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Operation Analfissur

P@arsa<00x2


Hallo!

Ich habe eine Frage.

Ich habe jetzt seit etwa einem halben Jahr ziemlich sicher eine Analfissur.

Ich war auch schon bei der Ärztin und sie sagte, es sei eine akute Analfissur.

Sie hat mir auch eine Salbe gegeben, die nach etwa zwei oder drei Tagen wirkte.

Aber dann fing das Ganze wieder von vorne an und wurde durch die Salbe nicht mehr besser.

Danach kaufte ich mir dann noch einmal eine Salbe, die auch erst half,

aber nach etwa einer Woche Benutzung, kamen die Symptome wieder.

Jetzt habe ich im Internet gelesen, dass von einer chronischen Analfissur gesprochen wird,

wenn die Symptome mehr als drei Monate anhalten.

Das hieße ja dann, dass ich jetzt eine chronische Analfissur hätte.

Jetzt wollte ich gerne wissen, ob wirklich die einzige Möglichkeit, diese zu heilen,

ein operativer Eingriff ist.

Ich habe nämlich ziemliche große Angst vor einer Operation.

Also nicht direkt vor der Operation, sondern vor den Schmerzen danach,

die von manchen hier ja beschrieben werden.

Liebe Grüße

Parsa002

rvtwkxtw


Hallo

Also ich hatte eine Analfissur 3 Jahre lang. Ihr fragt euch jetzt bestimmt wieso so lang, ganz einfach ich hab versucht an mir selber rumzudoktorn statt zu einem Facharzt zu gehen. Natürlich haben die ganze Tipps aus dem Internet nicht geholfen und ich habe alles versucht glaubt mir bis ich letztes Jahr zum Proktologen ging. Der versuchte es auch noch ein halbes Jahr mit verschiedenen Salben half aber alles nichts meine fissur war schon chronisch. Also überwies mich der Dr. ins Krankenhaus zur Fissur Entfernung.

Am 16.03.11 war es soweit die Fissur wurde entfernt. War dann eine Woche stationär weil sie ziemlich viel entfernen mußten. Anfangs ging es mit den Schmerzen noch aber jeden Tag bekahm ich mehr Schmerzen. Das schlimmste für mich war der Stuhlgang, das war die Hölle solche schmerzen hatte ich noch nie. Mein Stuhlgang war zwar weich aber es brannte wie die hölle und der schließmuskel verkrampfte sich dabei auch immer,war also nicht gerade angenehm. Jetzt zwei Wochen danach geht es langsam wieder auffährts jeden Tag ein wenig besser. Ich hatte auch das Glück das meine Freundin Krankenschwester ist und mir die wunde Fachmännich reinigen und versorgen konnte. Bei wurde auch unterhalb des Anuses richtung Steißbein ein ca. 2 Cent großes Loch geschnitten angeblich zum Abfluss für das Wundsekret der Fissur , dieses Loch wächst nun langsam auch wieder zu Gott sei Dank.

Also ich bin froh wenn ich alles hinter mir hab die Ärzte meinen das würde noch zwei bis drei Wochen dauern.

Wer irgendwelche Tipps braucht zur Wundversorgen oder zu der Krankheit selber kann mir gerne eine Email schreiben werde sie dann gerne weitergeben ( Tipps ) oder beantworten ( Fragen )

Bis dann

E#hema8liger] Nutazer M(#3959x41)


Hallo,

ich habe eine Analfissur, die trotz aller möglichen Salben nie wirklich besser wurde.

Der Chirurg meinte, wenns nicht besser wird, schneidet er nächstes Mal endgültig. Er sprach von der "Rausschneidmethode". Habe hier ja schon etwas gelesen, dass diese besser sein soll, als den Riss nur nähen. Hab aber ein wenig Angst, ich will das ungern unter örtlicher Betäubung machen... Ob er auch Narkose anbietet muss ich fragen. Da er einen speziellen Tag für OPs hat, denke ich mal ja.

Mvyr-k$e84


Hallo zusammen :-)

ich möchte mit meinem Beitrag alle aufmuntern, die unter einer Analfissur leiden. Ich rate euch: sollte die Fissur bereits chronisch sein, lasst euch auf jeden Fall operieren!!

Ich habe es ein halbes Jahr mit Salben (Rectogesic) versucht, aber das Ganze war völlig sinnlos und ich habe mich immer weiter gequält. Gerade abends/nachts wurde der Juckreiz so unerträglich. Ich habe dann immer mit einem Wattepad am After umhergeschuppert, bis es geblutet hat! Danach war der Juckreiz zwar erstmal verschwunden, aber dafür brannte es dann um so mehr! Es verging nicht ein Tag, an dem ich diese Beschwerden nicht hatte. Die Lebensqualität leidet schon sehr. :-(

Ich weiß, dass man vor so einer OP viele Ängste hat, gerade wenn man eine Vollnarkose noch nicht mitgemacht hat... Ich musste auf meinen OP-Termin eine Woche warten und habe mir bis dahin im Internet alle möglichen Beiträge und sogar Videos von Operationen durchgelesen/angeschaut. Heute weiß ich, dass ich das nicht hätte tun sollen, denn ich habe mich damit nur noch verrückter gemach!

Mittlerweile glaube ich, dass hauptsächlich die Leute hier ihre Erfahrungen reinschreiben, die besonders schmerzhaft und schlimm waren.

Ich wurde gestern mittag operiert. Am Vorabend und am Morgen der OP sollte ich noch jeweils eine Schmerztablette (Ibuprofen 600) nehmen.

Um 11.45 Uhr hatte ich meinen Termin im OP-Zentrum. Dann ging es auch gleich los: OP-Hemdchen und Haube anziehen, anschließend wurde mir noch ein Einlauf verpasst. Da mögen viele wieder denken: Ach du sch..., aber war auch alles halb so wild! Der Darm wird ein wenig durchgespült, damit alles sauber ist und der Arzt bei der OP auch alles gut sehen kann. Ist zwar nicht angenehm, es wird ein wenig kalt, aber weh tut es nicht! Ich sollte die Flüssigkeit dann ca. 5 Min in mir behalten und ein bisschen hin- und herlaufen. Dann musste ich aber auch fix zur Toilette... brannte ein wenig und ist gewöhnungsbedüftig, denn es lief wie Wasser aus mir heraus. Anschließend wartete auch schon der Narkosearzt auf mich. Er erklärte mir noch kurz wie alles abläuft. Ich wurde dann auf einer Liege in den OP-Raum gefahren, ich war so froh als es endlich losging!!

Man merkt nur einen leichten Schmerz im Arm und dann ist man auch schon weg. Das ganze dauerte wohl nur so 10 Min... um 12.30 Uhr war ich auch schonwieder einigermaßen wach und fühlte mich total entspannt. Schmerzen hatte ich nicht. Nach zwei Stunden konnte ich auch schonwieder abgeholt werden.

Durch den Einlauf hatte ich immernoch sehr viel Flüssigkeit im Darm, die heraus wollte, sodass ich Zuhause noch ständig zur Toilette musste. Aber auch bei der Entleerung hatte ich keine Schmerzen.

Heute war ich noch einmal zur Nachuntersuchung. Sieht alles gut aus. Es wurden mehrere Fissuren herausgeschnitten, auch eine sogenannte Vorpostenfalte. Habe noch eine Wundheilsalbe und Kompressen zur Wundbehandlung aufgeschrieben bekommen.

Ich bin nun 10 Tage krank geschrieben. In dieser Zeit muss ich mir viel Zeit nehmen zur Pflege, d. h. Cremen, Kompressen wechseln und die Wunde mit dem Duschkopf sanft sauberspülen, damit die alten Cremereste wieder verschwinden. In einer Woche soll ich noch einmal wieder zur Nachuntersuchung kommen.

Also Leute – tut es einfach!! Augen zu und durch, schlimmer kann es doch gar nicht werden :)^

h!ei_ko]nst<antixn


:-) Hallo My-ke84,

ich habe es auch getan. Hatte einfach die Nase voll von den sinnlosen Tipps. (Analdehner,Fissurstifte etc.)

Ich habe an Dich Fragen. Bei Dir ging es wirklich nur so kurz?

Ich wurde kurz vor 08:00 Uhr bereit gemacht (Spritze & Blackout) und war erst nach 09:30 Uhr!! wieder da, im Aufwachraum. Das Gefühl danach war, wie vom Bus überfahren und komplett heiser. Mein Brustbein tat weh als hätte mir Klitschko eine draufgehauen.

Ich habe immer noch Schmerzen und Wechsel sehr oft die Einlagen die ich mir davor lege.

Immer noch ist Blut, Wundsecret und Schleim drin.

Welche Wundheilsalbe hast Du bekommen?

OP war Mittwoch Früh ,heute ist Sonntag und immer noch das gleiche "Vergnügen".

Bin ich nur zu ungeduldig mit dem Heilungsprozess? ":/

Was ich positiv berichten kann: Wenn Stuhlgang dann mit einem völlig neuen Gefühl!!

Nur die Verkrampfung/Schmerz und das Blut danach machen mir Sorgen.

Da du schon fast einen Monat Vorsprung hast wäre ich über eine Information wie es bei Dir

weiterging sehr froh. :)_

Würde mir die trüben Gedanken nehmen.

{:(

S*chi'zo_pBhrexn


Hallo, alle miteinander!

Vielen Dank an alle dafür, dass Ihr eure Erfahrungen geteilt habt!

Ich leide seit nunmehr unzähligen Jahren ebenfalls unter einer chronischen Analfissur.

Ich erspare mir und euch, weiter ins Detail zu gehen, wie diese Verletzung entstanden ist.

Wichtig ist nur zu wissen, dass ich wegen der peinlichen Umstände lange Zeit keinen Arzt aufgesucht habe und sie inzwischen nun mal chronisch ist.

Hatte es mit Diltiazem, Isosorbiddinitrat und Movicol zur Stuhlregulierung probiert, ohne Erfolg.

Habe nun bei meiner KV einen Antrag auf Kostenübernahme einer Botoxbehandlung gestellt, Bewilligung offen.

Was mich bei Nichtbewilligung vor einer Operation abschreckt:

Der zweite konsultierte Proktologe einer Privatpraxis in Köln verneinte meine Frage nach der Möglichkeit einer Inkontinenz infolge eines operativen Eingriffs generell.

Der dritte Prokotologe, den ich aufsuchte, sprach auf einmal von einer solchen Gefahr. Bei der Inkontinenz gibt es, so weit ich es verstanden habe, verschiedene Grade.

Der Arzt sagte, dass danach womöglich unkontrolliert Luft entweichen könne.

Nun meine zugegeben unangenehme Frage an diejenigen, die die OP bereits über sich ergehen haben lassen. Habt ihr dergleichen Erfahrungen gemacht?

Oder würdet ihr die OP seinerzeit unter den gleichen Umständen erneut so machen lassen?

Bei mir besteht wegen der Fissur an und für sich schon ein Leidensdruck und ein stets unangenehmes Gefühl in dem Bereich, so dass ich dem gerne Abhilfe verschaffen würde, weiß aber nicht, wie ich mich jetzt verhalten soll.

Würde mich über feedback von Leiderprobten freuen, wenn überhaupt noch jemand in diesen Thread schaut.

RNoQsvchxeee


Ich hatte mal eine Marisken-OP. Die entfernte Mariske wucherte wie eine Wurzel vom After in den Darm rein; ich meine so ca. 20 cm. Die OP war verhältnismäßig easy. Ich hatte große Angst vor Schmerzen nach der OP, weil Bekannte/Verwandte Horrorstorys von Ihren Hämoriden-OPs erzählten und der Bereich nunmal sehr empfindsam ist und jeden Tag beansprucht wird ;-) Ich kann nur sagen, dass ich keine großartigen Schmerzen nach der OP hatte und Inkontinent bin ich auch nicht geworden. Würde das aber nur im Krankenhaus machen lassen, die auf Gastro/Proktologie spezialisiert sind... In NRW sind meines Erachten nach Leverkusen und Essen erste Wahl. Und nicht jede Veränderung im Po-Bereich soll operiert werden; immer 2 Meinungen einholen...

S?chizo&_phrxen


@ Roscheee

Erstmal vielen Dank für deine schnelle Antwort! Und das um diese unchristliche Zeit am Sonntagmorgen.

Ich werde mich heute abend mal einlesen, was Marisken sind, ich habe keine Ahnung.

Was du zum Behandlungsort sagst: Meinst du mit Essen zufällig die Praxis von Dr. Ommer ? Eben dort habe ich mich vorgestellt

In Leverkusen war ich überhaupt noch nicht.

Schönen Sonntag!

RKos%ch:eee


Ich meinte die Kliniken in den entsprechenden Städten. Das Klinikum Leverkusen-Schlebusch ist sehr gut wenn es um gastro-/proktologische Erkrankungen geht. Über Essen weiß ich leider nichts außer das Leidensgenossen dort ein Krankenhaus des öfteren empfehlen... An Deiner Stelle würde ich das Stationär machen lassen und nicht ambulant. Dann ist die Wundversorgung besser und hast wohl keine großen Probleme. Ich war nach 2 oder 3 Tagen wieder raus. Viel Glück!

S<chizo_Uphrexn


Danke, @Roscheee.

Ja, die Empfehlung zur stationären Therapie habe ich auch schon indirekt erhalten.

Noch einmal an alle: Ich habe heute von meiner Krankenversicherung grünes Licht für die die Kostenübernahme für eine Botoxbehandlung erhalten.

Hat jemand Erfahrung damit?

Viele Grüße!

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