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Wer besitzt das Linx–band gegen Reflux?

MLMarxco


@Kimbali

"Klassisches" saures Aufstoßen oder häufiges Sodbrennen hatte ich auch nie. Meine Speiseröhre war trotzdem durchgehend gerötet und ich hatte deswegen Halsschmerzen. Gelegentliches Sodbrennen verschwand durch Esomep 40mg, die Halsschmerzen nicht. Meine OP war vor 2 Wochen. Bis jetzt gibt es keine wirkliche Verbesserung, aber sind halt auch erst 2 Wochen. Das wird nicht von einem Tag auf den anderen vergehen.

Mwarkusm_Fenxner


Ich bin ja immer wieder erstaunt, wie viele Leute sich als Versuchsobjekt für dieses Magnetband zur Verfügung stellen und damit auch gleichzeitig auf die Kernspintuntersuchung für die Zukunft verzichten. Langzeitstudien gibt es hier noch gar keine und kein Chirurg sagt einem genau, welche Beschädigungen dieses Magnetband an der Speiseröhre anstellt, wenn das erst einmal gesetzt ist.

E;he"mali5ger Nutz!erX (#488981)


Hallo Markus,

da geb ich Dir absolut Recht. Vor allem was das MRT angeht. Das Linx-Band wäre mir viel zu gefährlich. Jemand hier sagte zwar mal daß dies halt Risiko wäre, ob er wohl aber noch genauso denkt wenn er mal ins MRT müsste? Na, ich weiß nicht!

Und mir etwas einsetzen lassen das nicht mindestens mal 10 Jahre getestet wurde, würde ich sowieso nicht.

Liebe Grüße, Gaby

K4imbaxli


@ MMarco

Wurde bei dir eine PH-Metrie und Biopsie der Speiseröhre gemacht? Rötung alleine scheint mir nicht ausreichend als OP Indikation..... Nicht, dass deine Probleme eine andere Ursache haben.....

Dennoch: Alles Gute bei deiner Genesung! Wo wurdest du operiert?

@ ZPK und Markus Fenner

Ihr seid ja richtige Spezialisten.....

Habt ihr schon mal was von Abwägung gehört?

Die Fundoplikatio ist irreversibel, wer damit Probleme hat, hat diese bis zum Ende seiner Tage.

Das Linx ist reversibel. D.h. kann herausgenommen werden, wenn es nicht klappt.

Was habt ihr eigentlich Anfang der 80er zu den Leuten gesagt, die sich "freiwillig" in das neue MRT gelegt haben? Da hatte man auch keine 10 Jahre "Erfahrung am Menschen"?

Es gibt noch ein CT und klassisches Röntgen.... und wenn es ganz, ganz übel kommen sollte, könnte man das Linx herausnehmen, bzw. gibt es wohl schon Aussagen, dass -sollte man versehentlich in einem MRT landen (nach Unfall, oder so)- lediglich die Funktionalität des Bandes kaputt geht und nicht das umliegende Gewebe.

Mein mehrmonatiger Abwägungsprozess ist abgeschlossen und ich fühle mich nicht als "Versuchskaninchen" sondern informierte mündige Patientin, die über längere Zeit enorme Einschränkung in der Lebensqualität erfahren hat und sich nun richtig auf die Chance einer Verbesserung freut!

...wieso seid ihr beide eigentlich in diesem Forum?

Titel: Wer besitzt das Linx Band gegen Reflux? Ihr beide habt das wohl offensichtlich nicht....

M)Marxco


@ Kimbali

Gerötet war wohl etwas der falsche Begriff ;-)

Natürlich hatte ich vorher mehrere Untersuchungen, darunter 2 Magenspiegelungen in den letzten 12 Monaten, 24h ph-Metrie, Manometrie und Röntgen-Schlucktest. Für eine OP sprachen alle Ergebnisse. Einfach so spontan hätte ich mich nicht operieren lassen, habe vorher genau überlegt. Operiert wurde ich im Klinikum Forchheim bei Herr Dr. Drummer.

M$arkus_nFenAner


Ihr seid ja richtige Spezialisten....

Ich kann nur für mich sprechen und ich wage zu behaupten, das mir das LINX Verfahren samt Gefahren bekannt sind. Kannst Du das auch von Dir behaupten ?

Habt ihr schon mal was von Abwägung gehört?

Welche Abwägung kam denn bei Dir in Betracht, dass Du die unbekannten Risiken so hingenommen hast ? Ich glaube nämlich nicht, dass dein Chirurg Dich in diesem Punkten ehrlich und offen aufgeklärt hat. Außerdem gibt ja auch noch andere Verfahren in diesem Bereich.

Die Fundoplikatio ist irreversibel, wer damit Probleme hat, hat diese bis zum Ende seiner Tage.

Das stimmt nicht ganz. Entscheidend ist hier natürlich, wie genau der Chirurg gearbeitet hat, wie stark seine Erfahrungswerte sind und im schlimmsten Fall die Art der Beschädigung. Im günstigsten Fall kann man die Manschette einer Fundoplikatio wieder öffnen.

Das Linx ist reversibel. D.h. kann herausgenommen werden, wenn es nicht klappt.

Und was ist mit den restlichen Gefahren durch das Magnetband ? Sprich: Vernarbungen an der Speiseröhre durch beweglichen Titanteilchen vom LINXband selbst am Hohlkörper Speiseröhre ? Oder das in den Brustbereich hochrutschen( bis zum Herzen) der Titankette, bei Wiederaufbruch der Zwerchfellnaht am Zwerchfell selbst ?

Ich wette, das hat Dir dein Chirurg nicht gesagt.

Was habt ihr eigentlich Anfang der 80er zu den Leuten gesagt, die sich "freiwillig" in das neue MRT gelegt haben? Da hatte man auch keine 10 Jahre "Erfahrung am Menschen"?

Das MRT Verfahren war zumindest in seiner Art recht transparent, was man aber vom besagten LINX Band nicht sagen kann, denn die Chirurgen die das einsetzen, erwähnen in der Regel diese genannten Gefahren nämlich nicht.

Es gibt noch ein CT und klassisches Röntgen....

Die Strahlenbelastungen eines CTs sind Dir bekannt ?

Ebenso kann man gewisse Dinge (zB. Herzkranzgefäßverengungen vom Herzen) mittels MRT wesentlich besser erkennen als über ein CT. Nur mal als Beispiel genannt.

Doof auch, wenn man in einem Unfall gerät , ohnmächtig ist und dann zur Untersuchung in ein MRT gesteckt wird und dem Ärzteteam nicht mehr mitteilen kann, dass man ein Titanimplantat um die Speiseröhre trägt. Oder bei einer Krebserkrankung, wo MRT und CT Untersuchungen lebensnotwendig sind.

Hast Du das alles beachtet in deiner Überlegung ?

und wenn es ganz, ganz übel kommen sollte, könnte man das Linx herausnehmen, bzw. gibt es wohl schon Aussagen, dass -sollte man versehentlich in einem MRT landen (nach Unfall, oder so)- lediglich die Funktionalität des Bandes kaputt geht und nicht das umliegende Gewebe.

Aha. Das hat man Dir also gesagt ? Unglaublich.

Mein mehrmonatiger Abwägungsprozess ist abgeschlossen und ich fühle mich nicht als "Versuchskaninchen" sondern informierte mündige Patientin, die über längere Zeit enorme Einschränkung in der Lebensqualität erfahren hat und sich nun richtig auf die Chance einer Verbesserung freut!

Na dann sei Dir für deine Umsetzung alles Gute gewünscht.

...wieso seid ihr beide eigentlich in diesem Forum?

Titel: Wer besitzt das Linx Band gegen Reflux? Ihr beide habt das wohl offensichtlich nicht....

Ja und ? An einer sachlichen Diskussion darf man doch wohl noch dran teilnehmen dürfen und auch offen seine Meinung dazu äußern dürfen, auch wenn man nicht selbst sich diesem Verfahren hingeben würde.

K6im7balxi


@ MMarco

hätte mich ja auch gewundert....

So was überlegt man sich.... :)^

Ehhema;liger2 Nut?zer (6#488981)


Liebe Kimbali,

ich bin hier im Faden weil ich eine Fundoplicatio nach Nissen vor 2,5 Jahren hatte und damit sehr zufrieden bin.

Davor habe ich mich einige Jahre schlau gemacht über alle möglichen Methoden.

Ich bin immer wieder zum gleichen Ergebnis gekommen. Die Fundo ist an sich eine sehr gute Sache, vorausgesetzt sie wird durch die Hand eines erfahrenen Chirurgen ausgeführt. Und diese Chirurgin habe ich gefunden, zusammen mit meinem Gastro der schon langjährige Erfahrung mit ihr hat weil er seine Patienten zu ihr schickt.

Die Fundo gibt es jahrzehnte lang schon. Da weiß man was auf einen zukommen kann, sowie gutes als auch schlechtes.

Beim Thema MRT kann ich noch so viel sagen: Ich bin Bandscheibenpatientin. Ebenso hier, wie auch bei vielen anderen Krankheiten reicht die Bildgebung eines CTs nicht aus. Das ist manchmal sehr ungenau. Und wie Markus Fenner schon bemerkt hat: 1. hat ein CT eine riesige Strahlenbelastung und 2. kannst du nix mehr sagen wenn du bewußtlos ins KH kommst. Es sei denn eine Schwester kommt auf die Idee und durchwühlt deinen Geldbeutel nach einem Implantatausweis.

Grüße, Gaby

TtxantNos


Wenn jeder so denken würde, würde man nie etwas Neues entwickeln.

Und es gibt auch viele andere Menschen, die nicht ins MRT können – die sind auch nicht gleich alle zum Tode verurteilt deswegen. ;-)

MSarkuMsH_Fexnner


Wenn jeder so denken würde, würde man nie etwas Neues entwickeln.

Früher hat man als Proband noch Geld bekommen :)

K!imbfalxi


@ alle Linx Besitzer

wie hat es sich bei euch nach der OP mit dem "Aufstoßen" entwickelt?

Ich trink zwar schon lange keine kohlensäurehaltigen Getränke mehr, (seltene Ausnahmen, wenn es nix anderes gibt), aber manche Lebensmittel produzieren ja auch bei der Verdauung im Magen "Gase" die dann raus wollen/müssen...

Klappt das bei euch?

Von Anfang an?

Hat sich jemand von euch schon mal mit Linx übergeben müssen? (z.B. Magen-Darm-Grippe) Wie fühlt sich das an?

Danke schon mal für eure Rückmeldungen? Bin sehr gespannt!

MCMar1cxo


Aufstoßen war von Anfang an kein Problem. Wenn ich kohlensäurehaltige Getränke trinke merke ich schnell, dass sich die ansammeln und dann rauswollen. Jetzt nach 3 Wochen ist es gerade etwas schwieriger, aber das Aufstoßen klappt trotzdem immernoch ganz gut.

Koi*mGbalxi


@ MMarco

Ok, Danke für Info. Klingt beruhigend.

Was genau ist jetzt nach drei Wochen bei dir "etwas schwieriger"? ":/

Liebe Grüße

K.

mDerjiax1


@ Kimbali

Du hattest noch einige Fragen an die LINX-Operierten gestellt, die ich Dir gern beantworten möchte. Also erstmal mein de Meester-Score lag bei 48,5. Die Ärzte waren ganz erstaunt, dass dieser doch relativ hoch lag, denn vorher hat mir niemand richtig geglaubt, da bei Magenspiegelung und Speiseröhre, außer der Kardiainsuffizienz, alles i.O. war (viele Ärzte – auch HNO – sind mit den unterschiedlichen Problemen der Patienten bei dieser Krankheit überfordert. Tja, wenn man es selbst nicht hat....) Nach acht Jahren mit immer schlimmer werdenden Symptomen wie ständige Halsentzündungen, bei kaltem Wetter schlimmer Husten und Ziehen vom Oberbauch über die Bronchien bis zu den Ohren, Sport auch schwierig wg. Atemnot, hatte ich die Schulmedizin überzeugt und es wurde mir auch die OP angeraten.

Für mich glich die OP einer Rettung und ich freute mich – so wie Du jetzt – endlich bald Besserung zu haben. Mit dem schmerzfreien Schlucken nach der OP hat es wie schonmal erwähnt, einige Tage gedauert. Das Gehirn muss sich erst darauf einstellen, dass dort dann ein Fremdkörper ist, so wurde es mir erklärt. Und es gab sich dann auch schnell. Anfangs merkt man halt einen Widerstand beim Schlucken und die Luft will wieder oben raus (wie auch von MMarco beschrieben), bei mir noch ein Ziehen vom Rücken her. Aber halb so schlimm. Problematisch war es bei Brötchen oder Brot mit Rinde. Da bekam ich ganz gemeines Würgen, ein Teil rutschte dann noch nach unten und der andere Teil oben wieder raus. Mir half am besten durch den Mund einatmen bis der "Anfall" vorüber war. Also trockene Lebensmittel in kleinen Mengen und im Mund erst "bewässern" vorm Schlucken. Ich wünsche Dir schonmal alles Gute, es ist eine vergleichsweise kleine OP, mach Dir also keine Sorgen. Natürlich bin ich auch gespannt auf Deine Erfahrungen.

@ Txantos

Auch für Dich gute Genesung weiterhin!

Liebe Grüße

svof.ia;34-39 tjahre axlt


markusfenner

Die Fundoplikatio ist irreversibel, wer damit Probleme hat, hat diese bis zum Ende seiner Tage.

Das stimmt nicht ganz. Entscheidend ist hier natürlich, wie genau der Chirurg gearbeitet hat, wie stark seine Erfahrungswerte sind und im schlimmsten Fall die Art der Beschädigung. Im günstigsten Fall kann man die Manschette einer Fundoplikatio wieder öffnen

eine Öffnung der Manschette ist aber mit vielen Risiken verbunden.

da in diesem Bereich wo die Manschette angebracht/genäht wird, wichtige nerven liegen und durch die op die nerven kaum noch gesehen werden können durch die Vernarbungen usw.

dies erzählten mir nach meiner op zahlreiche chirugen aus verschiedenen Krankenhäusern, allesamt Chefärzte.

außerdem verstehe ich nicht, wie du auf diese aussage irreversibel kommst.

da wird sehr vieles verändert, (man kann sich einen op bericht durchlesen und auch mit einem chirugen unterhalten), dann weiß mann, daß man aufkeinenfall den alten zustand wiederherstellen kann.

die Manschette kann man wieder lösen, daß stimmt, aber das ist mit starken Risiken verbunden.

ich finde diesen faden der für linx operierte und linx interessierte wohl gedacht ist ;-) , und lese sehr intessiert mit und danke allen linx operierten daß sie von ihren Erfahrungen uns hier erzählen.

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