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Jeden Tag Übelkeit, seit Jahren

s&oAdax87 hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute,

ich hoffe dass mir jmd von euch weiterhelfen kann, ich bin langsam aber sicher wirklich verzweifelt.

Zu meiner Geschichte:

Es fing vor ca 4 Jahren an dass mir übel war. Es war nach einem Partymarathon von 3 Tagen. Mir war davor noch nie Übel vom Trinken, wenn dann hatte ich mal Kopfweh oder so. Dann dachte ich natürlich zuerst dass ich einfach zu viel getrunken hatte. Es ging dann auch wieder weg.

Ab und zu kam die Übelkeit dann in unregelmäßgen Abständen wieder (meistens Morgens). Unabhängig davon ob ich was getrunken hatte oder nicht. Es wurde immer häufiger und häufiger und mittlerweile ist es jeden Tag. Ich wache in der Früh auf und mir ist richtig Übel, muss mich aber nicht übergeben. Oft wird es Abends besser, aber nicht immer. Ich war schon bei mehreren Ärzten.

Ich fühle mich eigentlich auch ständig schlapp und irgendwie müde. Öfters ist mir auch mal schwindlig und ich habe fieberähnliche Zustände. Diese Zustände sind aber meißtens nach 1nem Tag wieder verschwunden. Die Übelkeit bleibt aber bestehen.

Mein Blutwerte sind tip top Ordnung.

Magenspiegelung blieb ohne Ergebnisse, nur eine ganz leichte Gastritis wurde festgestellt.

Dann war ich bei einem Immunologen.

Helicobacter wurde ausgeschlossen.

Fructose und Lactose Intoleranz auch.

Der stellte eine HIT und andere Unverträglichkeiten (Weizen, Dinkel, Hünchen, Banane, etc) fest.

Dann hielt ich für etwa 4 Wochen eine Diät.

Er gab mir noch einen Histaminblocker zum Auflösen in Wasser.

Dies brachte absolut garnichts.

Dann erhielt ich Infusionen mit Vitamin C etc etc und Spritzen in den Bauch ( Autoimmuntherapie ).

Brachte auch absolut nichts.

Dann war ich beim Homöopathen und hab sogar so eine komische Holopathie gemacht...

Bei der Holopathie kam raus, dass mein "körper" vergiftet sei.... o.O

Er meinte ich sollte aufhören zu rauchen. Bin seit 1 1/2 Monaten rauchfrei.

half alles nichts.

Psychisch gehts mir wirklich gut. Sowohl beruflich als auch privat könnte es im Moment einfach nicht besser laufen.

Hat jmd bitte bitte noch irgendeine Idee woran das liegen könnte? Oder einen Tipp zu welchem Arzt ich noch gehen könnte? Bin solangsam wirklich am verzweifeln

Antworten
m%mVwc


hallo

brauchs du sonst irgend welche Tabletten zb. blutdruck oder so?

lg

sUoDda|87


ich nehme überhaupt keine Medikamente. Ganz selten mal eine IBU gegen Kopfweh, aber das wars auch schon.

lg

axug2c33


Das "psyschisch geht es mir gut" versehe ich mal mit einem dreifachen Fragezeichen!! ??? ??? ???

Es besteht Leidensdruck! Ich würde mal einem Psychotherapeuten die Lebensgeschichte erzählen.

Fbluczhtgoedanxke


Wie lebst du eigentlich insgesamt?

Ernährung, Bewegung, Lebenszufriedenheit...?

Für mich klingt das auch als würd die Psyche da nicht unbeteiligt sein.

Wachst du morgends auf und "wartest" quasi darauf, dass dir übel ist?

EkhemaligerQ Nu2tzerb (#3257x31)


Ich würde auch mal sagen, die Psyche kann da durchaus für verantwortlich sein.

Dazu reicht es schon sich innerlich gegen irgendetwas zu wehren, was man so aber nicht wahrnimmt ...

Snchrahntsz


Hast du sonst noch Symptome?

Könnte irgendeine Mangelerscheinung sein?

Oder von einem verschobenen Brustwirbel?

Oder von der Schilddrüse?

Darmspiegelung würde ich noch anraten. (auch wenns nicht schön ist)

A_nniita


Der stellte eine HIT und andere Unverträglichkeiten (Weizen, Dinkel, Hünchen, Banane, etc) fest.

Dann hielt ich für etwa 4 Wochen eine Diät.

Eine Unverträglichkeit ist nach vier Wochen allerdings nicht beendet. Richtest du dich ernährungsmäßig auch weiterhin danach diese genannten Lebensmittel, und da gehören sicherlich noch mehr dazu, nicht zu konsumieren?

LG

L%isa7x0


Was mir noch einfällt: Wie isst du denn, also was isst du – wenn dir den ganzen Tag übel ist, da kannst du doch sicher kaum etwas zu dir nehmen? Kann es sein, dass du beispielsweise Hungersignale übersiehst? Trinkst du genug?

J+ul{iadnia


Wie genau haben wir uns diese tägliche Übelkeit vorzustellen? So daß du nur noch mit Kotztüte aus dem Haus gehst? So daß du nur noch neben deinem Klo herumsitzt und wartest, daß endlich was raus kommt? So daß du ständig Antiemetika nehmen mußt?

Oder nur "halt etwas übel" ohne weitere Beeinträchtigungen deiner täglichen Aktivitäten?

sxoda8x7


Hi,

erstmal vielen Dank für eure Anteilnahme.

Zum Thema Psyche:

Ich war schon immer ein sehr sehr lebensfroher Mensch. Bei mir lief eigentlich alles immer so wie ich mir das vorgestellt habe. Meine Familie ist Klasse, hab die beste Freundin und unübertrieben meinen absoluten Traumjob bekommen, für den ich 1 1/2 Jahre gekämpft habe. Ich bin also rundum komplett zufrieden. Das meinte ich mit psychisch in Ordnung.

Die Übelkeit an Sich geht natürlich schon etwas auf die Psyche. Vorallem weil es schon so lange ist und nicht mehr weggeht.

Übelkeit:

Also die Übelkeit ist direkt da, nachdem ich die Augen aufgemacht hab. Ich muss nicht warten bis sie kommt.

Ich sitze ach nicht den ganzen Tag vorm Klo und bemittleide mich selbst, das bringt absolut nichts.

Am Anfang hat es mich sehr in meinen Unternehmungen eingeschränkt. Aber auf Dauer bringt es auch nichts immer zu Hause rumzusitzen. Deswegen unternehme ich alles worauf ich Lust habe auch wenns manchmal nicht so einfach ist. Nur leider ist es auch nicht so dass wenn ich dann mal Unterwegs bin dass es dann besser wird.

Die Übelkeit wurde quasi von Tag zu Tag schlimmer. Früher hatte ich nur damit zu kämpfen wenn ich am Vorabend Alkohol getrunken habe, und ich meine jetzt nicht die Übelkeit nach übermäßigem, sondern nach mäßigem Verzehr. Da lag ich dann quasi einen Tag komplett flach, konnte aber bereits am Abend wieder etwas unternehmen. Dann kam es immer häufiger und häufiger bis es einfach jeden Tag da war und nicht mehr mit dem Alkohol in Verbindung gebracht werden konnte. Einmal musste ich mich übergeben, das war nachdem ich zum Frühstück Eier gegessen hatte, ca 2-3h nach dem Essen wars dann so weit.

In den Anfangsstadien war es vorallem Morgens schlimm.

Interessant ist evtl auch noch dass die Übelkeit wenn sie nicht so schlimm ist eher aus dem Halsbereich kommt, und wenn es schlimmer wird aus der Magengegend. Das fühlt sich dann richtig so an als ob mir jmd den Magen umdreht.

Magen und Darmspiegelung hatte ich schon, keine besonderen Ergebnisse.

Ernährung:

Ich achte mittlerweile nur noch wenig drauf was ich esse, da ich während der Diät keine Veränderung bemerkt habe. Wenn ich Lust auf ne Pizza hab, dann esse ich eine.

Symptome:

(-) Übelkeit

(-) Öfters mal Kopfschmerzen

(-) Müdigkeit / Abgeschlagenheit

(-) Selten aber manchmal Schwindel und fieberähnliche Zustände die max 1 Tag anhalten

Das war jetzt ein bisschen viel Info, hoffe es schreckt euch nicht davon ab es zu lesen :)

Liebe Grüße,

Soda

ACnnxita


Ich achte mittlerweile nur noch wenig drauf was ich esse, da ich während der Diät keine Veränderung bemerkt habe. Wenn ich Lust auf ne Pizza hab, dann esse ich eine.

Schade, damit stellst du dir gesundheitlich selbst ein Bein.... Gerade durch ein bewussteres Essverhalten hat man gute Möglichkeiten auf Verbesserung. Jede andere Maßnahme erfordert viel mehr Einsatz.

Übrigens muss eine gesundheitliche Veränderung auch nicht zwingend innerhalb der ersten vier Wochen eintreten. Hier wäre einfach etwas mehr Geduld angesagt ;-) .

aPug2x33


Wenn ich die wenigen Informationen aus der Vergangenheit lese, dann wäre mir auch "zum Kotzen", so wie es der Volksmund ausdrückt.

Mit genügend Abstand auf das eigene Leben geschaut und fast jeder findet Passagen in seinem Leben, die "zum Kotzen sind", wieder gemäß dem Volksmund.

Alles unter fachlicher Begleitung gemacht und es könnten sich Ansatzpunkte zeigen.

7m7ergrSeixs


würde ich mal zum Internisten raten ggf. auch an Herzkreislauf denken also Kardiologe.

s6oda8x7


Also beim Internisten war ich schon, der meinte ich habe nichts. Magen und Darmspiegelung wurden auch gemacht, sowie Ausschluss von nem Reflux Problem.

Zu Aug23:

Bei mir gibt es nichts dass mich belastet oder belastet hat. Garnichts. Ich hatte nie irgendwelche ernsten Probleme oder sonstiges.

Ich habe absolut keinen Grund anzunehmen , dass das ganze psychisch begründet ist.

Ich versteh auch nicht so ganz was du mit " wenn ich die wenigen Infos aus der Vergangenheit lese, dann wäre mir auch zum kotzen" meinst ??

Und mal ganz ehrlich, es mag Leute geben bei denen das psychisch Herkunft ist. Aber mir geht das ehrlich gesagt megamäßig auf die Nerven dass jeder, ob nun Arzt oder nicht sofort immer alles auf die Psyche schiebt. Dann muss man halt mal richtig suchen und nicht immer gleich die Psyche dafür verantwortlich machen.

Nochmal: mit geht es wunderbar!!! Bis auf diese scheiss Übelkeit.

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