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Bleistiftstuhl, Blut und Angst

C/ice7ro8x4


Hallo Miteinander,

@ Nitsid007:

Erstmal vielen Dank für deine Antwort. Ich schreibe aus ähnlichen Gründen wie du. Einerseits zu meiner Beruhigung und Andererseits um andere die ähnliche Symptome haben zu informieren. Nun ich war nun nahezu eine Woche schmerzfrei und ging gestern beschwingt auf meinen Keramikthron. Leider nahm die tolle Woche gestern ihren schmerzvollen ausklang. Mein Stuhl war relativ fest, so dass es sich anfühlte als würde mein Hintern zerreißen. Das Ende von dem Lied waren zwei Stunden höllische schmerzen nach dem Klogang.

Ich achte seit einem Monat ziemlich genau auf Blut jedoch hab ich keines mehr erkennen können auch gestern nicht. Das Einzigste was ich sah war, ich nenne es mal Wundwasser-Rückstände auf dem Mull des Zäpchens. Du sprachst von Analdehner ich versuche seit zwei Wochen behutsam mit einem Finger in den Enddarm zu gelangen. Das ist mir heute morgen nahezu ohne schmerzen gelungen. Ich hatte mir gedacht, da in zwei Wochen die nächste Untersuchung des Enddarms ansteht, dass ich ihn im Vorfeld ein wenig dehne. In der Hoffnung das mir diese Gerät nicht den hintern aufreißt ;-).

Hattest du ähnliche Beschwerden wie ich? Ist die Operation kompliziert und hat man lange und wie starke Schmerzen? Ich weiß es sind viele Fragen :-). Mittlerweile bekomm ich wirklich einen an der Klatsche das artet wirklich in halbe Depressionen aus.

Vielen Dank für Eure Hilfe

Cicero84

C!icerGo8x4


So,

ich war nun wieder beim Doc. Er hat eine Enddarmuntersuchung durchgeführt die ziemlich Schmerzhaft war. Er hat wohl eine Fistel mit Abszess :(v erstastet plus Hämorriden. Seit 4 Tagen bekomme ich Antibiotica und Diclo-Zäpchen. Eine Besserung ist leider noch nicht wirklich aufgetreten in 3 Wochen muss ich wieder hin. Die Fiestel die er Festgestellt hat ist anscheinend "die am wenisten schlimmste". Diese würde den Schließmuskel nicht tangieren und von einer Talgdrüse ausgehen. Nun kann ich mit dem ganzen zeugs eben nicht gerade viel anfangen.

Wie ich gelesen habe ist wohl eine OP unausweichlich. Nach der letzten Untersuchung lief mir das Blut den Schenkel hinunter und ich hatte zwei Tage wieder höllische Schmerzen. Mein Stuhl ist immernoch sehr dünn und deformiert. Ich würde dem Grauen gerne ein Ende machen auch wenn es eine OP bedeutet.

Hat von euch jemand Erfahrungen mit so einer Fistel? ... es hieß immer diese Fitsel/Abzess würde Schleim/Eiter absondern wie soll dieser aussehen? Weiß jemand wie es nun weitergeht wie schlimm so eine OP ist auch bezüglich der Schmerzen danach?

THX und viele Grüße

Cicero

Cticer}o84


So Leute,

Ich bin vor 3 Wochen da ich die Schmerzen nicht mehr aushielt nochmal zum Hausarzt und hatte um eine Überweisung in ein Krankenhaus gebeten. Um 9 Uhr war ich beim Hausarzt der hat für mich um 10:00 Uhr einen Termin mit einem Doc im Krankenhaus ausgemacht und um 11:00 Uhr wurde ich operiert. Eine Analfistel mit Abszess, 3 Hämorriden (eine davon thrombosiert) und eine chronische Fissur wurden entfernt.

Ich musste 3 Tage im Krankenhaus bleiben. Die schmerzen waren stark aber noch zu ertragen, der Toilettengang ist da definitiv das schlimmste. Nun sind 3 Wochen vergangen. Ich kann wieder gut sitzen und gehen auch das mit der Toilette funktioniert mittlerweile mit leichten schmerzen.

Einziges Problem das ich noch habe ist, dass beim Stuhlgang noch oft Blut dabei ist. Kann mir jemand sagen wie lange da noch Blut dabei sein kann und ob das überhaupt normal ist?

Viele Grüße

Cicero

zdwe1tschgxe 1


Ich finde Du solltest den Arzt fragen der dich im KH behandelt hast. Das ist die einzige richtige Lösung. Wir sind alle laien hier, und sind wie ich finde, nicht die richtige so eine Frage zu beantworten.

Ruf im Krankenhaus an, in der Station wo Du stationiert warst, und stell dort deine fragen, die sind die richtige zu fragen..

Gute Besserung

CsicSerox84


So Freunde,

nun habe ich schon lange nichts mehr von mir hören lassen. Jedoch möchte ich nun meinen letzten Bericht zu dieser Krankheit abgeben.

Mein OP ist nun ca. 8 Monate her. Das Problem mit dem Blut und den Schmerzen bezüglich des Stuhlganges dauerte ca. 2 Monate. In dieser Zeit ging es auch jeden Tag artig nach dem Stuhlgang unter die Dusche um die Wunden so gut es ging zu reinigen. Ich kann jedem nur empfehlen sofort nach der OP Lactulose zu nehmen. MIt diesem Wundermittelchen war der Stuhlgang dann nahezu zu ertragen.

Wie geht es mir heute? ... 8 Monate nach der OP ist mein Allerwertester ziemlich schnell gereizt nach dem Stuhlgang. Ich muss immer noch ca 1.-2. mal die Woche den Enddarm mit Bepanten pflegen. Die schmerzen sind weg aber ein Gelegentliches Jucken ist noch da. Seit dieser OP muss ich noch nahezu nach jeder Nahrungsaufnahme (Essen) aufs Töpchen. Nach der OP ist zumindest bei mir die Dichtigkeit nicht mehr zu 100% gegeben. Dies bedeutet hin und wieder muss auch mal nach ein paar Stunden nachgesäubert werden. ;-D Das Narbengewebe ist noch immer gut Fühlbar.

Viele von euch werden denken warum schreibt der denn den ganzen Schrott hier ins Netz. Nunja als ich Informationen brauchte fand ich nirgends etwas detailliertes und dem wollte ich Abhilfe schaffen. Zudem hat dies glaube ich auch einen Psychologischen Effekt. Man spricht ja nicht gerade oft mit Menschen über so ein Thema und mit der Anonymität des Internets lässt es sich eben leichter über so ein Thema kommunizieren. :)^

Mein Fazit: Sobald ich wieder etwas bemerke gehe ich zum Doc. Ich werde meinem ersten Doc. so etwas von eine schlechte Berwertung schreiben. Ich kann so wie es jetzt ist damit leben. Die ersten Wochen nach der OP waren schrecklich aber mein Lebenqualität heute, hat sich um 500% gebessert. Wenn dies nochmal bei mir Aufrtitt würde ich wesentlich schneller zum Doctor gehen und mich auch schneller operieren lassen. Ich hoffe nur dies bleibt mir ersparrt. Wer von euch Fragen hat darf diese gerne stellen ich weiß wie schwer es ist mit anderen über so ein Thema zu reden.

Viele Grüße euer

CIcero @:)

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