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Wer besitzt das Linx–band gegen Reflux?

s@ofiaM34-39 sjahrxe alt


danke RayMen für deinen bericht über deine op

bitte berichte von zeit zu zeit weiter wie die Veränderungen sind bzw. sich das bei dir so entwickelt vielen dank.

UvnpeHrxfekt


Hallo zusammen,

ich war bei noch einem Krankenhaus und mir wurde dort das gleiche geraten. Im November lasse ich mir das Band entfernen, da die Krämpfe der Nerven einfach nicht aufhören und das Schmerzen sind die mich in meinem Leben vollkommen einschränken.

sgofEia3A4-39 jah#re alt


in welchem kh wird das band entfernt?

und wielange mußt du da liegen im Krankenhaus?

U@nper5fekt


Im Knappschaftskrankenhaus Bottrop wird das entfernt. Es kommt drauf an wie gut es zu entfernen ist. 3 Tage auf jedenfall kann aber auch bis zu 10 werden.

Alles erst bei der OP richtig einsehbar.

Ich werde auf jedenfall ca. 3 Wochen komplett ausfallen wenn alles gut verläuft.

smofia34-(39 jahrSex alt


das ist bisher das einzige kh wo ich bisher nichts negatives gehört habe seit dem ich seit ca. 2005 bei med1 bin betreff Speiseröhre und co.

also wenn die es nicht schaffen, dann keiner glaub ich.

HCopfejnsee


sofia ich war ja auch in Bottrop und mir hat nicht gefallen---das eine Untersuchung wegen der ich ja übernachtet hatte---aus technischen Gründen abgebrochen wurde--und ich das erst im Bericht lass und es wurde nicht für erforderlich gehalten diese Untersuchung nochmal zu machen ....war ph Messung...das etwas nicht richtig läuft kann vorkommen----leere Batterie etc.----aber es nicht zu wiederholen fand ich nicht gut.

Unperfekt wünsche Dir alles Gute für die OP..du wirst sicherlich berichten.

Es würde mich interessieren warst du in herne Privat oder Normalpatient...weil du keine Magenspiegelungen hattest,

Ich habe ja auch die Bauchkrämpfe aber in größereren Abständen und mein Hauptproblem ist die Atemnot ie von dem linx kommt--aber nach den Magenspiegelungen habe ich erstmal Ruhe...warum das so ist weiss ich nicht

sHofia>3u4-39 djahere alt


Hopfensee

also von Untersuchungen weiß ich nicht

ich weiß halt nur aus dem refluxfaden der sehr lange schon besteht ca. 15 jahre oder noch länger sogar, daß ich da nie von einer schlecht verlaufenden Operation im Bereich fundoplicatio gehört habe, linx hab ich aber betreff diesem kh noch nichts gehört,und halt daß in Bottrop jemand per fundoplicatio so erfolgreich operiert wurde, daß diese Person danach ihren Job wieder aufnehmen konnte wie vor der op.

(im Gegensatz zu mir wo ich seit der fundoplicatio in einem hamburger krankenhaus damals, arbeitsunfähig bin)

allerdings hängen solche Reflux ops ja auch von den chirugen ab, wenn der chirug gut ist dann hat man glück, wenn nicht Pech, aber von diesem Bottrop kh hab ich bisher trotztem keine negativ ops gehört und ich hab seit 2005 von sehr sehr vielen Krankenhäusern im refluxfaden damals gelesen, den faden von anfang an sozusagen auch nachgelesen.

das hier ist der betreffene faden:

[[http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/1153/]]

wie geht es dir Hopfensee? gibt es was neues? :)_ :°_

ldalCel[u$hh


Hi sofia,

sorry das ich Deinen Nickname nicht ganz schreibe. Ich musste stöhnen als ich Deinen Link aus dem letzten Posting anklickte. Über 1400 Seiten. Das ist mir zuviel zum Lesen. Darf ich fragen in welchen KH Du in Hamburg gewesen bist?

1. Israelit. Krankenhaus

2.UKE

3. BETHESDA

oder ein anderes?

Ich tippe auf Nummer 1. Die haben ja angeblich den besten Ruf. Aber nur angeblich. Ich kenne persönlich ausschließlich Fälle bei denen dort gepfuscht wurde und dies erst seit 2015.

Nur die Unterbringung ist dort Top, doch das interessiert mich einen... :_D

Ich hoffe trotzdem das Dein damaliger Chirurg nicht mehr operiert.

Dir alles Gute und ich hoffe Du kommst einigermaßen gut klar im Alltag.

Beste Grüße

s0tefa5n5hh7x9


Hallo zusammen,

ich möchte hier einmal meine Erfahrungen mit dem LINX Implantat teilen. Meine OP ist ein paar Tage her, nun kann ich aber ein Gesamtbild über den Verlauf abgeben.

Seit mehr als 10 Jahren habe ich Probleme mit Reflux, habe Anfangs PPI 20 mg genommen. Dies auch nur phasenweise in den ersten Jahren. Leider ist es immer schlechter geworden, in den letzten 2 Jahren musste ich 40 mg PPI täglich nehmen, die Symptome sind auch nur teilweise verschwunden. Vor meiner OP sind es 2 x 40 mg täglich gewesen. Durch die dauerhafte Einname von PPI's war mein Vitamin B12 Spiegel im Keller, musste regelmäßig zum Spritzen von B12.

Nachdem ich bei verschiedenen Ärzten gewesen bin, habe ich mir eine weitere Meinung im UKE Hamburg eingeholt. Ich bin in der Privatsprechstunde der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie gewesen.

Dort wurde dann noch einmal eine Magenspiegelung durchgeführt (sehr nettes, kompetentes Team) bzw. veranlasst, danach die PPI abgesetzt für 1 Woche damit eine ph-Metrie durchgeführt werden kann. Ergebnis: Reflux tags und nachts, "pathologisch" wie man mir sagte. GERD Grad B, DeMeester 38

Mir wurden dann die weiteren Optionen erläutert: weiter PPI nehmen, damit ist aber das Problem nicht behoben. Fundoplicatio oder LINX System wurden mir erläutert und mir wurde die freie Wahl gestellt ohne auf eine OP Methode zu "drängen". Fürs LINX System war ich wohl ein idealer Kandidat, da mein Zwerchfellbruch nur ca. 2 cm groß war. Ich habe mich dann für das LINX System entschieden, da ich bei der Fundoplication gelesen habe, dass man nicht mehr aufstoßen kann danach und der Heilungsverlauf länger ist oder dauert.

OP Termin war Montag der 26.06.2017, morgens direkt ins UKE / SDS (Same Day Surgery). Aufnahme ging reibungslos, nach 30 Minuten lag ich auf der Liege und wurde in Richtung OP gebracht. ca. 9 Uhr ging es los, um 12 Uhr war ich wieder wach und es ging auf die Station.

Am Tag der OP: kaum Schmerzen, sehr aufgeblähter Bauch durch die Laparoskopie. Am Abend habe ich mir noch Novalgin geben lassen für die Nacht. Konnte aber ca. 18 Uhr das erste Mal aufstehen und allein zur Toilette. Am ersten Tag nach der OP keinerlei großartige Schmerzen mehr, leichtes "ziehen" an den OP Narben (5 Stück) und unangenehmes Gefühl beim nach vorn beugen. Dies ist aber ganz normal nach einer OP.

Ich bekam nur Suppen (morgens/mittags/abends), Zwieback und Tee.

Bei jedem Schluck Wasser oder Suppe musste ich mich schon konzentrieren, da unten im Magen nichts mehr so einfach durchrutschte. Das war sehr gewöhnungsbedürftig, aber nicht schmerzhaft. Dies ging weiter so bis Mittwoch. Weiterhin keine Schmerzen, ich konnte mich gut bewegen und schon ganz eigenständig durchs Krankenhaus flitzen. Zu diesem Zeitpunkt war ich sehr verwundert, dass alles so schmerzfrei und reibungslos abgelaufen ist.

Am Mittwoch Mittag habe ich dann das erste Mal "feste" Nahrung bekommen, es gab Reis und Königsberger Klopse. Da habe ich mich die 2 Tage sehr drauf gefreut. Und was soll ich sagen: auch dies ging in kleinen Bissen und gut gekaut mit etwas Wasser dazu wunderbar durch die Speiseröhre und in den Magen. Donnerstag dann Entlassung aus dem UKE. Keinerlei PPI mehr nötig, keine Schmerzmittel und nur noch die Duschpflaster auf den OP Wunden.

Nach den 2 Wochen habe ich meine Arbeit wieder aufgenommen.

Weiterhin sehr vorsichtiges Essen, kleine Bissen, immer ein Schluck Wasser dazu. In der Broschüre, welche ich nach der OP bekommen habe, stand auch: Ähnlich dem Konzept der Physiotherapie nach dem Erhalt eines Implantats an Hüft- oder Kniegelenk ist eine regelmäßige Nahrungsaufnahme die Physiotherapie für das LINX Implantat nach der OP. Daran habe ich mich gehalten und konnte nach und nach immer mehr essen und auch wieder mehr essen.

Ebenso stand in der Broschüre aber auch, dass es zu sog. Dysphagien kommen kann (Schwierigkeiten und Schmerzen beim Schlucken). Zeitverlauf: in der ersten 2 Wochen nach der OP langsam zunehmend, 6 Wochen nach OP erreichen diese den Höhepunkt und nehmen dann 12 Wochen nach der OP deutlich ab bzw. verschwinden wieder. Ich hatte zu dem Zeitpunkt keinerlei Probleme, Schmerzen oder Beschwerden.

Das einzige was ich hatte: gut gekautes Essen hing nach dem Schlucken erstmal vor dem LINX Implantat fest und es dauerte ein paar Sekunden bis es dann durchging und in den Magen rutschte. Aber auch dies wurde von Tag zu Tag besser. Zwischenzeitlich hatte ich 2 x einen schnell einsetzenden stechenden Schmerz in Höhe des Brustbeins, welcher aber genauso schnell wieder verschwunden ist.

In Woche 3 habe ich dann wie gesagt meine Arbeit wieder aufgenommen. Alles lief in Woche 3 gut bis zur Woche 4 Donnerstag. Auf einmal sehr schnell einsetzender stechender Schmerz in Brustbeinhöhe/Magenhöhe, Schmerz wurde immer stärker (mir wurde leicht schwarz vor Augen). Der Schmerz strahlte bis in den Rücken aus (wie Rückenschmerzen), den Hals nach oben bis in die Schläfen und es setzten starke Kopfschmerzen ein.

Novalgien und IBU 600 haben sogut wie nicht geholfen. Ich habe wirklich starke Schmerzen gehabt und zu diesem Zeitpunkt das LINX Implantat "verflucht". Mein erster Gedanke war, dass etwas verrutscht ist oder nicht in Ordnung ist.

Am Freitag direkt ins UKE. Dort war man sehr überrascht von der Heftigkeit der Schmerzen, hat direkt ein Röntgen mit Breischluck / Kontrastmitteln veranlasst welches gleich ne Stunde später stattgefunden hat. Auch dort wieder sehr nettes Team und ein sehr netter Arzt. LINX Implantat saß aber an der richtigen Stelle und hat auch korrekt gearbeitet.

Dann wurde der Professor dazu gezogen, welcher mich operiert hat. Es wurden Krämpfe der Speiseröhre vermutet. Dafür habe ich dann Diltiazem AL 60 erhalten und habe eine halbe Tablette morgens vor dem Essen und eine halbe Tablette abends genommen. (zusätzlich IBU600 und PPI 2 x täglich) Damit gingen die Krämpfe auch sofort vorbei. Über das Wochenende habe ich die Tabletten dann genommen und am Montag diese wieder abgesetzt um zu schauen, ob es auch ohne geht. Mitten in der Nacht bin ich dann wieder durch den schnell einsetzenden Schmerz in Brustbeinhöhe aufgewacht, wieder Schmerzen bis in den Rücken.

Nun musste ich die Diltiazem Tabletten (krampflösend/auch bei Bluthochdruck) erstmal eine Woche lang durchnehmen um zu schauen ob es besser wird. Alternative (falls es nicht besser wird): nochmal Bauch aufmachen, LINX System überprüfen.

Daher habe ich dann die Tabletten weiter genommen und mich an die Broschüre zurückerinnert. 6 Wochen nach OP können die Beschwerden ihren Höhepunkt erreichen. Der Körper bildet um die Magnetperlen neues Gewebe während des Heilungsprozesses. Während sich das neue Gewebe um das Implantat bewegt und ausdehnt, können Beschwerden oder Schwierigkeiten beim Schlucken auftreten. Dies ist vorübergehend und ein normaler Bestandteil des Heilungsprozesses.

Das Essen fiel mir dann aber wieder sehr schwer. Ich musste komplett von vorn anfangen. Es ging nur Suppen und Flüssigkeiten. Trotz intensivem kauen hatte ich nach jedem Bissen einen starken Schmerz genau beim LINX System. Langsam machte sich doch etwas Panik breit...was wenn durch das LINX Implantat eine dauerhafte Schluckstörung ausgelöst wurde? So ein Ösophagusspasmus ist echt nicht witzig und ziemlich schmerzhaft!

Ich bin dann noch 2 weitere Wochen zu Hause geblieben, habe mich geschont und sehr auf die Ernährung geachtet. Allerdings hat durch das lange kauen und die Flüssigkeit dazu nur noch ein Teil der Nahrungsmenge in den Magen gepasst. Ich bin schnell satt gewesen (oder hatte keine Lust mehr auf die Schmerzen beim Schlucken). 7 kg hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt verloren, 7 Wochen nach OP waren rum. (ich hab vorher 106 kg bei 1,93 Körpergröße gewogen, es konnten auch gut 7 kg runter!)

Dann ging es langsam wieder bergauf. Es passte wieder etwas festere Nahrung..weiterhin viel kauen, viel zum Essen trinken und Schritt für Schritt habe ich mich wieder nach vorn getastet. Weiterhin Diltiazem 60 mg, allerdings ab dann 1 ganze Tablette morgens und dafür am Abend nichts mehr. Mir ging es immer besser damit, hatte aber noch Angst das Medikament abzusetzen und zu riskieren, dass die Krämpfe wiederkämen.

In Woche 10 nach der OP war dann von einem auf den anderen Tag sämtliche Schmerzen und Beschwerden verschwunden. So schnell wie sie gekommen sind, waren sie vorbei. Ich konnte auf einmal alles essen, hatte keinerlei Probleme oder Schmerzen und es ging alles ganz normal durch (gut gekaut vorher).

Zwischenzeitlich habe ich die Arbeit wieder aufgenommen und dann in Woche 11 meinen 2-wöchigen Urlaub gestartet. Im Urlaub habe ich die Tabletten abgesetzt und siehe da: KEINE SCHMERZEN oder Krämpfe mehr.

Ich kann seitdem ALLES essen, kann so essen wie vor der OP, brauche keine PPIs mehr!

Selbst das unendliche kauen des Essen ist nicht mehr notwendig (ich versuche aber besser zu kauen als vor der OP, da dies ja sowieso gesünder ist) Bin damit absolut glücklich und zufrieden mit dem LINX Implantat. Auch nach der "Durststrecke" zwischendurch! Eigentlich ist genau das eingetreten was in der Broschüre bzgl. des Zeitverlaufes stand. Krämpfe der Speiseröhre sind jedoch sehr selten und müssen keineswegs bei jedem auftreten. Jeder Körper reagiert anders. Sollte jemand Krämpfe bekommen: lasst Euch Diltiazem 60 mg verschreiben (oder ähnliches)

Man muss dem Körper Zeit geben sich auf die veränderten Bedingungen einzuspielen, unbedingt weiter das Schlucken trainieren und vor allem Geduld haben.

Wenn jemand die Broschüre zum Lesen haben möchte, dann gern eine Nachricht an mich. Hab auch meine Fotos vom Röntgen (weiß aber nicht ob ich hier Fotos einfügen kann).

Hoffe mein Bericht hilft dem ein oder anderen bei seiner Entscheidung. Ich denke man kann nichts pauschalisieren. Für jeden ist das LINX Implantat nicht geeignet. Das sollte aber mit einem Arzt besprochen werden, der Erfahrungen auf diesem Gebiet hat!

Viele Grüße, Stefan

U}nGperflekxt


Hallo Stefan,

ich drücke dir die Daumen, dass es anhält und du keine Krämpfe mehr bekommst.

Ich wünsche dir das wirklich von herzen weil die Schmerzen wirklich schlimm sind.

Bei mir war es auch so ich hatte ca 2-3 Monate Pause nur zwischendurch mal kleine Probleme wenn ich zu schnell gegessen habe aber sonst ging es und dann fingen die Schmerzen wieder an leider.

Alles Gute

H)opf[ensexe


Unperkt ich wünsche Dir alles Gute für Deine Op im November und berichte wie es Dir geht.

LG von Hopfensee

M.ar(iulxi


Hallo Stefan, ich hätte an dich paar fragen gehabt. Ich bin heute vierte Tag nach der OP nach Hause gekommen. Mein Grammatik deutsch ist nicht so gut, hättest du Lust mit paar fragen geantwortet? Am besten wäre Peer Telefon. Gruß und vielen Dank für die schnelle Antwort. Gruß! Mariuli

H_ofpfenxsee


Hallo Mari Lu...ich lese gerade das du aus meinen Heimatkreis kommst...wo hast du die Operation machen lassen....ich wohne jetzt im Ruhrgebiet ..aber meine Geschwister wohnen noch alle im Sauerland....vielleicht kann ich Dir bei Deinen Fragen helfen.....hier auf der Seite wird mal viel mal wenig geschrieben...alternative gibt es noch bestimmte Gruppen auf FB...aber ich weiss nicht ob du ein FB-Freund bist.

LG

hNarNryr


Hallo an alle,

nach reichlich Überlegungen habe ich Anfang Oktober 2017 ebenfalls das Linx-Band einsetzen lassen und möchte hier auch mal den Unentschlossenen, wie ich auch lange einer war, Mut machen.Trotzdem sollte jeder wissen, dass das bei jedem anders ablaufen kann und das lediglich subjektive Erfahrungen sind.

Donnerstags kam ich für Voruntersuchungen in die Klinik (Schlucktest, etc.), Freitagmorgen wurde ich operiert. Gegen Mittag war ich schon wieder auf meinem Zimmer, hatte durch das CO2-Gas, mit dem der Bauchraum für die OP gefüllt wurde, ziemliche Schmerzen im Brust- und Schulterbereich. Diese waren durch Berichte, die ich vorher im Netz las, nicht überraschend und verschwanden dann auch nach ca. 3 Tagen. Die vier kleinen Schnitte der OP hingegen taten überhaupt nicht weh. Bereits am ersten Abend bekam ich ein Körnerbrötchen mit Wurst und Käse zu essen. Davor hatte ich ziemlichen Respekt und kaute sehr vorsichtig. Zwischen jedem Bissen habe ich zum besseren Runterrutschen noch einen Löffel Joghurt gegessen. Hat alles gut funktoniert. Während des Klinikaufenthalts bekam ich relativ normales Essen, keinen Brei und wenn dann nur nur als Vorspeise Suppe. Dienstags konnte ich die Klinik verlassen, war dann noch den Rest dieser und der darauffolgenden Woche krankgeschrieben (bei der OP wurde auch noch ein Zwerchfellbruch behandelt). Die ersten 6 Wochen durfte ich nichts heben, was mehr als 5 Kilogramm wiegt ( hat meiner kleinen Tochter überhaupt nicht gefallen, dass Papa sie nicht hochheben darf :|N )

Die OP ist nun knapp 8 Wochen her, während dieser Zeit ist es mir schon das ein oder andere Mal passiert, dass ich nicht ordentlich genug gekaut habe und dann etwas stecken blieb. Dies ist sehr schmerzhaft und unangenehm. Nachtrinken half dann bei mir meisstens nicht, irgendwann rutschte es dann durch und dann wars gut. Dies möchte ich aber absolut nicht beschönigen, da es echt ziemlich schmerzhaft ist. Ich habe auf jeden Fall bemerkt, dass wenn ich konzentriert bei der Sache bin und nicht zuviel beim Essen rede, dann klappts sehr gut. Zu kohlensäurehaltigen Getränken kann ich sagen, dass ich damit absolut keine Probleme habe. Ich kann alles trinken, muss etwas kleinere Schlücke machen, aber ansonsten keine Einschränkungen (Aufstoßen funktioniert auch :)z ) Völlegefühl beim Essen kommt durch das längere Kauen früher als bisher, hab wahrscheinlich dadurch ca. 1 KG abgenommen. Das Wichtigste: Seit der OP keine PPIs mehr genommen und wirklich alles (scharf, süss, alles was mir früher Sodbrennen bereitet hatte) gegessen und getrunken - absolut Sodbrennen-Frei :)^ :)=

Als Fazit kann ich sagen, dass es für mich die 100% richtige Entscheidung war.

Ich hoffe, dem ein oder anderen etwas Angst und Sorgen vor der OP genommen haben zu können.

H^opf4enWsxee


Harry wo bist Du operiert worden...und ist dir nur der Linx eingesetzt worden...oder wurden auch andere Sachen machen.

Selber kann ich Fleisch, Fisch, etc....nur mit Sosse essen...sonst geht es nicht....bei kohlensäurehaltigen Getränken muss ich

sehr langsam trinken..und wenn kalte Getränke gehen überhaupt nicht mehr.

Hopfensee

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