» »

Sigma-OP wahrscheinlich, wer hat Erfahrungen?

_JNixex_


Hi Erna,

ich nehme Movicol seit über 2 Jahren täglich.

Ich hatte es einmal auf Rat des Chirurgen weggelassen (er meinte das sollte nun mal ohne klappen), daraufhin ist dann beim Drücken irgendwas im Bauch gerissen. Das war deutlich zu spüren. Inzwischen ist der Enddarm so verbogen, dass ich sogar Luft nur loswerde wenn ich auf der Seite liege und an ´ner Pobacke ziehe.

Die Bleistiftdicke hatte ich auch lange, das kommt ja durch die Rektopexie, da wird der Enddarm ja langezogen und fixiert, ist somit eben dünner.

Erst als dann irgendwas gerissen ist wurde der Durchmesser wieder dicker.

Ich denke also, dass es sogar besser ist wenn der Durchmesser bleistiftähnlich ist. Das ist das Zeichen, dass der Darm noch gut fixiert ist.

Lasse das Movicol blos nicht weg!!

LG *:)

e?rn.a67


@ Nixe!

Schön von Dir zu lesen *:)

Genauso ist es.....wenn ich das Movicol weg lassen dann habe ich Schmerzen und hefigen Druck auf den Stütz aber von innen. Ich lasse es nie wieder weg und habe auch im Netzt einen Shop gefunden wo 2 Flaschen nur 21 Euronen kosten. Zur Konntrolle gehe ich nicht extra denn ich war ja einmal zur Nachkonntrolle und soll nur alle 2 Jahre zur Spiegelung gehen soll. Also im August 2014 ist es soweit.

Das Du solche Beschwerden hattest tut mir leid und hoffe das Du jetzt besser zurecht kommst.

nette Grüße Erna 67 @:)

_"Nixex_


Flaschen ??? ?

Movicol sind doch Portionsbeutel!

Was nimmst du denn da? ":/

*:) @:)

eFr0nCa6x7


Hallo Nixe!

Ja ,das Movicol in der Flasche ist mit Orangengeschmack und hat einen kleinen Meßbecher.

Das in den Beuteln schmeckt doch :(v

liebe Grüße Erna67! @:)

_ENixxe_


Das Flüssige kannte ich gar nicht............ :=o

Ich rühre die Beutel immer in halb Wasser halb Zitronenlimo........dazu noch Flohsamenschalen....

Das geht vom Geschmack her............auf ex halt! ;-)

*:)

e9rnva6x7


Hallo Foris !

Bin wieder mal da :=o

Jetzt ist es im August fast ein Jahr her mit der Sigma op und es geht mir soweit gut solange ich mein Movicol habe. Zwei mal habe ich versucht es abzusetzen weil es ja auch eine Kostenfrage ist aber das geht garnicht. Ich habe ja noch die Rectozele die dann noch

mehr kaputt geht. Jetzt war ich wieder beim Dr. der mir ja eine Autobahn gebaut hat und ich sagte Ihm das ich das Movicol verschrieben haben muß.Vier Ärzte habe ich gefragt aber alle lehnen es ab. Jetzt gab mir der Dr.Tabletten für zwei Wochen ( Ubretid ) und sagte ich soll die probieren. In 2 Wochen wieder kommen und dann machen wir einen Termin zur reparatur der Rectozele und eine Biobsie vom Darm um zu sehen warum der

nicht arbeitet. Die Tabletten sind einfach nur gruselig und wenn mir heute abend wieder so schlecht davon ist setzte ich sie wieder ab. Ich bekomme Herzbubbern ,Übelkeit davon und am Darm merke ich garnichts. Wie geht es Euch denn so ?

liebe Grüße Eure Erna @:)

S"ch-nxeehxexe


Jetzt war ich wieder beim Dr. der mir ja eine Autobahn gebaut hat und ich sagte Ihm das ich das Movicol verschrieben haben muß.Vier Ärzte habe ich gefragt aber alle lehnen es ab.

Tja, die Stuhlregulierung geht ins Geld. Da wirst du aber wahrscheinlich keinen Arzt finden der dir das auf Kassenkosten verordnet. die einzige Möglichkeit ist, wenn du ein Betäubungsmittel verordnest bekommst, dann kann man auf das BTM-Rezept auch was zur Stuhlregulierung verordnen, da die starken Schmerzmittel fast alle Verstopfung verursachen.

eine Biobsie vom Darm um zu sehen warum der nicht arbeitet.

Deiner arbeitet zu wenig, meiner dafür zuviel ;-) , beides ist belastend.

eMrnas67


Naja, ich habe gelesen wenn man aus welchem Grund auch immer eine Darmlähmung hat dann kann es auch verordnet werden. Ansonsten würde ich mir auch wenn es garnicht anders geht mehr Dickdarm entfernen lassen denn es ist so kein Zustand auf dauer für mich.Ich hätte mir gewünscht das es damals vor der ersten OP abgeklärt worden wäre.

liebe Grüße !

_lN&ix|e_


Hi Erna.......

ich erhalte seit der OP vom Hausarzt sowohl Movicol als auch Mukofalk regelmäßig verordnet (beide Mittel arbeiten ja unterschiedlich) .

Es ist unfassbar, dass Deine Ärzte sich da weigern...........eigentlich ist das "unterlassene Hilfeleistung" und gehört angezeigt.....

Ich würde nicht aufgeben...............verschiedene Ärzte anschreiben und die finanzielle Situation schildern und um Hilfe bitten......

Evtl. gibt irgendwo noch einen Arzt der ein Gewissen und ein Herz hat und nicht nur an Gewinn und Budget denkt sondern sich noch dem Patienten verpflichtet fühlt.

Es kann doch nicht wahr sein, dass Du Dir Darm entfernen lassen musst weil Deine Ärzte sich weigern Dir die Medikamente zu verschreiben die Du benötigst.

Vor allem kanns dann sein, dass Du Durchfälle bekommst...........damit hast du weiss Gott nicht mehr Lebensqualität – im Gegenteil!!

Diese Budgetierung der Ärzte ist so ein krankes Zeug.....als ob ne OP günstiger ist als Movicol.....

Red mal mit der KK ob denen noch was einfällt wenn sie ansonsten ne OP zahlen müssen!!

Du kannst auch versuchen Dich an ein Schmerzzentrum überweisen zu lassen (die haben größeres Budget).........denn Schmerzen hast Du ja tatsächlich – zumindest wenn Du kein Movicol bekommst.....

Natürlich musst du dann Schmerzen in den Vordergrund stellen um geholfen zu bekommen........aber was bleibt dir weiter übrig??

Gib bitte nicht auf !! Setz Dich durch............sag denen, dass das unterlassene Hilfeleistung ist...fordere sie schriftlich per Einschreiben auf Dir zu helfen damit die kapieren, dass Du dann etwas in der Hand hast für eine Anzeige wenn Sie Dir nicht nachweislich helfen...

LG *:)

dKoloamiti


Dabei geht es nicht ums Budgett, sondern dass Movicol und Mucfalk usw. einfach nicht verordnungfähig sind und somit auch nicht von der GKV bezahlt werden, das betrifft nicht nur Mittel zur Stuhlregulierung sondern auch viele andere Medikamente.

e!rKna67


Hallo Nixe *:)

Schön von Dir zu lesen. Glaub mir ich war bei jedemArzt habe mit der KK telefoniert und überall das gleiche. Ich habe jetzt wieder Hoffnung weil der Dr. gesagt hat er operiert die Rektocele und nimmt gleich Proben das dem Darm um zu untersuchen ob er einen Grund findet warum der Darmnicht arbeitet.

Ganz ehrlich , ich bin schon oft sehr sauer gewesen denn alles Medikamente die ich nehmen muß stellen den Darmzusätzlich ruhig und keiner schreibt mir das Zeug auf. Meine Schwägerin z.Bsp. hat MS und bekommt das Zeug auch. Der Dr. hat mir ja die Ubretit aufgeschrieben und sagte ich werde merken wie der Darm anfängt zu arbeiten aber ob Ihr es glaubt oder nicht bei mir tut sich nichts. Keine Geräusche oder sowas zu merken. Im Beipackzettel liest man am häufigsten sind Durchfälle ":/ aber nicht bei mir.

Am nächsten Donnerstag habe ich Termin und werde weiter berichten. Wie geht es Dir denn so Nixe ?

liebe Grüße @:)

_YNuiwxe_


Hi Erna,

mir gehts natürlich gleich noch mieser wenn ich für Dich die Gefahr einer erneuten OP sehe...

Natürlich befürchte ich, dass Du danach so dran bist wie ich :°(

ich hab gestern mit meinem Arzt gesprochen....

Er meinte, dass Du Dich nochmals schriftlich an Deine KK wenden kannst und darum bittest, dass der MDK eine medizinisch sinnvolle Entscheidung treffen soll...

Du solltest deutlich darlegen, dass es dir nicht möglich ist die Kosten regelmäßig aufzubringen......

dass das Auslassen von Movicol zu Obstipation führt.........

dass durch die Obstipation das Ausmaß der Rektozele gravierend zunimmt und die darauf folgenden Beschwerden wie:

Schmerzen bei der Entleerung, unvollständige Entleerung mit Fremdkörperschmerz, dadurch Einschränkung des Lebensradius auf den häuslichen Bereich, zunehmende Immobilität und weiterer Verlust der Lebensqualität......

ursächlich mit der Verweigerung der Movicol-Rezepte zusammenhängen.

Du solltest sehr deutlich die KK darauf hinweisen, dass nun nur aus diesem Grund eine Darmresektion geplant ist ....also eine teure Operation !!

Diese OP birgt garvierende Risiken – insbesondere, da der Erfolg (Beseitigung der Obstipation) nicht garantiert ist da der Grund für die Obstipation bislang nicht eindeutig definiert werden konnte......

es ist also eine OP ins Blaue.......die zusätzlich zu allgemeinen OP-Risiken folgende Risiken birgt:

Stenosebildung an der Nahtstelle die zu Darmverschlußproblematik und zu Korrekturoperationen führen kann,

Verwachsungen nach Darm-OP´s müssen oft operativ gelöst werden, da es zu Darmstrangulierung kommt......

Rektozelen neigen generell zu Rezidiven, da es sich um eine Beckenbodenproblematik handelt und daher nicht ausschliesslich durch eine Darm-OP beseitigt werden kann.....

die operative Korrektor von Rektozelen macht nur Sinn wenn diese "symptomatisch" sind – bei dir ist jedoch nicht eindeutig geklärt, dass kein anderer Grund für die Obstipation vorliegt..

Da Du bereits in dem Bereich voroperiert wurdest, ist wegen der hohen Vorschädigung ein enorm erhöhtes Risiko für Komplikationen gegeben......

Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass nach einer Darmresektion sogar dauerhafte Durchfälle entstehen – dies ist regelmäßig der Fall, wenn nur ein wenig zuviel Darm entfernt wird......

Der KK würden Kosten für Sanitärmittel und Durchfallmedikamente dauerhaft entstehen wenn die Komplikation eintritt.....

auch Deine Lebensqualität würde durch Durchfälle enorm abnehmen......(du müsstest ständig in Nähe eines WC sein, brauchst Einlagen, Wundcreme, und musst Elektrolyte zuführen)

Der Operateur hat vermutlich kein Interesse an konservativer Behandlung, da er daran nicht verdienen kann........

Eine OP hingegen – die mit großer Wahrscheinlichkeit weitere Korrektur-OP´s nach sich zieht – befürwortet der Operateur natürlich in eigenem wirtschaftlichem Interesse :(v

Wirtschaftliches Interesse ist aber keine OP-Indikation!

Diese, möglicherweise folgenschwere, OP liesse sich durch die Gabe von Movicol verhindern – bzw noch eine sehr lange Zeit herauszögern.....dies sollte also auch im Sinne der KK sein....

Lass durchblicken, dass du diese Anfrage schriftlich stellst um für den Fall der Ablehnung eine Grundlage für rechtliche Schritte im Fall einer Schädigung zu haben – eine Rechschutzversicherung solltest Du haben....

Kläre das keinesfalls telefonisch.......!!!!! Da wimmelt Dich jeder ab und bhauptet später völlig anderes!

Der andere Weg wäre:

Oft zum Arzt wegen Schmerzen bei der erschwerten Entleerung durch Obstipation.......bestehen auf opioidhaltige Schmerzmittel (wenn andere Mittel keine Erleichterung bringen).....

Bei Rezeptierung von opioidhaltigen Schmerzmitteln wird Movicol dann verordnet......auch wenn der Patient die Opioide nicht regelmäßig einnimmt (weil er sie nicht braucht wenn er Movicol hat)

Hier muss dem Arzt aber klargemacht werden, dass Du die für ihn lukrative OP momentan ablehnst...

Es besteht ausserdem die Möglichkeit eine Schilderung der Situation nach und nach an sämtliche Ärzte im Umkreis zu senden und zu hoffen, dass ein Arzt sich bereit erklärt zu helfen....

es gibt Ärzte die "Nicht Versicherte" mit Medis unterstützen..........die sind sicher kooperativer weil menschlicher... beim Pfarramt könntest Du nach Ärzten mit "Gewissen" fragen....

Du könntest die Herstellerfirma von Movicol anschreiben und um Spende bitten.....oder Apotheken anschreiben und um Rabatt bitten.....

Falls Du im Bekanntenkreis "Privatpatienten" oder "Schmerzpatienten" hast liesse sich auch etwas "trixen".

Bitte versuche ALLES!

LG :)_ :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

_xNi]xe_


nun hab ichs............

Praxis ohne Grenzen nennt sich diese Unterstützung......

[[http://www.shz.de/nachrichten/schleswig-holstein/panorama/artikeldetail/artikel/erste-kostenlos-praxis-fuer-beduerftige-im-norden.html]]

hier z.b.

e!rnxa67


Hallo Nixe!

Danke für Deine ausführliche Antwort. Du bist ja eine richtige Kämpfernatur, Deine Kraft möchte ich haben. Du hast recht und ich werde mich mit einemBrief noch mal an die Krankenkasse wenden. Ich kann ja Deine Antwort zur Hilfe nehmen da ich nicht immer weiß wie man sich audrückt. Mach mich gleich an die Arbeit.

vielen lieben Dank und bis bald @:) @:) @:) @:)

_YNixex_


Du weisst, dass ich nicht immer Kraft zum Kämpfen habe.......

Zumindest nicht mehr wenns um mich geht. :°(

Trotzdem möchte ich um alles in der Welt nicht miterleben müssen wie Du auch noch zum Krüppel operiert wirst damit ein Operateur ein paar tausend Euro für seine Klinik abrechnen kann.

Nach der nächsten OP lässt der Dich doch genauso im Regen stehen wenn Du ihm kein Geld mehr einbringst!

Deine Beschwerden erklärt er dann als Psychogen und das nimmt er dann als Begründung dafür, dass man dir nicht helfen kann...

LG :)_

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Magen und Darm oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Ernährung · Übergewicht · Unter­gewicht · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH