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Hämorrhoiden 1. Grades, so habe ich sie im Griff

a(tWzen'kexeper hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Mitglieder,

ich habe dieses Forum schon des Öfteren hoffnungsvoll wegen verschiedenster Beschwerden aufgesucht und es hilft immer weiter und macht Mut, wenn man positive Erfolgsmeldungen anderer Menschen liest. Deshalb möchte ich auch mal kurz darlegen, wie ich meine Hämorrhoiden des ersten Grades im Griff habe.

Kurzer Rückblick:

Los ging es eines Tages mit einem "reißenden" Gefühl IM After bei einem etwas härteren Stuhlgang. Dann der verschwitzte Blick aufs Toilettenpapier: Blut! Ahh! Die nächsten Tage keine Besserung, nein eher sogar noch nachtropfendes Blut richtig nach dem Stuhlgang. Das Gröbste habe ich dank der Ärzte im Proktologischen Zentrum in Berlin (Verödung) in den Griff bekommen. Allerdings kam das leichte Blut immer wieder.

Eigene Therapie:

Ich bin in einem anderen Forum mal darauf gestoßen, wo jemand schrieb, er massiere seine Hämorrhoiden mit Melkfett ein. Nun, ich war erst mal skeptisch. Ab zur Drogerie Müller, dort gibts ne große Dose für etwa 3,99. Ich hab die mit Ringelblumenextrakt genommen. Ab jetzt erforderte es Überwindung, aber irgendwann kommt da Routine rein: Finger ordentlich einfetten mit dem Melkfett und dann ab in die Popo. Das ist kein Scherz! Ich weiß nicht, ob es auch abklingend wirkt bei den Hämorrhoiden, ich sehe es eher als "Schmiermittel" für den Stuhlgang am nächsten Morgen, wenn ich es abends zuvor "auftrage". Also bei mir hilft das super!

Wenn der Stuhlgang doch mal so dermaßen fest und im Durchmesser einfach zu groß sein sollte und ein wenig Blut auf dem Toilettenpapier erscheint, dann hilft mir wirklich immer die Wundsalbe (speziell auch für Hämorrhoiden geeignet) von Hametum. Falls die Beschwerden noch etwas schlimmer sind, dann sind die Zäpfchen von Hametum das rettende Mittel. Aber schön drauf achten, auch immer etwas Rohkost für einen geschmeidigen Stuhlgang tagsüber verteilt zu essen!

Was ich nicht mehr mache, da ich mein Melkfett entdeckt habe, aber zuvor auch relativ wirksam war: Flosamenschalen. Hatte ich mir 1000g Beutel im Netz bestellt. Das jeweils nach dem Essen morgens und abends in ein Glas Wasser eingeführt (1 gehäufter Teelöffel) und dann runter damit. "Schmeckt nicht" könnte ich nicht sagen, denn es schmeckt nach gar nichts. Aber es war trotzdem extrem nervig, vor allem wenn man mal unterwegs ist (Exkursionen aufgrund des Studiums oder Unternehmungen mit Freunden abends).

Also liebe Leidensgenossen, ich muss nochmals betonen: Ich hatte verglichen mit manch anderen wirklich leichte Beschwerden, aber diese tauchen ohne meine Maßnahmen immer wieder auf. Deshalb wollte ich euch mal mitteilen, wie ich sie so ganz gut im Griff habe und damit ganz gut leben kann. Vielleicht ist es für den ein oder anderen eine Anregung. Das mit dem Melkfett ist wirklich kein Scherz! Wie gesagt, das war am Anfang auch Überwindung für mich, aber mittlerweile geh ich mit dem Zeigefinger etwa zur Hälfte in den After (also dieses zweite, "relativ große" Knick-Gelenk im Finger...lol ich will jetzt die anatomischen Fachbegriffe nicht googeln). Das muss sein, denn dadurch wurde mir erst mal bewusst, wie tief die Hämorrhoiden doch sitzen. Ein bisschen auf die Fingerkuppe und nen bisschen am After außen rumschmieren bringt gar nichts, zumindest bei mir nicht. Wenn ich so tief mit dem Finger reingehe, dann spüre ich diese kleinen Ausbeutelungen sogar richtig.

Also schön, recht intim, was ich hier preis gebe. Aber unter dem Deckmantel der vermeintlichen Anonymität im Netz wollte ich das mal mitteilen und vielleicht hilft´s dem ein oder anderen ;-)

p.s.: Solche Beschwerden kann man wohl in jedem Alter bekommen. Als es vor 2 Jahren losging bei mir, war ich gerade mal 20 und dachte, das darf doch nicht wahr sein, sich in dem Alter schon mit sowas rumschlagen zu müssen (andere haben noch ganz andere Sorgen, das weiß ich, aber davon gehts einem in dem Moment ja auch nicht besser...).

Antworten
e}kkVi1


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