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Zweijähriger mit Verstopfung

aUn2gibxd hat die Diskussion gestartet


Hallo,

unser Sohnemann konnte bis vor ein paar Wochen täglich Stuhlgang machen.

Danach kam eine Phase wo er ständig krank war und Medis nehmen müsste.

Seit diesem Zeitpunkt hat er ständig Probleme mit der Verdauung.

Er kann oft bis zu 3 - 4 Tage nichts machen. Es ist dann soweit dass er da steht und probiert und sich dann aber total verkrampft und weint weil es ihm so weh tut.

Anfangs musste ich ihm nur ein paar Rosinen geben und dann konnte er wieder.

Dann reichte das nicht mehr aus und ich gab ihm Milchzucker, oder Birnensaft bis hin zu einem Medi namens Laevolac.

Wir hatten es so recht gut im Griff. Als er dann immer am MO und DI in die Spielgruppe ging, verweigerte er dann an diesen Tagen den Stuhlgang.

Wir sind nun immer mehr der Meinung dass er nicht nur Angst hat dass es ihm weh tun könnte, sondern dass das bei ihm auch vor allem totale kopfsache ist!!!

Wenn er zB. in der Wanne ist und dort entspannt spielt, kann es durchaus mal vorkommen, dass er uns hineingaggt. Da denkt er nicht dran und es funktioniert dann einfach so.

Ich muss noch dazusagen dass mein Mann als kleines Kind oft 1-2 Wochen (!!) seinen Stuhlgang verkniffen hat weil er nicht wollte!!

Wir sind jetzt wieder ganz verzweifelt weil heute schon wieder der vierte Tag ist wo er nicht konnte.

Ich überlege mir nun ernsthaft ob ich morgen mal ins KH gehen soll dass die mir was geben, wo er es nicht mehr zurückhalten kann - denke aber dass das auch nicht genau das richtige ist....

Kennt jemand dieses Problem?

Danke im Voraus für eure Hilfe!

Antworten
I?n}-Ko&g Nito


halllo,

ich kenne das Problem,

aber muß Dir leider sagen, dass mein Kleiner in zwei Wochen schon 5 wird und keine Besserung in Sicht ist.

Wir haben ALLES durch, wirklich ALLES.

Sobald er merkt, dass er muß, stellt er sich in die Ecke, verkreuzt die Beine und verdrückt sich das meiste nach innen.

Er ist nun in Behandlung und die Oberärztin der psychosomatischen Klinik meint auch nach einem Jahr immer noch:

Abwarten, kein Stress (sagt sich leicht).

Aber:

der Kerl ist voller Kotsteine, weil er ständig verhält, auch das Rektum ist erweitert.

Deshalb bekommt er nun jeden Tag Movicol, so dass der Stuhl so weich ist, dass er gar nicht einhalten KANN.

ISn-Ko*g Nitxo


denke aber dass das auch nicht genau das richtige ist....

laut Ärzten bei uns:

:)= :)=

aXngibxd


Ach das klingt echt furchtbar. Hab grad Gänsehaut beim lesen bekommen ;-(

Unserer hatte eben auch schon Blut im Stuhlgang...und ich finde das kann es einfach nicht mehr sein.

Und jetzt ist es einfach schon so weit, dass er gar nichts mehr macht.

Wissen uns einfach nicht mehr zu helfen.

Hat euch der Kinderarzt das Medi verschrieben? War es ein Theater bis ihr das bekommen habt?

Mein KiArzt ist nämlich der Meinung, dass dasvon der Ernährung kommt. Sicher, die spielt auch eine Rolle, aber bei unserem kleinen merken wir dass er einfach nicht will/es sich verkneift weil er wohl Angst hat ;-(

I(n-Kog? Nxito


Also bei Enkopresis (aber so wird es erst benannt, wenn die Kinder mind. 4 sind) spielt die Ernährung eine untergeordnete Rolle.

Das Kind hat ein schlechtes Erlebnis auf der Toilette, Schmerz oder Unwohlsein etc.. und dann verhält es.

Dadurch bakct es Steine, die wiederum beim Abgang Schmerzen verursachen.

Das wird ein Teufelskreis.

Nach meiner Erfahrung:

es gar nicht so weit kommen lassen, sondern gleich Stuhlverdünner geben,

das Movicol gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen (Schoko, neutral, leicht salzig) und Stärken, 4000 Einheiten ist Standardbehandlung und gibt es rezeptfrei in der Apotheke.

Wenn sich das beim Kind einschleift, hockst Du so wie mich mit einem Kind da, welches schon seinen Namen schreiben kann, DS spielt, sich selbst duscht und anzieht und einfach so immer noch in die Windel macht.

Naja, bis er heiratet, wird es schon vorbei gehen – allerdings wird er bald Vorschulkind {:(

ILn-Kaog xNito


.....man sollte aber erst mal eine Stoßbehandlung machen,

also 3 Tage hoch dosiert bzw. Abführklistiere....

aber ich würde echt noch mal zum Arzt gehen.

aOngibxd


Danke für deine Antwort. Das hilft mir echt weiter! Ich werde nochmals mit einem Arzt reden.

Und ich wünsch dir alles Gute und viel Kraft! Er wird es ganz sicher noch lernen!!!

A^FNinjche,n


In-Kog Nito

Bist du sicher, dass es das Movicol rezeptfrei gibt? Ich wollte es letztens für meine Tochter kaufen (der KiA hatte es uns schon mehrfach verschrieben, war aber dann, als ich es brauchte, in Urlaub) und in der Apo hat man es mir nicht verkauft ohne Rezept.

Bin dann zum Vertretungsarzt und hab es verschrieben bekommen.

I/n-K(og N0ito


ja,

habe es vorgestern erst geholt, allerdings wurde ich ermahnt, es nur nach Arztanweisung zu geben.

ACpriko5senmwarmxelade


Also Abführmittel sind bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Sicherheit nicht der richtige Weg. Ich bin neulich auch beim Proktologen gewesen und ich bin auch noch U30 und selbst bei mir hat der schon rumgelabert, als ich ihm erzählte, dass ich ein Abführmittel nehme. (im Übrigen war ich wegen Hämorrhoiden dort).

Er meint, dass man so was mit Joghurt, Apfelmus, Apfelsaft, anderen Früchten relativ gut in den Griff bekommen könne. Und zwar muss man sich langfristig so ernähren und nicht bloß mal 2 Tage.

Ich habe das mit der Obstipation fast ein Jahr gehabt und bin irgendwie selbst auch nicht darauf gekommen, dass es an der Ernährung liegen könnte.

Habe alles auf Vollkornbasis umgestellt. Auch die Nudeln. :)

Wenn der Junge sich wirklich weigert, zur Toilette zu gehen, würde ich es mal mit Konditionierung probieren. Also ihm irgendeine Belohnung oder so was in Aussicht stellen. .) Das klingt auf den ersten Blick vielleicht dämlich; aber was bleibt euch denn anderes übrig?

Sollte das auch nicht helfen, zum Kinderarzt, zum Psychologen. Die werden euch dann sicherlich weiterhelfen können.

Alles Gute!

APFi@nchxen


Aprikosenmarmelade

Ich vertraue da ganz auf meine KiÄ. Sie sagte, Movicol kann man auch monatelang anwenden, ohne dass etwas passiert bzw der Körper sich daran gewöhnt.

Hst du Kinder? Es ist schlimm, wenn du zusehen musst, wie der harte Kot mitten im After stecken bleibt und man zusehen kann, wie deswegen die Haut reisst.

AzprikoHse8nmarmieladxe


Ich habe das ja mit der Obstipation selbst gehabt. ;-)

Es ist überwiegend ne Frage der Ernährung. Sorry.

Iyn%-Kocg Nwito


Da kannst du soviel obst essen lassen wie du willst, wenn das kind tobend auf der toilette sitzt und mit verkreuzten beinen verhindert, dass der kot heraus kommt. Und sich so das rektum immer mehr erweitert und die sensibilitaet nachlaesst.

Sorr, hausmittel in ehren, aber man will dem kind doch helfen und enkopresis beginnt im kopf und man muss dagegen steuern und mit movicol wird dieser kreislauf hoffentlich durchbrochen, weil das kind nicht einhalten kann. Das schaffst du mit aepfeln nicht. Movicol ist uebrigens kein abfuehrmittel im klassischen sinne, sondern ein volumenvergroesserer.

A[priTkos;enmar[meladxe


Dann wird es eben Zeit, dass man psychologisch guckt, was man da machen kann. ;-)

Ikn-Ko*g Nixto


....

das macht man doch, indem man das Verhaltensmuster durch Eingreifen in die körperliche Konditionierung aufbricht und damit über die Hintertür an's Hirn kommt...

Du kannst doch 2 oder vierjährige nicht auf die Couch legen,

die lernen über Konditionierung, Verstärkung und Modelllernen.

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