erst umgewöhnen. Es wird aber von Tag zu Tag weniger, daher bin ich zuversichtlich, dass die verbleibenden 5-10% Reflux Gefühl auch noch weg gehen.

Erstes Fazit: Ich bin sehr froh, dass LINX gemacht zu haben. Bisher ist der Reflux weitgehend weg und ich brauch keine Medikamente mehr. Herzhaft in einen Burger beißen, ein Steak vom Grill mit Bier oder mal eben schnell was Essen ist aber erstmal nicht mehr möglich. Ein abschließendes Fazit nach einer Woche ist aber nicht möglich. Erst einmal muss mein Magen sich wieder beruhigen. Und ich hoffe, ich gehöre zu den 50% die keine Schluckbeschwerden bekommen.

TVx{a`ntos


@ herbert3

Wo hast du die OP durchführen?

Hattest du durch die PPIs keine Beschwerden oder Nebenwirkungen?

Bitte berichte doch weiter, wie es bei dir läuft. Auch wenn es mal nicht so gut läuft. Jede Information ist für die anderen Betroffenen hilfreich.

TGxgantoxs


@ Sophia34-39:

Ich wollte dir eig. eine PN schicken aber den Postfach ist voll. Du wolltest ja mal die Ergebnisse von meiner pH-Metrie und Manometrie wissen.

Ich habe jetzt das Ergebnis meiner PH-Metrie und Manometrie.

pH-Metrie:

Nicht patho. (Gesamt 2,0%. Patho. wäre >5,8%. Der Tag war allerdings, was das Sodbrennen betrifft sehr angenehm, da ich auch subjektiv kaum Sodbrennen hatte. Es gibt Tage, da ist es deutlich schlimmer.)

Refluxepisoden insgesamt 40, davon 28 sauer, 2 leicht sauer, 10 nicht sauer.

8 mal habe ich angegeben, dass ich Sodbrennen spüre. 7 mal davon war sauer, 1x nicht sauer. 5 x angegeben das ich aufstoße: 3x sauer, 1x nicht sauer.

Unten steht dickgedruckt drunter: gastroösophageale Refluxerkrankung mit eindeutiger Symptomkorrelation.

Manometrie:

Normaler Ruhedruck im oberen Ösophagusph. mit erhaltener schluckrefl. Erschlaffung. Axiale Hernie. Erniedrigter Ruhedruck im unteren Ösophagusph. mit erhaltener schluckrefl. Erschlaffung.

Jetzt kommt das Interessante: "Die Kontraktionen im tubulären Ösophagus zeigten im Mittel eine hypotensive Peristaltik. Bei mehreren Wasserschlucken zeigte sich aber auch ein völliges Fehlen der Kontraktionen im tubulären Ösophagus. Auffällig ist zusätzlich, dass der Patient scheinbar durch eine Irritation der Manometriesonde während der Untersuchung ständig schluckt. Lediglich einmal kann ein Wasserschluck ausgeführt werden, ohne dass der Patient vorher mehrere Trockenschlucke ausführt. Nach diesem Wasserschluck findet sich eine komplett normotensive fortgeleitete Kontraktion im tubulärem Ösophagus.

Insgesamt könnte hier eine hypotensive Motitltätsstörung vorliegen, der Befund kann jedoch auch durch eine verminderte Toleranz der Manometriesonde entstanden sein."

Abgesehen davon, dass ich mich einmal beim Wasserschlucken verschluckt habe, weil mir der Dr. das Wasser zu weit nach hinten in den Mund gespritzt hat – ich schlucke auch ständig bei der Gastroskopie, obwohl der Arzt sagt ich soll es lassen. Ich kann das einfach nicht abstellen, dass läuft automatisch.

Ich hatte noch nie Schluckbeschwerden oder das mir etwas im Hals stecken geblieben ist.

sXaloxon


nein, hatte keine Manometrie

sfofioa34-3B9 jNahreO alt


vielen dank Saloon für deinen neuen bericht!!

sSofi;a34-39{ jaEhre axlt


ralf64 bitte berichte UNBEDINGT weiter!! tage oder Wochenweise oder monatsweise wie du möchtest. vielen dank im voraus!!

wie hieß dein chirug?

ja das mit den schluckstörungen die ersten Monate ist total normal, sogar halbes jahr massiv usw.

sWo8fia34-39 Bjahre xalt


danke Herbert, berichte weiter bitte.

danke Txantos, jetzt hab ich auch platz gemacht für eine pn.

lg sofi

h7e\rbLertx3


Nun ist die OP zwei Wochen her.

Ich kann mittlerweile wieder ganz gut Essen und Schlucken. Es ging am 8. Tag schlagartig um einiges besser. Zwischen den Bissen muss ich zwar manchmal immernoch ein paar Sekunden warten, bis das LINX das Essen durch lässt, aber insgesamt geht es schon sehr gut und ich kann wesentlich schneller Essen als zu Anfang. Trockenes Brot, Vollkornsemmeln und Krümmeliges (z.B. Prinzenrolle) geht auch unerwartet gut. Das Einzige, was ich noch nicht getestet habe, ist Fleisch (Schnitzel oder Steak). Trinken zwischen den Bissen bringt hingegen nichts, im Gegenteil, ich spüre dann stärker das LINX und habe das Gefühl, dass das Schlucken dann schwerer Fällt. Mir ist bisher nichts stecken geblieben, alles flutscht nach max. 10 Sekunden warten durch.

Der anfängliche Effekt von 5-10% Refluxgefühl kam von meinem Heuschnupfen. Nachdem ich einige Tage Cetirizin genommen habe, war nach dem Aufwachen das kratzige Gefühl im Hals weg. Ich kann also bestätigen, dass der Reflux vollständig weg ist. Ich habe mich nach dem Essen auch mal auf das Sofa gelegt (ziemlich flach) und habe keinerlei Rücklauf mehr. Das ist schon ein Hammer, ich hätte nicht gedacht, dass ich das in meinem Leben nochmal sagen kann.

Ich muss immernoch immer wieder aufstoßen (die zuvor erwähnten "Mini-Rülpser"). Allerdings immer seltener, eine Verbesserung ist deutlich spürbar. Beim Gehen auf hartem Boden (Sommerschuhe auf Asphalt), nach längerem Sitzen, spüre ich im Magen. Das fühlt sich so an, als würden die Gase im Magen sich durch die Erschütterung plötzlich lösen und nach oben steigen. Meistens muss ich dann auch aufstoßen. Nach 5-10 Minuten hört das aber wieder auf. Überhaupt merke ich deutlich, wie mein Magen sich umstellen muss. Vor drei Tagen war ich nach einer Suppe Mittags schon total satt und hatte ein Völlegefühl, als ob ich eine ganze Schweinzhaxe gegessen hätte. Das Gleiche dann auch beim Abendessen. Gestern hingegen habe ich total viel Hunger und war nach einer Suppe, einer Semmel und einem Schokoriegel noch nicht satt. Heute passt es wieder ganz gut. Insgesamt habe ich aber auch hier das Gefühl, dass sich mein Magen langsam umgewöhnt und sich alles einpendelt.

Nach dem Abendessen habe ich manchmal noch ein Ziehen in der linken Schulter. So wie kurz nach der OP. Auch das hat die letzten Tage stark abgenommen, kommt aber immernoch vor. Heute z.B. garnicht, gestern allerdings schon deutlich. Es dauert dann ca. 15-30 Minuten, bis es wieder aufhört. Mit meinem Shiatsu-Massagekissen hört es nach 15 Minuten wieder auf.

Das LINX habe ich mir bei Dr. Merkle in München machen lassen ([[http://www.magendarmmuenchen.de/]]). Dr. Merkle und sein Team sind echt super. Ich bin zwar gesetzlich krankenversichert, wurde aber die fünf Tage trotzdem in der Privatklinik Herzogparkklinik im Arabellahaus untergebracht. Die Versorgung dort ist hervorragend, alle sind sehr freundlich und einen Termin habe ich auch sehr schnell bekommen (nach dem positiven Manometrie-Ergebnis musste ich lediglich 2 Wochen warten). Der OP Saal ist sehr modern, soweit ich das als Laie beurteilen kann (siehe auch die Webseite der Arabella Klinik). Neben Dr. Merkle war ein Anästhesie-Arzt, eine Schwester und drei weitere OP Helfer dabei. Alles ist sehr routiniert und man merkt, das Dr. Merkle Erfahrung hat (ein subjektiver Eindruck, denn ich war ja bei dem eigentlichen Eingriff bewusstlos). Er hat mich im Krankenhaus jeden Tag besucht (auch am Wochenende und Sonntag) und alle Fragen beantwortet. Also ich muss sagen, ich bin schon echt froh, hier in München zu leben und in den Genuss einer solchen hervorragenden Versorgung zu kommen. Habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Heute wurden meine Fäden entfernt und die Wunden sind gut zugeheilt.

Bisheriges Fazit: Ich würde das LINX sofort wieder machen lassen. Kein Reflux mehr und mit den Nachwirkungen kann ich sehr gut leben. Das Essen funktioniert wieder sehr gut (wenn auch mit kurzen Wartezeiten zwischen zwei Bissen).

Wenn es Fragen gibt, dann nur heraus damit. Ich beantworte diese gerne!

s6alFoon


sorry, hab derzeit extrem wenig Zeit, läuft alles nach Plan, Schlucken wird weiterhin immer besser, kein Reflux, kein Sodbrennen.

sCofia3y4-39 jjahrxe alt


vielen dank Saloon für deinen bericht und vielen dank auch an dir Herbert für deinen bericht

fragen? werde ich mir die nächsten tage überlegen und evtl. einen fragebeitrag schreiben.

mir wäre es sehr wichtig Herbert, wenn du wie Saloon weiterhin die nächsten Wochen und dann in größeren abständen wenigstens sogar monatlich wie du gerade möchtest und kurz zeit hast berichten würdest weiterhin, denn es kommt ja auf das langzeitergebnis auch an, also wie man sich in ca. 2 Monaten fühlt, in halben jahr und 1 jahr z.b.

das wäre total lieb wenn mir fragen einfallen stelle ich sie noch evtl. erst in einigen tagen. vielen dank sofi *:) @:)

p.s.

Herbert ja hattest du vor der op eine ph metrie machen lassen?

und halfen bei dir die ppis? also die säurehemmende Medikamente vor der op?

s/ofiGa34-39h jahrex alt


schon erledigt Herbert, hast du schon im ersten beitrag geschrieben mit den ppis, bleibt noch die frage ob du eine ph metrie säuremessungsuntersuchung hattest vor der op. danke

hUerbe@rtx3


Die OP ist nun 4 Wochen her:

Gegenüber den Stand von vor zwei Wochen gibt es kein größeres Update. Kann immernoch sehr gut schlucken. Hab nun auch Curry Wurst mit Pommes und Schweinefilet gegessen und auch das ging sehr gut. Ich habe öfter den Effekt, dass ich zwei Happen zu schnell esse und sich das Essen dann vor dem Linx sammelt. Das spürt man aber sehr schnell und dann muss man einfach ein paar Sekunden warten bis das Essen durch ist. Trinken hilft da bei mir nicht. Gestern habe ich auch eine Fischsemmel gegessen, auch das ist kein Problem (Vor Burger und belegte Semmeln hatte ich ziemlich bammel, weil man da meistens ja recht große Bissen nimmt und auch noch eine trockene Semmel hat). Man muss gut kauen und eben, wenn man merkt, dass das Essen nicht gleich durch geht, kurz innehalten. Gegenüber früher würde ich sagen, esse ich nun ca. 30% langsamer.

Schlecht zu schlucken sind zähflüssige Sachen. Ein MC Donalds Milchschake oder recht weiche Kartoffelspalten gingen bei mir nicht so gut. Das Problem: Hier scheint der "Druck" auf das LINX nicht so groß zu sein, dass es sich sofort öffnet. Es muss sich also erst ein bisschen was sammeln, was dann schon spürbar ist. Das ist ein etwas unangenehmes Gefühl (allerdings nicht schmerzhaft oder so). Mir ist bisher nichts stecken geblieben. Alles ging dann recht schnell durch, maximale Wartezeit waren etwa 10 Sekunden.

Manchmal passiert es auch, dass ich einen zu großen Bissen nehme. Auch dann muss man ein bisschen warten und ich spüre ein ziehen in den Rücken. Scheinbar öffnet sich das Linx dann komplett. Auch hier war noch keine Situation "grenzwertig". Alles ist recht schnell durchgegangen.

Reflux ist immernoch vollständig weg. Ein leichtes Refluxgefühl habe ich manchmal, wenn ich kein Cetirizin nehme. Dann Läuft auch meine Nase, ich hab ein Kratzen im Hals und muss oft Niesen. Bin mir nicht sicher, ob das wirklich ein Reflux ist, oder sich nicht nur so ähnlich anfühlt und von der gewöhnlicher Allergie kommt.

Nach einem Bier, kann ich mich immernoch waagrecht auf die Couch legen und habe keinen Reflux. Selbst vor dem Schlafengehen ist ein Bier drinnen und ich kann mich danach normal ins Bett legen. Das ist schon klasse.

Mein Magen macht mir zuweilen zu schaffen. Manchmal habe ich immernoch Tage, wo es ziemlich gluckst und ich Blähungen habe. Daher gibt es nicht sonderlich oft Bier. Eigentlich trinke ich zu 90% Wasser (Angewohnheit aus meiner Refluxzeit). Dann gibt es Tage, wo es keine Probleme mit meinem Magen gibt. Insgesamt ist die Tendenz positiv, aber ich merke, dass mein Magen immernoch in der Umgewöhnungsphase ist. Allerdings war er immerschon sehr empfindlich und ich hab auch einen sehr schnellen Stoffwechsel.

Soweit der Stand. Die Schluckbeschwerden, die viele in der Anfangszeit mit dem LINX haben, sind bei mir noch nicht aufgetreten. Hoffe das bleibt auch so, denn so wie es jetzt ist, geht es wirklich sehr gut.

@ sofia:

ich hatte keine ph metrie säuremessungsuntersuchung vorher.

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