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Operation Analfissur

MGazie[ro hat die Diskussion gestartet


Mir steht eine OP einer Analfissur bevor.

Hat jemand Erfahrungen?

Antworten
Z\yrpressxe


Op Analfissur

Hallo,

ich war im Urlaub, deshalb habe ich Deine Frage erst heute gesehen. Vielleicht bist Du ja schon operiert worden. Trotzdem kurz etwas dazu.

Ich habe/hatte eine chronische Analfissur bedingt durch häufigen harten Stuhlgang. Ich schreibe "habe/hatte", weil ich Ende Nov. 03 beim Proktologen war und der sagte, die einzige Möglichkeit wäre eine OP. Am besten sofort. Die Proktologen Praxis lief im übrigen nach dem Fließbandprinzip. Individuelle Beratung fand nicht statt. Die Vorstellung, eine OP-Wunde am Darm zu haben und trotzdem immer wieder harten Stuhlgang, war ziemlich schrecklich. Deshalb habe ich -bisher erfolgreich- versucht, mich

selbst zu behandeln. D.h. Stuhlgang weich halten (Einnahme von Movicol, gelegentlich auch Glyzerinzäpfchen) und den Anus nach

dem Stuhlgang sorgfältig abduschen mit Babywaschlotion oder unterwegs mit feuchten Klopapier säubern.

Im übrigen fange ich wegen meiner Darmprobleme demnächst eine homöpathische Behandlung an, auf die ich große Hoffnungen setze.

Vielleicht hilft Dir das ein wenig weiter, obwohl es kein Erfahrungsbericht über eine OP ist.

Gruß

Zypresse

kCridob&erlxin


Re: Operation Analfissur

Habe vor drei Wochen selber eine OP einer chronischen Analfissur mitgemacht. Zunächst einmal sei gesagt: Herumgedoktor mit Salben und homöopathischen Mitteln bringt bei einer chronischen Analfissur nichts! Der Grund ist einfach: Die Fissur ist ein Riss in der Afterschleimhaut. Wenn sie chronisch wird, sind die Ränder des Risses bereits vernarbt und können deshalb nicht mehr von selber zusammen wachsen. Also muss das vernarbte Gewebe weg und dann wird der Riss zusammengenäht, damit er sich schliessen kann. Wenn man den Riss unbehandelt lässt, können sich schlimmere Folgeerkrankungen wie z.B. eine Fistel entwickeln.

Ich hatte für die OP zwei Ärzte aufgesucht: Der erste wollte örtlich betäuben und operieren, der zweite riet zur Vollnarkose. Er meinte, er müsse für die OP den Schliessmuskel sehr weit aufdehnen und wolle das keinem Patienten bei örtlicher Betäubung zumuten. Ich entschied mich für die Vollnarkose und bin froh darüber - ich glaube die OP beim ersten Arzt wäre ein Alptraum geworden. Deshalb lieber eine zweite Meinung einholen, wenn man kein Vertrauen zum Chirurgen hat.

Die Narkose dauerte 35 Minuten und kurz darauf konnte ich aus eigener Kraft den Ruheraum aufsuchen. Also alles halb so wild mit der Vollnarkose.

Der Riss wird mit einem selbstauflösenden Faden vernäht, was den Vorteil hat, daß keine Fäden gezogen werden müssen. Es soll allerdings manchmal Probleme mit dem Auflösen der Fäden geben - bei mir war das nicht der Fall.

Die ersten Tage nach der OP sind natürlich schmerzhaft, denn den Stuhlgang kann man nun mal nicht abstellen. Nach ca. 1 Woche ist das Schlimmste geschafft, nun, nach 3 Wochen, bin ich weitgehend Beschwerdefrei.

Schmerzmittel sollte man sich auf jeden Fall verschreiben lassen - ich habe mit Diclo50 gute Erfahrungen gemacht. Nach ein paar Tagen kann man mit Zäpfchen für weitere Linderung/Entspannung sorgen, damit die Schleimhaut in Ruhe frisches Gewebe bilden kann.

CaandyCmottoxn


Analfissur genäht?

also diese Methode kenn ich nicht. ABER man lernt ja nie aus. Ich kenn das folgendermassen (wie mein Vorredner schon sagte...salbe etc bringen bein EINER chronischen Analfissur rein gar nix!...NUR bei einer frischen akuten Fissur könnte man mit Analdehner (aus der Apotheke) verhindern, dass die RÄnder vernarben...und so eine normale Abheilung erzielen) Ansonsten kenn ich die Methode, dass der Riss ausgeschnitten wird, damit er von unten heraus wieder zuwachsen kann. Natürlich unter ärztlicher Kontrolle, damit sie immer wieder gedehnt wird und sich keine Fisteln bilden. Dazu muss man schon die ersten Tage jeden Tag zum Arzt und den Anus dehnen lassen (dauert 3 Sekunden ;-) .... und man ist ungef. 2 Wochen in Behandlung bis die Wunde von unten nach oben zugeheilt ist. VOr neuen Analfissuren ist man natürlich nicht gefeit. Da muss man schon auf die Verdauung achten. Aber das wurde hier ja schon besprochen. Ich weiss nur, dass wenn man die Wunde nach Ausschneidung der chron. Analfissur näht, es sich schnell entzünden kann. Weil man ja nicht tagelang den Stuhlgang anhalten kann. Und im Analbereich sind generell viele Bakterien, die eine genähte Wunde entzünden lassen könnten. Eine Offene WUNDE jedoch nicht. Aber es gibt halt viele versch. Methoden. Die einen finden ihre gut...die anderen eine andere ;-) c'est la vie

c)lairxe39


hi..

bei mir wurde vorigen freitag 04.06.04 eine analfistel entfernt und eine fissur genäht.

Ich bin vorher auch von arzt zu arzt gelaufen weil ich eine op nicht wollte.

Letztendlich habe ich mich aufgrund der schmerzen ambulant unter vollnarkose in stuttgart operieren lassen.

Die OP hat ein guter coloproktologe durchgeführt.

Ich bin um 07:00 am morgen in der klinik gewesen und konnte diese am abend um 17:00 verlassen. Ich habe bis heute nicht eine schmerztablette benötigt und kann beinahe ganz normal sitzen.

Ziemlich aufwendig aber notwendig ist die gesteigerte hygiene nach der op. Ich salbe wie eine weltmeisterin (mindestens 6-10 x am tag) halte die wunde durch ausduschen sehr sehr sehr sauber und habe bis heute sicher mehr als hundert mulleinlagen verbraucht.

Durch den heilungsprozess juckt es ein bisschen aber sonst ist alles ok. Natürlich achte ich jetzt noch mehr als vorher auf meine ernährung um den stuhl weich zu halten, damit ein optimaler heilungsprozess stattfinden kann.

Also viel reis und gemüse, säurearme früchte.

Vor der Op war ich noch bei einem heilpraktiker der mir verdauungsunterstützende blutreinigende und das immunsystem stärkende tabletten verordnet hat. Ich bin ziemlich sicher das diese wesentlich an der schnellen heilung teilhaben.

Also, alles gute für dich und begib dich in die hände eines wirklich guten arztes, (coloproktologen)auch wenn dieser, wie in meinem fall, ziemlich weit entfernt zu fnden ist.

Claire

c0lairue3\9


forwarding thread

f9uggIe-r


OP geschafft

Hallo Leidensgenossen

Ich habe mich mit meiner Analfissur auch monatelang mit allen möglichen Salben hingeschleppt. Nachdem aber zwei unabhängige Diagnosesteller zur OP rieten, habe ich sie auch über mich ergehen lassen. Mit dem neuen Spezialisten (Proktologe) an der Barbara Klinik in Hamm habe ich gute Erfahrungen gemacht. Die OP selbst war ein Klacks; wie der Chirurg meinte: "Das Kleinste im Angebot". Zur Betäubung hatte ich Rückenspritze.

Die Schmerzen danach waren ungefähr eine Woche lang erheblich, insbesondere beim und nach dem Stuhlgang. Deswegen würde ich auf jeden Fall zwei bis drei Tage stationären Aufenthalt empfehlen. Jetzt habe ich die zweite Woche hinter mir; kleine Schmerzen beim Stuhlgang sind noch da. Bis zur vollständigen Ausheilung der Wunde wird es aber wohl noch einige Zeit dauern.

Szilkberffisxche


Hat jemand Erfahrung mit starken Druckschmerzen, ungefähr 1/4 Stunde nach dem Stuhlgang? Ich habe vor zwei Wochen eine OP wegen einer Analfissur und zwei Marisken. Alles soll lt. der Proktologin von innen heraus ausheilen. Die OP wurde unter Vollnarkose gemacht. Die Schmerzen beim Stuhlgang sind auszuhalten. Aber dann! Es stellt sich kurze Zeit später ein schier unerträglicher Druckschmerz nach "unten" hin ein. Richtung Pobacken. Ich kann dann ein paar Stunden lang nicht sitzen, nicht liegen, nicht stehen. Viel bleibt da nicht mehr! Ohne Schmerzmittel nicht auszuhalten. Und auch die nützen nicht allzu viel. Ich habe schon Panik vor jedem Toilettengang. Obwohl der Stuhlgang selber nicht das schlimmste ist. Allerdings habe ich oft das Gefühl : noch nicht fertig zu sein. Ich erhoffe mir von diesem Forum ein paar Hilfen.

p<an5x23


vom 06.12.09 22:23 im Faden Operation Analfissur

Hat jemand Erfahrung mit starken Druckschmerzen, ungefähr 1/4 Stunde nach dem Stuhlgang? Ich habe vor zwei Wochen eine OP wegen einer Analfissur und zwei Marisken. Alles soll lt. der Proktologin von innen heraus ausheilen. Die OP wurde unter Vollnarkose gemacht. Die Schmerzen beim Stuhlgang sind auszuhalten. Aber dann! Es stellt sich kurze Zeit später ein schier unerträglicher Druckschmerz nach "unten" hin ein. Richtung Pobacken. Ich kann dann ein paar Stunden lang nicht sitzen, nicht liegen, nicht stehen. Viel bleibt da nicht mehr! Ohne Schmerzmittel nicht auszuhalten. Und auch die nützen nicht allzu viel. Ich habe schon Panik vor jedem Toilettengang. Obwohl der Stuhlgang selber nicht das schlimmste ist. Allerdings habe ich oft das Gefühl : noch nicht fertig zu sein. Ich erhoffe mir von diesem Forum ein paar Hilfen.

Hallo,

Ich habe vor 5tage auch die gleiche OP und jetzt das gleiche problem.....wie ist das bei dir gelaufen??

Ist es normal oder muss ich etwas machen,bitte um hilfe.

mfg

t8suqnamxi_xe


hi pan...

wenn du dir nicht sicher bist, ruf doch den Arzt an der dich operiert hat.

Alles gute

S1tau]seemhuttxi


Oje ich habe soeben den Beitrag über Analfisurr OP gelesen und bin schockiert was die einzelnen Teilnehmer in ihren Beträgen geschrieben haben. Meine OP findet am Montag den 01.02.2010 statt und nun habe ich doch etwas Angst.

Nach meinem Wissen wird auch bei mir nicht genäht.Weiß aber nicht ob unter Vollnarkose oder Rückenmarkspritze.

Drückt mir bitte alle die Daumen. :)* :)*

t.sunfami_xxe


feste Daumen drück :-)

alles guuuuute @:) :)* *:)

dEorisx36


HI,

Ich will nicht zu weit ausholden ...

ich habe nun "fast alle" Einträge über Analfissuren gelesen.

Ich bin 49 und habe Hämoriden seit ich ca 20 bin. Damals hatte ich eine Enddarmspiegelung die sehr schmerzhaft war (starres Rohr... ist heute bedeutend schmerzfreier).

Bin dann nicht mehr zum Arzt, hatte mich an die Blutungen im Stuhl gewöhnt .. und keine Beschwerden!!!

Im Jahre 2008 hatte ich eine Woche nur Blutungen (keine Schmerzen .. nur kraftlosigkeit) .. und sehr stark. Aus Angst, die größer war als die bevorstehende Endarmspiegelung .. bin ich zum Arzt.

Der machte dann eine Darmspiegelung und stellte Polypen, Hämorrhoiden und

Morbus Chron (chronische Darmentzündung) fest. Polypen wurden entfernt. Bin dann zum Proktologen.. Hämorrhoiden wurden 4 wöchtenlich durch Schlingen.. entfernt. Im Dez. 2008 bei der zuerst die letzten Hämorrhoiden-Entfernung stellten sich Schmerzen ein. Schlimme Schmerzen und das kurz vor Weihnachten.

Im Januar gab man mir eine Salbe ( wie ich heute weiss gegen Analfissur). Im März 2009 sagte mir der Arzt die Analfissur sei verheilt .... aber ich hatte immer noch schmerzen. Er gab mir eine Kortisonsalbe.

Nun nach einem Jahr habe ich immer noch nach dem stuhlgang der ziemlich hart ist (durch die medikamente für morbus chron) sehr lange schmerzen ( 4 bis 5 stunden)

Mein Arzt hart mir jetzt rektogensic verschrieben .. aber der es ist nach jedem stuhlgáng das gleiche.

Ich darf fast keine Schmerzmittel und abführenden Mittel wegen "Morbus" nehmen.

Kann mir irgendjemand weiterhelfen

dOorsis36


vom 27.01.10 21:30 im Faden Operation Analfissur

Oje ich habe soeben den Beitrag über Analfisurr OP gelesen und bin schockiert was die einzelnen Teilnehmer in ihren Beträgen geschrieben haben. Meine OP findet am Montag den 01.02.2010 statt und nun habe ich doch etwas Angst.

Nach meinem Wissen wird auch bei mir nicht genäht.Weiß aber nicht ob unter Vollnarkose oder Rückenmarkspritze.

Drückt mir bitte alle die Daumen. :)* :)*

Viel Glück und gute Besserung

oqc-{girxl


Hallo,

ich hatte am 9. Februar 2010 eine OP, es wurden innerliche Hämorrhoiden, eine Fissur und eine Mariske entfernt. Und bis jetzt hab ich starke Schmerzen vor allem nach dem Toilettengang. Ich habe gemerkt wenn ich Sauerkraut esse dann geht es eingiermaßen aber ich kann ja nicht zum Frühstück und Mittag und Abend Kraut essen. Was esst ihr? Wie oft macht ihr Sitzbäder am Tag?

Weiss jemand wie man dem Problem vorbeugen kann, nochmal mach ich so eine OP nicht mit. Nach dem Toilettengang lauf ich 1 Stunde herum vor lauter Schmerzen.

Gute Besserung an alle die genauso leiden...............

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